Texte handschriftlich oder auf dem Computer?

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hawepe
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Texte handschriftlich oder auf dem Computer?

von hawepe (25.04.2008, 14:54)
Hallo,

eigentlich ist meine Frage fuer dieses Unterforum nicht ganz passend, aber die anderen sind es genauso wenig :-(

Wie schreibt ihr eigentlich eure Texte? Auf dem Computer, handschriftlich oder gar auf der Schreibmaschine?

Ich kenne noch mindestens zwei Autoren, die noch alles mit dem Kuli oder dem Fueller schreiben. Beide sind nicht mehr die juengsten und lehnen die Umstellung auf den "neumodischen Kram" ab.

Sonst haben selbst jene, die sich lange Zeit wehrten, inzwischen klein beigegeben. Hauptgrund war immer, dass es eigentlich keinen Verlag mehr gibt, der die Texte kostenlos erfasst.

Bloss bei den Autoren von Gedichten scheint es noch etwas anders auszusehen. Aber da ist das Abschreiben auch nicht ganz so aufwendig wie bei einem 700seitigen Roman ;-)

Jedenfalls bin ich schon mal gespannt, wie ihr so schreibt.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (25.04.2008, 14:57)
Hallo Heinz,

ich schreibe immer alles vom Kopf in den PC - als es diese noch nicht gab: in die Schreibmaschine, erst in die mechanische, später dann in die elektrische.
Meine Phantasie funktioniert nur, wenn die Tippfinger unmittelbar mit dem Oberkästchen verbunden sind.

Ich finde deine Frage spannend!

Grüße
Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Irrlicht
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Re:

von Irrlicht (25.04.2008, 15:31)
Laptop.
Ich habe festgestellt, dass ich kaum noch mit der Hand schreibe und es schon fast nicht mehr kann.

houdini
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Re:

von houdini (25.04.2008, 16:20)
Ganz früher mal Kurzgeschichten per Hand.
Ansonsten nur mit dem PC

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Claire
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Re:

von Claire (25.04.2008, 16:24)
Ich habe immer einen Kuli und ein Notizbuch bei mir. Wenn mit etwas einfällt, dann notiere ich das sofort handschriftlich. Ich habe auch schon etliche Seiten in Wartezimmern geschrieben. Inwischen kann ich so abschalten, dass ich nur noch reagiere, wenn mein Name aufgerufen wird. Ansonsten tippe oder diktiere ich direkt.

LG Claudia
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Gigger
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Re:

von Gigger (25.04.2008, 16:39)
Ich habe am Bett ein Notozbuch und eines in meiner AKtentasche, dazu eines auf dem Tischechen neben meiner Couch, falls mir beim Fernehen mal was einfällt.
Hin und wieder schreibe ich abend, wenn ich im Bett liege, einige Zeilen TExt per Hand (nicht Notizen), kommt aber sehr selten vor.
Text sonst nur am PC. Per Hand wäre mir zu aufwändig. Zudem kann ich manchmal mein Gekritzel gar nicht mehr lesen (meine Mitarbeiter im Büro können ein Lied davon singen!).

Chaos Overlord
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Re:

von Chaos Overlord (25.04.2008, 16:46)
Ich hab am Anfang noch per Hand geschrieben
Inzwischen schreib ich alles am Rechner.

Mein Kopf dient mir derweil auch als Externe Festplatte wo alles was mir einfällt abgespeichert wird (und sollte mal der Arbeitsspeicher überfüllt sein, geht halt ma was verloren was mir später dann wieder einfällt... cheezygrin )

joa
ab und zu schreib ich ma was in der Hand
vorallem wenn mir mitten bei der Arbeit was einfällt, dann da heists "Hirn aus und Arbeiten" (heist auch: kein Arbeitsspeicher für was anderes als Arbeit frei ^^)

mfg
Chris
Wenn Kaffee Coffein enthält
dann muss Kakao eigentlich Kokain enthalten...
Leute
ich geh mich ma schnell zudröhnen ^^

--

hast du ein Problem?
dann jag es in die Luft!

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Innuiya
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Re:

von Innuiya (25.04.2008, 17:21)
Hallo Heinz,
ich kann mit dem Kuli einfach schneller krakeln als ich am PC tippen kann...deshalb schreibe meist zunächst mit dem Kuli (finde es auch gemütlicher, da ich meist abends auf dem Bett oder auf dem Sofa dabei sitze). Übertrage es dann am nächsten Morgen auf den PC, was den Vorteil hat, dass ich beim Tippen zugleich ein wenig korrigiere und einige Sätze direkt wieder umstelle, damit es sich flüssiger liest. Ansonsten kommen mir beim Spaziergang mit dem Hund immer wieder Ideen, die ich dann mit der Aufnahmefunktion auf meinem Handy festhalte und daheim dann tippe.

