Preiswertes Lektorat gesucht ?

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Druide3472
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Preiswertes Lektorat gesucht ?

von Druide3472 (27.06.2008, 22:31)
Hallo an alle !!!

Ich kann aus eigner Erfahrung sprechen wenn ich sage wie wichtig ein Lektorat ist. Also habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht und ein Lektorat gefunden das eure Manuskripte zu fairen Preisen korrigiert. Ich selbst habe mein neues Manuskript von denen machen lassen und habe es beim Shaker Verlag eingereicht die es zum Druck freigegeben haben. Die Preise sind folgendermaßen:

2-4 Euro pro Din 4 Seite (ca.1800 Zeichen) bzw. 60 Zeilen a 30 Anschlägen

Ich finde das Fair und man erspart sich eine Menge Arbeit.

Kontakt zum Lektorat über E-mail: Druide-3472@hotmail.de
Telefon: 05121/6971708 Montag-Sonntag 9.00-22.00 Uhr

http://rene-eichelmann.jimdo.com
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LOFI

Re:

von LOFI (27.06.2008, 22:45)
In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, ob jemand Erfahrung mit dem BOD Lektorat hat, die Preise sind ja nur "ab"-Preise.

Gruß

Lorenz

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Druide3472
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Lektorat

von Druide3472 (27.06.2008, 22:57)
Hallo

Das BOD Lektorat hat mich nicht überzeugt sei es was der Preis betrifft noch die Zeit die ich warten musste. Die haben teilweise 3-4 Wochen Wartezeit
Das Lektorat was ich hier beschrieben hab ist schneller und preiswerter als BOD oder andere Verlage. Hinter dem Lektorat verbergen sich drei Literaturstudenten die sich so ein kleine Nebenverdienst schaffen. Also ich kann Sie nur empfehlen lasse meine Manuskripte nur noch dort korrigieren.

MFG Druide

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constanze
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Re:

von constanze (27.06.2008, 23:36)
lektorat und lektorat. wie immer 2 paar schuhe. im lektorat sitzen auch nur menschen, die zwar ihre rechtschreibprogramme aktivieren, doch was stil und bruch angeht, muss man das herz am rechten fleck haben. und die haben so viele bücher zu lektorieren.....ich zweifle da.

wenn ich meine 3 bücher in trockenen tüchern habe, möchte ich mich dieser arbeit auch gern widmen. lektorat ist so viel mehr als das ausmerzen von kleinen fehlerteufeln.

hoffe, ihr findet die richtigen. damit steht und fällt so viel!

grüße,
constanze

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Lektorat

von Druide3472 (27.06.2008, 23:54)
Hallo

Also wie gesagt ich habe mein Lektorat gefunden und kann es nur weiterempfehlen was Preis und Service angeht. Ich gebe dir Recht man braucht Herzblut um so eine Arbeit zu machen ich könnte das nicht den ganzen Tag Manuskripte durchgehen. Deswegen bin ich froh das es Sie gibt.

MFG Druide

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Leilah

Re:

von Leilah (27.06.2008, 23:59)
Hier wurde ja schon häufiger über das Thema "Lektorat" diskutiert, und ich finde, es sollte doch einmal erwähnt werden, dass ein himmelweiter Unterschied zwischen qualifiziertem Lektorat und reinem Korrektorat besteht.

Die Tätigkeit des Lektors beinhaltet selbstverständlich das Korrigieren von Rechtschreib- und Grammatikfehlern, geht aber im Gegensatz zum Korrektor weit darüber hinaus.
Ich betätige mich selbst nebenbei aufgrund meiner beruflichen Vorbildung auch als Lektorin und beobachte darüber hinaus die Arbeit der Lektorin des Verlages, der meine Texte veröffentlicht.
Wer sein Werk einem Lektorat anvertraut, sollte m. E. nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf den Leistungsumfang achten und bereit sein, inhaltliche und stilistische Kritik anzunehmen sowie gemachte Veränderungsvorschläge ggf. umzusetzen. Dazu gehört eine gehörige Portion Vertrauen in die Person (und Fähigkeiten) des Lektors. Von Seiten des Lektorats darf man, wie ich finde, ein detailliertes schriftliches Gutachten erwarten.
Offensichtliche Fehler zu bemerken ist keine Kunst.

Die Frage ist natürlich immer, inwieweit ein Autor, der (selbstverständlich) von seinem Werk überzeugt ist, lange daran gefeilt hat und es auf eigene Kosten veröffentlichen möchte, an so einer kritischen Instanz interessiert ist. Ich garantiere, dass - bei all der Fülle an wirklich hervorragenden, selbstverlegten Büchern - ebenso viele in Eigenregie erscheinen, die so niemals ein vernünftiges Lektorat überstanden hätten. Die großen Verlage beschäftigen ihre qualifizierten Lektoren ja nicht aus Spaß. Und Lektor wird man nicht eben mal nach einer Ausbildung zur Sekretärin und zum Lehrer, obwohl man in beiden Berufen auch Rechtschreibung und Grammatik beherrschen sollte.

