Ein Versuch - Prolog (um Feedback wird gebeten ;) )

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Caoimhe
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Ein Versuch - Prolog (um Feedback wird gebeten ;) )

von Caoimhe (26.11.2008, 21:31)
Buchtitel unbekannt – Der Versuch eines Anfangs



Prolog


Das Mädchen schlug die Augen auf und blinzelte in die Dunkelheit, versuchte die schattenhaften Bilder des Traumes aus ihrem Kopf zu vertreiben und hinter wieder zurück hinter den Vorhang ihres Geistes zu schieben, zurück an den Ort, an dem sie durch die Unerreichbarkeit ihres Unterbewusstseins von den quälenden Gedanken befreit sein würde, die sie Nacht für Nacht heimsuchten.
Einem geübten Beobachter wäre wohl sofort ins Augen gesprungen, dass Lija, obwohl sie wohl nicht älter als sechs Winter sein konnte, nicht die geringsten Spuren anzusehen waren, die ihre Altersgenossen zeigten, wenn sie aus Albträumen erwachten. Kein Schweiß, kein furchterfüllter Blick, nein, nicht ein mal ein Laut war ihren Lippen entwichen – Anzeichen dafür, dass sie nicht das erste Mal von jenen Träumen heimgesucht wurde, die sie nachts aus dem Schlaf rissen. Nun, genau genommen, so korrigierte sich das Mädchen, in Gedanken immer noch in mit ihrem Unterbewusstsein beschäftigt, war es nur ein Traum gewesen, immer derselbe, Nacht für Nacht.
Dennoch, an jenem Abend war etwas anders gewesen, auch wenn das Kind nicht zu sagen vermocht hätte, was diese Abweichung vom üblichen Schema wohl gewesen sein mochte.
Ein leises Schluchzen holte Lija aus ihren Gedanken, machte ihr den Raum um sie herum, der sich in dem schwachen Licht, dass von der leicht geöffneten Tür in das Zimmer strömte, als ihr Kinderzimmer entpuppte. Ächzend protestierte der alte Dielenboden als das Kind ungelenk aus dem Bett glitt und ihre bloßen Füße sich ihren Weg durch den Flur bahnten, nach der Geräuschquelle suchend.
In der Küche, so stellte sich heraus, wurde ihre Suche schließlich mit Erfolg belohnt. Im fahlen Licht der Stehlampe wirkte das Gesicht ihrer Mutter eingefallen und gerötet, ganz und gar fehl am Platz zwischen den silbergrauen und weißen Möbeln des modern eingerichteten Raumes. Ein leeres Glas auf der Theke erregte die Aufmerksamkeit und selbst mit dem beschränkten Verstand eines Kindes wusste sie, dass der Zustand ihrer Mutter wohl mit der Flüssigkeit, die sich darin befunden haben musste, zutun hatte. Oder war sie wohl nur durstig gewesen und hatte deswegen die Küche aufgesucht? Vorsichtig näherte Lija sich der Küchentheke.
„Mama?“ Die leise, hohe Kinderstimme versagte fast auf der letzten Silbe, sodass sich das Mädchen räusperte und erneut die Stimme hob. „Mama?“
Überrascht fuhr ihr Gegenüber hoch und starrte der Kleinen einen Moment lang verstört ins Antlitz ehe sie wortlos die Arme aus um ihre Tochter an sich zu ziehen. Besorgt klammerte das Kind sich an die Erwachsene. Der Körper ihrer Mutter bebte unter ihren kleinen Armen und sie spürte wie Tränen ihr helles Haar durchnässten und verklebten.
„Ich bin so enttäuscht, meine Kleine“, schluchzte die Ältere und strich ihr mit zitternder Hand über den Rücken, „Ich kann nicht mehr!“
Obgleich das Mädchen die wahre Bedeutung dieser Aussage nicht verstand wurde es nun seinerseits von einem Schluchzen geschüttelt und ließ ihren Tränen freien Lauf. Die Worte ihrer Mutter jagten ihr Angst ein, brannten sich tief in ihren Geist.
„Ich bin ja da“, murmelte die Sechsjährige, erschien es ihr doch als das einzig Passende in einer Situation wie jener in besagter Nacht. Perplex und verloren hing sie in den Armen der Frau als das Schluchzen in einer neuen Welle aus dieser herausbrach. Vielleicht, so beschloss Lija hilflos, war es manchmal einfach besser, gar nichts zu sagen.
„Es tut mir so leid, es tut mir so leid!“ Immer und immer wieder flüsterte die Erwachsene ihr das ins Ohr, „Ich bin so enttäuscht vom Leben, ich kann einfach nicht mehr.“
Und obwohl sich ihrem kindlichen Verstand nicht alles erschloss, so verstand sie mit einem Mal doch, weshalb ihre Mutter so litt.
Es war jene Nacht gewesen, die sich in ihre Erinnerung eingebrannt hatte, jene Nacht, die sie auf Ewig geprägt hatte.
In jener Nacht, als sie ihre Mutter zum letzen Mal im Arm hielt, schwor sie sich, alles besser zu machen. An jenem Abend fasste sie den Beschluss, dass sie niemals etwas von ihrem Leben erwarten würde.

