Wie sieht es denn mit ganzen Manuskripten aus?

Stellt euren Text vor und holt euch Feedback der BoD Community.


Andreas T.
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Wie sieht es denn mit ganzen Manuskripten aus?

von Andreas T. (19.07.2008, 23:51)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.

Thorsten Boose

Re: Wie sieht es denn mit ganzen Manuskripten aus?

von Thorsten Boose (19.07.2008, 23:58)
Andreas T. hat geschrieben:
Ist das eine naive Vorstellung von mir, z.B. wegen des Arbeitsaufwands? Sagt mir Eure Meinung!
L.G.
Andreas


Ja! :lol:

Nein, ernsthaft. Jeder Autor hier hat natürlich mit sich selbst viel zu "kämpfen", was die Literatur angeht. Die freiwillige Mitarbeit und Hilfestellung hier im Forum ist schon sehr kulant und da finde ich eine komplette Manuskriptbearbeitung doch etwas hart.

Du hast schon Familie und Freunde lesen lassen, gibt es keine weiteren Bekannten im Journalismusbereich oder dergleichen?

Ansonsten wünsche ich dir viel Glück, dass du hier nach einem gewollten Lektor fündig wirst. Nichts ist unmöglich... thumbbup

Grüße!

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (20.07.2008, 00:06)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (20.07.2008, 00:11)
Darum habe ich dir Glück gewünscht. Es ist durchaus möglich, dass sich ein Interessent finden lässt, für den du im Gegenzug vielleicht auch sein Manuskript "liest", was ich persönlich gar nicht mal so schlecht finde.

Es lebe der Tauschhandel! thumbbup

Gut zu wissen wäre noch, um wie viele Seiten es sich handelt und ebenso welches Themengebiet das Manuskript umfasst. Dann könnte man schon eher zu- oder absagen.

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (20.07.2008, 00:40)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (20.07.2008, 00:53)
Lust, ja. Zeit, bedingt.
Aber ich denke, da du ja schon ein halbes Jahr an deinem Manuskript herumgebastelt hast, dass es auf zwei Wochen nicht ankommt?!

Ich könnte dir jetzt spontan anbieten - sofern du Layout und Satz fertig hast - einmal "drüber zu lesen". Das wäre kein Lektorat im eigentlichen Sinne, da dies viel mehr Zeit und Konzentration beansprucht (ich stecke gerade selbst im "Schreiben"), aber vielleicht lässt sich nach den ersten Seiten schon sagen, dass man mehr Arbeit investieren könnte/sollte. Kommt natürlich auf den Stoff an.

Dein Ziel, so wie ich es verstanden habe, ist eine kritische Meinung zu deinem Projekt von Nicht-Laien (um nicht Profis zu sagen), die dir Sicherheit geben soll, weil es für dich ein neues Terrain ist.

Am besten du schaust morgen Mittag wieder in dieses Thema, dann haben bestimmt noch andere - durchaus erfahrenere - Schreiberlinge ihren Kommentar dazu abgegeben. thumbbup

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (20.07.2008, 02:04)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.

hwg
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Re:

von hwg (20.07.2008, 07:04)
Also, ich habe etliche Typoskripte von Pool-Autoren zur "Begutachtung" vor mir liegen.

Zuerst bin ich davon ausgegangen, die "Arbeit" binnen weniger Wochen erledigen zu können. Bei zwei Texten (Umfang etwa 120 eng bedruckte Seiten, keine Absätze, viele Tippfehler) tue ich mir besonders schwer, weil ich, wollte ich sämtliche stilistischen Mängel korrigieren, mehrere Beiblätter mit entsprechenden Anmerkungen beifügen müsste.

Derartige freiwillig übernommene kostenlose Arbeit benötigt jedoch viel Zeit, worunter meine berufliche Schreiberei "leidet". Und diese hat nun doch Vorrang, noch dazu, da es sich hauptsächlich um termingebundene Aufträge handelt.

Klar, ich werde die übernommenen Korrekturarbeiten zu Ende führen, allerdings müssen die betreffenden Autoren noch etwas Geduld aufbringen, bis sie ihre Texte retourniert bekommen.

Übrigens, bei derartigen Typoskript-Einreichungen an eine Redaktion oder einen Verlag (BoD-Autoren sind hier ausdrücklich ausgenommen :lol: ) kann ich mir schon vorstellen, dass die Texte ungelesen in die "runde Ablage" wandern...

julia07
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Re:

von julia07 (20.07.2008, 08:00)
Hallo Andreas,

das Interesse, der Wille und die Hilfsbereit untereinander sind bei mir sicher vorhanden, aber es fehlt alleine die Zeit.

Wie Hans sagte, wenn man/frau so einen Liebesdienst ernsthaft tun will, und davon gehe ich jetzt einmal aus, dann kostet das halt Zeit - mitunter sehr viel Zeit.

