Weitergeleitete H3-Bestellung über libri

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dreym
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Weitergeleitete H3-Bestellung über libri

von dreym (28.02.2009, 15:13)
Hallo,

ich habe im Februar einen eigenen Verlag gegründet und ein Buch über BoD herstellen lassen. Das Buch ist mittlerweile im VLB und auch in den Listen von libri, amazon etc. aufgetaucht.

Ich habe heute in der Post einen Brief von libri erhalten, der an mich als Verlag gerichtet ist und die Überschrift "weitergeleitete H3-Bestellung über" trägt. Dort wird der Name einer Buchhandlung genannt, in der anscheinend ein Exemplar meines Buchs bestellt wurde.

Zur Sicherheit die Frage, ob ich da an die richtige Abwicklung denke:

1. Ich schicke ein Exemplar des Buchs an die Buchhandlung?
2. Ich schicke eine Rechnung an libri? Oder an die Buchhandlung, die dann eine Rechnung von libri bekommt?

Irgendwo in einer anderen Diskussion in diesem Forum stand, dass libri einen Rabatt von 52,45 % erwartet. Ist das richtig?

Unklar ist mir, ob, und falls ja, wem Portokosten in Rechnung gestellt werden können.

Über Hinweise würde ich mich freuen.
Detlev Reymann
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julia07
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Re:

von julia07 (28.02.2009, 16:35)
Hallo Detlev,

habe ich das richtig verstanden?
Du hast einen Verlag gegründet, gehst Geschäftsverbindungen mit Partnern ein und kennst nicht die Prozesse des Warenwirtschaftssystems?
Wie funktioniert denn der Rest Deiner Geschäftsprozesse?
Ich kann Dir leider auch nicht helfen, denn ich bin nur ein normaler Schreiberling, der nicht mit Büchern handelt. Wenn ich das aber tun würde, würde ich mich vorher darüber informieren, was ich tun oder lassen muss book:
Du bist da schon ein wenig mutig, oder vielleicht sogar blauäugig ? :wink:

LG,
Julia

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ChrisK
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Re:

von ChrisK (28.02.2009, 16:51)
Verstehe ich dich richtig: Du hast bei BoD ein Classic oder Comfort (kein Fun!) gemacht und jetzt will libri das Buch bei dir bestellen?
Wenn dem so ist, ist das ein Fehler von libri, ist mir auch mal passiert. Einfach bei BoD anrufen.
Gruß
Chris

Sabine_Hartmann01
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Re:

von Sabine_Hartmann01 (28.02.2009, 17:09)
Hallo Detlev,

ich vermute folgendes:

1.: Dein Buch ist nicht wirklich beim Libri-Barsortiment (= Großhändler) gelistet, sondern nur bei Libri.de, was nicht verwechselt werden darf.

2.: Libri leitet eine Anfrage einer Buchhandlung an Dich weiter, bestellt also nicht selbst.

3.: Du schickst Buch + Rechnung an die Buchhandlung.

4.: Du gewährst üblichen Buchhandelsrabatt, also z.B. 30%.

5.: Du berechnest der Buchhandlung auch Portokosten, aber *nur* das Porto, nicht irgendwelche Verpackungskosten. Versende wenn möglich also Büchersendung, dann berechnest Du 0,85 EUR, nicht mehr (bei bis zu 500 gr. Gewicht).

6.: Ich kenne oben dargestelltes Verfahren von KNV. Rufe aber tatsächlich lieber nochmal kurz bei Libri an und frage nach.

Grüße, Sabine

P.S.: Übrigens bekommt Libri nicht 52,5% Rabatt; normalerweise sind es 50%, nur bei sehr geringen Ladenpreisen ist es etwas mehr.

dreym
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Re:

von dreym (28.02.2009, 17:10)
Hallo Chris
und Danke für die konstruktive Nachfrage.

ChrisK hat geschrieben:
Verstehe ich dich richtig: Du hast bei BoD ein Classic oder Comfort (kein Fun!) gemacht und jetzt will libri das Buch bei dir bestellen?

Ja, im Grunde richtig.
Es ist ein BoD Classic. Allerdings habe ich selbst einen Verlag gegründet. Also selbst die ISBN besorgt, selbst den Eintrag im VLB vorgenommen.
ChrisK hat geschrieben:
Wenn dem so ist, ist das ein Fehler von libri, ist mir auch mal passiert. Einfach bei BoD anrufen.
Gruß
Chris


Im Grunde ist es ja in Ordnung und erwartet, wenn direkt Bestellungen bei mir als Verlag eintrudeln.
Unklar ist mir eben nur speziell die "Weitergeleitete H3-Bestellung".

Weiss da jemand mehr?

Danke

Detlev

P.S.: An Julia. Ich habe mich schon sehr intensiv mit den notwendigen Geschäftsdetails auseinandergesetzt, weiss wie der Buchhandel funktioniert und was ein Barsortimenter ist. Es geht hier um ein Detail in der Abwicklung. Mir ist nicht so ganz klar, was Du denn mit Deinem Beitrag nun sagen willst. blink3
Detlev Reymann

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Sabine_Hartmann01
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Re:

von Sabine_Hartmann01 (28.02.2009, 17:16)
Wenn Du eine eigene ISBN hast, ist mein Punkt 1) wohl zutreffend.

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ChrisK
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Re:

von ChrisK (28.02.2009, 22:46)
ICh habe selbst einen Verlag und vergebe eigene ISBNs. Wenn ich ein BoD Classic mache und der Buchhandel ein solches Buch bei Libri oder Umbreit bestellt, dann wickelt Libri das direkt ab. Wie gesagt, ich hatte auch schon mal so eine Bestellung von Libri, ein kurzes Telefonat mit der BoD-Verlagsbetreuung, die Bestellung in den Papierkorb geworfen, fertig.
Gruß
Chris

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Rainer Paul
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Re:

von Rainer Paul (01.03.2009, 12:32)
Es gibt noch viele Buchhandlungen, die nicht direkt mit LIBRI kooperieren, meist aus Kostengründen. Kenne ich aus der Zeit meiner ersten Auflage des Quittenbuchs, das ich im Eigenverlag vertrieben habe.
Hier: die Buchhandlung bestellt den Titel beim Verlag, du schickst das Buch mit Rechnung ( Rabatt und Porto) direkt an die bestellende Buchhandlung. Ich habe in diesen Fällen auch nie Probleme mit der Bezahlung gehabt.
Schönen Sonntag noch
Rainer
www.puca-prints.de: Bücher, die Appetit machen!

dreym
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Weitergeleitete H3-Bestellung gelöst

von dreym (02.03.2009, 20:23)
Hallo,

nur der Vollständigkeit halber der aktuelle Informationsstand.

Wenn man/frau einen eigenen Verlag hat, kann man die weitergeleitete H3-Bestellung problemlos entweder selbst abwickeln. Dann das Buch an die bestellende buchhandlung mit Rechnung versenden.

Oder, wenn man dazu keine Lust hat, sich damit nicht abgeben will (o.ä.) auch problemlos an die Verlagsabteilung von BoD schicken. Dann wird das von dort erledigt.

Ist also letztendlich eine Frage der eigenen Kalkulation.

Danke für die Antworten.

Detlev Reymann
Detlev Reymann

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