Reclam? Schön wär's.

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Thorsten Boose

Reclam? Schön wär's.

von Thorsten Boose (03.12.2008, 10:21)
Guten Morgen,

ich fasse mich mal kurz. :D

Ich möchte die Chance nutzen und mit Reclam wegen eines literarischen Werkes von mir, das ich versuche bei einem klassischen Verlag unterzubringen, in Kontakt treten.

Ich weiß, dass dies mehr als schwierig ist, dennoch würde ich gerne in Erfahrung bringen, ob jemand mit Reclam Erfahrung hat und wenn ja, welche Tipps er/sie vielleicht auf Lager hätte. :wink:

Von nichts kommt schließlich nichts, richtig? Also, ein Versuch ist's wert.

Beste Grüße,
Thorsten

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (03.12.2008, 10:23)
Lieber Thorsten, ein Versuch ist es immer wert!!!!

leider hab eich da keine Erfahrungen - viel Glück!

Barbara

Dozen-Roses

Re: Reclam? Schön wär's.

von Dozen-Roses (03.12.2008, 10:34)
Ich habe zwei Bücher von Reclam und kann nur sagen, dass sie gut sind. Einfach mal dort anrufen und fragen, ob die an Manuskripten interessiert sind und wenn "ja", dann los. smart2

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ChrisK
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Re: Reclam? Schön wär's.

von ChrisK (03.12.2008, 13:16)
Thorsten hat geschrieben:
Ich möchte die Chance nutzen und mit Reclam wegen eines literarischen Werkes von mir, das ich versuche bei einem klassischen Verlag unterzubringen, in Kontakt treten.

Ich weiß, dass dies mehr als schwierig ist, dennoch würde ich gerne in Erfahrung bringen, ob jemand mit Reclam Erfahrung hat und wenn ja, welche Tipps er/sie vielleicht auf Lager hätte. :wink:

Einfach mal auf die Website von Reclam schauen:
http://www.reclam.de/service/kontakt#un ... anuskripte

Gruß
Chris

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Judith
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Re:

von Judith (03.12.2008, 22:53)
Nun, ich vermute mal, ein etablierter Autor wird Thorsten noch nicht sein ...

Grüßle,
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

Lennet

Re:

von Lennet (04.12.2008, 05:22)
Vielleicht ist Reclam wirklich nicht der richtige Verlag für neue Autoren. Allerdings solltest du es trotzdem versuchen, wenn du dir gewisse Chancen ausrechnest - oder dein Herz an Reclam hängt. So wirst du dir in 20 Jahren nicht vorwerfen müssen, dass du es nicht wenigstens einmal versucht hast! Vielleicht ist dein Manuskript ja so brillant, dass sie eine Ausnahme machen! ;)

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hawepe
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Re:

von hawepe (04.12.2008, 08:00)
Hallo Lennet,

Lennet hat geschrieben:
Vielleicht ist Reclam wirklich nicht der richtige Verlag für neue Autoren. Allerdings solltest du es trotzdem versuchen,


Klar, schüttet die Verlage zu und ignoriert alle ihre Empfehlungen oder Wünsche, dann lässt es sich anschließend viel besser darüber klagen, dass sie eingesandte Manuskripte nicht sorgfältig genug lesen und ausführlich kommentiert zurückschicken :twisted:

Beste Grüße,

Heinz.

holz

Re:

von holz (04.12.2008, 08:04)
oder durch die hintertür
http://www.reclam.de/special/jobs

Lennet

Re:

von Lennet (04.12.2008, 08:12)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Lennet,

Lennet hat geschrieben:
Vielleicht ist Reclam wirklich nicht der richtige Verlag für neue Autoren. Allerdings solltest du es trotzdem versuchen,


Klar, schüttet die Verlage zu und ignoriert alle ihre Empfehlungen oder Wünsche, dann lässt es sich anschließend viel besser darüber klagen, dass sie eingesandte Manuskripte nicht sorgfältig genug lesen und ausführlich kommentiert zurückschicken :twisted:

Beste Grüße,

Heinz.

