Systemat. Lehrbuch der theoret. u. prakt. Homöopathie

Präsentiert euren Reiseführer, Bildband, euer Koch- oder Lehrbuch, eure Biografie oder Monografie.


Gaby
Beiträge: 23
Registriert: 02.03.2008, 18:21

Systemat. Lehrbuch der theoret. u. prakt. Homöopathie

von Gaby (22.08.2008, 17:31)
Titel: Systemat. Lehrbuch der theoret. u. prakt. Homöopathie
Autor: Altschul, Elias /Rottler, Gaby (Hrsg.)

Verlag: Verlag DR Klass - Digital Research - www.dr-klass.com
ISBN: ISBN 978-3-940848-04-8
Seiten: 359
Preis: 32,50€

Der Autor über das Buch:

Alter Klassiker in neuem Gewand!
Ein wertvolles Fundstück von 1858, aus der Frühzeit der Homöopathie, das für jeden etwas bietet:
Homöopathie-Interessierte finden die Prinzipien der Homöopathie griffig erklärt, Kritiker erfahren mehr über damalige Forschungen, praktizierende Homöopathen finden wertvolle Hinweise zu Arzneimittelgabe und Patientenreaktionen.
Von einem Universitätsprofessor verfasst, verständlich geschrieben - gewürzt mit interessanten Hintergrundinformationen!


Inhalt:

Ein historischer Klassiker neu aufgelegt - so etwas ist nur mit Print-On-Demand zu realisieren!

Info unter

http://www.curantur.de/Books/books.html

(von dort funktioniert auch die Direktverlinkung zum Buch/zu den Büchern mit Seitenvorschau!)

Schöne Grüße und erfolgreiches Schreiben an Fach- und sonstige Autoren!

Gaby
Dateianhänge
Altschul_preview_klein.jpg
Altschul_preview_klein.jpg (8.23 KiB)
921 mal betrachtet

Benutzeravatar
Rabert
Beiträge: 383
Registriert: 09.07.2008, 13:55

Re:

von Rabert (23.08.2008, 00:21)
Kann man das machen, einen copyrightfreien Klassiker einfach abtippen und neu produzieren? :shock::

Gruß

Rabert

Gaby
Beiträge: 23
Registriert: 02.03.2008, 18:21

Re:

von Gaby (23.08.2008, 06:39)
Rabert hat geschrieben:
Kann man das machen, einen copyrightfreien Klassiker einfach abtippen und neu produzieren? :shock::

Gruß

Rabert


Hallo Rabert,

Einfach abtippen???

Es geht sehr viel schneller, ein neues Buch selber zu schreiben, als
- alte Fraktur- und
- Antiquaschrift mit Sperrdruck und
- griechischen, lateinischen und französischen Vermerken,
- alter Rechtschreibung
- incl. vorhandener Fehler
1:1 in einem lesbaren Format neugestaltet zu präsentieren.

Wenn man dazu noch ein aufwendiges Stichwortverzeichnis erstellt, steht der Zeitaufwand in keinem Verhältnis zu dem, was für ein neues Buch anfällt. (Rechtschreib- und Grammatikprogramme lassen sich in diesem Fall natürlich auch nicht benutzen).

Zum Copyright:
Natürlich muß das Copyright erloschen sein (in D 70 Jahre nach dem Tod des Autors).

Da dieses von mir herausgegebene Buch eine einmalige Auflage war und ich ein Original besitze, war es mir ein Anliegen, dieses Buch neu herauszubringen und meinen homöopathischen Kollegen zur Verfügung zu stellen.
(Seit kurzem gibt es diese Buch auch online über Google-books zu lesen, da kann ja jeder den direkten Vergleich haben).

Die homöopathischen Verlage haben früher auch gerne Klassiker herausgebracht (Werke von 1830 - 1930), seit ein paar Jahren ist das Interesse jedoch gering, da die Herstellungskosten zu hoch und die Zielgruppe zu klein ist.
Nachdem ich von einer Reihe dieser Verlage eine bedauernde Ablehnung bekommen habe - bedauernd, weil der eine oder andere durchaus gerne veröffentlichen würde - , habe ich es jetzt eben als POD herausgebracht.

