Erfahrungen mit BOD

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Heiner
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Erfahrungen mit BOD

von Heiner (20.06.2008, 21:16)
Hallo,

ich habe heute eine Mail bekommen, in welcher ich auf einen wirklich guten und umfangreichen Erfahrungsbericht zum Thema BOD hingewiesen wurde. Ihr findet den Bericht unter http://www.formbuch.de/downloads.html

Den Autor bzw. Schreiber der Mail habe ich natürlich herzlich eingeladen, unserem Forum beizutreten...

Grüße

Heiner

KarlM
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BOD - Fehldrucke, Arroganz, keine Reaktion bei Problemen

von KarlM (27.10.2008, 01:12)
Hallo!

Der Erfahrungsbericht zu BOD auf der angegebenen Webseite ist sehr informativ gestaltet und hilft dem Anfänger im BOD-Druck sicher, ein Buch den Vorgaben des Verlages entsprechend zu machen. Das ist aber leider keine Garantie für einen fehlerfreien Druck.

Bei meinem ersten Buch über BOD ist alles reibungslos gelaufen, so dass ich ein zweites Buch dort veröffentlicht habe - und damit fing das ganze Desaster an. Um andere Autoren zu warnen, möchte ich an dieser Stelle auch mal schreiben, wie es auch anders ablaufen kann (Classic-Produkt):

- Aus einem einwandfreien Dokument generierte BOD eine interne Druckvorlage, in der viele Seiten weiß waren.
- Das ca. 90seitige Buch wurde mit diesen 12 unbedruckten Seiten verkauft.
- Eine telefonische Benachrichtigung über die Fehldrucke ist nicht möglich. BOD verweigert schlicht ein Gespräch, wenn man nicht das Comfort-Produkt gekauft hat.
- Email-Anfragen/Beschwerden werden ignoriert.
- Negative Rezensionen bei Amazon bleiben natürlich nicht aus. Scheint BOD aber nicht zu kümmern, da dies sowieso immer auf den Autor zurückfällt.
- Leser, die Ihre Fehlexemplare an den BOD zurückschickten, bekamen innerhalb weniger Wochen Ersatz - und zwar den gleichen Druckschrott erneut!

Mein Ruf als Autor ist ruiniert, einige Buchhändler verkaufen meine (beiden!) Bücher gar nicht mehr.

Von BOD in Norderstedt kann ich nur abraten!

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Astor
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Re:

von Astor (27.10.2008, 01:58)
Im Gegensatz zu der Autorenmappe, in der alles vom feinsten geschildert wird, ist man verärgert, wenn man anruft und eine Hilfe braucht.( Classic Programm) Die Auskunft ist knapp und z.T. sehr patzig. Aber auch zwei Damen, waren im Gegensatz zu dem Herrn, sehr freundlich. Mein Buch hatte Seitenverschiebungen und einige Fehler, die ich nun korrigieren wollte.
Die Dame sagte mir "stellen sie das Buch noch mal ein das alte wird gelöscht." Trotzdem wurde das fehlerhafte Buch weiterverkauft. Als ich dann die neue Fassung überspielt hatte, wollte man noch mal Geld, obwohl man mir vorher erklärte, dass es nichts kostet, weil es eine Korrektur war.
Es wurde dann eine neue ISBN Nr. ausgestellt die ich Stornieren wollte, da ich ja schon eine hatte. Erst nach einem ziemlich heftigen (man kommt kaum zum Wort) Telefongespräch mit einem Herrn W.......... wurde dann die neue Nr. storniert. Der Betrag von 39 Euro wurde noch einmal in Rechnung gestellt und das neue Buch als 2 Auflage hergestellt. Wenn Fehler in den Klappentexten sind, werden sie ohne "Überprüfung" an Amazon, Buch de u.s.w. weitergegeben. peinlich, so kann man keine Kunden halten. Man merkt das die Herrn ein teueres Program verkaufen wollen.

LG,
Astor
Das einzige, was man mit Geld nicht kaufen kann, ist die Freundschaft eines Hundes.

