Allgemeine Kostenfrage

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Würdest du einen Selbstverlag machen, wenn es sehr viel günstiger ist?

Ja klar! Weniger Zwischenposten = mehr Gewinnmöglichkeit
7
21%
Nur wenn mich jemand dabei unterstützt.
5
15%
Sehr schwieriges Thema. Bin unentschlossen
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Nein. Keine Lust drauf.
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48%
 
Abstimmungen insgesamt: 33

marK
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Allgemeine Kostenfrage

von marK (30.01.2009, 22:30)
hallo alle zusammen,

ich hoffe auf so viele antworten wie möglich, da die internetsuche zu dem thema sehr aufwendig und manchmal eher undurchsichtig ist.
das hier ist keine werbung für mich, deshalb sehe ich von preisangaben erst einmal ab!

es geht um folgendes:
es sind mehrere autoren an mich herangetreten, ob es nicht nennenswerte alternativen zu den vorschussverlagen und auch bod(libri) gibt, da jeweils doch enorme kosten/folgekosten entstehen. darauf hin machte ich mir gedanken und habe die letzten jahre eine buchbindeart entwickelt, die es mir nun ermöglicht, auch kleinauflagen oder bod extrem günstig anzubieten. ich möchte keine knebelverträge/verträge für meine kunden, sondern rein als günstige druckerei und designer tätig sein. natürlich unterstütze ich die kunden auch in bezug auf isbn und sonstige listungen.

hier nun die frage:
könnt ihr eine auflistung eurer ca.-kosten bei eurem anbieter posten? also da denke ich an:
- start fixkosten
- isbn und sonstige listenkosten
- datenhaltungskosten
- laufende kosten
- ablösen/kündigungskosten
- werbekosten

manche anbieter sind sehr undurchsichtig oder wegen der enormen druckkosten uninteressant.

wie gesagt, das ist keine werbung für mich, eher ein echtes anliegen, weil ich schon sehr lange suche, aber keine kompletten infos bekomme. ich denke ihr habt durch eigene erfahrungen sehr viel mehr ahnung.

schon einmal vielen dank!

marK
Carpe diem et noctem

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Judith
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Re:

von Judith (31.01.2009, 01:03)
Hallo MarK,

bei BoD ist das alles doch sehr leicht einzusehen. Man zahlt bei der Classic-Version am Anfang 39 Euro. Darin ist die ISBN enthalten und man wird bei nahezu allen möglichen Internet-Buchshops gelistet. Die Systemgebühr beträgt 5 Jahre lang 1,99 Euro pro Monat (incl. MWSt.). Das bedeutet, insgesamt kostet der "Spaß" unter 160 Euro.
Wenn man über amazon mindestens jeden Monat ein Buch verkauft (so schätze ich mal), dann sind die Bücher dort auch vorrätig.

Die Qualität der Bücher (Papier, Bindung) ist in meinen Augen gut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du das preislich bei gleichen Leistungen unterbieten kannst.

Meine Werbekosten sind minimal. Hin und wieder lasse ich mal Postkarten drucken, 100 Stück incl. Porto für ca. 7 Euro. Einmal habe ich Lesezeichen drucken lassen für meine drei Bücher zusammen. Das waren vierzig Euro für 2.500 Lesezeichen. Davon habe ich noch einen großen Teil, weil ich zu "faul" bin, sie unter die Leute zu bringen. dozey:

Grüßle,
Judith
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hwg
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Re:

von hwg (31.01.2009, 09:20)
Also, ich habe auf "Unentschlossen" geclickt.

Zwar arbeite ich seit Jahrzehnten mit Verlagen ganz gut zusammen, es gäbe aus meiner Sicht aber so manche Marktlücke für Bücher mit eher regionalen Themen, an denen ein größerer Publikumsverlag kein Interesse hat.

In jungen Jahren habe ich oft mit dem Gedanken gespielt , einen Eigenverlag, der auch anderen Autoren offenstehen könnte, zusammen mit einer örtlichen Druckerei zu gründen. Exakte Kostenanalysen - besonders den Vertrieb betreffend - haben mich dann doch ein derartiges Experiment abblasen lassen.