Schöne Grüße,

Gaby Rottler

hwg
Beiträge: 6034
Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (23.08.2008, 08:11)
Selbstverständlich darf jeder einen copyrightfreien "Klassiker" unter Angabe der Ursprungsautoren neu veröffentlichen.

Es macht eigentlich ohnhin nur Sinn, wenn sich der Herausgeber (Verleger) damit eine Leserschaft (und damit evt. einen Verkaufserfolg) erhofft.

Derartige Neuauflagen gibt es haufenweise, besonders in der Ratgeberliteratur. Gaby schreibt zurecht, dass eine derartige Neuauflage viel Arbeit macht.

Ich war einmal mit der Herausgabe der Neufassung eines uralten regionalen Sagenbuches ("Der Engel vom Paltental") befasst und habe dabei die altertümelnde Schreibweise in eine moderne und damit leserfreundliche Form umgewandelt. Die Auflage von 3000 Expl. war innerhalb eines Jahres vergriffen.

Die von Rabert indirekt geäußerte "Kritik" (?) ist daher unzutreffend.

Gruß aus der Steiermark!

Benutzeravatar
Rabert
Beiträge: 383
Registriert: 09.07.2008, 13:55

Re:

von Rabert (23.08.2008, 08:54)
Das soll keine Kritik gewesen sein, sondern nur Erstaunen. Auf die Idee bin ich bisher nicht gekommen.

Gruß

Rabert, der sich nochmal das Gutenbergprojekt näher anschaut ...

hwg
Beiträge: 6034
Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (23.08.2008, 08:59)
Hallo Rabert,

hab's mir eigentlich gedacht, deshalb auch das Fragezeichen... :lol:
War ja nicht böse gemeint!

Gruß aus der Steiermark!

Benutzeravatar
hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re:

von hawepe (23.08.2008, 11:49)
Hallo Gaby,

Gaby hat geschrieben:
Wenn man dazu noch ein aufwendiges Stichwortverzeichnis erstellt, steht der Zeitaufwand in keinem Verhältnis zu dem, was für ein neues Buch anfällt. (Rechtschreib- und Grammatikprogramme lassen sich in diesem Fall natürlich auch nicht benutzen).


Fuer dieses Projekt ist es zu spaet, aber man koennte versuchen, solche Buecher einzuscannen und mit Finereader erkennen zu lassen. Das macht zwar immer noch Arbeit, aber insgesamt koennte es schneller gehen.

Die Rechtschreibhilfe geht natuerlich auch, bloss muss man den automatischen Modus abschalten.

Nur fuer das Stichwortverzeichnis gibt es wirklich keine Arbeitserleichterung, wenn es kein von Beliebigkeit strotzendes Sammelsurium werden soll.

Um jetzt nicht missverstanden zu werden: Ich will deine Arbeit keinesfalls kleinreden. Aber vielleicht willst du (oder auch irgendjemand anderes) noch mal ein aehnliches Projekt angehen.

Gerade faellt mir noch ein, hast du das Buch in Fraktur gelassen?

Beste Gruesse,

Heinz.

Gaby
Beiträge: 23
Registriert: 02.03.2008, 18:21

Re:

von Gaby (25.08.2008, 11:48)
hawepe hat geschrieben:
Fuer dieses Projekt ist es zu spaet, aber man koennte versuchen, solche Buecher einzuscannen und mit Finereader erkennen zu lassen. Das macht zwar immer noch Arbeit, aber insgesamt koennte es schneller gehen.
Die Rechtschreibhilfe geht natuerlich auch, bloss muss man den automatischen Modus abschalten.
Nur fuer das Stichwortverzeichnis gibt es wirklich keine Arbeitserleichterung, wenn es kein von Beliebigkeit strotzendes Sammelsurium werden soll.
Um jetzt nicht missverstanden zu werden: Ich will deine Arbeit keinesfalls kleinreden. Aber vielleicht willst du (oder auch irgendjemand anderes) noch mal ein aehnliches Projekt angehen.
Gerade faellt mir noch ein, hast du das Buch in Fraktur gelassen?


