Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen

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Atlan_Gonozal
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Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen

von Atlan_Gonozal (01.03.2009, 12:46)
Titel: Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen
Autor: Karsten Heimer

Verlag: BOD
ISBN: 978-3-8370-9098-7
Seiten: 72
Preis: 7,95

Der Autor über das Buch:

Liebe Freunde der schreibenden Zunft,

ich möchte euch auf mein neues Buch aufmerksam machen: "Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen". Das Buch handelt von der Insel Lanzarote und ist daher für Fans der Insel besonders geeignet.

Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Spiel von Martin Lassahn. Es handelt sich hierbei um ein klassisches "Klick-And-Point-Adventure". Das Spiel kann man kostenlos runterladen und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Die Spieldauer ist mit 3-4 Stunden recht moderat. Martin möchte mit diesem Spiel auf die drohenden Umweltprobleme der Insel aufmerksam machen. Zum Beispiel wird Jahr für Jahr die bekannte Lagune "El Golfo" immer kleiner.

Das Spiel findet ihr hier:

www.timanfaya-game.de


Klappentext:

Lanzarote war sein Ziel.

Urlaub, Abschalten, einfach mal den Kopf freikriegen ist alles was er wollte. Er hatte nicht geplant irgendeinen Job anzunehmen. Das Angebot, welches ihm von einem Fremden gemacht wurde, war für ihn aber zu verlockend.

Er sollte ein ausgerissenes Mädchen finden. Personenfahndung war für ihn etwas Neues, aber der Fremde schien vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten zu haben. Normalerweise hätte er so ein Angebot ausgeschlagen, aber er hatte die Zeit und die Bezahlung war einfach unglaublich: 5.000 Euro sofort und 45.000 Euro bei Auffinden des Mädchens. Die Suche nach dem Mädchen gestaltete sich relativ unproblematisch, aber sein Abenteuer war damit noch lange nicht vorbei...

Inhalt:

"Frank Gruber ist ein Finanzbeamter, welcher eigentlich auf Lanzarote Urlaub machen wollte. Aber es kommt anders. Auf Lanzarote wird er von einem Unbekannten angesprochen. Man bittet ihn, die Tochter eines hiesigen Industriellen zu suchen. Sie sei spurlos verschwunden und die Polizei könne auch nicht helfen. Eigentlich keine spektakuläre Sache, wenn da nicht die Belohnung wäre: 5.000 Euro sofort und 45.000 Euro bei Erledigung des Auftrages. Das an dieser Sache etwas faul ist, liegt auf der Hand. Widerstrebend nimmt Frank den Auftrag an, nichts ahnend, daß die Angelegenheit sich völlig anders entwickeln wird, als er gedacht hat ..."
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Siegfried
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Re: Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen

von Siegfried (01.03.2009, 13:12)
Hi!

Nachfolgendes soll keine Kritik an deinem Buch sein, sondern dir nur schildern, wie ich als möglicher Leser auf dein Buch reagieren würde. Also, ich stehe in einem Buchladen, sehe dein Buch, nehme es in die Hand und lese diese Inhaltsangabe ...

Atlan_Gonozal hat geschrieben:
Inhalt:

"Frank Gruber ist ein Finanzbeamter, welcher eigentlich auf Lanzarote Urlaub machen wollte. Aber es kommt anders. Auf Lanzarote wird er von einem Unbekannten angesprochen. Man bittet ihn, die Tochter eines hiesigen Industriellen zu suchen. Sie sei spurlos verschwunden und die Polizei könne auch nicht helfen. Eigentlich keine spektakuläre Sache, wenn da nicht die Belohnung wäre: 5.000 Euro sofort und 45.000 Euro bei Erledigung des Auftrages. Das an dieser Sache etwas faul ist, liegt auf der Hand. Widerstrebend nimmt Frank den Auftrag an, nichts ahnend, daß die Angelegenheit sich völlig anders entwickeln wird, als er gedacht hat ..."