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Ich hab' mich eben einfach hingesetzt und die Szene abgetippt, die mir schon seit Monaten im Kopf herumschwirrt, was ich damit anfangen könnte weiß ich nicht und wahrscheinlich ist es komplett verwerflich, aber ich dachte mir, dass ich doch wenigstens mal nach Feedback fragen könnte.
Ist etwas kurz geworden und meine Rechtschreibung ist auch nicht die beste - auf einer HTL kratzt das eigentlich selten jemanden also nicht wundern. ;)
Ich würde mich wirklich sehr über Feedback freuen, bisher hatte ich den Eindruck, dass es sich mit diesem speziell bei den Jungautoren recht dürftig verhält - das soll nun wirklich keine Kritik sein und ich will auch niemanden anfechten.
Vielen Dank,
Caoimhe(15 Jahre)

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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (26.11.2008, 23:54)
Hallo Caoimhe!

Ich schreibe dir gern ein Feedback - ich freue mich auch immer über Beiträge zu meinen Threads.

Zuerst ein Lob für den Aufbau und die Schilderung der düsteren und beklemmenden Atmosphäre. Als Leser nehme ich wahr, dass Lija in jener Nacht eine ganz wichtige Stütze in ihrem Leben verliert: Den Glauben an die Gerechtigkeit der Welt.
Mit dieser Einleitung kannst du eine Menge anstellen, sie kann immer die Basis/der Auslöser für die Dinge sein, die Lija zukünftig misslingen werden.


Du solltest versuchen, einige Schachtelsätze einfacher zu gestalten bzw. so zu formulieren, dass die Verschachtelung entfällt - ich denke da z.B. an diesen Satz:

Ein leises Schluchzen holte Lija aus ihren Gedanken, machte ihr den Raum um sie herum, der sich in dem schwachen Licht, dass von der leicht geöffneten Tür in das Zimmer strömte, als ihr Kinderzimmer entpuppte.



Du beschreibst, dass die Mutter Lija "ins Antlitz" schaut. Das solltest du anders formulieren. Sage uns, wie Lijas Mimik aussieht! Welche Empfindung liest die Mutter in ihrem Gesicht? Ist Lija z.B. verstört, hat sie Angst?


Folgenden Satz empfinde ich als übertrieben:
... sie spürte wie Tränen ihr helles Haar durchnässten und verklebten.

Lija könnte z.B. die Tränen der Mutter auf ihrer eigenen Wange spüren oder sie könnte sich unsicher sein, ob es ihre eigenen Tränen oder die der Mutter sind.


... und selbst mit dem beschränkten Verstand eines Kindes ...

Mit diesem Satz meinst du nicht das, was du ausdrücken möchtest. "Beschränkt" finde ich sehr unglücklich in diesem Zusammenhang.

Wie gesagt, die Atmosphäre wirkt und ist für mich stimmig und nachvollziehbar. Man möchte die Mutter "wachrütteln", damit sie begreift, was sie gerade in ihrer Tochter zerstört.

Bestimmt wirst du noch weitere Feedbacks bekommen. Viel Spaß und Erfolg beim weiteren Schreiben! thumbbup

VG
Tabiro
Unglaublich, wie schnell du die neue Rechtschreibreform angewendet, hasst.

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Caoimhe
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Re: Ein Versuch - Prolog (um Feedback wird gebeten ;) )

von Caoimhe (27.11.2008, 21:10)
Hallo,

erstmal vielen Dank für das ausführliche Feedback und die konstruktive Kritik, das ist nun fast schon mehr, als ich mir erwartet hatte. (:
Ich werde versuchen, die Fehler schnellstmöglich auszumerzen, aber ich bin dummerweise schon bei deinem ersten Ansatzpunkt auf ein Problem gestoßen - nämlich jenes, das mir die einfachen Sätze wirklich sehr sehr schlecht von der Hand gehen und ich mich jedesmal dazu ermahnen muss, zwischendurch auch kürzere einzubauen. Mein E-Gitarreprofessor sagte mir einmal, dass ich ein Phänomen wäre, da ich zwar die einfachen Stücke nicht spielen konnte, die komplizierten jedoch einwandfrei. Das scheint nur leider auch für das Schreiben zu gelten - ich bräuchte irgendwann mal gehörig Nachhilfe in einfachem Satzbau.
Deine übrigen Vorschläge zu übernehmen fällt mir da um einiges leichter und ich werde mich darum kümmern, wenn ich das Satzbauproblem gelöst hab'.
Danke nochmal (:
Caoimhe

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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (27.11.2008, 22:45)
Hallo Caoimhe!

