Wie haltet ihr es mit Helfern?

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Zoba
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Wie haltet ihr es mit Helfern?

von Zoba (15.07.2008, 22:18)
Hi,

bei den Recherchen für meinen Roman wird mir grade sehr freundlich und intensiv geholfen, vor allem von Wissenschaftlern und Historikern. Ich bin begeistert darüber, wie viel Infos, ganz spezielle Infos, ich sogar über einfachen Mailkontakt erhalte. Ein paar der Leute habe ich auch telefonisch befragt und sie beantworten durchgängig ganz lieb meine Anfragen.

Was macht ihr in so einem Fall?

Ich möchte den Leuten gerecht werden, und ihnen ihren Teil zollen. Wie würdet ihr sie ins Buch "einbauen", als Liste am Ende? Wie ausführlich? Alle oder die die am meisten beitrugen?
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (15.07.2008, 22:50)
Hallo Zoba,
Du könntest eine Dankseite am Anfang einplanen.
"Ich bedanke mich bei

xxxxxx für dies und das
yyyyyy für jenes und solches
zzzzzzzz für .............

Das dann in alphabetischer Reihenfolge.

Natürlich nur, wenn sie alle auf eine Seite passen! :lol:

LG Grete

Versailles
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Re:

von Versailles (15.07.2008, 22:59)
Hallo Zoba,

ein Dank ist in jedem Fall angebracht, evt. auch auf zwei Seiten oder du legst die Gewichtung auf den Grad der Hilfe. Den besonders fleissigen Helfern sagst du in ein paar Zeilen Dank, die übrigen erwähnst du in einem separaten Absatz namentlich und: vergiss bloss keine/n :wink:

Viel Erfolg bei Recherche und Schreibarbeit
Amalia
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Zoba
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Re:

von Zoba (15.07.2008, 23:11)
Hi,

einige der Helfer sitzen wirklich weit entfernt (Turkmenistan, Syrien, Rußland, Iran, UK, USA), würdet ihr ihnen - neben der namentlichen Erwähnung - auch z.B. signierte Freiexemplare schicken (den intensivsten Helfern)?

Mein Roman basiert wiegesagt auf Tatsachen, in etwa so eine Nummer wie Follets "Pillars of Earh", nur weniger abstrahiert (ich behalte Orte und Personen weitgehend bei), die Hilfe die ich von Wissenschaftlern erhalte, ist schon bedeutend. Die meisten werden nie in der Lage sein, sich ein in Europa verlegtes Buch zu kaufen. Insofern frage ich mich schon, ob es ausreicht, sie nur zu erwähnen.
Gruß,



Zoba



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Juan
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Re:

von Juan (15.07.2008, 23:25)
in meinem reportageband welches seit 5 jahren in arbeit ist und wohl noch weitere 5 jahre brauchen wird, werde ich ca 5 seiten als dankschreiben haben:P Ich habe viele Personen kennengelernt die mir auf meinen Reisen sehr geholfen und auch unterstützt haben.

jedem ein expemplarschicken gut hängt von deinen eigenen kosten ab, ich für meinen teil schreibe dieses band nicht um damit geld zu verdienen(klar auch aber..) sondern grösstenteils für mich als hobby und als werk. da ich die kosten für das buch nie im leben mit dem verkauf des buches reinkriegen werde, werde ich auf ein exemplar für jeden helfer verzichten, zumal ich nicht vorhabe das buch in zig verschiedene sprachen übersetzen zu lassen.

also ich denke eine widmung reicht in den meisten fällen.
There is no genious without Passion.

Benny
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Re:

von Benny (15.07.2008, 23:34)
Ich habe in meinem (bislang noch nicht lieferbaren) Buch, auf die letzte Seite so einen Satz "Dankeschön an ..." - und dann folgt eine Auflistung von Personen - gemacht und darunter meine Unterschrift (also als Grafik) gesetzt.

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SandraR
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Re:

von SandraR (16.07.2008, 06:49)
Wer namentlich erwähnt wird oder so erwähnt wird dass er weiss er ist damit gemeint, bekommt natürlich ein Exemplar! Ich wäre einfach vorsichtig bei der Erwähnung mit Namen, nicht alle Helfer sind vielleicht daran interessiert ihren Namen in einem Buch wiederzufinden. Aus diversen Gründen, bei Wissenschaftlerin könnte es das Institut ungeil finden, bei Privatpersonen weil Sie unerkannt sein möchten etc.etc.
Ich würde immer sanft nachfragen, ob die überhaupt ihren Namen wiederfinden möchten. Stell Dir vor Du hast mit einem Atomphysiker zu tun und der Arbeitet an Geheimprojekten, das kann für ihn daneben gehen. Man kann es aber so umschreiben, dass sich der so geehrte wiedererkennt. Persönlichkeitsrecht geht vor Öffentlichkeitsrecht und nicht jeder möchte als Informant (auch für einfachste Infos) bekannt sein. Dies nennt sich Quellenschutz und ist eine Tugend!
Sandra
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Zoba
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Re:

von Zoba (16.07.2008, 07:57)
Hi,

@SandraR

selbstverständlich (!) hatte ich nicht vor, irgendwen zu erwähnen, der dies nicht will.

