Kapitän Firebirds unglaubliche Abenteuer

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Saskia V. Burmeister
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Kapitän Firebirds unglaubliche Abenteuer

von Saskia V. Burmeister (24.02.2008, 10:47)
Titel: Kapitän Firebirds unglaubliche Abenteuer
Autor: Saskia V. Burmeister

Verlag: Edition PaperONE (editionpaperone.de)
ISBN: ISBN 3-939398-64-0 (ISBN 978-3-939398-64-6)
Seiten: 154
Preis: 8,95

Der Autor über das Buch:

Humorvolle SciFi für jedermann

Bestellbar im Buchhandel

mehr Infos auf: saskia-v-burmeister.de

Klappentext:

In diesem Episoden-Roman werden fünf Reisen des Raumschiffs „Universe-Starlight-001“ geschildert. Der erfahrene Kapitän Firebird hat dabei mit einer Crew voller praxisunerfahrener Kadetten zu kämpfen und vielen Widrigkeiten mehr. So zum Beispiel mit einem nervenden Bordcomputer, einem dichtenden Roboter, einer eingeschnappten Androidin und dem kleinen Monster „Gaga“, das geschaffen wurde, um die Erde zu vernichten – was natürlich verhindert wird. Dazu kommt auch noch eine blinde Passagierin von einem fernen Planeten, eine „Zeitvampirin“, die jedoch Vegetarierin ist. Um das Chaos zu perfektionieren gesellen sich zu dieser lustigen Meute auch noch das aufgeweckte Erdenkind Pia und die größte Waffe aller Zeiten: Jack Black, ein Cyborg.

Inhalt:

ORKUS-Magazin (Februar 2008):

"Nervende Bodrcomputer, Wurmlochmauteintreiber,eine Art Insektenreptil oder eine Zeitvampirin (keine Angst, sie ist Vegetarierin) begegnen uns auf der Reise mit Kapitän Firebird und seiner Crew. Dass die völlig praxisunerfahrenen Kadetten für einigen Wirbel sorgen, ist schon fast das geringste Problem. In dem Sci-Fi-Episodenroman tummelt isch nicht nur das kleine Monster Gaga, das geschaffen wurde, um die Erde zu vernichten, sondern auch viele andere Kuriositäten und verrückte Charaktere. In den fünf Erzählungen entwirft Saskia V. Burmeister ein kunterbuntes und phantasiereiches Universum, das extrem gefährlich ist! Deswegen an dieser Stelle eine Warnung an die Leser: Vorsicht, Ihre Lachmuskeln könnten auf das Äußerste gespannt werden. Exzessive Lachkrämpfe können nicht ausgeschlossen werden. Für 8,95 Euro ist das Buch die beste Medizin gegen trübe, himmelgraue Wintertage"

+++

Leseprobe aus der 1. Reise der Chaos-Crew: Wie rettet man die Welt elegant?

