Frage zum Vorwort!

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Jessica25
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Frage zum Vorwort!

von Jessica25 (23.12.2008, 15:47)
Hi Leute habe lang nix mehr von mir hören lassen. Mein Ziel ein Buch über meinen zweijährigen Aufenthalt als Au Pair in den USA zu schreiben, musste ich erst mal ruhen lassen. Doch nun bin ich wieder dabei. Ich habe gerade begonnen das Vorwort zu schreiben. Aber was genau kann ich in das Vorwort nehmen?

Ich habe angefangen zu schreiben wieso ich meine Erfahrungen festhalten musste. Dann habe ich kurz angerissen wie es dazu kam, das ich ein Au Pair wurde.

Gerade war ich dabei zu schreiben, was mein Buch beinhalten wird
- Interesse für Auslandsaustausch wecken
- Entscheidung für Auslandsaustausch stärken

da wurd mir eigentlich erst mal bewusst, das ich gar nicht weiß, was in ein Vorwort kommt, da ich nicht wirklich ein Leser bin.

Was sind die wichtigesten Dinge die ich für das Vorwort beachten muss.

Danke Jessica book:

Hanna
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Re: Frage zum Vorwort!

von Hanna (23.12.2008, 16:10)
Was sind die wichtigesten Dinge die ich für das Vorwort beachten muss.


Hallo Jessica
Warum schilderst Du nicht den Schauplatz im Vorwort? Vielleicht noch den Beweggrund für Deinen Entschluss, als Au Pair nach USA zu reisen?
Und dann mit der Geschichte beginnen.

Liebe Grüsse Hanna

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Bianca
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Re:

von Bianca (23.12.2008, 16:31)
Hallo Jessica,

ich kann dir zwar jetzt nicht richtig helfen, aber vielleicht kann ich auf eine andere Art helfen.

Wenn ich in einem Buch lese, dann lese ich das Vorwort um zu erfahren, warum der Autor sich gerade dieses Thema ausgesucht hat.

Versetz dich doch mal in einen Leser. Stell dir die Fragen: was du alles im Vorwort erfahren möchtest? In manchen Bücher geht der Autor auf die Umgebung der prodagonisten ein. Beschreibt warum er sich gerade die Gegend ausgesucht hat. Er schreibt rein, ob sich die Geschichte tatsächlich mal begeben hat. Manchmal geht es in einem Vorwort nicht darum was in der Geschichte passiert, sondern eher darum, wie sie entstanden ist. :wink:

lg
Bianca

hwg
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Re:

von hwg (24.12.2008, 09:32)
Meine Empfehlung: Auf ein Vorwort verzichten, denn die Beweggründe für Deine Tätigkeit sollten ja im Verlauf des "normalen", wahrscheinlich in Kapiteln unterteilten Textes dem Leser klar werden. Bestenfalls würde ich im Klappentext auf den Buchinhalt neugierig machen - kurz und prägnant, also werbewirksam.

Amator Artium

Re:

von Amator Artium (24.12.2008, 09:57)
Und vergiß nicht, das ganze Buch von jemandem gründlich lektorieren zu lassen, der wirklich ein Leser ist.

Gruß,
Sigmar

da wurd mir eigentlich erst mal bewusst, das ich gar nicht weiß, was in ein Vorwort kommt, da ich nicht wirklich ein Leser bin.

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PvO
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Re:

von PvO (24.12.2008, 10:26)
da ich nicht wirklich ein Leser bin.


Das Lesen an sich ist Grundbedingung dafür, wenn man schreiben will. So hart das jetzt auch klingen mag. Wenn du kein Leser bist, wirst du auch nie ein Schreiber sein.

Hanna
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Re:

von Hanna (24.12.2008, 11:09)
Wenn du kein Leser bist, wirst du auch nie ein Schreiber sein



So etwas Ähnliches ist mir auch durch den Kopf gegangen!
Liebe Grüsse Hanna

Amator Artium

Re:

von Amator Artium (24.12.2008, 11:13)
...was natürlich nicht bedeutet, daß man den Inhalt in Zusammenarbeit mit einem sprachgewandten Mitautor nicht zu Papier bringen könnte. Vielleicht in Form eines langen Interviews, unterbrochen von Informationstexten?

Das ideelle Ziel, Interesse an Austauschprogrammen zu wecken, ist ja löblich.


Gruß,
Sigmar

hwg
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Re:

von hwg (24.12.2008, 11:20)
Aus der Literaturgeschichte und zahlreichen Biografien ist allerdings auch bekannt, dass gar nicht so wenige Autoren kaum Werke von Kollegen gelesen haben...

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PvO
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Re:

von PvO (24.12.2008, 11:28)
Das mag durchaus sein, hwg. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass zum schreiben das Lesen eine Grundvoraussetzung ist.

hwg
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Re:

von hwg (24.12.2008, 11:41)
Das ist ja auch mein Standpunkt. Deshalb konnte ich die von mir erwähnte Tatsache vorerst auch nicht so recht glauben, doch umfangreiche Recherchen bestätigten den Sachverhalt. Mich wundert's trotzdem immer noch... :lol:

Gruß Hans

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MW
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Re:

von MW (24.12.2008, 11:57)
ich schliße mich hwg an: auf das vorwort verzichten, außer du hast eine wirklich spannende randinformation, die zu dem dann folgenden text führt

@lesen: nun ja ... ich selber lese kaum (außer fachliteratur) ... allerdings "höre" ich seit jahren unmengen von literatur. übringens eine tolle erfindung, diese hörbücher! gerade für menschen, die den ganzen tag am bildschirm arbeiten und abends keine lust mehr haben, ihre augen zu benutzen.

in diesem sinne ... frohes fest, fett und froh, der MW

angle:
aktuelles sachbuch: "design kalkulieren"
www.designkalkulieren.de

artwork: www.designers-inn.de
schreiben: www.angenehme-vorstellung.de
thriller: www.marclinck.de
musik: www.linck-live.de

PvdO
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Re:

von PvdO (24.12.2008, 15:05)
nun ja ... ich selber lese kaum

Du weißt gar nicht, was du versäumst!
Seit 2007 auch in Amerika präsent

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