Wahre Geschichte

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Zeitl0ch
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Wahre Geschichte

von Zeitl0ch (27.12.2008, 18:28)
An dieser Stelle stand einen Tag lang unerlaubterweise ein Text von Charles Bukowski. Um rechtliche Probleme von vornherein zu vermeiden habe ich ihn wieder gelöscht.
Zeitl0ch

Anmerkung: Kritik und Korrekturen sind herzlich willkommen! Ich werde zu diesem Text unbedingt noch etwas anderes anmerken müssen, möchte aber erst das Feedback abwarten. Hoffentlich nimmt es mir niemand vorweg.
Zuletzt geändert von Zeitl0ch am 28.12.2008, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.

N.L.S.S.
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Re:

von N.L.S.S. (27.12.2008, 19:20)
hei Zeitl0ch

ähm wenn ich das so versuch zu lesen dann stoße ich auf eine erzählung und mir gefällt der untere abschnitt nicht grad ,weil kurze wörter reim oder fehlt
sorry wenn dies von mir so liest

versuch mal auf meine art im ersten vers etwas darzustellen. cool1


Lass es ihn ergehen
der Schnellstrasse entlang,
ganz vorne wieder
alles - war rot gewesen.


also so denk ich vielleicht hilft es dir ein wenig cool1
N.L.S.S.

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (27.12.2008, 20:17)
Schonmal Danke! Ich warte noch weitere Antworten ab, bevor ich mich äußere.

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (28.12.2008, 17:06)
Nun ja, anscheinend fühlen sich nicht viele berufen den Text zu kommentieren. Eigentlich ist das auch gut so. Ich muss meine versprochene Anmerkung machen, bevor ich in Teufels Küche komme.
Wir haben in anderen Threads über den Wert hiesiger Kritiken und Korrekturen diskutiert oder vielleicht sogar gestritten.
Ich muss jetzt unbedingt klarstellen: Der Text ist gar nicht von mir, sondern von Charles Bukowski. Meine Idee war, einmal zu testen, wie bereitwillig ein solcher Text zerpflückt oder korrigiert werden würde, da ich nach wie vor den Wert mancher Korrekturen hier im Forum anzweifle.
Den Text habe ich so wie er ist aus dem Gedichtband "Flinke Killer" abgetippt, bei DTV erschienen, von Carl Weissner übersetzt und ich schätze mal mit Sicherheit bereits lektoriert. Nicht nur, dass diese Version also für den Buchhandel geeignet ist, unzählige Bukowskifans weltweit (einer ist bekanntermaßen Bono Vox) schätzen Bukowskis Texte auch so wie sie sind, und ich glaube, man kann auch behaupten, er ist damit bereits in die Literaturgeschichte eingegangen.
Ich hatte erwartet mich jetzt über selbstgefällige Forderungen nach Korrektur aufregen zu können, aber es gab ja nur wenig Reaktion. Aber trotzdem sollte nicht nur N.IS.S. meiner Meinung nach bedenken, ob Korrekturvorschläge direkt immer angebracht sind.
Der Text soll schon so sein, wie er ist. Ein Bukowskifan liest so einen Text, vielleicht sogar laut mit Rücksicht auf die durch Zeilenumbrüche entstehenden Pausen und lässt ihn wirken, denkt vielleicht über den Text nach. So sieht meines Erachtens verständiges Lesen aus.
Von vornherein anzunehmen, dass mit dem Text etwas nicht stimmt, halte ich für falsch.
Bukowski hat diesen Text bewusst so geschrieben, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen, möchte ich behaupten. Könntet ihr das bei euren Book On Demand-Kollegen nicht auch mal respektvollerweise von vornherein unterstellen, wenn sie hier ihre Texte posten?
Ich hätte noch andere Reaktionen abwarten können, aber ich musste das einfach offenbaren, weil es mir auch unangnehm wäre, mich mit fremden Federn zu schmücken. Es war zwar auf die linke Tour, aber ich hoffe ihr versteht, worauf ich hinaus will.

Fabula

Re:

von Fabula (28.12.2008, 17:27)
Ich dachte, dass e i n Fall, in dem man seine Schreibkollegen aufs Glatteis führt, in diesem Forum gereicht hätte. Es kann ja durchaus geschehen, dass man mit dem Urheber Ärger bekommt, falls er herausfindet, dass dieser Text ohne seine Erlaubnis hier steht. (oder auch mit dem Verlag, falls auch der kritisiert wird, da er diesen Text gedruckt hat). Jedenfalls finde ich diese Art hinterhältig und überflüssig.
Fabula

Hanna
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Re:

von Hanna (28.12.2008, 17:27)
Es war zwar auf die linke Tour, aber ich hoffe ihr versteht, worauf ich hinaus will.


Finde ich auch! Das mit der linken Tour.
Was aber willst Du uns eigentlich wirklich beweisen? :?