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.10.2008, 07:46)
Hallo Astor,

Astor hat geschrieben:
Im Gegensatz zu der Autorenmappe, in der alles vom feinsten geschildert wird, ist man verärgert, wenn man anruft und eine Hilfe braucht.( Classic Programm)


Dagegen hilft, vorher die auf der BoD-Homepage reichlich vorhandenen Informationen zu lesen. Dort steht ausdrücklich, dass BoD Classic keinen telefonischen Support beinhaltet und man bei der Erstellung seines Buches wirklich auf sich und die online verfügbaren Hilfen angewiesen ist.

Die Auskunft ist knapp und z.T. sehr patzig. Aber auch zwei Damen, waren im Gegensatz zu dem Herrn, sehr freundlich.


Natürlich gibt es auch Mitarbeiter, die sich nicht an diese Vorgaben halten. Auch wenn das natürlich sehr erfreulich ist, einen Anspruch hat man auf diese Hilfe nicht. Die gibt es nur für BoD Comfort, was dafür auch deutlich teurer ist.

Mein Buch hatte Seitenverschiebungen und einige Fehler, die ich nun korrigieren wollte.
Die Dame sagte mir "stellen sie das Buch noch mal ein das alte wird gelöscht." Trotzdem wurde das fehlerhafte Buch weiterverkauft.


Das ist natürlich ärgerlich, aber BoD empfiehlt ausdrücklich sein BoD Fun zum vorherigen Testen, ob wirklich alles okay ist. Wenn man darauf verzichtet, muss man mit dem Risiko leben, dass eventuell fehlerhafte Bücher ausgeliefert werden.

Als ich dann die neue Fassung überspielt hatte, wollte man noch mal Geld, obwohl man mir vorher erklärte, dass es nichts kostet, weil es eine Korrektur war.
Es wurde dann eine neue ISBN Nr. ausgestellt die ich Stornieren wollte, da ich ja schon eine hatte. Erst nach einem ziemlich heftigen (man kommt kaum zum Wort) Telefongespräch mit einem Herrn W.......... wurde dann die neue Nr. storniert. Der Betrag von 39 Euro wurde noch einmal in Rechnung gestellt und das neue Buch als 2 Auflage hergestellt.


So etwas dürfte natürlich trotzdem nicht passieren.

Wenn Fehler in den Klappentexten sind, werden sie ohne "Überprüfung" an Amazon, Buch de u.s.w. weitergegeben.


Geiz ist geil und höchste Qualitätsansprüche gingen noch niemals zusammen. BoD wirbt übrigens an keiner Stelle damit, dass Manuskripte korrigiert oder lektoriert werden. Diese Leistungen kann man nur dazubuchen.

Es tut mir wirklich leid, aber wenn man sich ein Fahrrad kauft und später feststellt, dass man eigentlich einen PKW gebraucht hätte, ist weder der Hersteller noch der Händler des Fahrrades schuld, sondern die Fehleinschätzung des eigenen Bedarfs.

Beste Grüße,

Heinz.

andie

Re:

von andie (27.10.2008, 09:32)
Hallo zusammen,

lieber Heinz, du hast es auf den Punkt gebracht.
Die beschriebenen Fehler sind typisch, da die Fehlerquellen (nicht nur) für den Laien hoch sind. BoD classic funktioniert nur, wenn man selber alles, aber auch alles, richtig macht. Nur so kann das Modell für 39 EUR "über die Bühne gehen". Ich finde, darauf wird auf den BoD-Seiten ausführlich hingewiesen.

Zu den Fehlern: Woran liegt's? Die Herstellung eines Buches ist ein hochspezialisierter Vorgang, ein großartiges Handwerk. Mehrere ebenso hochspezialisierte Ausbildungsberufe greifen hier, neben der Schriftstellerei, ineinander: Layouter/Grafiker/Illustrator, Schriftsetzer, Druckvorlagenhersteller, Drucker, Buchbinder. Nicht zu vergessen: Verleger, Korrektor/Lektor, Kaufmann, Werbefachmann, Journalist ... ich habe bestimmt nicht alles aufgezählt. Mit anderen Worten, die meisten dieser Berufsfelder müssen wir, als BoD-Autoren, selber abdecken. Wie soll das ohne Pannen funktionieren (und dann noch für 39 EUR)? Wenn's klappt, super! Wenn nicht, muss man Lehrgeld bezahlen, wie im richtigen Leben auch. Ein Abenteuer ist es allemal. Ob man sich drauf einläßt, muss jeder selbst entscheiden. Im Zweifel gibt es eben kein Buch.