Inzwischen bestehen in der Steiermark etliche Kleinverlage, die sich dieser Marktlücke angenommen haben, und sind dabei relativ erfolgreich.
Es diesen in der jetzigen allgemeinen wirtschaftlichen Situation gleichzutun, wäre für mich zwar reizvoll, aber doch zu risikobehaftet.

So widme ich mich lieber dem Schreiben und vertraue auf weitere gute Zusammenarbeit mit meinen Auftraggebern!

Aber, trotz allem - wer weiß? Vielleicht juckt es mich doch noch einmal... :lol: , allerdings nur, wenn zumindest ein in kaufmännischen Dingen versierter Partner mit einsteigt.

julia07
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Re: Allgemeine Kostenfrage

von julia07 (31.01.2009, 11:15)
marK hat geschrieben:
... da die internetsuche zu dem thema sehr aufwendig und manchmal eher undurchsichtig ist....

... wie gesagt, das ist keine werbung für mich, eher ein echtes anliegen, weil ich schon sehr lange suche, aber keine kompletten infos bekomme. ich denke ihr habt durch eigene erfahrungen sehr viel mehr ahnung.

Es erscheint mir so, dass Du einen Teil Deiner Businessplanarbeit auf uns abwälzt :wink:
Im Internet kann man sehr wohl die entsprechenden Informationen erhalten, aber das ist natürlich mit recht viel Arbeit verbunden. Dafür muss man aber nicht befürchten, dass man falsche/geschönte Zahlen untergejubelt bekommt.

... es sind mehrere autoren an mich herangetreten, ob es nicht nennenswerte alternativen zu den vorschussverlagen und auch bod(libri) gibt, ....

Autoren dieses Forums hier? Es fällt mir schwer, das zu glauben, denn solche Themen sind bisher immer negativ für den Initiator ausgegangen. Zum Thema Selbstverlag gab es mindestens einen Fred.
Dass ein DKZV keine Alternative zu PoD ist, weiß hier außerdem auch sicher jeder, oder etwa nicht? cheezygrin

LG,
Julia

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (31.01.2009, 11:17)
Hi Mark,

aus dem Grund, keine hohen Kosten bei Zuschussverlagen zu bezahlen, habe ich einen eigenen Dienstleistungsverlag gegründet - also ähnlich wie bei dir (?).
Daraus entwickelte sich ein Konzept, das - so hoffe ich - doch recht gerne angenommen wird.

Man kann mit relativ geringen Eigenkosten einen Selbstverlag gründen.
Ich hatte das mal quergerechnet und kam bei einem 150 Seiten Taschenbuch auf rund 400-600€ - je nach Druckerei. Da waren aber auch grob 50 Exemplare mit dabei und alle anderen Anfangskosten.
Am Anfang kostet es eben erstmal ein bisschen mehr, als BOD.
Aber scheut man nicht die Arbeit (Presse, Versand, Kalkulation, Rechnungswesen, Gestaltung, etc), dann kann ich eigentlich nur empfehlen, Bücher selbst zu verlegen (sofern man nicht bei einem "normalen" Verlag ist).
Es ist arbeitsintensiv, aber eine sehr interessante Beschäftigung. cheezygrin

Ich würde fast sagen, dass einer der wichtigsten Punkte eine gute Druckerei ist. Die, mit der ich zusammenarbeite, ist schon top. Eventuell ergibt sich jetzt aber was neues.

Und auch das gehört wohl grundsätzlich dazu: Nie stehenbleiben - immer weiter schauen, ob es nicht was neues gibt, ob man nicht irgendwo noch besser, produktiver werden kann.

Zu deiner Auflistung:

Start Fixkosten:
(Inzwischen keine mehr)
25,-€ Gewerbeanmeldung.

ISBN & VLB:
ca. 170,-€ ISBNs (100 Stück)
Jährlich VLB ca. 70,-€

Datenhaltungskosten:
Nö. cheezygrin

Laufende Kosten:
Das Übliche. Strom, Internet, Telefon, Bürobedarf, Postkram, etc.

Ablöse/Kündigunskosten:
Nein. Verträge laufen zwei Jahre und sind für 25€ verlängerbar.

