Fallen Angel

Präsentiert euren Roman, Thriller, Fantasy-, Science-Fiction-, Romance-Titel oder euer Kinderbuch.


Benutzeravatar
sarah_blonde
Beiträge: 14
Registriert: 22.06.2008, 11:44
Wohnort: Thüringen

Fallen Angel

von sarah_blonde (22.06.2008, 13:11)
Ich bin totalverzweifet ... Ich weiß nicht was ich ändern kann, aberirndwie kann ich es auch nicht so lassen!

1.

Der Körper des Mädchens verblutete langsam in seinen Armen. Der Wind säuselte in der Luft. Es war ein regnerischer, düsterer Dezemberabend, und die Lichter an den Fenstern waren erloschen. Seine Schwester betete und weinte. Sie waren die Straßen am Ufer der Themse entlanggelaufen, und hatten sich an ihre Kindheit erinnert. Sie waren zum Grab ihrer Mutter gegangen und hatten ihr weiße und rote Rosen an den verwesenen Stein gelegt. Doch der Leichnam ihres Vaters schwamm seit zweihundert Jahren irgendwo in der Themse. Und dann hatte Rebecca begonnen zu weinen.
Sie sagte:
»Wir hätten ihn beerdigen sollen.«
Und er hatte den Arm um sie gelegt und geantwortet:
»Er war es nicht wert.«
Jack Clinton fuhr zärtlich mit den Fingern über ihr Gesicht. Es war bleich, und es war fast so schön wie Lilys. Die langen roten Haaren verfärbten sich im Regen dunkel. Die Augen hatte sie geschlossen, und doch schien ihr Gesicht Geschichten zu erzählen.
»Sie war nicht von hier«, sagte Rebecca zittrig.
»Ich weiß.«
»Wieso musste sie sterben?«, fragte er und richtete sich auf, als spräche er zu Gott.
Aber Rebecca antwortete, und sie hatte ihre Augen vor Abscheu oder Angst geschlossen.
»Sie wurde in den Bauch gestochen.«
»Und was bitte heißt das?« Jack schaute zu seiner Schwester auf. Sie atmete nicht.
»Sie trug ein Kind.«, flüsterte sie in die Nacht und die verschluckte ihr Worte.
Jack stand auf, und er sah es. Die leichtgewölbte Form ihres Bauches. Er holte tief Luft.
Dann drehte er ihre Hand, und er sah den Stern, den jeder Jude bei sich tragen musste. Er war in ihre Haut tätowiert.
»Wir müssen sie hier weg bringen«, sagte er unvermittelt. Rebecca nickte, und ihre dunklen Haare verbargen den größten Teil ihres Gesichts.
»Sofort.«
Sie nahmen das Mädchen und warfen es wie einst ihren Vater in die Strömung der Themse.
Die blutige Spur ließen sie auf dem Asphalt, als hätten Vampire an Weihnachten die dunklen Straßen Londons heimgesucht.
Gehe mit Gott. Spazieren oder was?

Benutzeravatar
SandraR
Beiträge: 2674
Registriert: 25.11.2007, 07:17
Wohnort: Moskau

Re:

von SandraR (22.06.2008, 13:23)
Ist das jetzt als Witz gemeint? Also Loben kann ich es nicht, kritisieren will ich nicht (weil ich hoffe es sei ein Scherz) und ansonsten gehört es in die Abteilung Lektorat.
Sandra
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

LOFI

Re:

von LOFI (22.06.2008, 13:40)
Hört sich sehr düster an, kannst du vielleicht erläutern, was es werden soll?

LG

Lorenz

Benutzeravatar
hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re:

von hawepe (22.06.2008, 13:58)
Hallo Sandra,

SandraR hat geschrieben:
Ist das jetzt als Witz gemeint?


Wieso? Da steht doch ausdruecklich "Ich schreibe, wie's mir passt, und wen es juckt, der soll sich kratzen."

Beste Gruesse,

Heinz.

Benutzeravatar
Alexandra_Sperling
Beiträge: 212
Registriert: 30.05.2008, 20:09
Wohnort: Augsburg

Re:

von Alexandra_Sperling (22.06.2008, 14:41)
Hi Sarah,

also ich versuche mal, ein bissel was dazu zu schreiben:

Die Geschichte verwirrt mich. Ich habs jetzt zwei mal gelesen und bin immer noch nicht sicher, wer an welcher Stelle genau mit welchem "sie" gemeint ist.