Nur mal so als Denkanstoß zum Thema "billiges Lektorat".


P.S.: Man erspart sich übrigens mitnichten "eine Menge Arbeit", sondern muss im Gegenteil ggf. noch mal richtig ernsthaft "ran", wenn Mängel erkannt wurden!
Zuletzt geändert von Leilah am 28.06.2008, 03:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Lektorat

von Druide3472 (28.06.2008, 00:08)
Hallo

Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Das Lektorat hat mir auch eine Einschätzung über mein Geschreibsel gegeben musste einiges ändern bis ich und das Lektorat auf einen Nenner kamen. Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben Qualität muss nicht teuer sein und ich denke das sind faire Angebote liegt natürlich im Auge des Betrachters.

MFG Druide

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hwg
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Re:

von hwg (28.06.2008, 07:17)
Constanze und Leilah schreiben wohl Wahres!

Ich kann und mag mir gar nicht vorstellen, wie
von einem freien Lektor ein fixes Kostenangebot
erstellt werden kann, ohne Werk und Autor vor-
her zu kennen.

Vor mir liegt beispielsweise ein knapp 100 Seiten
umfassendes Manuskript, bei welchem ich vorerst
gedachte habe, die Arbeit ist in zwei Wochen
erledigt.

Nun stellt sich heraus, dass - abgesehen von den
zahlreich notwendigen Korrekturen - auch die
Stilbrüche schwer in den Griff zu bekommen sind.

Da ein freier Lektor ja allein dem Auftraggeber, in
diesem Fall dem Autor, gegenüber verpflichtet ist
und somit nicht über An- und Absage durch einen
Verlag entscheidet, gibt es nur zwei Möglichkeiten:

Entweder, er bricht die Arbeit ab und rät dem Autor,
das Werk umzuschreiben, oder er macht sich die
Mühe, es gemeinsam mit ihm zu überarbeiten.

Diese Angelegenheit sorgfältig zu bewältigen, er-
fordert nicht nur einen hohen Zeitaufwand, sondern
auch einen engen Kontakt mit dem Autor. Und wenn
dieser, wie es ja nicht selten vorkommt, auf die
"Eigenheiten" im Text großen Wert legt, entwickeln
sich oft langwierige Dialoge.

Wie ein Lektor aus diesen Gründen im Voraus auf eine fixe
Honoraussage kommen kann, ist mir total schleierhaft.

Es ist eben auch in diesem "Job" so - nicht immer ist
billig auch preiswert! :lol:

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Zoba
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Re:

von Zoba (28.06.2008, 08:40)
Hi,

da mein nächster Roman auf Englisch geschrieben wird, fahre ich mit meinem bisherigen englischen Lektor sehr gut.

Was mich jedoch interessieren würde, denn ich bin dabei eins der Sachbücher ins Deutsche zu übersetzen, gibt es auch Lektoren, die explizit nach alter Rechtschreibung arbeiten, wenn man dies will?
Gruß,

Zoba

-----------
"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

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Miss_Buecherwurm
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Re:

von Miss_Buecherwurm (28.06.2008, 09:41)
Hallo,

auch ich habe mich jetzt entschlossen, Lektorat anzubieten...habe das gestern schon an anderer Stelle gepostet. Ich arbeite auf beiden Schienen: Korrektur und Stil. Preise auf Anfrage und auf den jeweiligen Geldbeutel zugeschnitten. Da vertraue ich auf eure Ehrlichkeit. Ich kann verstehen, das ein Hartz4 ler vielleicht den Mut nicht hat, das zuzugeben, darum oute ich mich jetzt einfach mal als eine von euch. Noch trägt mein Antiquariat den Lebensunterhalt einer Selbständigen nicht. Und andere, die nebenbei noch Arbeiten gehen, haben auch nur ein normales Gehalt zur Verfügung, von dem genug an Lebensunterhalt bestritten werden muss.

Ach ja und nur so am Rande, wenn ihr meine Seite besucht, werdet ihr Fehler finden cheezygrin Das ist eine Arbeit, die ich meist abends erledige und dann keine Muse mehr habe, die Rechtschreibfehler, die mir natürlich immer erst nach der Bearbeitung und Veröffentlichung auffallen, sofort zu ändern. In den nächsten Tagen ist die Arbeit aber angesagt. Hoffe da auf euer Verständnis. Bin auch nur ein Mensch!!!!