Werbekosten:
Unterschiedlich - richtet sich nach Paket.

cheezygrin cheezygrin cheezygrin
Wahrscheinlich ist das jetzt genau nicht das, was du wissen willst - du meinst sicherlich die Autoren, die bei Fremdanbietern sind - aber ich bin ja auch Anbieter und vertreibe meine eignen Bücher. cheezygrin

Gruß
Hakket

marK
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Informationsfilterung

von marK (31.01.2009, 11:21)
hallo ihr lieben,

es freut mich, so schnell antworten bekommen zu haben. diese bringen mich auch schon ein stückchen weiter. ich versuche so gut wie möglich darauf einzugehen.

@ Judith
an dieser stelle werde ich meine preis doch mal einbringen, weil ich sonst meine aussagen nicht belegen kann.

du denkst, dass ich die leistung nicht bieten kann?
zuerst möchte ich nochmal betonen, dass ich eigendlich nur als druckerei bzw. layouter arbeiten möchte.

also ich kann hier kurz eine rechnung aufstellen, damit es nachvollziehbar ist, wo die vorteile für den kunden liegen würden.
bod(libri) hat scheinbar seit der tschibo aktion das 39 euro angebot (falls schon länger, dann sorry).
man zahlt also einmalig 39 euro + 1,99 euro x 12 monate x 5 jahre
das ergibt dann 158,40 euro fixkosten.

ich kann mich täuschen, aber bei bod bekommt man nur eine provision auf die bücher. wie hoch diese ist, konnte ich eben von der bod seite nicht entnehmen.

die bindequalität der bod bücher zweifle ich jetzt nicht direkt an, aber die druckkosten. die berechnen pauschal für seiten und umschlag. das mache ich nicht. ich gehe auf blattdeckung ein und kann so fair für jeden kunden kalkulieren.

die leistung von bod liegt darin, dem autor die arbeit abzunehmen, in dem bezug auf druck und das buch zu listen? zumindest bei der classic version.

also ... wenn man es selbst in die hand nimmt, benötigt man eine isb- nummer, die man bei der offiziellen stelle in deutschland für 80 euro als privatmann bekommt (verlage zahlen nur ca. 20 euro).
wenn man nun die isb-nummer hat, dann kann man sich bei vlb eintragen lassen, was benötigt wird um bei amazon gelistet zu werden. das kostet 60 euro im jahr. jedoch übersteigt es bis zum 20. buch diese kosten nicht.
jetzt kommen wir zum druck und den eigendlichen vorteil. dadurch, dass man bei mir die bücher natürlich auch abrufen (abrufauftrag) kann, hat man das gleiche prinzip wie bei bod. die bücher werden produziert, wenn bedarf herrscht.
der große vorteil ist, dass der endpreis durch den autor selbst bestimmt wird und auch so der gewinn deutlich gesteigert werden kann. es gibt dann keine provision, sondern den reinen verdienst den man selbst bestimmt.
ein normales taschenbuch (siehe meine webseite) kann man dann für 5,33 euro bekommen und das auch bei mindermengen.

ich fasse zusammen (für privat)
isb-nummer 80 euro + 60 euro (je jahr) = 140 euro für das erste jahr
datenhaltungskosten und laufverträge bestehen nicht, also kann man das buch einstellen, wenn es absehbar ist, dass nichts mehr umgesetzt wird

ich fasse zusammen (für gewerblich und autoren mit mehr büchern)
isb-nummer 20 euro + 60 euro (je jahr für 20 bücher je weiteres 3euro) = 80 euro für das erste jahr und erste buch
hinzu kommt ein eintrag in das adressbuch für den deutschsprachigen buchhandel für 12 euro je jahr (sollte für alle werke gelten)
also hat der gewerbliche 20 bücher im angebot kostet das
einmalig 400 euro + 60 euro jährlich = 460 euro im ersten jahr und im 2. jahr 3 euro je buch jährlich.

nochmals auf die aussage: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass du das preislich bei gleichen Leistungen unterbieten kannst."

wenn ich vor hätte einen verlag zu gründen, dann könnte ich es, aber wie gesagt, ich möchte im druckbereich bleiben. ich habe einen grundsatz:
jeder hat ein maximales potential und wenn man das auf viele dinge verteilt, dann können nicht alle die maximale verdiente aufmerksamkeit bekommen.