So rücksichtslos sollte man als hoffnungsvoller aufstrebender Autor schon sein. Mein Mitleid für die Verlagsangestellten hält sich in Grenzen. Ich empfehle jedem alles zu versuchen, um sein Manuskript an den Mann zu bringen - erst recht Empfehlungen zu ignorieren! Klagen sollte man eher, wenn man etwas nicht versucht hat! ;)

holz hat geschrieben:
oder durch die hintertür
http://www.reclam.de/special/jobs

Auch eine gute Idee! :D
Zuletzt geändert von Lennet am 04.12.2008, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re:

von hawepe (04.12.2008, 08:37)
Hallo Lennet,

Lennet hat geschrieben:
So rücksichtslos sollte man als hoffnungsvoller aufstrebender Autor schon sein.


Nicht nur Geiz, sondern auch asoziales Verhalten scheint nun einmal für manche Zeitgenossen geil zu sein. :twisted:

Mit entsprechend unfreundlichen Grüßen,

Heinz.

Hanna
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Re:

von Hanna (04.12.2008, 08:40)
Hallo Thorsten

Mir ginge es ganz ähnlich mit meinem neuesten Manuskript. Ich liebäugelte mit einem rennomierten Verlag und überlegte mir lange hin und her, wie ich vorgehen soll, damit sie mich ernst nehmen.
Ich entschied mich, erst mal höflich (per E-Mail und nur drei Linien) anzufragen, ob sie an einer Leseprobe interessiert wären. Sie antworteten noch am gleichen Tag sehr freundlich, der Titel gefalle ihnen, er mache neugierig, ich dürfe unverbindlich mal 4o Seiten per E-Mail einsenden.
Zwei Tage später verlangten sie das Ganze, ausgedruckt. Ich fiel fast vom Stuhl vor Schreck. cheezygrin
Ein paar Wochen später kam der Vertrag. Dass ich das trotz allen gegenteiligen Unkenrufen als ehemalige Novumautorin geschafft habe, erfüllt mich mit Stolz und sollte Euch allen Mut machen.
Liebe Grüsse Hanna

Lennet

Re:

von Lennet (04.12.2008, 08:43)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Lennet,

Lennet hat geschrieben:
So rücksichtslos sollte man als hoffnungsvoller aufstrebender Autor schon sein.


Nicht nur Geiz, sondern auch asoziales Verhalten scheint nun einmal für manche Zeitgenossen geil zu sein. :twisted:

Mit entsprechend unfreundlichen Grüßen,

Heinz.

Wenn du dein Verhalten als taktvoll erachtest, dann hast du keine gute Erziehung genossen.

Hanna hat geschrieben:
Hallo Thorsten

Mir ginge es ganz ähnlich mit meinem neuesten Manuskript. Ich liebäugelte mit einem rennomierten Verlag und überlegte mir lange hin und her, wie ich vorgehen soll, damit sie mich ernst nehmen.
Ich entschied mich, erst mal höflich (per E-Mail und nur drei Linien) anzufragen, ob sie an einer Leseprobe interessiert wären. Sie antworteten noch am gleichen Tag sehr freundlich, der Titel gefalle ihnen, er mache neugierig, ich dürfe unverbindlich mal 4o Seiten per E-Mail einsenden.
Zwei Tage später verlangten sie das Ganze, ausgedruckt. Ich fiel fast vom Stuhl vor Schreck. cheezygrin
Ein paar Wochen später kam der Vertrag. Dass ich das trotz allen gegenteiligen Unkenrufen als ehemalige Novumautorin geschafft habe, erfüllt mich mit Stolz und sollte Euch allen Mut machen.
Liebe Grüsse Hanna


