Merkwürdige Kosten - ich bin verwirrt!

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danysahne

Merkwürdige Kosten - ich bin verwirrt!

von danysahne (07.06.2007, 23:27)
Also, ich habe jetzt diesen netten Preiskalkulator ausprobiert und bin etwas stutzig geworden. Vielleicht kann mir das mal jemand von euch erklären!

Mein Beispiel war folgendes:

Paperback
200 seiten
Ladenpreis 11€

Preis für Kleinauflagen demzufolge:
1-24: netto 13€ brutto 13,91€

Marge bei Verkauf im Buchhandel: netto 0,45€ brutto 0,48€

Also ich wollte mir ja einige Exemplare (so etwa 10 erstmal) privat kaufen, aber laut dieser Rechnung komme ich ja billiger wenn ich es als normaler Kunde kaufe. Merkwürdig... Kann mir das mal jemand erklären?

Ach ja und noch eine Frage: Zählt der BoD Buchshop als Buchhandel?

Danke schon mal!!!

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (08.06.2007, 00:15)
Dein Ladenpreis ist zu niedrig, liegt fast am Minumum, erreicht noch nicht die Herstellungskosten für Kleinstauflagen, die ja erheblich teurer als die größeren Abnahmemengen sind. Da gibt es wohl eine Schnittstelle, eine Überschneidung, ein schwarzes Loch. :wink: Uah, wie soll ich das erklären.
Spiele doch im Kalkulator einfach mal mit dem Ladenpreis. Dabei siehst Du, dass die anderen Kosten gleich bleiben, nur eben die Buchhandelsmarge sich erhöht.
In Deinem Falle wäre es dann wirklich günstiger, so wie ich das sehe und hoffentlich richtig rechne, im Buchhandel zu bestellen, wobei auch die Versandkosten entfallen.
Liebe Grüße
Christel

dbs

Re:

von dbs (08.06.2007, 01:27)
Hi!

Ich vermute hinter dieser Preisstruktur einen Steuerungsmechanismus von BoD, um zu verhindern, dass Autoren sich immer wieder Kleinstauflagen von weniger als 25 Exemplare bestellen.

BoD selbst hat ganz bestimmte Herstellungspreise, die als Basis für die Berechnung des Laden-Vk gelten. Auf diesen Herstellungspreis wird die Buchhandelsmarge aufgeschlagen, die Tantieme für den Autoren und am Ende noch die MWSt.

Angenommen, BoD würde dem Autoren das Buch bei Bestellungen von weniger als 25 Stück unter dem kalkulatorischen Ladenpreis (das ist der Laden-VK, bei dem die Autorentantieme auf 0 Euro steht) anbieten, wäre der Eigenvertrieb des Autoren eine echte Konkurrenz für BoD.

Nehmen wir mal das genannte Beispiel mit 200 Seiten, Taschenbuch, für 11 Euro.

Von den 11 Euro geht zunächst die MWSt ab. Das sind 7%. Oder umgerechnet 0,72 Euro. Bleiben also noch 10.28 Euro.

Davon gehen mindestens 40% an den Buchhandel. Das sind 4,11 Euro.
Bleiben 6,17 Euro.

Laut BoD-Preiskalkulator erhält der Autor 0,45 Euro Tantieme.
Bleiben 5,72 Euro.

Das ist der Preis, für den BoD das Buch herstellen muss, der die Versandkosten abdecken muss und die ganzen Allgemeinkosten, die bei BoD entstehen (vermutlich belaufen sich die reinen Herstellungskosten auf weniger als 3 Euro).

Nebeneffekt am Rande: Die 40% für den Buchhandel werden zwischen dem Einzelhandel (also dem eigentlichen Buchhändler an der Ecke) und dem Grossisten geteilt. Bei BoD heißt der Grossist Libri - BoD verdient also gleich zwei Mal an dem Buch - als Druckerei und als Grossist.

Um als Autor im Selbstvertrieb am Markt bestehen zu können, muss man finanziellen Spielraum habe, wenn man sein Buch Wiederverkäufern anbieten will. Das heißt: der freundliche Buchhändler an der Ecke legt das Buch nur dann ins Schaufenster, wenn er entsprechend daran verdienen kann. Als Autor muss ich ihm also 30% oder so vom Netto-Laden-Vk anbieten können.