Mein erster Gedanke: Ein Urlauber wird von einem Unbekannten angesprochen, auf Lanzarote nach einer verschwundenen Person zu suchen ... äh ... warum spricht jemand ausgerechnet diesen Touristen an? Wenn die spanische Polizei nicht helfen kann, warum engagiert der Unbekannte keinen Privatdetektiv, sondern wendet sich an einen Ortsfremden?

Mein zweiter Gedanke: Frank Gruber, der Urlauber, nimmt den Auftrag an, wenn auch widerstrebend ... äh ... ein Finanzbeamter (ausgerechnet!!!) stürzt sich in ein eventuell lebensgefährliches Abenteuer. Warum macht er das? Was treibt ihn dazu?

Mein dritter Gedanke: Klingt ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Vermutlich ist der Rest der Geschichte ähnlich unlogisch konstruiert. Nee, dann lieber doch nicht ... und das Buch wandert ins Regal zurück.


Wie gesagt: Keine Kritik an deinem Buch. Nur eine Darstellung dessen, was mir beim Lesen der Inhaltsangabe durch den Kopf geschossen ist und wie ich im Buchladen auf das Buch reagieren würde.

LG
Siegfried

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Atlan_Gonozal
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Re: Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen

von Atlan_Gonozal (01.03.2009, 13:55)
Siegfried hat geschrieben:
Hi!

Nachfolgendes soll keine Kritik an deinem Buch sein, sondern dir nur schildern, wie ich als möglicher Leser auf dein Buch reagieren würde. Also, ich stehe in einem Buchladen, sehe dein Buch, nehme es in die Hand und lese diese Inhaltsangabe ...

Atlan_Gonozal hat geschrieben:
Inhalt:

"Frank Gruber ist ein Finanzbeamter, welcher eigentlich auf Lanzarote Urlaub machen wollte. Aber es kommt anders. Auf Lanzarote wird er von einem Unbekannten angesprochen. Man bittet ihn, die Tochter eines hiesigen Industriellen zu suchen. Sie sei spurlos verschwunden und die Polizei könne auch nicht helfen. Eigentlich keine spektakuläre Sache, wenn da nicht die Belohnung wäre: 5.000 Euro sofort und 45.000 Euro bei Erledigung des Auftrages. Das an dieser Sache etwas faul ist, liegt auf der Hand. Widerstrebend nimmt Frank den Auftrag an, nichts ahnend, daß die Angelegenheit sich völlig anders entwickeln wird, als er gedacht hat ..."


Mein erster Gedanke: Ein Urlauber wird von einem Unbekannten angesprochen, auf Lanzarote nach einer verschwundenen Person zu suchen ... äh ... warum spricht jemand ausgerechnet diesen Touristen an? Wenn die spanische Polizei nicht helfen kann, warum engagiert der Unbekannte keinen Privatdetektiv, sondern wendet sich an einen Ortsfremden?

Mein zweiter Gedanke: Frank Gruber, der Urlauber, nimmt den Auftrag an, wenn auch widerstrebend ... äh ... ein Finanzbeamter (ausgerechnet!!!) stürzt sich in ein eventuell lebensgefährliches Abenteuer. Warum macht er das? Was treibt ihn dazu?

Mein dritter Gedanke: Klingt ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Vermutlich ist der Rest der Geschichte ähnlich unlogisch konstruiert. Nee, dann lieber doch nicht ... und das Buch wandert ins Regal zurück.

LG
Siegfried


Hallo Siegfried,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Allerdings gibt es noch eine andere Sichtweise Deiner Gedanken: Deine ersten beiden Gedanken könnten natürlich auch neugierig machen. Warum tut der Mann das? Er wird schon einen Grund haben, also lesen wir mal weiter :-) Damit entfällt zunächst mal Gedanke drei.