Herzliche Grüße,
Andrea

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Christoph S.
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Re:

von Christoph S. (27.10.2008, 12:07)
Tja, Andrea und Heinz haben recht. Wer die Druckfreigabe trotz Fehlern im Klappentext erteilt, muss nun mal damit leben, dass bei Amazon der fehlerhafte Text steht. BoD ist nur ein Vorwurf zu machen, wenn das fertige Produkt von der Druckvorschau, die der Autor zum Druck freigegeben hat, abweicht. Das ist nun mal das Risiko bei BoD Classic. Leider ist eine Folge dieses Systems, dass auf diese Weise ziemlich viele wirklich schlecht gemachte Bücher in den Umlauf gelangen, was dann den Ruf des ganzen BoD-verfahrens schädigt. da leiden dann die drunter, die sich die Mühe gemacht haben, wirklich alles zehnmal zu prüfen.
Christoph
He either fears his fate too much,
Or his deserts are small,
That puts it not unto the touch,
To win or lose it all.
(Montrose) - www.montrose-de.net

Fabula

Re:

von Fabula (27.10.2008, 12:44)
Bei meinem zweiten Buch bei Bod waren die beiden letzten Seiten nicht bedruckt. Bei meinem Anruf wurde mir freundlich gesagt, das Exemplar doch bitte zurückzuschicken. Es sollte geprüft werden, ob die Schuld bei meinem Upload lag, oder bei Bod. Beim Upload war alles in Ordnung. So wurde mir ein richtiiges Exemplar zugesandt, einschließlich eines kostenlosen als Trost.
Das alles dauerte nur wenige Tage.
Besseer geht es doch nicht, oder?
Fabula

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.10.2008, 13:04)
Hallo Andrea,

andie hat geschrieben:
Mit anderen Worten, die meisten dieser Berufsfelder müssen wir, als BoD-Autoren, selber abdecken. Wie soll das ohne Pannen funktionieren (und dann noch für 39 EUR)? Wenn's klappt, super! Wenn nicht, muss man Lehrgeld bezahlen, wie im richtigen Leben auch. Ein Abenteuer ist es allemal. Ob man sich drauf einläßt, muss jeder selbst entscheiden. Im Zweifel gibt es eben kein Buch.


Oder man folgt der Empfehlung, sich erst einmal ein BoD-Fun-Exemplar herstellen zu lassen. Bei den meisten anderen Dienstleistern gibt es ein Muster- oder Referenzexemplar, aber nicht bei BoD. Finanziell kommt es im wesentlichen auf das gleiche hinaus.

Und ansonsten verweise ich ausnahmsweise mal auf meine Signatur.

Beste Grüße,

Heinz.

Steve
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BOD - unbedruckte Seiten - das Problem von BOD

von Steve (27.10.2008, 13:32)
Hi!

Das was KarlM schreibt, ist mir leider nur wohlbekannt und ich kann ihm in fast allen Punkten zustimmen bzw. habe gleiches erlebt.

Wir reden hier nicht über Fehler, die vom Autor verursacht wurden, sondern von BOD! Mein Buch habe ich genau den Vorgaben des Verlages entsprechend gestaltet und auch die Druckvorschau von BOD zeigte ein einwandfreies Dokument. Trotzdem waren sehr viele Seiten unbedruckt.

Die Kontaktaufnahme mit BOD gestaltet sich sehr schwierig, wenngleich nicht unmöglich. Man hat mir bereits drei Mal eine fehlerkorrigierte Druckversion zugeschickt, der ich jedesmal zugestimmt habe. Trotzdem ist diese korrigierte Druckversion noch immer nicht (Zeitraum April 2008 bis jetzt) in den normalen Druckprozess eingeflossen, so dass die Käufer weiterhin nur Fehlexemplare kaufen können. (Bisher ist das Buch 400 mal verkauft worden. Bei mir als Autor kommen zig Beschwerden kann, die müssen doch auch bei BOD auflaufe!.)

