Anna Thomsen und das Amulett

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ClaudiH
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Anna Thomsen und das Amulett

von ClaudiH (06.05.2008, 19:39)
Titel: Anna Thomsen und das Amulett
Autor: Claudia Hinspeter

Verlag: BOD
ISBN: 978-3-8370-4535-2
Seiten: 216
Preis: 19,95

Der Autor über das Buch:

Dieses Buch ist mein kleines Baby. Ich bin ganz schön stolz darauf und hoffe, dass es euch gefällt. Ja, ich weiß, die Fantasy-Flut ist nicht mehr zu stoppen. Mir gefällts.

Als kleine Anregung habe ich einen Auszug aus dem ersten Kapitel angehängt.
Freue mich schon auf eure Kretiken.

Klappentext:

Anna ist eine außergewöhnliche 16jährige junge Dame. Sie hat seit langem ein Geheimnis, das sie sich mit ihrer Tante teilt. Eines Tages macht sie einen merkwürdigen Fund in ihrem Garten, der ihr ganzes Leben ändern soll…

Inhalt:

Kapitel 1
Von Anfang an

„Maria, das kann doch nicht dein ernst sein!“ Eine große schlanke Frau in einem grün-gelben Samtkleid, ihre langen braunen Haare zu einem Dutt geflochten, stand mit verschränkten Armen und Stirn runzelnd vor einem großen Fenster. Starr blickte sie raus, auf den Berg, der sich in der Ferne über die Landschaft erstreckte.
„Elisabeth, bitte versteh doch. Ich muss es tun. Es ist mir und ihr vorbestimmt. Und du weißt, ich habe keine Zeit mehr.“ Eine weitere schlanke Frau saß an einem alten dunklen Schreibtisch. Ihre alten zittrigen Hände in ihrem Schoß gefaltet. Die Zeichen der Zeit waren tief in ihrem Gesichtsausdruck eingeprägt. Sie trug eine kleine eckige Brille auf ihrer großen Knollartigen Nase.
„Aber es ist zu gefährlich in diesen Tagen in das andere Reich zu reisen. Die Menschen dort sind nicht mehr Herr der Lage.“ Mit einem Furchtbesetzten Gesichtsausdruck drehte sich Elisabeth zu Maria um und kniete sich flehend vor ihr.
„Schluss jetzt. Ich will nichts mehr davon hören. Wenn du mir nicht helfen willst, dann werde ich schon jemand anderen finden.“ Wütend schnappte sie sich ihren alten gebogenen Gehstock, sprang auf und ging zur Tür.
Maria hatte grad den Türgriff in der Hand, als sie Elisabeth leise „Ist in Ordnung.“ sagen hörte. Sie drehte sich zu Elisabeth kurz um, gab ihr ein leichtes Lächeln und ging aus der Tür.
Verzweifelt setzte sich Elisabeth auf den alten Stuhl neben dem Schreibtisch und starrte eine ganze Weile aus dem Fenster.
Es war Anfang Dezember. Der Schnee tanzte leise zur Erde hinunter und die Sonne schien über die weiße Bergkuppe und lies die Schneekristalle glitzern.
*
Unsere Geschichte beginnt in einem Land, weit weg von allem, weit weg von dem Normalen, was die Menschen als Normal empfinden. In einem Land, versteckt und parallel zu der nichtmagischen Welt. In der Zauberwelt von Hexen, Zauberern, Elfen, Feen und noch anderen magischen Wesen.
Vor Tausenden von Jahren gab es eine Zeit, in der Normalsterbliche und magische Wesen zusammen Leben konnten, doch der Neid und die Missgunst der Normalsterblichen gewann die Oberhand. Vor Angst erschufen große Hexen und Zauberer eine parallele Zwischenwelt, in der sie in Ruhe und Frieden leben konnten und genau in dieser Welt sollen sich die kommenden Ereignisse abspielen.
*
Einige Tage vergingen, das ganze Land ist unter einer weißen Schneedecke getaucht und die Sonne schien wärmend auf die Erde hinunter.
Marias Zustand wurde von Tag zu Tag schlechter und sie blieb oft in ihrem Zimmer, meistens alleine, da sie den Anblick ihren sechs Freunden nicht antun wollte. Oft kam sie noch nicht einmal zum Essen, sondern lies es sich von den Küchenfeen aufs Zimmer bringen.
Doch Maria wusste, dass sie sich noch einmal zusammen reißen musste, um ihre Mission zu erfüllen. Maria war bereits achtzig Jahre alt und ihre Zeit zu sterben ist jetzt gekommen. Sie war und wird noch nach ihrem Tod eine große mächtige Hexe sein.
Eines Nachts schlich sie sich aus ihrem Bett und ging in die Hauseigene Bibliothek des Schlosses, auf dem sie wohnte. Zielstrebig ging sie zu einem der vielen Bücherregale, nahm sich ein altes schäbiges Buch raus und legte es auf den großen dunklen Palisander-Holztisch. Der Mond schien durch die großen runden Fenster der Bibliothek und erhellte den Raum, der ansonsten mit Fackeln und Kerzen und einem kleinem Feuer im Kamin, gegenüber dem Tisch, erhellt wurde.
Hinter der Bibliothek lag noch ein kleiner Raum, der bis zur Decke voll gestopft war mit Gläsern, Flaschen, Dosen, Tüten von unterschiedlicher Große und Aussehen.
Es sah aus wie ein Vorratsraum. Aber es war der Raum für die Zaubertrankzutaten. Alles was man nur brauchen würde, würde man dort finden. Pflanzen und Kräutern aller Formen und Farben, Öle und Essenzen aller Arten, sogar seltsame Sache wie Schlangenhaut, Rabenkrallen und ein Einhorn lag in den Regalen verstreut...