Bei einem Nettopreis von 10,28 Euro darf das Buch nicht mehr als 7,20 Euro kosten (eigentlich sogar nur 6,20 Euro, wenn ich als Autor den Versand bezahlen muss). Damit würde aber BoD/Libri den Gewinn als Grossist verlieren. Ein unerwünschter Effekt.

Die Folge: Die Kosten für Kleinstbestellungen durch den Autoren werden nach oben gedrückt, so dass Bestellungen von weniger als 25 Stück teurer sind als der Bezug über den Buchhandel. Selbst bei einer Bestellmenge von 25 bis 99 Stück sind die Preise arg eng.

Umgehen kann man das natürlich mit einer Anhebung des Laden-VK - allerdings macht das ein Buch für den Leser so teuer, dass er sich den Kauf vermutlich drei Mal überlegen wird. Wer zahlt für ein 200 Seiten Taschenbuch schon 20 Euro.

Eine solche Kalkulation sollte jeder Autor machen, bevor er sich für eine bestimmte Druckerei entscheidet. Die Frage ist, wie man den Vertrieb seines Buches selbst angehen will. Wer darauf vertraut, seine Bücher hauptsächlich selbst zu verkaufen - und das zu einem vernünftigen Preis-, für den ist BoD nicht unbedingt der beste Anbieter.

Andere Anbieter:

Monsenstein und Vannerdat, Münster (Ruckzuckbuch)
günstigste Fixkosten = 195 Euro
200 Seiten, bis 49 Stück = 7,08 Euro
200 Seiten, 50 bis 99 Stück = 5,90 Euro
Laden-VK = 11,80 Euro (durch Verlag vorgegeben)
Tantieme: 10% vom Brutto-Laden-VK (hier also 1,18 Euro)


Engelsdorfer Verlag, Leipzig
günstigste Fixkosten = 99,95 Euro
200 Seiten, beliebige Menge = 7,20 Euro
Laden-VK = 12,00 Euro (Mindestpreis, durch Verlag vorgegeben)
Tantieme: 5% vom Netto-Laden-VK (hier also 0,56 Euro)

Lulu.com (Internet-Anbieter)
200 Seiten, beliebige Menge = 7,85 Euro
Lulu-Provision = 20% von der Differenz zwischen Laden-Vk und Herstellungspreis
Tantieme = 80% von der Differenz zwischen Laden-Vk und Herstellungspreis

bei Lulu gibt es aber evtl. Problem bei der Vertriebsanbindung.

das "Published by Lulu" kostet 99,95 US-Dollar (ca, 77 Euro), bedeutet aber keine Anbindung an den deutschen Buchhandel (das Buch gilt als in den USA erschienen und ist daher nicht im deutschen VLB verzeichnet)

das "Published by You" ist eine Form des Selbstverlages (der Autor ist sein eigener Verleger) und kostet 149,95 US-Dollar (ca. 115 Euro). Dazu kommen die Kosten für die deutsche ISBN (Einzel-ISBN für ca. 78 Euro) sowie die Kosten für die gesetzliche vorgeschriebenen Pflichtexemplare. Laut Lulu ist "Published by You" derzeit nur in den USA möglich, an einer deutschen Variante wird gearbeitet. Ob Lulu dann die Pflichtexemplare und die Meldung ans VLB übernimmt, ist unklar.


Andere Anbieter liegen mit ihren Preisen exorbitant über den genannten Beispielen:

1-2-Buch will bei einer Autorenabnahme von 25 Stück 13,80 Euro je Exemplar sehen.

Schaltungsdienst Lange hat keinen Online-Rechner, sondern erstellt eine Preiskalkulation nur auf Anfrage.

Das "Book-On-Demand" von Pro Business aus Berlin nimmt für 30 Autorenexemplare einen Pauschalpreis von 784 Euro (inkl. der Fixkosten). Das sind über 26 Euro. Legt man die Fixkosten mit 300 Euro an, kommt man immer noch auf über 16 Euro je Exemplar.


Andere Digitaldruckanbieter erstellen zwar Bücher, stellen aber keine Anbindung an den Buchhandel zur Verfügung.

Das nur mal so als Vergleich.


Grüße
Siegfried

danysahne

Re:

von danysahne (08.06.2007, 11:12)
Aha, na ist ja interessant. Vielen Dank für die Antworten. Ich hatte mir zwar schon so etwas gedacht, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen.