Gern geschehen - es freut mich, dass du mit meinen Hinweisen etwas anfangen kannst!

Denke immer daran, dass sich die wenigsten Leser deiner Geschichten die Mühe machen würden, komplizierten oder (zu) verschachtelten Sätzen zu folgen. Sie werden als Hemmung des Leseflusses empfunden.

VG
Tabiro
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anja1989
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Re:

von anja1989 (28.11.2008, 17:26)
Hi Caoimhe,
der Text gefällt mir sehr gut.
Er macht mich neugierig, weiter zu lesen und zu erfahren, was die Mutter so traurig macht. thumbbup
Was ich mich allerdings frage, würde eine Mutter zu ihrer Tochter sagen, das sie nicht mehr kann?!
Liebe Grüße
Anja

Arachne
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Re:

von Arachne (28.11.2008, 17:45)
Offengestanden hatte ich die Szene so aufgefaßt, daß sich die Mutter umbringt (mit Hilfe des Getränks). Oder habe ich das völlig mißverstanden?

Sigrid

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Caoimhe
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Re:

von Caoimhe (28.11.2008, 22:57)
Danke erstmal allen für die Antworten =)

Tabiro,
Ich weiß durchaus, das meine Texte sehr schlecht zu lesen sind aber was ich damit sagen wollte ist, dass ich Probleme mit der Umsetzung des Vorsatzes habe, dies zu ändern.

Anja,
Da ich dummerweise nicht sonderlich kreativ bin schreibe ich meist über Dinge, die mir in ähnlicher Form selbst passiert sind und ich kann dir sagen, jah, Mütter tun das. >.>

Sigrid,
Ich hab' immer nur einzelne Szenen im Kopf die sich im Laufe der Zeit zusammenfügen und ausbauen, niemals ein 'großes Ganzes'. Als ich den Text verfasst habe wusste ich nur, dass sie Mutter sich umbringt, dass es durch das Getränk sein kann wäre mir nicht eingefallen, ist aber eine gute Anregung, danke =)

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Re:

von Caoimhe (12.01.2009, 20:51)
So, auf ein Neues, ich hab mich bemüht, die Sätze etwas zu verkürzen, ob das nun einfacher ist als zuvor kann ich nicht beurteilen, ich hab meinen Bezug zu sowas verloren...
Über Feedback würde ich mich sehr freuen, noch mehr über konstruktive Kritik (:
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Buchtitel unbekannt – Der Versuch eines Anfangs