Leider ist BOD nicht in der Lage, mir zu sagen, warum mein Dokument zu solchen Fehler in der Druckerei führte. In diesem Fall hätte ich als Autor vielleicht mit einer anderen PDF-Version, anderer Art der Grafikeinbettung, etc. eine neue Version machen können und als Neuauflage uploaden können. Ich hätte sogar den Preis für die Neuauflage selber bezahlt, um meinen Ruf zu retten.

Ich erwarte für den Preis kein Lektorat, keine manuelle Überprüfung des hochgeladenen Dokuments und keine Kostenlosen Korrekturen für vom Autor verursachte Fehler, sondern nur das Produkt, was ich gekauft habe: zeitnahe Auslieferung des fehlerfrei gedruckten Buches und eine ordentliche Abrechnung. Wann immer etwas produziert wird, können Fehler gemacht werden, dafür habe ich volles Verständnis. Wenn diese aber nicht vom Verursacher korrigiert werden, habe ich dafür kein Verständnis mehr!

Gruß,

Steve

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hawepe
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Re: BOD - unbedruckte Seiten - das Problem von BOD

von hawepe (27.10.2008, 13:54)
Hallo Steve,

Steve hat geschrieben:
Bisher ist das Buch 400 mal verkauft worden. Bei mir als Autor kommen zig Beschwerden kann


Auch wenn ich mich wiederhole: Wer ohne Muster- oder Referenzexemplar sein Buch zur Veröffentlichung freigibt, handelt leichtsinnig.

Ich bilde mir wirklich ein, inzwischen über ein ziemliches Knowhow hinsichtlich der Buchherstellung zu verfügen, aber ohne Kontrolle gebe ich trotzdem kein Buch frei.

Leider ist BOD nicht in der Lage, mir zu sagen, warum mein Dokument zu solchen Fehler in der Druckerei führte.


Möglicherweise wissen sie es selbst nicht.

Ich habe es in den vergangenen Jahren zwei Mal erlebt, dass von den üblichen Testprogrammen als einwandfrei deklarierte Dateien sich trotzdem nicht sauber drucken ließen.

In einem Fall fehlten Initialen. Da der Kunde den Probedruck nicht gelesen, sondern trotz des Hinweises, dass es beim Rippen Warnungen gab, freigegeben hat, ließ sich nachträglich nichts mehr machen.

Im anderen Fall ging es um ein Buch bei Engelsdorf, von dem sich die letzten beiden Seiten nicht drucken ließen. Weil sich die Ursache nicht finden ließ, habe ich erst einmal nur die Schlusskorrekturen vorgenommen. Und: plötzlich ließen sich die beiden Seiten drucken, obwohl ich an diesen nichts geändert hatte.

Wie gesagt, in beiden Fällen sagten Pitstop und Co., dass die Dateien in Ordnung seien. Andere Prüfmöglichkeiten gibt es aber nicht.

Allerdings sollte BoD dies wissen und dann eine andere PDF-Erstellung vorschlagen.

Beste Grüße,

Heinz.

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Astor
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Re:

von Astor (27.10.2008, 14:18)
Da ich nicht über die Erfahrungen im Schriftstellerwesen verfüge, wie hier einige Autoren, habe ich jetzt einiges dazu gelernt.

Meine Kritik beschränkt sich nicht auf die Fehler, sondern auf die Art und Weise, wie sich einige Mitarbeiter dem Kunden gegenüber verhalten.

Wenn man auch "nur 39.-E " für Cassic bezahlt und keine Telefonauskunft bekommt dann frage ich mich, wieso man dann die teuere Auskunft wählen kann, wo dann wieder ein Herr sitzt der kaum den Mund los macht. Aber vergessen wir das, ich für meinen Teil habe jetzt verstanden, dass man es mit einer Maschine zu tun hat, die nicht denkt. Was ich diesem großartigen Verlag wünsche, wären einige Mitarbeiter, die, die Werbung des Hauses in die Tat umsetzen. Sonst bin ich mit meinem Buch zufrieden und werde auch ein zweites bei Bod in Auftrag geben. Wie heißt es so schön, „der Ton macht die Musik“.
Das einzige, was man mit Geld nicht kaufen kann, ist die Freundschaft eines Hundes.