Endlich bequemte sich ein Kellner dazu, zu ihnen zu treten. „Was
darf es denn sein, Mädels?“, fragte er und grinste. Irgendwie erinnerte
er an Mr. Smart. Er hätte einer seiner Vorfahren sein können.
„Für mich eine Limo!“, rief Pia und der Kellner sah sie entsetzt an.
„Hier sind Hunde verboten!“ Terminator Jr. knurrte und legte die
Ohren an. „Hund?“, kam eine tiefe Stimme aus seiner Kehle. „Was
für ein Hund, Mann? Ich bin ein waschechtes Ungeheuer und
stolz darauf!“ „Es spricht!“, entsetzte sich der Ober. Der Kapitän
seufzte. „Natürlich spricht es!“, brummte er verstimmt. „Es ist ja
auch die Schöpfung eines verrückten Genies.“ „Genau“, kam es
von Mrs. Lin, „das richtige Wunder ist, dass du sprichst.“ Damit
meinte sie wohl den Kellner. Der trat näher und tippte sie an. „Ist
die echt?“ Die metallene Androidin fuhr herum. „Anfassen verboten!“,
keifte sie und teilte eine ihrer bereits legendären Backpfeifen
aus. Ein kleiner Tumult brach aus und der Ober suchte das Weite.
„Echt schlagkräftig, die Frau“, staunte Jack leise, Pia stieß ihn an.
„Ich habe Durst und er auch!“ Sie zeigte auf Terminator Jr., der gerade
aus Verzweiflung in die Tischdecke biss. Der Kapitän schlug
die Hände über dem Kopf zusammen. Was für ein Durcheinander!
Unbemerkt schlich sich ein zweiter Ober auf leisen Sohlen
heran. „Was dürfte ich euch Süßen bringen?“, flötete er und Terminator
Jr. verstummte. „Eine Limo!“, wiederholte Pia. „Schnell!
Ich verdurste gleich!“ Sie gab ein dramatisches Röcheln von sich.
„Kinder“, dachte der Kapitän, „schrecklich!“ „Süß“, flötete inzwischen
der Ober, „was für ein niedliches Kind!“ Pia nickte und
Terminator Jr. ließ seine Zunge aus dem Rachen hängen. „Ein Fass
mit marsianischem Glibberschleim, bitte“, grunzte er. Der Ober
sah ihn voll Entsetzen an. „Ich bedauere es zutiefst, das haben wir
nicht.“ Das Monster zog sich an den Ohren. Was für ein Saftladen!
Mrs. Lin grinste Vamp von der Seite an. „Terranerblut führen die
hier ganz sicher auch nicht“, frotzelte sie. Vamp zeigte die Zähne
und zischte: „Ich bin Vegetarierin!“
Der Ober räusperte sich. „Könnte ich auch noch die anderen Bestellungen
haben?“ „Für mich bitte ein Glas Maschinenöl“, zischte
Mrs. Lin höchst eingeschnappt, „bei dem Schneckentempo fange
ich gleich an zu rosten!“ „Für mich das Gleiche“, brummte Jack,
der noch immer keine Ahnung hatte, was die eigenartigen Besucher
von ihm wollten. „Und für mich ein Glas mit abgestandener
Ziegenmilch!“, quiekte Brain. „Und zwar ein Bisschen dalli, dalli!“
Der Ober zuckte zusammen und nickte, schnell sah er zu Vamp.
„Einen Kirschsaft .“ Mrs. Lin grinste dämlich und der Kapitän hätte
sich am Liebsten auf den Boden geworfen und getrommelt. Wie
sollte er nur mit so einer Truppe die Welt retten? „Einen Humpen
Starkbier bitte.“ Der Kellner nickte und wollte gerade gehen, als
Terminator Jr. zu zetern begann. „Was ist denn mit mir? Ich will
auch was!“ Der Ober grinste. „Dir, Süßer, werde ich etwas ganz
Besonderes mixen. Lass dich überraschen.“
„Kommen wir nun endlich auf den Punkt?“, fragte Jack, der
langsam ungeduldig wurde, doch vorher kamen erst einmal die
Getränke. Pia war glücklich und ihr neuer, pelziger Freund nippte
begeistert an seinem giftgrünen Cocktail. „Das schmeckt intergalaktisch
gut!“, freute er sich, der Kapitän betäubte seinen Frust
inzwischen mit dem Starkbier, denn alle anderen hatten Grund zu
klagen. „Pfui!“, schüttelte sich Mrs. Lin. „Das Öl schmeckt wie alte
Motorschmiere! Grauenhaft!“ Vamps Kirschsaft war zu dünn und
hatte die falsche Farbe und Brain quiekte vor Wut. „Das ist frische
Kuhmilch! Betrug! Hilfe! Polizei!“ „Himmel“, stöhnte der Kapitän,
„wir sind verloren.“
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Lesen heißt Spaß haben
www.saskia-v-burmeister.de

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