Abgesehen davon: Mit der Geschichte habe ich mich an die Spielvorlage gehalten. Selbst wenn die Inhaltsangabe vielleicht missverständlich ist, das Spiel und das Buch erzählen eine schöne Geschichte, die gar nicht so weit von der Realität entfernt sein muss.

Gruß, Karsten.
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Siegfried
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Re: Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen

von Siegfried (01.03.2009, 14:13)
Atlan_Gonozal hat geschrieben:
Allerdings gibt es noch eine andere Sichtweise Deiner Gedanken: Deine ersten beiden Gedanken könnten natürlich auch neugierig machen. Warum tut der Mann das? Er wird schon einen Grund haben, also lesen wir mal weiter :-) Damit entfällt zunächst mal Gedanke drei.


Na ja, mir geht es eigentlich um die Glaubwürdigkeit der Hauptperson. Wenn jemand seine Gesundheit oder gar sein Leben riskiert, sollte das schon ausreichend begründet sein (im Schreibhandwerk nennt man das den "Schmelztiegel", dem die Hauptfigur nicht entkommen kann - oder wie mal jemand zu mir sagte: "Wenn es gefährlich wird, warum haut er dann nicht einfach ab?")

Atlan_Gonozal hat geschrieben:
Abgesehen davon: Mit der Geschichte habe ich mich an die Spielvorlage gehalten. Selbst wenn die Inhaltsangabe vielleicht missverständlich ist, das Spiel und das Buch erzählen eine schöne Geschichte, die gar nicht so weit von der Realität entfernt sein muss.


Deswegen habe ich ja auch geschrieben: Keine Kritik an deinem Buch. Offenbar ist die Vorlage nicht sauber ausgearbeitet (ich kenne das Spiel nicht).

Vielleicht liegt es aber auch an mir. Ich habe mit Hauptfiguren immer meine Probleme, wenn die sich nicht nachvollziehbar verhalten. Der schönste Fall, den ich kenne, kommt aus einem weltberühmten und hier in Deutschland hochangesehenen Buch: Heinrich Böll - Die verlorene Ehre der Katharina Blum. Ich suche bis heute jemanden, der mir erklären kann, warum diese Katharina Blum sich nicht einfach einen Rechtsanwalt genommen hat - was das Normalste der Welt gewesen wäre (wer das Buch unter diesem Aspekt mal gelesen hat, der wird es vermutlich nie wieder anfassen cheezygrin )

LG
Siegfried

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noteingang
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Re: Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen

von noteingang (01.03.2009, 14:22)
Siegfried hat geschrieben:

Vielleicht liegt es aber auch an mir. Ich habe mit Hauptfiguren immer meine Probleme, wenn die sich nicht nachvollziehbar verhalten. Der schönste Fall, den ich kenne, kommt aus einem weltberühmten und hier in Deutschland hochangesehenen Buch: Heinrich Böll - Die verlorene Ehre der Katharina Blum. Ich suche bis heute jemanden, der mir erklären kann, warum diese Katharina Blum sich nicht einfach einen Rechtsanwalt genommen hat - was das Normalste der Welt gewesen wäre (wer das Buch unter diesem Aspekt mal gelesen hat, der wird es vermutlich nie wieder anfassen cheezygrin )

LG
Siegfried


Also als ob jeder (gerade damals) sofort zum Rechtsanwalt lief. Noch heute, gerade bei dubiosen Internetabzockern, kommen viele nicht einmal auf die Idee einen Rechtsanwalt einzuschalten. Das hat etwas mit der Schicht zu tun, aus der man kommt. Somit ist nicht zwangsläufig jede Person unathentisch, die Dinge tut, die man sich selbst nicht zusammenreimen kann, sondern eher man selbst zu festgefahren in seinem Weltbild. Zeigt es doch gerade die Ohnmacht der Katharina, in solch einer Situation ist natürlich jeder so abgebrüht sich Hilfe zu besorgen. In meinen Augen somit ein ganz schlechtes Beispiel.

