Empfiehlt es sich vorweg einen Lektor mein Werk bearbeiten

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ascot
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Empfiehlt es sich vorweg einen Lektor mein Werk bearbeiten

von ascot (30.10.2008, 20:18)
zu lassen und es anschließend an die verschiedenen Verleger zu schicken!

Könnte natürlich auch in die falsche Richtung gehen!

Wie ist eure Meinung?

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Gigger
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Re:

von Gigger (30.10.2008, 20:23)
einen professionellen lektor oder einen Bekannten? Ich denke, dass ein Lektor Pflicht ist, da man als betriebsblinder die eigenen fehler oft nicht sieht und das die verlage vielleicht nicht erfreuen dürfte

ascot
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Re:

von ascot (30.10.2008, 20:41)
Gigger hat geschrieben:
einen professionellen lektor oder einen Bekannten? Ich denke, dass ein Lektor Pflicht ist, da man als betriebsblinder die eigenen fehler oft nicht sieht und das die verlage vielleicht nicht erfreuen dürfte


einen professionellen Lektor

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Gigger
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Re:

von Gigger (30.10.2008, 20:47)
Das Problem ist ja, dass der professionelle lektor in de Regel viel Geld kostet. Für viele mehr, als sie mit ihrem Buch je einnehmen werden. Deshalb kam für mich das nicht in Frage. Bin kein armer Schlucker, aber das Geld war mir dann doch zu schade. Ansonsten ist es natürlich nicht schlecht. Ich habs halt von meinem Paps zwei mal lesen lassen.
Wenn ich einigermaßen überzeugt wöäre, dass mein Buch v ielleicht ein Knaller werden könnte, hätte ich mir vielleicht einen gegönnt.

julia07
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Re:

von julia07 (30.10.2008, 21:00)
Ich glaube, ich verstehe hier etwas nicht ganz.

Wenn ich ein Buch, bzw. ein Exposé davon, an einen Verlag einschicke, dann ist es normalerweise nicht lektoriert. Sollte es angenommen werden, lektoriert der Verlag ja doch wieder, denn die wollen ja auch noch ihren Senf dazu geben :-))

LG,
Julia

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Gigger
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Re:

von Gigger (30.10.2008, 21:02)
Wenn der verlag annimmt! Die Frage, so wie ich es verstanden habe, war ja, ob man die Chance des ANnehmens erhöhen kann mit einem Vorab-Lektor

julia07
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Re:

von julia07 (30.10.2008, 21:19)
Ich habe die Frage schon verstanden, aber wenn man/frau bereits in der Phase einen Lektor benötigt, damit jemand das Manuskript überhaupt in die Hand nimmt, dann würde ich mir keine Chancen ausrechnen.

Bisher verstand ich es immer so, dass es viel eher darauf ankommt, dass man sein Konzept gut rüber bringt und der Verlag erkennt, dass damit die Neugier zu wecken ist. Der Sache dann den letzten Schliff zu geben, das behält sich doch gerne der Verlag vor.

Wenn ich allerdings ein grottenschlechtes Manuskriptr habe, das erst einmal überhaupt lesbar gemacht werden muss ... dann ist der Gang zum Lektor sicher dringend nötig :wink:

LG,
Julia

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Gigger
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Re:

von Gigger (30.10.2008, 21:22)
heißt das, dass du das Buch auch von keinem Bekannten lektorieren lässt oder nur nicht von einem professionellen Lektor?

julia07
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Re:

von julia07 (30.10.2008, 21:36)
Ich dachte eher an einen Profi, denn das private "Lektorieren" zähle ich da eigentlich nicht dazu. Man wird selten in seinem Umfeld Leute finden, die wirklich neutral an die Sache ran gehen. Darüber wurde hier ja auch schon sehr häufig diskutiert.

Natürlich ist auch die Meinung von Freunden und Bekannten wertvoll, aber sie wird wohl nur in den seltensten Fällen einen Profi ersetzen können, wenn der nötig ist.