1-2-buch
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Re:

von 1-2-buch (02.12.2007, 14:53)
Ich protestiere ENERGISCH dagegen, dass meine Adressdaten unter Bruch der zu meiner Anmeldung in diesem Forum gültigen Bestimmungen verkauft wurden.

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Zuletzt geändert von 1-2-buch am 11.08.2009, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.

dbs

Re:

von dbs (03.12.2007, 09:36)
1-2-buch hat geschrieben:
Moin,

> 1-2-Buch will bei einer Autorenabnahme von 25 Stück 13,80 Euro je Exemplar sehen.

Wer behauptet das?

Bei einer 25er Auflage 200 Seiten Taschenbuch, Inhalt rein S/W auf Werkdruck-Volumen- oder Offsetweißpapier, 4/0 Cover mit echter Heißkaschur, echtem Dreiseitenbeschnitt "will ich in der aktuellen Preisstaffel gerade mal 6,60€ brutto per Buch sehen.

Ich finde es nicht fair, wenn ein Anbieter ("digibuchservice") falsche Informationen über Mitbewerber verbreitet.

Es ist richtig, dass einige der "Pakete" auf meiner Webseite höhere als die optimalen Druckkosten ausweisen. Das liegt aber daran, dass in diesen Paketen Mehrleistungen (Korrektorat, Satz, Layout, Covergestaltung etc) enthalten sind.

Ich bitte also darum, dass, wenn hier schon Preise verglichen werden, a) korrekt recherchiert und b) vergleichbare Leistungen in Bezug gesetzt werden.


Ich habe gerade noch einmal den Online-Rechner auf 1-2-Buch.de angeworfen und folgende Eingaben getätigt:

Buchprojekt (Arbeitstitel): Test
S/W-Seiten: 200
Farb-Seiten: 0
zu scannende Bilder: 0
Format: 100x100mm bis max 140x205mm (A5)
Cover-Kaschur: keine
Druck-Auflage: 25
Andruck: ja
ISBN/VLB-Meldung und Lagerung: ja
Korrektorat: nein
Textsatz Buchinhalt: nein
Covergestaltung: nein
Bilder zum Cover werden geliefert: nein

Nach Klick auf "Berechnen" wird mir ein Gesamtpreis von 327,50 Euro angezeigt.

Bei 25 Stück macht das 13,10 Euro und keine 6,60 Euro - es sei denn, mein Taschenrechner arbeitet falsch. Mit Hochglanz- oder Mattkaschur steigt der Stückpreis sogar auf 14,20 Euro.

Wo die genannten 6,60 Euro brutto je Buch herkommen, ist mir ein Rätsel. Zumindest aufgrund des Kostenrechners bei 1-2-Buch.

Die Berechnung kann übrigens jeder selbst nachvollziehen unter
http://www.1-2-buch.de
und dann links auf "Kostenrechner" klicken.

Grüße
Siegfried

1-2-buch
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Re:

von 1-2-buch (03.12.2007, 10:40)
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M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (03.12.2007, 11:31)
@ dbs:
Ich kenne 1-2 buch (arbeite aber nicht mit ihnen zusammen) und kann die Ausführungen vom Betreiber nur bestätigen.
Die 6,60 € stimmen schon.

Gruß
Hakket

1-2-buch
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Re:

von 1-2-buch (03.12.2007, 12:10)
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Judith
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Re:

von Judith (03.12.2007, 12:16)
Ich denke, dann sollte man einen besseren Online-Kalkulator einstellen. Oder, wenn es zu kompliziert wird, mehrere (Z.B. Beispiel-Kalkulation für 1 -2 Exemplare; Beispiel-Anfrage für 25 - 30 Exemplare; vielleicht auch noch für 100 Exemplare).

Grüßle,
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

1-2-buch
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Re:

von 1-2-buch (03.12.2007, 12:34)
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dbs

Re:

von dbs (03.12.2007, 14:07)
1-2-buch hat geschrieben:
Ich finde Dein Herangehen unseriös und bitte jeden, der sich ein Bild von den Leistungen meines Unternehmens machen will, dies selbst zu tun.


Der Rechner wirft nachweislich bei 25 Büchern mit 200 Seiten einen Preis von 327,50 Euro aus. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Der Rechner rechnet, und ich als Besucher der Webseite bin über diesen Preis ziemlich geschockt.

