Worin unterscheiden sich männliche und weibliche Autoren?

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Hanna
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Worin unterscheiden sich männliche und weibliche Autoren?

von Hanna (23.01.2009, 19:35)
Die Frage, wie stark sich männliche und weibliche Betrachtungsweisen in der Literatur niederschlagen, beschäftigt mich schon lange. Tatsache ist, dass ich sehr oft herausspüre, ob ein Text von einem Mann oder von einer Frau stammt. Soll mich ja niemand fragen wieso. Das frage ich nämlich jetzt Euch :lol:
Liebe Grüsse Hanna

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Madison
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Re:

von Madison (23.01.2009, 19:44)
Kann es daran liegen, dass dich vor oder nach dem lesen, der Name des Autors auf die richtige Spur bringt?
Ich bin nicht ganz deiner Meinung!
Sicherlich gibt es Themen über die Männer oder Frauen lieber oder besser, erfahrungsmäßig, schreiben, aber so direkt jetzt zu behaupten, dass ist von einer Frau, weil sehr viel Gefühl drin steckt und dass ist von einem Mann, weil es sich um Mord und Todschlag handelt, find ich schon sehr gewagt!
Aber wenn du wirklich so überzeugt von deinem Können bist, bewirb dich doch bei "Wetten, dass?!" und ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen! :wink:
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Hanna
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Re:

von Hanna (23.01.2009, 19:48)
Wer hat von Mord und Totschlag gesprochen?

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (23.01.2009, 19:56)
Wie sieht es aus bei Gleichgeschlechtlichen Paaren,wo ja einer den feminine Part und der oder die andere den maskulinen Part verkörpert,und meistens sich auch so verhält.Wenn einer von denen ein Buch schreibt,würdest du dir da auch eine Beurteilung zutrauen.?
Also ich finde das ein bisschen gewagt.
Nur meine Meinung.
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

Richymuc
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Re:

von Richymuc (23.01.2009, 20:26)
siehe "Feuchtgebiete" ... kann nur von einer Frau sein.

Na ja, ein Frauenarzt hätte es auch schreiben können.

Bin aber nur bis zur Hälfte gekommen, weil es mir dann zu dämlich wurde.
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Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

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Peter-Pitsch
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Re:

von Peter-Pitsch (23.01.2009, 21:14)
Hanna hat geschrieben:
Wer hat von Mord und Totschlag gesprochen?


Ja, das gibt zu denken.

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Madison
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Re:

von Madison (23.01.2009, 21:20)
Das mit Mord und Totschlag, war nur mal so ein Beispiel :wink:
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Richymuc
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Re:

von Richymuc (23.01.2009, 21:28)
Äh ... schon mein ein berühmtes Kochbuch von einer Frau gesehen?
An was das wohl liegen mag? :lol:
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Hanna
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Re:

von Hanna (23.01.2009, 21:38)
[
quote="cosmopolit"]Wie sieht es aus bei Gleichgeschlechtlichen Paaren,wo ja einer den feminine Part und der oder die andere den maskulinen Part verkörpert,und meistens sich auch so verhält.Wenn einer von denen ein Buch schreibt,würdest du dir da auch eine Beurteilung zutrauen.?
Also ich finde das ein bisschen gewagt.
Nur meine Meinung.

Vermutlich nicht.

Ich glaube halt einfach, dass Männer anders denken als Frauen und sich dadurch anders ausdrücken. Dabei gibt es weder Richtig noch Falsch. Gerade das ist es, was die Literaturwelt so bunt und spannend macht, finde ich. Als neugieriger Mensch wüsste ich auch ganz gerne, warum sich viele weibliche Autoren ein männliches Pseudonym zulegen und Männer unter Frauennamen schreiben. Vielleicht weiss das jemand von Euch und kann mich aufklären.