@hwg
das wäre meine ideale konstellation, wenn ein partner, der sich um das verlagswesen kümmert, mit einsteigt.
was bod dort treibt, ist kein hexenwerk, aber die verlassen sich sehr darauf, dass die kunden wegen der angeblichen komplexität des marktes zu ihnen kommen.
wie es aus meiner kalkulation hervorgeht, sieht man, dass die selbst bei null umsatz auch schon etwas an den kunden verdienen und dort macht es die menge.


@julia07
"Es erscheint mir so, dass Du einen Teil Deiner Businessplanarbeit auf uns abwälzt"
manchmal ist das anliegen komplexer als es den anschein macht. sicher möchte ich informationen, was aber nicht bedeutet, dass ich die infos nicht gegenprüfe. bitte habe nicht den eindruck eines blauäugigen jünglings, denn das bin ich nicht.
jedoch gebe ich zu, dass ich wenig ahnung von der buchwelt bis vor kurzem hatte. ich habe vor einigen jahren eine medienagentur gegründet die sich mehr mit design, druck, programmierung und marketing befasste.

"Autoren dieses Forums hier?"
nein. ich bin großer fan der schönen künste und kenne viele künstler, sei es malerei, schriftsteller, lyriker oder musiker.


@Hakket
du sprichst mir aus der seele. genau das möchte ich machen. also als starker partner für selbstverleger tätig sein, die günstige preise und eine gute qualität möchten.
und da besteht eine echte lücke. ich habe keine druckerei gefunden die meine preise bieten kann. aber ich lasse mich eines besseren belehren.


@all
ich hoffe meine auflistungen waren soweit verständlich. bei fragen immer her damit.
zudem hoffe ich auf mehr antworten
Zuletzt geändert von marK am 31.01.2009, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
Carpe diem et noctem

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (31.01.2009, 11:31)
Hi Mark,
machen wir mal Nägel mit Köpfen:

Was kostet bei dir ein Taschenbuch (reiner Druck - keine ISBN oder sonstiges):
250 Seiten
Format 12x18cm
Inhalt 1/1 scharz auf 90gr/m2 Werkdruck mit 1,5fachem Volumen
Umschlag 4/0 farbig auf ca. 280gr/m2 mattgestrichen, mit Folienkaschierung.

Auflage:
50, 75, 100?

Alles bei Anlieferung einer druckfähigen Datei (pdf / tiff).

Wie schnell kannst du Nachdrucke realisieren? angenommen, du machst einen bestimmten Preis für 100 Stück. Bekommen ich den gleichen Preis bei einem Nachdruck von, z.B. 25 Stück?
Übernimmst du auch Versand? (Nationalbibliothek?)
Hast du ein Lager?
Wenn ja, kostenfrei?

Sollte das alles positiv beantwortet werden, kannst du Probeexemplare zur Ansicht zur Verfügung stellen?

Arbeitest du mit Digidruck, Offeset oder kombiniert?

gruß
Hakket

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Judith
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Re:

von Judith (31.01.2009, 11:42)
Hallo MarK,

wenn du dich mal auf der BoD-Seite umsehen würdest, dann wüsstest du mehr.

Nehmen wir mal als Beispiel mein Buch "Hannahs kunterbunte Geschichten". Es hat 72 Seiten, davon 5 farbig. Den Verkaufspreis habe ich auf 6,50 Euro festgesetzt, meine Marge liegt bei 1,25 pro Buch (habe ich so hoch angesetzt, weil ja noch die Illustratorin beteiligt ist). Wenn ich 25 Bücher selbst bestelle, zahle ich pro Buch 3,69 Euro, bei 200 Büchern nur noch 2,59 Euro pro Exemplar.

Bei hohen Seitenzahlen ist BoD im Bezug auf den Verkaufspreis nicht so günstig, aber bis 200 Seiten sehr empfehlenswert, wenn man keine "Sonderausstattungen (Glanzpapier, Spiralbindung etc.) braucht.

Wie Julia schon sagt, scheinst du hier Arbeit auf uns abwälzen zu wollen ... blink3

Grüßle,
Judith
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marK
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schnelles forum

von marK (31.01.2009, 12:22)
hallo nochmal,

ich stelle fest, dass ihr hier sehr schnell antwortet. danke nochmal.