Hallo Heinz,

mir ist durchaus bewußt, daß man es mit Scannen und OCR machen kann. Ich habe auch nicht nur getippt, sondern auch diktiert (mit Dragon Naturally speaking).
Warum diese Mühe?
Weil es ein Unterschied ist, ob man es machen läßt oder selbst macht. Man taucht viel tiefer ein.

Das bloße Produzieren oder Reproduzieren ist ja ohnehin heute viel zu einfach geworden mit <Copy> und <Paste>. :wink:

Ich wollte auch ganz klar bestimmte Eigenheiten behalten, daher habe ich auch keine der üblichen Rechtschreibhilfen verwendet.

Auch in der Frakturschrift damals gab es einige Zeichen, bestimmte Abkürzungen, die heute kaum jemand deuten konnte. Daher habe ich es in Times New Roman lesbar umgesetzt, unter Beibehaltung der altertümlichen Ausdrücke.
Was die 'alten Ausdrücke' angeht und die heutige Bedeutung...tja, das ist eines der laufenden Projekte, die gerade in Arbeit sind.

Wer Lust hat, kann sich ja mal ein paar Seiten von Altschul in Fraktur unter books.google ansehen und dann zum Vergleich die Seitenvorschau meines Buches bewerten.

Schöne Grüße,

Gaby Rottler

Benutzeravatar
hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re:

von hawepe (25.08.2008, 12:28)
Hallo Gaby,

Gaby hat geschrieben:
Ich wollte auch ganz klar bestimmte Eigenheiten behalten, daher habe ich auch keine der üblichen Rechtschreibhilfen verwendet.


Letztere steht dazu aber nicht unbedingt im Widerspruch. Ich schrieb ganz bewusst, dass die automatische Korrektur natuerlich ausgeschaltet sein muss. Es reicht dadurch natuerlich im wesentlichen nur gegen Fluechtigkeitsfehler.

Auch in der Frakturschrift damals gab es einige Zeichen, bestimmte Abkürzungen, die heute kaum jemand deuten konnte. Daher habe ich es in Times New Roman lesbar umgesetzt, unter Beibehaltung der altertümlichen Ausdrücke.


Auch wenn ich inzwischen gebrochene Schriften sehr mag, ist die Umsetzung wohl sehr vernuenftig. Nur schade, dass dabei die unterschiedlichen Formen des s auf der Strecke geblieben sind. Immerhin gibt es ja einige Schriften, die auch heute noch mit dem Lang-s ausgeliefert werden.

Wer Lust hat, kann sich ja mal ein paar Seiten von Altschul in Fraktur unter books.google ansehen und dann zum Vergleich die Seitenvorschau meines Buches bewerten.


Wem mein Vorzug gilt, kannst du dir vermutlich vorstellen. Aber ich bin mit Sicherheit nicht der Massstab.

Auf jeden Fall hast du dir eine enorme Arbeit gemacht, fuer die ich dir viel Erfolg wuensche.

Beste Gruesse,

Heinz.

Gerhard
Beiträge: 913
Registriert: 07.12.2007, 00:28

Re:

von Gerhard (25.08.2008, 14:03)
Also jetzt muß ich da auch mal fragen, denn das habe ich mir so noch nicht klar gemacht. Kann ich also tatsächlich ein Stück von Shakespeare neu übersetzen, dann einen Text von Walter von der Vogelweide nehmen und das zusammen mit einem Text von Johannes Kepler als Buch rausbringen ohne mich um irgendwelche Copyrightfragen zu kümmern??? Gibt es da nicht irgendwelche Museen oder Erben, die da die Finger im Spiel haben könnten?

Also ich bin da jetzt etwas verwirrt.
Herzliche Grüße
Gerhard

_________________________________

Die Welt ist anders, als sie uns erscheint. "Auf der Suche nach der Realität" , ISBN 978-3833493294

www.GerhardPhilipp.de

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5790
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re:

von Siegfried (25.08.2008, 14:48)
Gaby hat geschrieben:
Zum Copyright:
Natürlich muß das Copyright erloschen sein (in D 70 Jahre nach dem Tod des Autors).


Dazu hätte ich mal eine Frage:

Wenn das Copyright (besser: das Urheberrecht) 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers erlischt (siehe dazu auch § 64 UrhG), welche Rolle spielen dann die Erben des Urhebers?