Aber jeder wird das natürlich anders sehen und das ist ja auch gut so :wink:

LG,
Julia

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Gigger
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Re:

von Gigger (30.10.2008, 21:40)
Sehr schön, dann hätten wir das auch geklärt.

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hawepe
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Re: Empfiehlt es sich vorweg einen Lektor mein Werk bearbeit

von hawepe (31.10.2008, 09:34)
ascot hat geschrieben:
zu lassen und es anschließend an die verschiedenen Verleger zu schicken!


Wenn du dir sehr unsicher bist, könntest du mal schauen, ob ein Lektor bereit wäre, es einfach mal zu lesen. Aber auch das kostet natürlich Geld.

Eine andere Frage ist, ob du dir vorher einen Korrektor leisten solltest. Wenn man mit der deutschen Sprache auf dem Kriegsfuß steht, könnte das schon erheblich wichtiger sein. Von Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehlern strotzende Fehler schrecken mit Sicherheit mehr ab als die eine oder andere ungelenke Formulierung.

Beste Grüße,

Heinz.

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PvO
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Re:

von PvO (31.10.2008, 09:46)
Eine reine Geldfrage. Hast du das Geld übrig, mache es. Aus kaufmännischer Sicht müsste man das ablehnen. Wenn man ein BOD machen will, sollte es zwingend notwendig sein.

FraRa
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Naja, auf jeden Fall...

von FraRa (31.10.2008, 10:03)
...will ich beim nächsten Mal einen zu Gründlichkeit neigenden Menschen aus meiner Bekanntschaft wenigstens dafür zu gewinnen, kritisch alles durchzusehen. Ich kann einen Text von mir drei Jahre lang jeden Tag lesen, und es wäre immer noch ein falsches Gänsefüßchen oder sowas drin.
Einen richtigen besserverdienenden Lektor für die Liebhaberei eines book-on-demand? Gibt das Hobby-Budget nicht her.
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Johanna
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Re:

von Johanna (31.10.2008, 10:40)
Hallo,

hast du im Bekanntenkreis eine Sekretärin, Anwaltsgehilfin oder ähnliches? Ich sehe in unserem Büro immer die ellenlangen Vertragstexte auf Tippfehler, Schriftformfehler und Rechtschreibfehler durch.

Das ist der erste Durchgang, in dem gaaaanz langsam und bewußt liest und sich nur auf die Grammatik konzentriert und ob evtl. Wörter fehlen oder durch Umstellen des Satzes plötzlich in falschem Zusammenhang stehen.

Im 2. Durchgang gehts um den Sinn der Sätze.

Das kann man trainieren. Im Büro gibts da keinerlei Entschuldigung von wegen: "Rechtschreibung war nie meine Stärke", "hatte keine Zeit" oder ähnliches. Wenn mehrere Fehler im ganzen Vertrag sind, wirkt es einfach stümperhaft. Und so sehe ich das bei Lesetexten auch.

Rechtschreibschwäche ist entschuldbar und weiter verbreitet, als man denkt - aber man muss sich dann jemand suchen, der das ausbügelt.

Schöne Grüße

Johanna

FraRa
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Mein orthographischer Fluch...

von FraRa (31.10.2008, 10:47)
...ist, dass ich seit über 30 Jahren beim Rundfunk arbeite. Da gilt das gesprochene Wort. Ein Blick in manche Radiomanuskripte würde jeder propperen Sekretärin die Haare zu Berge stehen lassen. Aber das macht hier nichts.
Indes habe ich eine gute Bekannte, die in dieser Hinsicht Fuchsaugen hat.
Da ich mich aber künftig nach vor allem Online-Publikationen, die man ständig ausbessern kann, verstärkt auf Bücher konzentrieren will, will ich auch selbst mehr 'trainieren'. Wenngleich auch schon in meinem Schulzeugnis der 1. Klasse von 1963 die Wahrheit steht: "Frank neigt zu Flüchtigkeitsfehlern".
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