Prolog


Das Mädchen schlug die Augen auf und blinzelte in die Dunkelheit. Benommen versuchte es, die schattenhaften Bilder des Traumes aus ihrem Kopf zu vertreiben und hinter wieder zurück hinter den Vorhang ihres Geistes zu schieben. Denn dort gehörten sie hin - an den Ort, an dem sie durch die Unerreichbarkeit ihres Unterbewusstseins von den quälenden Gedanken befreit sein würde, die sie Nacht für Nacht heimsuchten.
Einem geübten Beobachter wäre wohl sofort ins Augen gesprungen, dass Lija, obwohl kaum dem Kleinkindesalter entwachsen, keinerlei Spuren anzusehen waren, dass ihre Umgebung einen Moment zuvor noch gänzlich anders, albtraumhaft ausgesehen hatte. Kein Schweiß, kein furchterfüllter Blick, nein, nicht ein mal ein Laut war ihren Lippen entwichen – Anzeichen dafür, dass sie nicht das erste Mal von jenen Träumen heimgesucht wurde, die sie nachts aus dem Schlaf rissen. Nun, genau genommen, so korrigierte sich das Mädchen, in Gedanken immer noch in mit ihrem Unterbewusstsein beschäftigt, war es nur ein Traum gewesen, immer derselbe, Nacht für Nacht.
Dennoch, an jenem Abend war etwas anders gewesen, auch wenn das Kind nicht zu sagen vermocht hätte, was diese Abweichung vom üblichen Schema wohl gewesen sein mochte. Denn das gab es – ein Schema, nach dem ein und derselbe Traum Nacht für Nacht ablief, auch wenn es später niemals rekapitulieren konnte, worum es sich bei jenen Träumen gehandelt hatte.
Ein leises Schluchzen holte Lija aus ihren Gedanken. Der Raum, in dem sie sich befand wurde er schlagartig bewusst und entpuppte sich in dem schwachen Licht, dass von der leicht geöffneten Tür in das Zimmer strömte, als ihr Kinderzimmer. Ächzend protestierte der alte Dielenboden als das Kind ungelenk aus dem Bett glitt und ihre bloßen Füße sich ihren Weg durch den Flur bahnten, nach der Geräuschquelle suchend.
In der Küche, so stellte sich heraus, wurde ihre Suche schließlich mit Erfolg belohnt. Im fahlen Licht der Stehlampe wirkte das Gesicht ihrer Mutter eingefallen und gerötet, ganz und gar fehl am Platz zwischen den silbergrauen und weißen Möbeln des modern eingerichteten Raumes. Panik machte sich in dem Mädchen breit als sie das Gesicht ihrer Mutter eingehend studierte, hin und hergerissen, ob sie herausfinden wollte, was dieser fehlte oder einfach nur flüchten. Der Schmerz und die Verzweiflung auf dem Gesicht in ihrer Mutter verstörten sie – niemals hätte sie sich träumen lassen, dass ein Mensch wie sie zu etwas derartigem fähig wäre.
Ein leeres Glas auf der Theke erregte die Aufmerksamkeit und obwohl sie die Situation nicht verstand, so wusste sie doch, dass der Zustand ihrer Mutter in Zusammenhang mit dem geleerten Glas stehen musste. Oder war sie wohl nur durstig gewesen und hatte deswegen die Küche aufgesucht? Vorsichtig näherte Lija sich der Küchentheke.
„Mama?“ Die leise, hohe Kinderstimme versagte fast auf der letzten Silbe, sodass sich das Mädchen räusperte und erneut die Stimme hob. „Mama?“
Überrascht fuhr ihr Gegenüber hoch und starrte der Kleinen einen Moment lang verstört ins Antlitz ehe sie wortlos die Arme aus um ihre Tochter an sich zu ziehen. Besorgt klammerte das Kind sich an die Erwachsene. Der Körper ihrer Mutter bebte unter ihren kleinen Armen und sie zuckte zusammen als etwas Nasses auf ihre Kopfhaut traf. Erschrocken löste sie einen Arm aus der Umarmung und tastete auf ihrem Kopf nach der Flüssigkeit, um ihre leicht damit benetzte Hand kurz darauf im fahlen Küchenlicht zu untersuchen. Blut war es nicht, eine Träne vielleicht? Sie wagte es nicht, sich vom Wahrheitsgehalt dieser Vermutung zu überzeugen.
„Ich bin so enttäuscht, meine Kleine“, schluchzte die Ältere und strich ihr mit zitternder Hand über den Rücken, „Ich kann nicht mehr!“
Obgleich das Mädchen die wahre Bedeutung dieser Aussage nicht verstand wurde es nun seinerseits von einem Schluchzen geschüttelt und ließ ihren Tränen freien Lauf. Die Worte ihrer Mutter jagten ihr Angst ein, brannten sich tief in ihren Geist.
„Ich bin ja da“, murmelte die Sechsjährige - das hatte sie in Filmen so gesehen -, erschien es ihr doch als das einzig Passende in einer Situation wie jener in besagter Nacht. Perplex und verloren hing sie in den Armen der Frau als das Schluchzen in einer neuen Welle aus dieser herausbrach. Vielleicht, so beschloss Lija hilflos, war es manchmal einfach besser, gar nichts zu sagen.
„Es tut mir so leid, es tut mir so leid!“ Immer und immer wieder flüsterte die Erwachsene ihr das ins Ohr, „Ich bin so enttäuscht vom Leben, ich kann einfach nicht mehr.“
Und obwohl sich ihrem kindlichen Verstand nicht alles erschloss, so verstand sie mit einem Mal doch, weshalb ihre Mutter so litt.
Es war jene Nacht gewesen, die sich in ihre Erinnerung eingebrannt hatte, jene Nacht, die sie auf Ewig geprägt hatte.
In jener Nacht, als sie ihre Mutter zum letzen Mal im Arm hielt, schwor sie sich, alles besser zu machen. An jenem Abend fasste sie den Beschluss, dass sie niemals etwas von ihrem Leben erwarten würde.

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Susann
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Re:

von Susann (09.04.2009, 18:18)
Ich find;s toll geschrieben, wirklich.

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nibe
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Re:

von nibe (24.04.2009, 17:53)
wow, gefällt mir wirklich total!!! die ganze Stimmung und wie du Dinge beschreibst, weiter so thumbbup

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