Sehe ich auch so. Die Unkenrufe sollte man ignorieren. cheezygrin
Zuletzt geändert von Lennet am 04.12.2008, 08:48, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re:

von hawepe (04.12.2008, 08:46)
Hallo Hanna,

Hanna hat geschrieben:
Ich entschied mich, erst mal höflich (per E-Mail und nur drei Linien) anzufragen, ob sie an einer Leseprobe interessiert wären. Sie antworteten noch am gleichen Tag sehr freundlich, der Titel gefalle ihnen, er mache neugierig, ich dürfe unverbindlich mal 4o Seiten per E-Mail einsenden.
Zwei Tage später verlangten sie das Ganze, ausgedruckt. Ich fiel fast vom Stuhl vor Schreck. cheezygrin
Ein paar Wochen später kam der Vertrag.


Vielen Dank für deinen Beitrag. Schön, dass du es geschafft hast thumbbup

Vor allem freut mich aber deine Einstellung. Die auch in diesem Thread wieder propagierte Rücksichtslosigkeit empfinde ich immer als sehr erschreckend, und da hebt sich dein Bericht wirklich wohltuend ab :-)

Beste Grüße,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (04.12.2008, 08:50)
Hallo Lennet,

Lennet hat geschrieben:
Wenn du dein Verhalten als taktvoll erachtest, dann hast du keine gute Erziehung genossen.


Hurra, solche Menschen liebe ich :twisted:

Erst verkünden sie, dass ihnen andere Menschen, in diesem Fall Verlagslektoren, völlig egal sind, aber wenn dies plötzlich gegen sie selbst gerichtet wird, sind sie hellauf empört.

Denke einfach mal ein wenig über deine Gesinnung nach. Vielleicht geht dir dann doch noch ein Licht auf.

Heinz.

Lennet

Re:

von Lennet (04.12.2008, 09:01)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Lennet,

Lennet hat geschrieben:
Wenn du dein Verhalten als taktvoll erachtest, dann hast du keine gute Erziehung genossen.


Hurra, solche Menschen liebe ich :twisted:

Erst verkünden sie, dass ihnen andere Menschen, in diesem Fall Verlagslektoren, völlig egal sind, aber wenn dies plötzlich gegen sie selbst gerichtet wird, sind sie hellauf empört.

Denke einfach mal ein wenig über deine Gesinnung nach. Vielleicht geht dir dann doch noch ein Licht auf.

Heinz.

"Rücksichtslos" habe ich mit zwinkerndem Auge geschrieben - ist das für dich so schwer zu verstehen? Dafür sind diese Smilies hier gemacht: das zwinkernde Auge steht für Augenzwinkern! Dass du mich direkt persönlich angreifst, ist sicher eher als asoziales Verhalten zu werten, als mein offensichtlich als ironisch markierter Kommentar.

Verlagsleute tun ihren Job. Entweder sie akzeptieren unverlangt eingesandte Manuskripte - oder sie tun es nicht. Das ist alleine ihre Entscheidung. Wenn ich mich der Gefahr aussetze, dass ich eine Absage erteilt bekomme, dann ist das meine Sache, die niemandem schadet. Die "Rücksichtslosigkeit" die Lektoren in ihrem Job zu belästigen hält sich sicherlich in Grenzen.

Viele erfolgreiche Schriftsteller wurden von Verlagen abgewiesen - und sie haben trotzdem nicht aufgegeben. Allen Unkenrufen zum Trotz. Absagen gehören zu diesem Geschäft dazu und Miesmacherei ist sicherlich nicht konstruktiv. Ich selbst habe meinen Job als Redakteur nur bekommen, weil ich meine Artikel "unverlangt" vorgestellt hatte. Darum geht es hier: Etwas wagen und nicht danach schauen, wie es die machen, die es nicht geschafft haben.
Zuletzt geändert von Lennet am 04.12.2008, 09:37, insgesamt 1-mal geändert.

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