Unterschied BOD Classic - Comfort?

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Benutzeravatar
Alexandra_Sperling
Beiträge: 212
Registriert: 30.05.2008, 20:09
Wohnort: Augsburg

Unterschied BOD Classic - Comfort?

von Alexandra_Sperling (31.05.2008, 12:06)
Huhu zusammen,

ich bin ja gerade am Schreiben (welch Überraschung ;-)) und habe mich zur Veröffentlichung für BOD entschieden. Nicht, weil ich denke, dass mich kein Verlag nehmen würde, sondern weil mir das mit einem "normalen" Verlag schlicht zu lang dauert. Geduld is halt nicht so meins...

Zur Frage:
Ich habe nun auf der BOD-Seite die Möglichkeiten durchforstet und neige zu BOD Classic, da mir der große Unterschied zu BOD Comfort irgendwie nicht ganz aufgeht.

Ist es wirklich nur das Rezensionsexemplar und die telefonische Beratung oder steckt da noch mehr im Comfort-Paket, was nicht auf Anhieb ersichtlich ist?

Vielleicht weiß ja jemand bescheid und läßt mich nicht dumm sterben...

Danke und viele Grüße,
Alex

LOFI

Re:

von LOFI (31.05.2008, 12:09)
Hallo Alexandra,

vielmehr ist es glaube ich auch nicht. Die Beratung haut wohl ins Geld. Soweit ich weiß gibt es da auch noch kein Lektorat bei Comfort. Also, ich würde Classic nehmen. (Ich)

LG

Lorenz

LOFI

Re:

von LOFI (31.05.2008, 12:22)
@Alexandra: du hast übrigens eine pn wegen deiner Frage gestern.

Schneider
Beiträge: 89
Registriert: 19.07.2007, 11:54

Willkommen im Club

von Schneider (31.05.2008, 12:34)
Hallo Alexandra,

herzlich willkommen hier im Forum.

In der Tat gibt es da als "Unterschied" das Freiexemplar. Die Anfragen kann man auch per eMail einreichen, falls du mal nicht weiterkommen solltest.

Wenn du dann das erste Exemplar in den Händen hast, und es gefällt dir irgendetwas nicht daran, dann kannst du natürlich wieder für "wenig Geld" alles abändern.

Für dich als Neuling wäre vielleicht das Comfort empfehlenswert, falls du sonst mit dem Classic nicht voran kommst.

Viel Erfolg!

Peter

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (31.05.2008, 13:07)
Hallo Alex,
und willkommen im Pool.

Als Neuling würde ich zunächst BoD-Fun nehmen. Da kann man sich teures Lehrgeld sparen und wenn alles gut gelaufen ist, kann man einfach höher in Classic wechseln.

LG Grete

LOFI

Re:

von LOFI (31.05.2008, 13:08)
Classic oder Fun, würde ich auch sagen; 400 Euro sind ne Menge Holz.
Tendire aber eher zu Classic (40 Euro) wegen Bestellnummer und besserer Anbindung an den Buchhandel.

Gruß

Lorenz

Benutzeravatar
hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re:

von hawepe (31.05.2008, 15:50)
Hallo Lorenz,

LOFI hat geschrieben:
Tendire aber eher zu Classic (40 Euro) wegen Bestellnummer und besserer Anbindung an den Buchhandel.


Wer noch nie ein Buch gestaltet hat, sollte sich nicht gleich an BoD Classic wagen, sondern erst einmal mit BoD Fun testen. Sieht es wie erwartet aus, kann man immer noch zu Classic wechseln.

Beste Gruesse,

Heinz.

LOFI

Re:

von LOFI (31.05.2008, 16:09)
@hawepe:

wenn sie es aber direkt anständig in den Buchhandel bringen will, muss sie die 40 Euro schon investieren. Der BOD Buchshop alleine ist ja nicht so effektiv. Wenn sie nur zum Spass mal was veröffentlichen will, dann OK, dann reicht Fun natürlich aus. Ich glaube sie muß nun entscheiden, wie gut sie ihre Fähigkeiten einschätzt, und vor allem, was sie vorhat mit dem Text. Fun oder Verkauf.


Gruß

Lorenz

mtg

Re:

von mtg (31.05.2008, 16:17)
Lorenz,

was Heinz eigentlich meinte: Mit "Fun" gucken, ob alles so aussieht (Farben etc.), wie man sich das vorgestellt hat und wenn alles prima ist, auf "Classic" upgraden. Denn wenn bei "Classic" was "in die Hose geht", sind für Korrekturen wieder 39 € fällig... - und da kann man (siehe Heinz' Vorschlag) effektiver ans Werk gehen. Die Buchhandelsanbindung verwirkst Du ja nicht, bloß weil Du einen Test mit "Fun" gemacht hast...

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (31.05.2008, 16:18)
Hallo

Ich glaube sie muß nun entscheiden, wie gut sie ihre Fähigkeiten einschätzt, und vor allem, was sie vorhat mit dem Text. Fun oder Verkauf.


Nein, sie kann beides machen. Den ersten Druck kostenlos mit BoD fun. Wenn die Ausführung in Ordnung istd, einfach aufstocken auf Classic. Warum erst 40 Euro zahlen und dann für die eventuell korrigierte Version noch einmal 40 Euro, wenn man sie doch sparen kann?
BoD fun kann sie doch auch verkaufen. Es gibt einen Barcode dazu.

LG Grete

LOFI

Re:

von LOFI (31.05.2008, 16:27)
Tja Grete, da hast du wohl recht. Kein Widerspruch.