Rieke

Re: Anna Thomsen und das Amulett

von Rieke (06.05.2008, 20:14)
Hallo Claudia!

Neugierig wie ich bin frage ich Dich: Ist dies der Originaltext im Buch? So, wie er veröffentlicht wurde? Es sind doch einige Fehler drin. Auch im Tempus.
Ansonsten lässt die Phantasie etwas erhoffen... dozey:

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Gigger
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Re:

von Gigger (06.05.2008, 20:21)
muss mich da Rieke anschließen. Selbst beim schnellen Durchlesen fallen einem doch so einige Fehler auf. Hast du das BUch niemandem zur Korrektur gegeben? Ich dachte auch zuerst, mein BUch (das noch einer Veröffentlichung harrt), wäre durchkorrigiert, aber weit gefehlt. EIn fremdes Auge sieht viel...

LOFI

Re:

von LOFI (06.05.2008, 20:45)
Hej Claudia,

zunächst einmal bin ich eigentlich kein Fan von Fantasy Geschichten, aber die Story, die du anbietest, interessiert mich. Klingt geheimnisvoll und spannend. Jedoch wenn der Text so in dem Buch steht, wie du ihn hier präsentierst, solltest du unbedingt selbst nocheinmal drüberlesen und einige Korrekturen anbringen. Danach lasse das Ganze noch einmal von einem Freund oder Freundin lesen. Ich habe selbst bei meinen Büchern verzweifelt mehrfach versucht, zu korrigieren, und auch jetzt nach Veröffentlichung fallen mir immer mal wieder Schnitzer auf, die auch mein Zweitkorrektor übersehen hat. Ist halt ohne Lektorat eine Mords Arbeit. Mein Tipp: Nochmal mehrfach korrigieren und als 2. Version bei BOD hochladen. Dann macht das Lesen dieser Story bestimmt Spass. Du hast über 200 Seiten gefüllt, und das ist für einen Erstling (es ist doch einer?) sehr viel. Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Geschichte verläuft und überlege gerade, ob ich das Buch bestellen soll.

Liebe Grüße

Lorenz

LOFI

Re:

von LOFI (07.05.2008, 10:03)
Hej Claudia,

noch ein Tipp am Rande. Benutzt du Word? Dann lasse mal die Rechtschreibprüfung über den Text sausen. Die ist zwar nicht immer verlässlich, aber die Fehlerquote wurde bei mir schon allein dadurch erheblich gesenkt. Einige Fehler habe ich in deinem Text nämlich schon erkannt, die würde Word mit Sicherheit bemerken. Also, halte uns auf dem Laufenden, wie es weiter geht.

Gruß

Lorenz

Oops :shock:: , da war ich voreilig, ich hab deinen Text gerade mal durchlaufen lassen. Word erkennt nichts. Jedenfalls nicht mit meinen Voreinstellungen. Vielleicht hast du das ja schon ganz zu Beginn gemacht. Sorry.
Aber dennoch, würde ich das immer mit einbeziehen.

ClaudiH
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Re:

von ClaudiH (07.05.2008, 19:46)
Hallo an alle.

Leider ist das ein Teil aus dem Original Buch. Bin aber schon dabei, es zu korrigieren. Mein Bruder hat mich darauf gebracht (er ist Maurer), ich habe ihm das erste Exemplar geschenkt.
Ich selber habe die einzelnen Kapitel 5-6 mal durchgelesen, da ich so etwas vermeiden wollte, doch wie das Leben so spielt, ist auch mir einiges durch die Lappen gegangen.
Ja mit der Word-Korrektur ist das so ne Sache. Leider erkennt das Programm nicht alle Fehler, bzw. es gibt auch einige Worte, die es gar nicht erst kennt.

Ich danke für eure offenen Kritik. Habe sie angenommen und kann mich jetzt auch wieder besser an die Arbeit machen.

Bis denn dann
sagt
Claudi

LOFI

Nur wenig lesen

von LOFI (07.05.2008, 20:22)
Noch ein kleiner Tipp:

Ich weiß nicht, ob du den Thread noch verfolgst, aber laß dir beim Korrekturlesen Zeit. Nicht zu viele Seiten auf einmal. Wenn du zuviel auf einmal liest, tritt nach einiger Zeit ein Ermüdungseffekt auf. Du liest zwar die Wörter, aber plötzlich siehst du bestimmte Fehler einfach nicht mehr. So ist es jedenfalls mir gegangen. Deswegen habe ich nach 20 Seiten spätestens eine Pause gemacht. Es ist ja Konzentrationsaufwand nötig und kein entspannendes Lesen. Mir hat's geholfen.

Gruß

Lorenz

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (07.05.2008, 22:13)
Hallo Claudia,
hast du jemanden, der Korrektur lesen könnte - z. B. in deinem Bekanntenkreis? Das ist besser, als es selbst zu machen, denn eigene Fehler zu finden ist sehr schwierig.

Alles Gute
Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

frangsen
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Re:

von frangsen (08.05.2008, 16:43)
Maryannes Tip kann ich bestätigen.

Man überliest eigene Fehler gerne, weil man genau weiß, was dort stehen soll, und man meint leicht, etwas zu lesen, was sich tatsächlich nicht auf dem Papier befindet. Wenn man schon das eigene Werke liest, sollte man sich recht viel Zeit nehmen. Häufig bemerkt erst mit einer gewissen Distanz die Fehler.

Frank

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