Da ja aber kaum einer von uns das Schreiben als Brotberuf betreibt, sondern davon bis zu zwei weitere gleichzeitig hat, wie z. B. ich, dann wird es mitunter verdammt eng. Ich nutze momentan meinen kompletten Sommerurlaub von zwei Wochen einzig dazu, mein neues Buch vorzubereiten und zu beginnen. Das miese Wetter und der Umsatnd, dass ich "Totalsingle" bin, kommen mir dabei zum Glück sehr entgegen :wink:

LG,
Julia

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PvO
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Re:

von PvO (20.07.2008, 08:45)
Ich biete diesen Service an, aber nicht kostenlos. Man stelle sich folgendes vor: jemand gibt dir ein Buch und sagt: lies das mal bitte. Der Inhalt des Buches interessiert dich aber nicht, würdest du es dann lesen? Jetzt soll ich ein Manuskript redigieren, das heißt nicht lesen, das heißt, dass ich den Text studieren muss, ich muss mich damit beschäftigen, mich voll reinknien. Auch dann, wenn mich das Thema nicht interessiert. Und das auch noch kostenlos? Da ich aber weiß, wie es mit den Finanzen und der Zahlbereitschaft von Jungautoren steht, nehme ich nur einen Euro pro Normseite. Bezahlt ist man damit nicht, aber man hat wenigstens eine kleine Anerkennung.
Weitere Infos: http://peters-buchladen.de/html/____ser ... toren.html

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hawepe
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Re:

von hawepe (20.07.2008, 13:19)
Hallo Andreas,

nein, kostenlos mache ich so etwas nicht. Ich muss ja von irgendetwas leben, und Lektorieren kostet so viel Zeit, dass es sich nicht wirklich nebenbei erledigen laesst. Ein "Gefaellt mir" oder "Gefaellt mir nicht" wuerde dich nicht weiterbringen. Fuer mehr muss man ein Manuskript aber sehr viel genauer lesen und unter Umstaenden auch noch Zeit in Recherchen investieren.

Ein besonderes Thema ist Lyrik. Soll einfach nur der Inhalt nett sein oder sollen auch Metrik, Rythmus, Bildersprache stimmen? Zu letzterem ggfs. mehr ueber PN.

Beste Gruesse,

Heinz.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (20.07.2008, 13:25)
hawepe hat geschrieben:
Ein "Gefaellt mir" oder "Gefaellt mir nicht" wuerde dich nicht weiterbringen. Fuer mehr muss man ein Manuskript aber sehr viel genauer lesen und unter Umstaenden auch noch Zeit in Recherchen investieren.


So schaut's aus. Mehr als das Manuskript "überfliegen" ist ohne Bezahlung undenkbar.

Solltest du aber einzelne kürzere Texte lektoriert haben wollen, findest du hier im Forum den passenden Bereich dazu. Es ist zwar Puzzlearbeit, aber du wärst schon mal weiter als zuvor. :wink:

Grüße!

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (20.07.2008, 13:50)
Mein "Problem" ist weniger die Zeit oder die Lust, sondern der persönliche Geschmack. Wenn ein Buch mit einem ausführlichen Absatz beginnt, der die Nacht in allen Farben, Färbungen, Schattierungen, Stimmungen, Temperaturen, Windgeschwindigkeiten, usw. beschreibt, ist es nichts für mich. Andere lieben diesen Stil. (Ein Beispiel dafür hatten wir hier ja letztens.) Deshalb ist weder die eine noch die andere Art richtig oder falsch, gut oder schlecht, lesenswert oder für die Tonne.

Andreas, stelle mal versuchsweise einen Absatz hier ein. Es werden garantiert die unterschiedlichsten Meinungen und Änderungs-/Verbesserungsansätze kommen. Aber wer entscheidet, was besser ist? Der eigene Geschmack. Oder der Bauch. :wink:
Liebe Grüße
Christel

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (20.07.2008, 14:04)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re:

von hawepe (20.07.2008, 14:06)
Hallo Christel,

Bärentante hat geschrieben:
Andreas, stelle mal versuchsweise einen Absatz hier ein. Es werden garantiert die unterschiedlichsten Meinungen und Änderungs-/Verbesserungsansätze kommen. Aber wer entscheidet, was besser ist? Der eigene Geschmack. Oder der Bauch. :wink:


Ich denke, wer nicht von seinem eigenen Geschmack abstrahieren kann, sollte besser nicht lektorieren. Meiner Meinung nach geht es im Book on Demand, bei dem keine Verlagsinteressen im Hintergrund stehen, nur darum, dass Texte in sich stimmig, gut zu lesen und moeglichst fehlerfrei sind.

Beste Gruesse,

Heinz.

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