LG

Lorenz

Benutzeravatar
Alexandra_Sperling
Beiträge: 212
Registriert: 30.05.2008, 20:09
Wohnort: Augsburg

Re:

von Alexandra_Sperling (31.05.2008, 17:04)
Hallo zusammen,

zunächst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Nun, es ist so, dass ich mein Buch sehr wohl für die breite (hoffentlich sehr breite ;-)) Öffentlichkeit schreibe und mir auch möglichst viele Leser wünsche. Insofern sind eigentlich nur die beiden Buchhandels-angeschlossenen Varianten interessant. Wobei der Gedanke, sich ein Exemplar zum Abnicken kostenlos über BOD Fun herstellen zu lassen und dann mit BOD Classic endgültig zu veröffentlichen auch was hat.

Das einzige, was mich dabei stört ist, dass man ja im Endeffekt zweimal wartet, bis das Buch dann endlich "draussen" ist. Ich habe ja schon am Rande erwähnt, dass ich ein bissel ein Ungeduldel bin... nix mit wochenlangem Warten... Insofern werd ich's wohl einfach "riskieren", mit BOD Classic zu starten. Ich traue mir das schon so weit zu, das ordentlich hin zu bekommen mit dem Cover und dem Buchsatz (noch - wenn ich nachher hier jammere und heule, lacht mich nicht aus, ok? Bin halt eine alte Optimistin ;-)). Und wenns nichts wird habe ich bis zum Comfort ja 9 weitere Versuche frei und immer noch 9 Euro gespart *grins*

Auf die Beratung kommts mir eigentlich nicht an. Ich weiß, was ich schreiben will, das Cover ist so weit fertig, nur der Text halt noch nicht ganz... da gibts nicht viel zu beraten, höchstens ob der tolle BOD-Druckertreiber auch mit Open Office sauber arbeitet. Aber ich denke, dazu mach ich nochmal ein neues Posting mit der Frage...

Danke nochmal für Eure Ideen und Tipps!

Liebe Grüße,
Alex, voller Elan :-)

Benutzeravatar
Jano
Beiträge: 42
Registriert: 08.04.2008, 08:31
Wohnort: Nähe Frankfurt/M.

Re:

von Jano (31.05.2008, 17:16)
Hallo Alex,

na ja, das mit der Ungeduld ist so eine Sache. Wenn du dein Buch "für die breite Masse" schreibst und denkst, dass es reelle Chancen bei einem klassischen Verlag hat, würde ich persönlich nicht allein aufgrund von Ungeduld zu BoD greifen.
Nur weil das Buch auch über den Buchhandel zu bekommen ist, heißt das noch lange nicht, dass es auch Leser findet - bzw. vielmehr, dass es auch von den potenziellen Lesern gefunden wird.

Wenn du nicht sehr viel Zeit und Lust zum Werbungmachen hast, solltest du es vielleicht wirklich lieber einem klassichen Verlag anbieten. Da dauert es dann bis zur Veröffentlichung zwar deutlich länger, aber wenn es genommen wird, hast du ganz andere Verkaufsmöglichkeiten.

Natürlich ist auch schon aus dem einen oder anderen BoD-Werk ein Bestseller mit späterer Übernahme bei einem anderen Verlag geworden. Doch dabei handelt es sich um absolute Ausnahmen, auf das "Entdecktwerden" über BoD sollte man also nicht zuuu sehr hoffen.

Wenn du Ambitionen hast, einen wirklichen Verkaufshit zu schreiben, würde ich das Buch auf alle Fälle erst mal bei regulären Verlagen anbieten. Das dauert länger, aber wenn dein Buch aufgrund mangelnder Promotion über BoD nur wenig Käufer findet, ärgerst du dich später sehr, dass du es nicht probiert hast.

LOFI

Re:

von LOFI (31.05.2008, 17:48)
@Jano

ich glaube, es geht ihr mehr um das "breite Anbieten" und weniger um einen Kassenschlager, (den sie sich natürlich wie jeder andere hier heimlich erhofft) und dazu muss sie nicht gleich einen Publ.Verlag finden. Sie kann doch auch jeder Zeit bei BOD kündigen und sich dann immer noch einen neuen Verlag suchen.
Gruß

Lorenz

Benutzeravatar
Jano
Beiträge: 42
Registriert: 08.04.2008, 08:31
Wohnort: Nähe Frankfurt/M.

Re:

von Jano (31.05.2008, 18:12)
@Lorenz: Klar, das stimmt natürlich. Und laut BoD besteht man dort auch nicht auf der fünfjährigen Vertragslaufzeit, wenn sich ein Verlag zur Übernahme des Titels findet. Allerdings macht ein bereits woanders veröffentlichter Titel die Sache für viele Verlage schon mal prinzipiell uninteressanter.

Da muss dann jeder selbst wissen, wie er vorgehen möchte. Wenn es nur darum geht, das Buch überhaupt zu veröffentlichen und es möglichst flächendeckend anbieten zu können, ist natürlich BoD bestens geeignet. Für mich klang nur das ursprüngliche Zitat

Nicht, weil ich denke, dass mich kein Verlag nehmen würde, sondern weil mir das mit einem "normalen" Verlag schlicht zu lang dauert.


ein bisschen danach, dass der Hauptgrund für die Wahl von BoD die Geschwindigkeit wäre, aber eigentlich größere Ambitionen vorhanden sind. In letzterem Fall würde ich es, wie gesagt, erst mal bei regulären Verlagen probieren. Bei einer Absage gäbe es dann ja nach wie vor die Möglichkeit zu BoD zu greifen.

Wobei ich das Problem mit der Ungeduld selbst nur zu gut kenne... cheezygrin

Zurück zu „Self-Publishing“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.