@judith
zu den preisen:
die preise kann ich auch bieten ... ich denke sogar, dass ich bei allgemeiner guter auftragslage günstigere preise bieten kann, da ich dann mehr material einkaufen kann (rabatte).

"Wie Julia schon sagt, scheinst du hier Arbeit auf uns abwälzen zu wollen ..."
es gibt mehr anbieter, als bod(libri). vielleicht war meine fragestellung im ersten post zu missverständlich.
so gesehen will jeder fragesteller in einem forum arbeit abwälzen, weil mit google und co. fast alles gefunden werden kann. oder nicht? hier treffen sich leute mit viel erfahrungen auf die ich bei der internetsuche garnicht treffen kann, wenn ich nichts davon gehört habe, oder täusche ich mich da? und um diese infos geht es mir.


@Hakket
gerne gebe ich dir hier nen richtpreis. ich hoffe nur, dass ich dann nicht aus dem forum gekickt werde (werbung).
um dir schnell zu antworten gebe ich dir einen preis mit meinen standard materialien. die anderen müßte ich erst anfragen. ich arbeite mit digitaldruck. wenn ich vom cover vorab ein bild bekomme, kann ich den preis genauer spezifizieren, da die blattdeckung eine rolle spielt.

anlieferung der daten als tiff.
format ist bis ca. A5 möglich
250 seiten auf 80g/m² standard papier druck 1/1 schwarz
umschlag druck 4/0 auf 200g/m² gestrichenem papier ca. 10% deckung
50 stück = 4,10 netto
75 stück = 4,- netto
100 stück = 3,90 netto

nachdrucke können je nach auslastung mit ca. 7 tagen lieferzeit erstellt werden. kommt sehr stark auf die auslastung an, jedoch sollte es keine engpässe geben, weil das produktionssystem stufenlos kaskadiert werden kann. bei hohem aufkommen kann ich jederzeit aufstocken.
wenn 100 bei der erstbestellung geordert werden, dann kann der preis auch bei 25 (nachdruck) gehalten werden, da der einmalaufwand entfällt.

den versand kann ich auch übernehmen. ich habe ein automatisiertes versandsystem, jedoch fallen dann noch versandkosten an.

lagermöglichkeiten stehen momentan ausreichend zur verfügung. für die lagerhaltung sind momentan keine kosten geplant, genausowenig für die datenspeicherung.

bei ernsthaftem interesse kann ich ein exemplar zur verfügung stellen.
Carpe diem et noctem

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (31.01.2009, 12:30)
Hi Mark,
klingt nicht ganz uninteressant.

Wichtig wäre aber schon das Papier.
Standard 80gr/m2 Papier wäre ungeeignet.
Ich nutze nur Werkdruck - 90gr, / 1,5-2faches Volumen.
Umschlag wäre mit 200gr/m2 zu dünn - Deckung liegt in der Regel bei 100%.
(Du kannst mal auf den Link bei mir klicken - da siehst du meine Cover.)
Was hast du für eine Bindung/Klebung?

Gruß
Hakket

marK
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Registriert: 30.01.2009, 22:05

papier & co

von marK (31.01.2009, 12:49)
hallo hakket,

ich denke das 90g/m² werkdruck kann ich bekommen, das sollte nicht das problem sein. die umschläge mit mehr als 200g/² würde ich dann von einer partnerschaftlichen offsetdruckerei bekommen, jedoch müßte ich erst noch testen ob sich das mit meiner bindeart verträgt.
wenn das funktioniert, dann ändert sich beim preis (bei den auflagen) nichts. auch die blattdeckung wäre dann egal. bei miniauflagen lohnt sich jedoch kein offsetdruck. wenn jedoch eine 100er auflage vorherging, dann kann ich bögen auf lager legen.

die bindung habe ich selbst entworfen. es ist eine art kombination von hotmelt und leimbindung. es hat beide vorteile, aber nicht die nachteile. das hotmeltverfahren ist gerade für kleinauflagen entwickelt worden und ist sehr kostengünstig, aber alle die so ein buch gelesen haben, haben früher oder später bemerkt, dass die rücken zu brechen neigen, oder einzelne blätter einen abgang machen.
die leimbindung benötigt enorm viel zeit für die abbindung und zeit kostet geld im druckbereich.
wie gesagt, ich kann gerne ein exemplar zuschicken und dann kannst du sich selbst überzeugen, ob es deinen ansprüchen genügt.