@ Zoba,
wenn du magst, schick mir eine Textprobe zu, und ich versuche mich daran. Wenn du damit nicht zufrieden bist, dann ist es auch ok.

Liebe Grüße Ute
www.miss-buecherwurm.de
Das Internette Antiquariat

lverlag
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Re:

von lverlag (28.06.2008, 10:04)
Hallo Zoba,

Zoba hat geschrieben:
...
Was mich jedoch interessieren würde, denn ich bin dabei eins der Sachbücher ins Deutsche zu übersetzen, gibt es auch Lektoren, die explizit nach alter Rechtschreibung arbeiten, wenn man dies will?


Die meisten Lektoren arbeiten auch noch nach alter Rechtschreibung. In aller Regel wird fest vereinbart, nach welcher Rechtschreibung (alt/neu bzw. welcher Stand) und nach welchem Werk (Duden/Wahrig) korrigiert wird.

Letztlich ist diese Festlegung ja Grundlage der Leistungserbringung durch den Lektor und auch Maßstab für die Qualität der Arbeit.

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.06.2008, 22:37)
Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat geschrieben:
Ich kann und mag mir gar nicht vorstellen, wie von einem freien Lektor ein fixes Kostenangebot erstellt werden kann, ohne Werk und Autor vorher zu kennen.


Oh, das kann ich mir sehr gut ;-)

Du hast nur einfach andere, sehr viel hoehere Ansprueche. Ich bekomme haeufiger Texte zum Setzen, die angeblich lektoriert wurden. Faktisch ist das meistens nicht mehr als ein Korrektorat, zu dem auch ein Ausmerzen der allerschlimmsten inhaltlichen usw. Fehler gehoerte.

Natuerlich gibt es auch Autoren, deren Texte kaum noch lektoriert werden muessen, aber bei den meisten wartet viel Arbeit auf den Lektor. Doch das kostet Zeit und damit auch Geld; letzteres haben aber gerade book on demand veroeffentlichende Autoren meisten nicht. Oft werden deshalb einfach Sachen durchgelassen, die eigentlich nicht hingenommen werden duerften. Die Autoren freut es natuerlich, weil sich niemand gerne von Formulierungen und Gedanken trennen mag.

Im Prinzip teile ich deine Einstellung, aber im Book-on-Demand-Sektor halte ich sie fuer einen Traum: Schoen, aber nicht umsetzbar.

Beste Gruesse,

Heinz.

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constanze
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Re:

von constanze (28.06.2008, 22:49)
ihr lieben,

mein buch FRANNYS WEG war gerade gedruckt und ich hatte eine buch-spendenparty gegeben, als ich mich abends noch einmal über mein werk setzte. und siehe da - 3 fehler und 3 neue gedanken!!!

ich zahlte alles noch einmal, das buch erschien in 2. auflage. total verrückt, aber ich konnte es nicht vereinbaren, dass es so unter die leute verbreitete, obwohl es nur 5 veränderungen gab. ich habe einen sehr hohen anspruch. es gibt zu viel "schlechte" literatur, zu viel fehlerhafte bücher. das konnte ich nicht unterstützen.

aber es hat sich gelohnt, wie man sieht. droemer knaur hat ja zugeschlagen! :-)

hwg
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Re:

von hwg (29.06.2008, 08:44)
Guten Morgen Heinz!

Um nochmals kurz auf die Kosten für ein Lektorat zurückzukommen:

Wenn ich Manuskript und Autor kenne, lässt sich auch über das Honorar reden. Ich meine ja nur, dass ein bereits vorher festgelegter "Tarif" mir nicht sinnvoll erscheint, wenn die Lektoratsarbeit qualitätsvoll sein soll und sich nicht bloß auf Korrekturen und vage Hinweise hinsichtlich der Textstruktur beschränkt.

Und, wie Du ja ebenfalls schreibst, gibt es derart gute Manuskripte, bei denen der Lektor vor Vergnügen jauchzt, weil ihm kaum Verbesserungen bzw. Änderungen notwendig erscheinen. Das schlägt sich dann ja ebenfalls in der (verminderten) Honorhähe nieder.

Kollegialen Gruß!
Hans

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hawepe
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Re:

von hawepe (29.06.2008, 12:37)
Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat geschrieben:
Ich meine ja nur, dass ein bereits vorher festgelegter "Tarif" mir nicht sinnvoll erscheint, wenn die Lektoratsarbeit qualitätsvoll sein soll und sich nicht bloß auf Korrekturen und vage Hinweise hinsichtlich der Textstruktur beschränkt.


Ich habe dir auch gar nicht widersprochen cheezygrin

So sollte es auch meiner Meinung nach laufen. Bloss leider scheint das laengst die Ausnahme zu sein.

Einen schoenen Tag,

Heinz.

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