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.10.2008, 14:23)
Hallo Astor,

Astor hat geschrieben:
Wie heißt es so schön, „der Ton macht die Musik“.


Wie gesagt, in diesem Punkt stimme ich deiner Kritik voll zu. Da muss man bei BoD wohl noch einiges lernen. Viele berichten über positive Erfahrungen, aber leider gibt es auch Mitarbeiter, die wohl auf der falschen Stelle sitzen :-(

Beste Grüße,

Heinz.

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Judith
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Re:

von Judith (27.10.2008, 15:05)
Ich habe bisher am Telefon - auch mit Hern W... - beinahe nur gute Erfahrungen mit den BoD-Mitarbeitern gemacht. Schlimm war es kurz nach der Reduzierung des Preises für Classic, da waren sie unterbesetzt und gestresst. Und kürzlich hatte ich einen etwas unkompetenten jungen Herrn dran. Aber gerade heute wieder sehr gute Erfahrungen mit einer Dame vom Marketing gemacht.

Es ist wohl wie überall: Es gibt "sode und sode".

Grüßle,
Judith
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Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (27.10.2008, 15:50)
Habe mit BoD Norderstedt bisher gute Erfahrungen gemacht. Natürlich zwackt es immer mal wieder hier und da. Aber von Buch zu Buch wird es besser, und immer wieder lernt man was dazu.
Bis ich mein erstes Buch in den Händen hielt, dauerte es fast sechs Wochen, und es ist auch einiges dabei schief gegangen (die Fehler lagen allerdings bei mir). Da wohl die meisten von uns die vielen Berufe, die zur Buchproduktion erforderlich sind, nicht beherrschen, geschweige denn die Berufserfahrung besizen, heißt es halt "learning by doing".
Das Stöbern, in den hier im Forum angebotenen Themenbereichen z.B., oder mal 'ne PN, hat mir in den letzten Wochen schon so manches Mal weiter geholfen.
Aber bei aller angestrebter Perfektion, sollten wir nicht vergessen:
Das "perfekte Buch" wird immer noch gesucht, und wir sind "nur" Menschen", ob nun die eigene Person, oder die/der am anderen Ende der Leitung (oder wo auch immer, "grins").
Also positiv denken und thumbbup

Gruß von
Klaus

Steve
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Re: BOD - unbedruckte Seiten - das Problem von BOD

von Steve (27.10.2008, 23:07)
Hallo!

Hawepe hat geschrieben:
Auch wenn ich mich wiederhole: Wer ohne Muster- oder Referenzexemplar sein Buch zur Veröffentlichung freigibt, handelt leichtsinnig.


Ich habe mehrjährige Erfahrung in der technischen Dokumentation und glaube schon zu wissen, was ich da treibe. Ein Musterexemplar macht natürlich Sinn, wenn man wissen möchte, ob die Farben tatsächlich so gedruckt werden wie erwartet (Stichwort Monitorkalibration), ob die Graustufenabbildungen erkennbar sind, der Zuschnitt zentrierte Seiten produziert, usw... Also alles Dinge, die unschön sind, sich aber im worst case durch eine Neuauflage ausbügeln lassen. Das ist ein Risiko, was man eingeht, wenn man sich vorher kein Probeexemplar machen lässt.

Aber unbedruckte Seiten sollte man nicht erwarten! Passiert es trotzdem, wäre das gar nicht so schlimm, wenn man auf eine freundliche Mail an BOD a) eine schnelle Rückmeldung bekommt und b) BOD den durch sie verursachten Fehler korrigieren würde.

Astor hat geschrieben:
Wie heißt es so schön, „der Ton macht die Musik“.


Stimmt, und wir sind alle nur Menschen, die Fehler machen und das sollte man in freundlicher Weise auf beiden Seiten besprechen und lösen.

Aber wenn auf Mails an BOD überhaupt kein "Ton" zurückkommt (d.h. Antwort erst nach vielen Tagen, wenn überhaupt, und der Druckprozess innerhalb von 7 Monaten nicht korigiert wird), dann fühlt man sich als Kunde ziemlich ausgeliefert und es ist es schon eine Herausforderung, den eigenen Ton freundlich zu halten.

Gruß,

Steve

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