übrigens finde ich die coverlayouts sehr gut. das ist mal etwas anderes. entwirfst du sie komplett selbst?

grüße

marK
Carpe diem et noctem

julia07
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Re: schnelles forum

von julia07 (31.01.2009, 13:01)
marK hat geschrieben:
.. vielleicht war meine fragestellung im ersten post zu missverständlich.

Vielleicht :wink:

so gesehen will jeder fragesteller in einem forum arbeit abwälzen, weil mit google und co. fast alles gefunden werden kann. oder nicht?

Mit dem Unterschied, dass das "normale" User sind und keine Dienstleister, die gerade ihr Geschäftsmodell ausarbeiten :wink:
Was die "normalen" User angeht, haben wir auch darüber schon diskutiert, denn manchen ist offenbar die Erlangungen von Allerweltsinfo mittels Google schon zu stressig.

Was Deine Fragen angeht, hätte ich gar kein Problem damit gehabt, wenn Du mit handfesten Fakten gekommen wärest und gefragt hättest, wie realistisch wir diese finden. Die Fakten musste Dir aber erst Hakket aus der Nase ziehen. Daher der Verdacht der Handlangertätigkeiten. Verstehst Du doch sicher. cheezygrin

.. hier treffen sich leute mit viel erfahrungen auf die ich bei der internetsuche garnicht treffen kann, wenn ich nichts davon gehört habe, oder täusche ich mich da?

Oh, das glaubst Du doch wohl selbst nicht! Wenn ich eine Info oder Meinung zu einem bestimmten Autorenthema suche, dann lande ich in einem guten Dutzend von Autorenforen und finde meistens die passenden Antworten - ganz ohne Anmeldung, nur im öffentlich zugänglichen Raum.

gerne gebe ich dir hier nen richtpreis. ich hoffe nur, dass ich dann nicht aus dem forum gekickt werde (werbung).

Wie kommst Du denn auf die Idee? Ist Dir das in anderen Foren schon passiert? cheezygrin

Ich denke, Du verstehst die etwas sehr kritischen Anmerkungen :D
Deine Ausführungen werde ich jedenfalls interessiert weiter verfolgen und vielleicht überzeugst Du ja doch - jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolög bei Deiner Aufgabe!

LG,
Julia

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (31.01.2009, 13:05)
Hi Mark,

wie gesagt, klingt an sich recht gut.

Ich würde mich über ein Probeexemplar, das in Etwa meinen Vorstellungen entspricht, freuen. Meine Adresse findest du auf der Webseite.

Ja, ich mache die Cover selber. Zum Teil sind sie in einer halben Stunde fertig - zum Teil brauchen sie Tage. blink3

Hast du eine Webseite?

@ allgemein:

Warum ihm nicht eine Chance geben?
Selbst wenn er sich hier Infos zieht, jeder fängt klein an, jeder freut sich über Hilfe, und Mark wird sicherlich, wenn es gut läuft, uns Autorenpoolern dann gerne Sonderrabatte einräumen, gell? cheezygrin
Diese Art von Hilfe ist zwar eine Investition, aber sie kann sich evtl. ja auch lohnen.

Gruß
Hakket

marK
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.

von marK (31.01.2009, 14:01)
@julia07

wenn das gefühl der handlangertätigkeit aufgekommen ist, dann tut es mir wirklich leid. das war nicht mein verlangen.

"Mit dem Unterschied, dass das "normale" User sind und keine Dienstleister"
das macht mich aber nicht über alles erhaben. deshalb bin ich auch ein mensch der fragen hat.

was die handfesten fakten betrifft, sitze ich zwischen vielen stühlen die mir in den meisten foren weggezogen werden. es ist nicht nur einmal passiert, dass ich von einem mod gesperrt wurde, weil ich preise eingebracht hatte. es ist auch schwierig zwischen platter werbung und fragen zu unterscheiden. das ist einfach meine erfahrung.