Rein nach o.g. Paragraph könnte jeder von uns die Werke von

Karl May (+ 1912),
Franz Kafka (+ 1924),
Hugo von Hofmannsthal (+ 1929),
Arthur Schnitzler (+ 1931),
Joachim Ringelnatz (+ 1934),
Kurt Tucholsky (+ 1935)

veröffentlichen? Ohne dass die Erben bzw. die Verlage, bei denen jetzt diese Werke scheinen, was dagegen haben können?

Ist das so?

Grüße
Siegfried

Benutzeravatar
Rabert
Beiträge: 383
Registriert: 09.07.2008, 13:55

Re:

von Rabert (25.08.2008, 14:59)
Ja, das scheint tatsächlich so zu sein, ich habe da mal ein wenig recherchiert. Ohne Anspruch auf Richtigkeit: Das Recht am Werk erlischt grundsätzlich 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Einzige Ausnahme: Werke die zum Todeszeitpunkt des Autors noch nicht erschienen sind (Nachlass).

Wenn du willst, kannst du Shakespeare drucken lassen und verkaufen. Ist übrigens wohl auch ein Grund, warum diese alten Werke oft so günstig im Handel zu erwerben sind.

Gruß

Rabert

Der_Meinige
Beiträge: 46
Registriert: 04.08.2008, 13:54

Re:

von Der_Meinige (25.08.2008, 15:27)
Verwechselt bitte nicht das Urheberrecht (welches an die Schaffensperson gebunden ist und in Europa nicht übertragen oder vererbt werden kann) mit dem angelsächsisch geprägten Copyright.

Letzteres sichert einem Verlag - aus nahe liegenden Gründen - die Exklusivität der Vervielfältigung zu.

70 Jahre nach dem Tod des Urhebers kann in der Tat alles von ihm Geschriebene von Dritten weiter verwendet werden. In der Regel verweist der neue Herausgeber jedoch auf das Original ...

hwg
Beiträge: 6034
Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (25.08.2008, 17:09)
Also, bei Klassikern ist es ohnehin üblich, in einer Neuauflage auf das erste Erscheienungsjahr inkl. Verlag hinzuweisen.

Texte vermischen kann man sehr wohl, doch wer würde so ein Buch kaufen? Neuauflage muss ja nicht heißen, dass am Text gravierendes verändert wird, es sei denn es handelt sich um eine "Neudichtung", wobei jedoch auf das Original hingewiesen werden muss.

Mein "Engel vom Paltental" hat sich hinsichtlich der Handlung nur nennenswert verändert, lediglich die seinerzeitige Schreibweise habe
ich den heutigen Lesegewohnheiten angepasst.

Übrigens hat es von dieser Sage bereits an die zwölf unterschiedlich interpretierten Buchauflagen, sämtliche sind inzwischen vergriffen und
deshalb begehrt, gegeben. Deswegen habe ich mich überhaupt an eine
Neufassung gewagt und bin über das Kaufinteresse (in der Region, kaum darüber hinaus) selbst bass erstaunt gewesen.

An eine zweite Auflage denkt der Verlag allerdings nicht, das Interesse
dürfte vielleicht in späteren Jahren wieder aufkeimen (oder auch nicht).
Da das Buch (damals noch in der Schilling-Währung) relativ preisgünstig gewesen ist, hat das damit verdiente Umsatzhonorar die Arbeit am Manuskript bei weitem nicht aufgewogen.

Seitdem bevorzuge ich für meine Publikationen das ausgehandelte "Einmalhonorar"... :lol:

Der_Meinige
Beiträge: 46
Registriert: 04.08.2008, 13:54

Re:

von Der_Meinige (25.08.2008, 17:33)
Seitdem bevorzuge ich für meine Publikationen das ausgehandelte "Einmalhonorar"...


Mir persönlich ist ein nicht rückahlbarer Vorschuss ehrlich gesagt lieber - und mein Verleger hat sicher ein Interesse daran, nicht nur diesen hereinzuwirtschaften. :D

Zurück zu „Buchvorstellung: Ratgeber, Sach- und Fachliteratur“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.