Horizonte

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Eva Maria

Horizonte

von Eva Maria (20.05.2008, 14:05)
Dort, wo das Blau des Meeres den Himmel küsst,
treffen sich unsere Seelen,
tragen die Wellen meine Sehnsucht in dein Herz,
flüstert der Wind zärtlich deinen Namen.

Nur hier atmen unsere Herzen im Gleichklang,
in wehmütiger Erinnerung an das Vergangene,
im Wissen um die Trauer der Gegenwart,
doch im vertrauensvollen Glauben
an die Zukunft unserer Liebe.

LOFI

Re:

von LOFI (20.05.2008, 14:12)
Ein sehr schönes Gedicht über Liebe und Hoffnung, dass so, wie du es geschrieben hast, keines Reimes bedarf, um ins Herz zu gehen.
thumbbup

Gruß

Lorenz

Versailles
Beiträge: 878
Registriert: 22.05.2007, 21:57

Re:

von Versailles (20.05.2008, 14:20)
Sehr emotional und voller Sehnsucht, liebe Eva-Maria. Es gefällt mir gut!

Grüße
Amalia
DIE COMTESSE ab sofort als "EDITION BOD"
www.comtesse-heloise.de

Autorenphoto von J. Nemeth, Photostudio Kannengiesser, 58095 Hagen (2007)

Eva Maria

Re:

von Eva Maria (21.05.2008, 11:56)
Lieber Lorenz,

herzlichen Dank für Dein Hineinfühlen. Es freut mich sehr, dass Dir meine Zeilen gefallen.

Liebe Grüße von der sonnigen Bergstraße
Eva

Eva Maria

Re:

von Eva Maria (21.05.2008, 11:58)
Liebe Amalia,

auch Dir vielen Dank für Dein Lob. Viele meine Werke sind autobiographisch, u. a. auch dieses.

Liebe Grüße
Eva

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Johanna Pless
Beiträge: 127
Registriert: 30.09.2007, 12:05
Wohnort: Hamburg

Re:

von Johanna Pless (22.05.2008, 13:34)
Hallo Eva Maria,

ich mag zarte Gedichte, auch bei diesem spürt man die Innigkeit. Ich hätte nur einen Vorschlag:

statt:

Dort, wo das Blau des Meeres den Himmel küsst,
treffen sich unsere Seelen,

Dort, wo das Blau des Meeres den Himmel trifft,
finden sich unsere Seelen,

vielleicht magst du diese Variante, mir ist ein Himmel küssendes Meer ein bißchen zu viel des Guten, aber das ist ja auch Geschmackssache. Ansonsten habe ich es gern gelesen.

ein Gruß an Dich, Johanna

LOFI

Re:

von LOFI (22.05.2008, 14:29)
Johanna Pless hat geschrieben:
statt:

Dort, wo das Blau des Meeres den Himmel küsst,
treffen sich unsere Seelen,

Dort, wo das Blau des Meeres den Himmel trifft,
finden sich unsere Seelen,


die original Variante scheint mir angemessener:
1. weil vom Stil in das Gesamtgedicht passender
2. könnte eine gute Metapher sein für das Irdische (Meer) was etwas Jenseitiges küsst (Himmel). Dies wird der Sehnsucht der zwei Seelen gerechter.

LG

Lorenz

Eva Maria

Re:

von Eva Maria (23.05.2008, 18:21)
Liebe Johanna,

ich danke Dir für Deinen Vorschlag. Ich bleibe jedoch bei meinem Text. Das Wort "trifft" klingt für mich zu "normal" :-). Zum Gesamtgedanken meines Werkes passt m. E. das Wort "küsst" besser.

Schöne Grüße
Eva

Eva Maria

Re:

von Eva Maria (23.05.2008, 18:26)
Lieber Lothar,

vielen Dank für Dein Auseinandersetzen mit meinen Zeilen. Du hast es richtig erkannt, das Meer, der Himmel, Realität und Träume, Vergangenheit und Gegenwart, er und ich. Grenzenlose Sehnsucht nach etwas, was einmal war, eingebrannt im Herzen, immer noch auf die Wiederkehr des Liebsten hoffend.

Liebe Grüße
Eva

Weasel

Re:

von Weasel (26.05.2008, 11:01)
Schönes Gedicht, hat mich berührt thumbbup

Eva Maria

Re:

von Eva Maria (26.05.2008, 13:47)
Lieber Weasel,

herzlichen Dank. Es freut mich sehr, dass Dich meine Zeilen berührt haben.

Lieben Gruß
Eva

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