Viele Grüße und ein schönes und sonniges Wochenende
Susanne

hwg
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Re:

von hwg (25.04.2008, 17:32)
Bis vor etwa fünf Jahren noch ausschließlich in eine der mechanischen Schreibmaschinen getippt, seitdem in die PC-Tastatur.

Ab und zu
macht es mir Freude, die gute alte "Hermes Baby" (meine erste
Schreibmaschine aus dem Jahre 1956, vorher hatte ich eine vom
Nachbar geliehene) oder die ebenfalls hoch betagte große "Adler"
zu bedienen.

Handschriftlich bloß Notizen, kaum noch längere Texte. Private
Briefe, ja, sowas gibt's bei mir noch :lol: , werden aber stets handschriftlich verfasst.

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Claire
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Re:

von Claire (25.04.2008, 18:29)
@ hwg

Private
Briefe, ja, sowas gibt's bei mir noch , werden aber stets handschriftlich verfasst.


Bei mir auch! Ist zwar etwas nostalgisch, aber hat was.

LG Claudia
LG Claudia

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Arachne
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Re:

von Arachne (25.04.2008, 19:01)
Den ersten Entwurf (Gliederung, einzelne Gedanken) mit der Hand - und zwar meist mit Bleistift, ich hasse Kulis -, den späteren "Ausbau in die Textverarbeitung. Das ist auch immer eine Frage, wo der Computer steht (bei mir im ungeheizten Flur, da hat man spät abends nicht so viel Lust dort zu sitzen) und ob man einen Laptop hat. In Fernsehpausen kann man z.B. wunderbar Korrektur lesen, aber eben nur Ausdrucke auf dem Knie.

Sigrid

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (25.04.2008, 19:19)
Wie schön, richtige private Briefe, die der Postbote bringt, und handgeschrieben. So etwas bereitet mir große Freude.

Allerdings kann ich da nicht mithalten (meine Freunde verstehen das), ich tippe sehr sehr schnell, kann auch schnell den Kuli führen, aber das kann dann niemand lesen. Ich konnte noch nie schönschreiben (sic! alte Rechtschreibung)

Schöne Grüße
maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (25.04.2008, 19:33)
Bei mir ist es ähnlich wie bei den meisten Anderen.
Ein Notizbuch ist eigentlich immer griffbereit, aber wirklich schreiben tu ich am PC.

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greatK
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Re:

von greatK (25.04.2008, 19:58)
Handschriftlich halte ich meistens Notizen fest, ansonsten wird alles brav am PC getippt. Wenn ich alles auf Papier schreiben würde und danach abtippen müsste, würde ich wohl nie fertig werden, da das Abschreiben furchtbar langweilig ist, lange dauert und mir schlimmstenfalls meine Lust rauben würde.
Momentan versuche ich auch ohne Notizblock auszukommen. Insofern mein Durchhaltevermögen es zulässt, will ich eine ältere, von mir gezeichnete Geschichte als Buch umsetzen. Alle Szenen optisch vor sich liegen zu haben ist echt praktisch. :D

Gruß

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hawepe
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Re:

von hawepe (25.04.2008, 20:32)
Hallo,

danke fuer die vielen Antworten :-)

Ein wenig ueberrascht es mich doch, wie sehr sich das Schreiben am Computer inzwischen durchgesetzt hat. Ich hatte doch ein etwas durchwachseneres Ergebnis erwartet.

Im Prinzip laeuft es bei mir auch so ab. Wenn mir ploetzlich eine Idee, wird sie sofort auf einem Stueck Papier festgehalten. Mit Notizbuechern habe ich absoluten Schiffbruch erlitten. Die sind nie dort, wo ich sie brauche und erwarte :-( Aber Papier liegt immer rum, und seien es alte Briefumschlaege.

Konzepte formuliere ich manchmal auf Papier, und ebenso korrigiere ich ueberwiegend auf dem Papier.

Dabei faellt mir gerade auf, mit Spracherkennungssoftware scheint niemand zu arbeiten. Ich habe es eine zeitlang versucht, aber einen wirklichen Zeitgewinn hat es nicht gebracht.

Mal sehen, ob sich noch jemand meldet, der ganz anders rangeht.

Beste Gruesse,

Heinz.

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