Wie kommst du auf eine solche Idee, ausgerechnet bei jemand, dem du permanent vorwirfst, daß sie zu sehr auf den Schutz ihres Privatlebens achtet? blink3

@Andalucia:

Das Buch wird auf Englisch geschrieben, mit den bisherigen Helfern korrespondiere ich auch auf Englisch, sie könnten es also lesen. Es sind ja auch nicht hunderte, 10-15 Exemplare kann ich noch wegstecken cheezygrin, das sind jene, die bereits ordentlich Zeit in die Mithilfe gesteckt haben.
Gruß,



Zoba



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hawepe
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Re:

von hawepe (16.07.2008, 08:27)
Hallo Zoba,

Zoba hat geschrieben:
Es sind ja auch nicht hunderte, 10-15 Exemplare kann ich noch wegstecken cheezygrin, das sind jene, die bereits ordentlich Zeit in die Mithilfe gesteckt haben.


Denen wuerde ich dann auf alle Faelle ein Belegexemplar schicken. Manchmal ist es aus dem Ausland billiger; ich habe z.B. mal eine groessere Menge aus Prag verschickt. Wenn man in naechster Zeit ohnehin dorthin reisen will, ist das eine Alternative.

Beste Gruesse,

Heinz.

hwg
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Re:

von hwg (16.07.2008, 08:34)
Für meine Texte benötige ich direkt keine Helfer.
Die Leute um mich liefern mir unbeabsichtigt die
nötigen "Unterlagen"... :lol:

Gäbe es "echte" Helfer, würde ich sie selbstverständlich
ihr Einverständnis vorausgesetzt, publizieren.

Versailles
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@ SandraR

von Versailles (16.07.2008, 09:25)
Stell Dir vor Du hast mit einem Atomphysiker zu tun und der Arbeitet an Geheimprojekten, das kann für ihn daneben gehen.
Nun, die Infos würde er dir ja wohl nicht auf die Nase binden geschweige denn dir diese frei Haus liefern. Sofern du das besondere Vergnügen hättest, mit einem Geheimnisträger zusammenzuarbeiten, würde dir diese Person schon vor der Zusammenarbeit Verhaltensregeln auferlegen, oder?

Liebe Grüße
Amalia
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Re:

von Zoba (16.07.2008, 09:56)
Hi Versailles,

mit einem Geheimnisträger zusammenzuarbeiten, würde dir diese Person schon vor der Zusammenarbeit Verhaltensregeln auferlegen, oder?


Geheimnisträger befrage ich nicht :lol: Der Roman hat auch rein garnichts mit Spionage zu tun cheezygrin

Bei den turkmenischen Infobeschaffern jedoch wurde ich von vorneherein gebeten, nirgendwo Namen zu nennen, sondern allgemein auf die Infostelle der entsprechenden Institution zu verweisen. War mir auch von Anfang an klar, daß es diese Einschränkung geben wird, die momentane politische Situation dort ist nicht wirklich einfach.

Was mich wirklich fasziniert ist, wie mitteilungsfreudig alle dennoch sind, da wird regelrecht vor Ort für mich recherchiert, ich könnte mir garnicht leisten, dazu hinzufliegen, einen Dolmetscher zu beschäftigen und die Recherche selbst zu machen. Ich denke schon, daß sich alle für eine so tatkräftige Hilfe ein Belegexemplar verdient haben.
Gruß,



Zoba



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Claire
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Re:

von Claire (16.07.2008, 12:56)
Hallo Zoba,

ich denke auch, dass Danksagung und ein signiertes Exemplar durchaus angemessen sind. Manch einer ist vielleicht stolz darauf, in einem Buch verewigt zu werden und hilft beim nächsten Mal doppelt so gern.
LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

Versailles
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@ Zoba

von Versailles (16.07.2008, 20:56)
Hallo Zoba

Ich gehe mit dir konform: ein Belegexemplar ist hier auf jeden Fall angebracht - Gerade oder auch wegen der besonderen Situation und Hilfe.
Ansonsten würde ich eben auch jede/n andere/n, namentlich Erwähnte/n mit einem Dank in Form eines Buches bedenken cool5

Gruß
Versailles
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