Du könntest vielleicht etwas Klarheit rein bringen in die gesamte Geschichte, wenn Du darauf achtest, dass an jeder Stelle unmißverständlich klar ist, wer gerade gemeint ist. Zum Beispiel an folgender Stelle:

Sie sagte:
»Wir hätten ihn beerdigen sollen.«
Und er hatte den Arm um sie gelegt und geantwortet:
»Er war es nicht wert.«
Jack Clinton fuhr zärtlich mit den Fingern über ihr Gesicht. Es war bleich, und es war fast so schön wie Lilys. Die langen roten Haaren verfärbten sich im Regen dunkel. Die Augen hatte sie geschlossen, und doch schien ihr Gesicht Geschichten zu erzählen.
»Sie war nicht von hier«, sagte Rebecca zittrig.


spricht Jack mit seiner Schwester. Dann heißt es, dass er "ihr" mit den Fingern übers Gesicht fährt. Vom Sinn her also der Schwester Rebecca. Nur wird auch erwähnt, dass sie rotes Haar hat und später erfährt man, dass Rebecca dunkles Haar hat. Also war es wohl doch das verblutende Mädchen, dem er durchs Gesicht gestrichen hat?

Das ist nur eine der Unklarheiten der Geschichte. Lies Dir die Sache doch mal durch und stelle Dir die Fragen, die sich jemand stellt, der es zum ersten Mal liest, denn wenn man nicht weiß, wie es weiter gehen soll oder woher die Protagonisten kommen bzw. was vorher geschehen ist kommt das recht wirr rüber.

Wichtig: Der Leser weiß nur das, was da steht. Zu allem, was er sich ausdenken soll, muss er entweder hingeführt werden oder es muss so unwichtig für die Handlung sein, dass es egal ist, was dabei entsteht. Sonst gibts nur Verwirrung...

Ich hoffe, Dir ein bissel geholfen zu haben und bin gespannt auf die Überarbeitung der Geschichte...

Liebe Grüße,
Alex

Benutzeravatar
SandraR
Beiträge: 2674
Registriert: 25.11.2007, 07:17
Wohnort: Moskau

Re:

von SandraR (23.06.2008, 06:28)
Eben Heinz, deswegen Frage ich mich, was zum Geier soll das cheezygrin . Vermutlich ein Scherzkeks. Vergleichbares ist mir bis jetzt in diesem Forum noch nicht untergekommen. dozey: Darum, wenn jemand schon meint es juckt ihn nicht, warum dann die Frage? Also, wohl eher Abteilung Fantasy, Wichtel, Trolle und Feen.
Sandra
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

Benutzeravatar
sarah_blonde
Beiträge: 14
Registriert: 22.06.2008, 11:44
Wohnort: Thüringen

Re:

von sarah_blonde (23.06.2008, 07:53)
:D

hey @ all:
Also meine Unterschrift bezieht sich auf das, wasich schreibe-also ich lass mir nicht sagen was ich schreiben soll - wenn ich über Kinderpornografie schreiben möchte, dann werde ich das auch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit tun cheezygrin
*lächel* Ein Witz? Wieso sollte das ein Witz sein?
Okay ich versuch's eni bisschen deutlicher :lol:

Lg

Sarah cool5
Gehe mit Gott. Spazieren oder was?

Benutzeravatar
sarah_blonde
Beiträge: 14
Registriert: 22.06.2008, 11:44
Wohnort: Thüringen

Re:

von sarah_blonde (23.06.2008, 08:46)
PS: Die überarbeitete Version ist im abteil Lektorat.
Gehe mit Gott. Spazieren oder was?

Benutzeravatar
Zoba
Beiträge: 1309
Registriert: 23.11.2007, 18:15
Wohnort: Süden

Re:

von Zoba (23.06.2008, 08:55)
Hi,

wenn ich über Kinderpornografie schreiben möchte, dann werde ich das auch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit tun


Das solltest du dann aber im Interesse aller hier nicht in einem öffentlichen Forum posten. Deutsches Recht bzgl. KiPo ist derart restriktiv, daß bereits Anschauungsmaterial gegen KiPo Probleme bekommen kann, bei deinem Schreibstil stehst du mit einem halben Bein bereits im Knast, und Heiner, wie auch alle User hier setzen sich der Gefahr aus , morgens um 6 Besuch von sehr vergrätzten Polizisten zu bekommen blink3 Da, meine Liebe, endet deine persönliche Freiheit ganz eindeutig!

Mir jedenfalls fällt schon beim ersten Satz Ungenaues auf:

Der Körper des Mädchens verblutete langsam in seinen Armen.


Entweder blutet der Körper des Mädchens aus, oder das Mädchen verblutet, ein Körper jedoch verblutet üblicherweise nicht.

Die Leseprobe stellt nicht klar, um was es sich hier handelt, wer genau was macht und wohin das Ganze soll. Wichtig wäre in der Tat bereits ein besseres Verständnis innerhalb nur dieses kurzen Abschnitts.
Gruß,

Zoba

-----------
"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

Zurück zu „Buchvorstellung: Belletristik“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.