Eine ratlose Hanna

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (28.12.2008, 17:32)
Ich will beweisen, dass die Korrekturen hier nicht besonders aussagekräftig sind, wenn man z.B. auch bei Bukowski als erstes annimmt, dass es etwas zu korrigieren gäbe. Jemand kann bereits so gut sein wie Charles Bukowski, postet er oder sie einen Text in dieses Forum, werden sofort Leute behaupten, er mache Fehler, die er zu korrigieren habe.

Fabula

Re:

von Fabula (28.12.2008, 18:07)
Hast Du eigentlich die Erlaubnis vom Autor diesen Text hier einzustellen?
Das Urheberrecht ist zu beachten. Ich z.B. möchte doch gerne wissen, wo meine Gedichte herumschwirren. Frage mal Lofi, der hat es mit seinen Gedichten schmerzlich erfahren.
Fabula

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (28.12.2008, 18:35)
Du hast ja Recht, Fabula! Ich habe beim Einstellen gerade nicht daran gedacht. Ein einzelnes Gedicht eines längst verstorbenen Autors wird jetzt auch nicht so ein riesiges Gerichtsdrama nach sich ziehen, denke ich.
Aber ich muss dir Recht geben und werde den Eintrag ändern.

Hanna
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Re:

von Hanna (28.12.2008, 19:06)
Ich hätte noch eine Frage an Dich, Zeitloch!

Darf ich Dich bei zukünftigen Erfahrungsaustauschen Stefan nennen?
Oder magst Du das nicht?

L.G. Hanna

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Conny
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Re:

von Conny (28.12.2008, 19:23)
Hi Zeitloch!
Ich hatte den Text tatsächlich noch gelesen, aber ich konnte damit nichts anfangen, weswegen ich ihn auch nicht kommentiert habe.
Für mich beweist dein Test allerdings gar nichts. Wenn jemand den Text bewertet hätte, dann nur, weil er seinen Geschmack kundtun wollte. So denke ich zumindest, und über Geschmack lässt sich bekanntermaßen streiten.

In einem anderen Thread habe ich heute darüber auch bereits gesprochen. "Der Turm" - ein Bestseller, mir gefällt er überhaupt nicht! Und da ich mich zwar als eifrigen Leser bezeichne, schreibtechnisch jedoch noch am Anfang stehe, kann ich nur über meinen Geschmack schreiben.

Aber im Grunde weiß ich schon, was du uns damit sagen wolltest. Nur hat das schon jemand vor dir getan cheezygrin ...

LG, Conny
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry

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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (28.12.2008, 19:37)
Zeitl0ch hat geschrieben:
Ich hatte erwartet mich jetzt über selbstgefällige Forderungen nach Korrektur aufregen zu können, aber es gab ja nur wenig Reaktion.

Hm, anscheinend hast du erwartet dass einige Mitglieder des Forums sich mit Rachegelüsten sich auf "deinen" Text stürzen werden? :lol:
Dem ist und war wohl nicht so.

Zeitl0ch hat geschrieben:
Es war zwar auf die linke Tour, aber ich hoffe ihr versteht, worauf ich hinaus will.

Ich stimme dir vollkommen zu, was die "linke Tour" betrifft thumbbup

Ich hoffe, mal einen eigenen Text von dir hier zu lesen und nicht wieder sowas.
cool5

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (28.12.2008, 19:45)
Irgendwo muss noch ein Text von mir sein, kann mich selbst gerade nicht an den Titel erinnern, war aber auch ein Schnellschuss, ein paar Monate alt. Sonst findest du auf meiner Homepage auch ein paar Texte.

Habe übrigens keine Rachegelüste befürchtet. Darum ging es nicht. Ich hatte nur damit gerechnet, dass viele meinen, sie wüssten es besser als Charles Bukowski. Es war dann an dem einen Tag aber nur einer.

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Conny
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Re:

von Conny (28.12.2008, 19:48)
Ich bin der Meinung, das N.L.S.S. nur seinen oder ihren Geschmack kundgetan hat - das ist der Unterschied, von dem ich bereits gesprochen habe.

LG, Conny
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Fabula

Re:

von Fabula (29.12.2008, 07:20)
Es ist schön, dass Du zur Einsicht gekommen bist.
Ich glaube, dass viele Autoren an dieses Forum falsche Erwartungen stellen. Dies ist ein Autorenforum, keines für Kritiker. Schreiben kann jeder. Kritiker ist ein gesonderter Beruf, obwohl sich einige herausnehmen auch das zu können. Außerdem schreien viele Schreiber nach Kritik, meinen aber im Grunde Applaus. Es gibt ein Zitat von Gustave Flaubert:
"Man übt Kritik, weil man es zu Kunst nicht bringt, genau so, wie man Spion wird, wenn man Soldat nicht sein kann."
George Bernard Shaw sagt:
"Wer kann, der kann. Wer nicht kann, wird Kritiker."
Der Erfolg von Harry Potter Büchern zeigt, dass Kritiker sich bzgl. des Geschmacks der Leser, gewaltig irren können.
Also, mehr Selbstvertrauen in das eigene Werk, und weniger Schielen nach Anerkennung.

LG Fabula

Nachsatz:
Man sollte sich vor der eigenen Überschätzung ebenfalls hüten.

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