"Oh, das glaubst Du doch wohl selbst nicht! Wenn ich eine Info oder Meinung zu einem bestimmten Autorenthema suche, dann lande ich in einem guten Dutzend von Autorenforen und finde meistens die passenden Antworten - ganz ohne Anmeldung, nur im öffentlich zugänglichen Raum."

du hast meine ausführung falsch verstanden. nehmen wir als beispiel die vlb. das ist nicht unbedingt ein autorenthema. das kann mir nur jemand sagen, der sich selbst schon einmal darum gekümmert hat. ich habe bis jetzt im netz noch an keiner stelle eine auflistung gefunden wie ich sie weiter vorne geschrieben habe. wie soll ich nach vlb suchen, wenn ich den begriff garnicht kenne, ich mußte mir die infos selbst zusammenreimen. ich will einfach keine bösen überraschungen, von dingen die ich einfach nicht kenne. unwissenheit schützt nicht vor starfe und bei den summen mit denen ich dann hantiere kann man sich ganz leicht ruinieren.

ich kann mit kritik umgehen. gerne gehe ich darauf ein. es liegt nicht in meinem sinn einen dummen august zu finden, der mir die arbeit abnimmt, vielmehr suche ich leute die mir einfach nur helfen, weil sie es besser wissen.

und von was soll ich dich überzeugen? das ist eben das problem. ich will hier nicht die werbetrommel rühren um die leute als kunden zu werben. ich will einfach meinungen von leuten lesen, die mehr erfahrung wie ich haben.


@hakket
ich habe gerade das benötigte material angefragt und werde dir ein exemplar zukommen lassen, sobald es fertig ist. das mit dem material kann nur etwas dauern, weil ich es bis jetzt noch nie selbst bezogen habe.

die problematik mit dem zeitaufwand für grafiken kenne ich nur zu gut. manchmal dauert es bis einen die muße beißt.

ach ja ... www.meine-grafik.de und nicht www.meine-grafikEN.de ... mit denen habe ich nichts zu tun.

@all
ich möchte es nochmal betonen, dass ich keine werbung machen möchte. in den letzten monaten habe ich einfach registriert, dass es eine lücke im markt ist. ich möchte niemand davon überzeugen, dass es die perfekte alternative ist. aus den heiligen kriegen (was ist besser mac oder pc) halte ich mich raus. es muss jeder für sich selbst entscheiden was für ihn das beste ist. es gibt immer alternativen und wenn man ein mensch ist, der nur eine mögliche lösung zulassen kann, dann ist es eben so.
ich kann nur sagen, was ich kann und wenn es jemand will, dann freut es mich.

wieso mache ich all das? ein sehr guter freund hat seit 20 jahren ein buch in der schublade liegen und hat es nie geschafft es zu veröffentlichen, geschweige denn ein exemplar in händen zu halten. er hat erfahrungen mit verlagen gemacht die ihn ablehnten, mit vorschussverlagen die ihn abzocken wollten und mit bod was ihn auf jahre festlegen möchte. er sieht es realistisch, dass sein buch nicht der burner wird.
die freudentränen in seinen augen, als er zum ersten mal sein eigenes buch in händen hielt war einfach ein super gefühl. ich möchte einfach eine tätigkeit bei der mich die kunden nicht als geldgieriges monster sehen, eher als freundschaftlichen partner.
Carpe diem et noctem

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Judith
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Re:

von Judith (31.01.2009, 15:10)
Hallo MarK,

mit dem "jahrelangen Festlegen" bei BoD habe ich kein Problem, denn wie du selbst errechnet hast liegen die Gebühren alles in allem bei 158 Euro und ein paar Zerquetschte incl. den 39 Euro "Startgebühr". Das Geld bekomme ich locker rein. Und wenn ein Verlag das Buch unbedingt drucken will, dann kann man für 299 Euro problemlos aus dem Vertrag aussteigen.

Wenn jemand ein Buch in den Händen halten will, das nicht so ganz "der Bringer" ist, dann kann der die BoD Fun-Variante wählen, ohne ISBN, ohne vertragliche Verpflichtung. Wenn man gleich kündigt, zahlt man keine Systemgebühr, nur die bestellten Bücher, ansonsten ist monatlich kündbar.

80 g-Papier für ein Buch war wohl ein Witz, oder? :shock::

Grüßle,
Judith
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