Gerhard
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Re:

von Gerhard (01.03.2009, 14:24)
Mein erster Gedanke: Ein Urlauber wird von einem Unbekannten angesprochen, auf Lanzarote nach einer verschwundenen Person zu suchen ... äh ... warum spricht jemand ausgerechnet diesen Touristen an? Wenn die spanische Polizei nicht helfen kann, warum engagiert der Unbekannte keinen Privatdetektiv, sondern wendet sich an einen Ortsfremden?

Mein zweiter Gedanke: Frank Gruber, der Urlauber, nimmt den Auftrag an, wenn auch widerstrebend ... äh ... ein Finanzbeamter (ausgerechnet!!!) stürzt sich in ein eventuell lebensgefährliches Abenteuer. Warum macht er das? Was treibt ihn dazu?

Mein dritter Gedanke: Klingt ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Vermutlich ist der Rest der Geschichte ähnlich unlogisch konstruiert. Nee, dann lieber doch nicht ... und das Buch wandert ins Regal zurück.



Bei mir werden folgende Gedanken geweckt: Finanzbeamter auf Lanzarote wird von Unbekanntem angesprochen, er soll die Tochter eines Industriellen suchen. Wer ist der Unbekannte? Und warum wird ausgerechnet ein Finanzbeamter ansgesprochen? Vielleicht ist der Unbekannte ein deutscher Polizeibeamter und der Finanzbeamte ist in der Fahndung durch die deutsche Polizei, was auch erklären würde, warum die spanische Polizei nichts erreicht. Sie wurde von den deutschen Behörden gebeten, still zu halten.

Oder vielleicht haben der Industrielle und der Finanzbeamte irgend ein krummes Ding gedreht und man will die beiden aus der Reserve locken. Was dann erklären würde, weshalb sich der Finanzbeamte widerstrebend der Sache annimmt.

Bin mal gespannt, ob das Buch mir darauf Antworten liefert. Und schon würde ich in der Buchhandlung mal die ersten Seiten lesen.

So verschieden kann man die Welt sehen. :wink:
Herzliche Grüße
Gerhard

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Die Welt ist anders, als sie uns erscheint. "Auf der Suche nach der Realität" , ISBN 978-3833493294

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Judith
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Re:

von Judith (02.03.2009, 00:29)
Mir geht es bei der Beschreibung wie Siegfried, ich kann das ganze nicht nachvollziehen und würde des Buch kopfschüttelnd wieder ins Regal stellen.

Grüßle,
Judith
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Atlan_Gonozal
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Re:

von Atlan_Gonozal (02.03.2009, 09:25)
Judith hat geschrieben:
Mir geht es bei der Beschreibung wie Siegfried, ich kann das ganze nicht nachvollziehen und würde des Buch kopfschüttelnd wieder ins Regal stellen.

Grüßle,
Judith


Dann kommt hier nochmal der originale Klappentext, so wie er auf dem Buch hinten steht. Wie findet ihr den?

Lanzarote war sein Ziel.

Urlaub, Abschalten, einfach mal den Kopf freikriegen ist alles was er wollte. Er hatte nicht geplant irgendeinen Job anzunehmen. Das Angebot, welches ihm von einem Fremden gemacht wurde, war für ihn aber zu verlockend.

Er sollte ein ausgerissenes Mädchen finden. Personenfahndung war für ihn etwas Neues, aber der Fremde schien vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten zu haben. Normalerweise hätte er so ein Angebot ausgeschlagen, aber er hatte die Zeit und die Bezahlung war einfach unglaublich: 5.000 Euro sofort und 45.000 Euro bei Auffinden des Mädchens. Die Suche nach dem Mädchen gestaltete sich relativ unproblematisch, aber sein Abenteuer war damit noch lange nicht vorbei...
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