Mein Rat: Wenn die Preise des Kostenrechners Makulatur sind, dann schmeiß diesen (um in deiner Terminologie zu bleiben:) unseriösen Kostenrechner ganz weit weg. Ich als möglicher Kunde befinde mich gefühlsmäßig zwischen Schock über den hohen Preis und "auf den Arm genommen", wenn es nachher heißt: "Ätsch Bätsch, ist viel günstiger!"

Ob das so viel seriöser ist wie mein Hinweis auf die durch deinen Kostenrechner ermittelten Zahlen?

Grüße
Siegfried

1-2-buch
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Re:

von 1-2-buch (03.12.2007, 14:30)
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Dalma Lee
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Re:

von Dalma Lee (03.12.2007, 14:42)
1-2-buch hat geschrieben:
Wenn Du weiterhin den Text, den der Kostenrechner ausgibt, ignorieren möchtest, ist das Dein gutes Recht. Ich kann es nicht ändern, kann Dich nicht zwingen zu lesen, was ausdrücklich erklärt wird.

Ich bitte Dich lediglich, in Zukunft nicht zu behaupten, 1-2-Buch wolle "xx,- sehen", weil das nachweislich nicht stimmt (nachweislich, weil der Kostenrechner selbst klarmacht, er erstelle kein Angebot). Ich habe versucht, hier in sachlicher Form klarzustellen, warum und wie die Kostenschätzung von einem Angebot abweicht (der Kostenrechner ist vor allem für allerkleinste Auflagen sinnvoll, weil größere fast immer von unseren Paketen gut abgedeckt werden). Es tut mir Leid, dass es mir in Deinem Fall wohl nicht gelungen ist zu einem gemeinsamen Verständnis zu gelangen.

Wenn hier die offizielle Moderation aber auf dem Standpunkt steht, dass falsche Behauptungen (s.o.) zur Wettbewerbsverzerrung zulässige Mittel sind, ziehe ich die Konsequenz und bitte den Betreiber dieses Forums, meinen Account wieder zu löschen. Ich bedaure, dass ein auf Inhalte konzentrierter Austausch hier nicht erwünscht ist.


Ist zwar jetzt kein Beitrag zum eigentlich angesprochenen Thema, aber ich hatte den Kostenrechner beim ausprobieren ebenfalls so verstanden wie dbs und ich habe dbs' Statement keineswegs als "Beschuldigung" gelesen sondern eher als Anmerkung :roll:
Der Kostenrechner ist auf der Site etwas schwierig nachzuvollziehen, mit Erklärung - klar, jetzt kapiere ich es auch...

"Ein auf Inhalte konzentrierter Austausch" beinhaltet nun mal kontroverse Meinungen und wenn schon zwei potenzielle Kunden den Kostenrechner nicht ohne Hilfe betätigen können...
Naja, ich hoffe du bleibst unserem Forum erhalten :) immerhin hat sich der Sachverhalt ja mittlerweile geklärt.

hwg
Beiträge: 6034
Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (03.12.2007, 14:54)
Für mich als Nicht-BoD-Konsument wäre ohnehin erst ein zu zahlender Betrag bindend, wenn der entsprechende Vertrag vorliegt.

Im Internet sind manche Angebote tatsächlich, nicht nur was den Preisvergleich betrifft, auf den ersten Blick verwirrend. Wie gesagt, das ist bloß eine Beobachtung "von außen".

Eigenverleger fahren mit einer kleinen, aber leistungsfähigen Druckerei in der Nähe des Wohnortes oft nicht schlechter und brauchen noch dazu nicht die von BoD-Anbietern geforderten Druckvorlagen selber erstellen. Zudem gibt es Korrekturmöglichkeiten, bis die Druckmaschine endgültig anläuft. Das sind meine Erfahrungen als beratender "Begleiter" etlicher Eigenverleger.

Mir selber, der seit Jahrzehnten mit einem herkömmlichen Verlag zusammenarbeitet, wäre das Risiko eines Eigenverlegers ohnehin zu hoch, wobei ich durchaus einige kenne, die auch kommerziellen Erfolg einfahren. Selten aber mit "reiner" Literatur, eher mit Ratgebern, so genannten Heimatbüchern oder Bildbänden.

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