@Richymuc
Apropos Feuchtgebiete: Ob ein Gynäkologe wirklich solche Schweinereien zu Stande brächte???
L.G. Hanna

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (23.01.2009, 21:44)
Hanna:
Ich glaube halt einfach, dass Männer anders denken als Frauen und sich dadurch anders ausdrücken.

Hallo Hanna das ist auch meine Meinung,aber wie sang Herbert Grönemeyer :Wann ist ein Mann ein Mann.
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

LOFI

Re:

von LOFI (23.01.2009, 21:48)
Hanna hat geschrieben:
Als neugieriger Mensch wüsste ich auch ganz gerne, warum sich viele weibliche Autoren ein männliches Pseudonym zulegen.


Du hast mich enttarnt cool5 oder nicht?

VG
Lofine

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (23.01.2009, 21:54)
hallo Lofine cheezygrin
Soll der Leuchtturm ein phallus Simbol sein? :lol:
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Arno Abendschön
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Re:

von Arno Abendschön (23.01.2009, 21:58)
Da will ich mal an den Fall Bodo Kirchhoff erinnern. Er hat vor Jahren an einem nur für Frauen ausgeschriebenen Wettbewerb teilgenommen, unter weiblichem Pseudonym, und den Preis gewonnen. Ich glaube, es führt hier zu nichts, in diesem Punkt Gesetzmäßigkeiten aufspüren zu wollen. Selbstverständlich kann man instinktiv erahnen, ob der Text aus weiblicher oder männlicher Feder stammt - doch dieses Verfahren ist mit Unsicherheiten behaftet, schon deshalb weil es eine Vielzahl unterschiedlicher männlicher wie weiblicher Schreibstile gibt und nicht wenige davon - vielleicht die meisten - kulturell geprägt sind. Und es soll Autoren/Autorinnen geben, die über mehr als nur einen Stil verfügen und deren Stile sich auch im fraglichen Punkt voneinander unterscheiden. Das ist allenfalls ein Thema für eine größere wissenschaftliche Untersuchung. - Arno Abendschön -
Geschichten werden niemals richtig erlebt, nur manchmal, sehr selten, richtig erzählt. (Alfred Polgar)

Weitere Werke als eBooks unter http://www.bookrix.de/-arno.abendschoen gratis lesen und herunterladen!

Fabula

Re:

von Fabula (24.01.2009, 07:34)
Arno Abendschön übertreibt da ein bisschen. Ich finde, auch ohne "wissenschaftliche Untersuchung" kann man sich über das Thema unterhalten. Wenn alles nur derart untermauert sein müsste, gäbe es keinelrei Diskussionen mehr.
Ich finde, dass Männer einen anderen Wortschatz als Frauen haben. Darüber könnte man vielleicht eine Statistik machen, wenn es denn durchaus wissenschaftlich sein muss.
Fabula

WalterJoergLangbein

Unterschiede?

von WalterJoergLangbein (24.01.2009, 09:21)
Also.. offen gesagt: Ich glaube nicht, daß man wirklich erkennen kann, ob ein Buch von einem Mann oder von einer Frau geschrieben wurde. Ich bin der Überzeugung, daß Frauen wie Männer und Männer wie Frauen schreiben können.

Es gibt bestimmte Themen, die man eher Frauen, andere, die man eher Männern zutraut. Aber ich gehe davon aus, daß Frauen durchaus "männlich" und umgekehrt Männer durchaus "weiblich" schreiben können.

Walter

Nach dem 2. Weltrkieg wurde der Buchmarkt mit US-Literatur überschwemmt... auch Trivialliteratur. Ein leider inzwischen verstorbener Kollege wollte damals SF-Romane schreiben, die wollte aber keiner drucken. Als Übersetzer wurde er akzeptiert. Und schon wurde er alle seine Manuskripte los... indem er sich ein amerikanisches Pseudonym zulegte und als »Übersetzer« auftrat. Er schrieb also seine Romane, ersann sich US-Originaltitel...

Ich will damit sagen... Ettikettenschwindel ist gar nicht so selten.

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