Lizenzfreie Bilder

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Eisbär
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Lizenzfreie Bilder

von Eisbär (10.03.2009, 20:02)
Ich bin gerade bei Wikipedia fündig geworden. Dort sind in manchen Beiträgen sehr gute Bilder zu finden, die der Urheber der Allgemeinheit ohne Bedingungen zur Verfügung stellt. Das gilt jedoch nur für eine kleine Teilmenge und ist dann speziell angegeben, wenn man auf das Bild klickt. Wo bekommt Ihr im Regalfall die Coverbilder her. Selbstgemacht, von Freunden oder habt Ihr dafür spezielle Internetseiten?

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (10.03.2009, 20:07)
www.pixelio.de
Oder selber machen.

Gruß
Hakket

Tom
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Re:

von Tom (10.03.2009, 20:09)
Noch habe ich ja kein Cover, aber für den Bedarfsfall habe ich mir die Seite www.fotolia.de vorgemerkt. Dort gibt es eine riesige Auswahl sehr professioneller Bilder ab 1,- Euro. Zum Download gibt es dann den Nutzungsvertrag schriftlich dazu, so lässt sich Ärger vermeiden. Als Sicherheitsfanatiker hab ich immer gern was Schriftliches in der Hand.
Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.

Viele Grüße vom Tom

Richymuc
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Re:

von Richymuc (10.03.2009, 20:14)
Schließe mich dem Beitrag von Tom an, dort habe ich auch mein Coverbild her.

Allerdings kosten Fotos in guter Qualität meist mehr als 1 Euro.

Bei wiki weißt Du leider nicht, ob das Foto nicht irgendwo geklaut worden ist.

Gruß Richard
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.03.2009, 20:21)
Hallo Richard,

Richymuc hat geschrieben:
Bei wiki weißt Du leider nicht, ob das Foto nicht irgendwo geklaut worden ist.


Und woher weisst du das bei den diversen Bilddatenbanken?

Beste Grüße,

Heinz.

Richymuc
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Re:

von Richymuc (10.03.2009, 20:30)
Hallo Heinz,

ich habe noch ein Restvertrauen in die Menschheit und kaufe die Fotos ja mit Vertrag.
Wenn die Fotos in sehr hoher Auflösung angeboten werden, gehe ich mal vom Urheber aus.
Wer jetzt ein Foto von einem Löwen braucht, kann doch deswegen nicht nach Afrika reisen cheezygrin

und macht selber ein Foto, wer Pech hat wird auch noch gefressen.

Es gibt halt leider Fotos die man nicht selber machen kann, oder hast Du ein Bild von einem großen weißen Hai?

eine Alternative sind noch Foto CDs leider ist genau das nicht drauf was man braucht.

Von 100.000 Bilder bei Data Becker konnte ich 5 Fotos für mein Buch verwerten.
www.richymuc.de

Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7

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Tom
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Re:

von Tom (10.03.2009, 20:32)
hawepe hat geschrieben:
Und woher weisst du das bei den diversen Bilddatenbanken?

100% Sicherheit gibt es wohl nie. Aber wenn ich bei einer Bilddatenbank ein Bild erwerbe und einen schriftl. Nutzungsgenemigung bzw. einen ganz klar definierten Nutzungsvertrag dazu erhalte, wird im Falle des Falles der haften müssen, der das Bild dort eingestellt hat. In kostenlosen Datenbanken, wo Leute anonym Bilder einstellen können, wäre mir das zu heikel.

In professionellen Bildagenturen wie o.g. werden die Bilder überwiegend von Profifotografen eingestellt, die ihrerseits auch vertraglich versichern müssen Urheber zu sein und sich bei der Registrierung ausweisen müssen. So kann im Falle des Falles auf jeden Fall auch die Identität ermittelt und der jenige haftbar gemacht werden. Und da die Bildagenturen den Fotografen dann auch die Provisionen überweisen, ist eher unwahrscheinlich, dass sich jemand unter falschen Namen anmeldet. :wink:
Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.



Viele Grüße vom Tom

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.03.2009, 21:27)
Hallo Tom,

Tom hat geschrieben:
Aber wenn ich bei einer Bilddatenbank ein Bild erwerbe und einen schriftl. Nutzungsgenemigung bzw. einen ganz klar definierten Nutzungsvertrag dazu erhalte, wird im Falle des Falles der haften müssen, der das Bild dort eingestellt hat.


Nein, im Zweifelsfall musst erst einmal du zahlen. Im Urheberrecht gibt es keinen Gutglaubensschutz, d.h. die Einrede des gutgläubigen Erwerbs des Nutzungsrechtes scheidet aus. Allerdings kannst du versuchen, dir das Geld von demjenigen wiederzuholen, der das Bild unrechtmäßig angeboten hat.

Ich denke allerdings auch, dass bei professionell betriebenen Bilddatenbanken das Risiko gering ist, aber bei den Bildern in der Wikipedia schätze ich es auch nicht sehr hoch ein. Dass der Urheber eines Bildes nicht die unrechtmäßige Nutzung in der Wikipedia und damit meistens auch auf zahlreichen anderen Websites merkt, ist doch eher unwahrscheinlich.

Auf Nummer Sicher geht man aber wirklich nur, wenn man den Fotografen persönlich kennt oder die Bilder selbst aufnimmt - obwohl, wir hatten ja gerade erst den Problembereich des Marken- und Urheberschutzes in einem anderen Thread.

Beste Grüße,

Heinz.

Mac

Re:

von Mac (10.03.2009, 23:22)
Hi

wenn man bei Pixelio nachliest, stellt man fest, dass der Urheber des Bildes beim Einstellen desselben sich mit den Bedingungen Pixelios und den beiden Lizenzmodellen einverstanden erklärt - was ja auch für den Nutzer gilt. Insofern ist man ja da auf der "sicheren" Seite.

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.03.2009, 08:43)
Hallo Mac,

Mac hat geschrieben:
wenn man bei Pixelio nachliest, stellt man fest, dass der Urheber des Bildes beim Einstellen desselben sich mit den Bedingungen Pixelios und den beiden Lizenzmodellen einverstanden erklärt - was ja auch für den Nutzer gilt. Insofern ist man ja da auf der "sicheren" Seite.


Nur gibt es bei den Bilddatenbanken in der Regel praktisch keine Prüfungen, ob derjenige, der die Bilder hochlädt, tatsächlich der Rechteinhaber ist. Und die Datenbankbetreiber garantieren eben in der Regel nicht, dass sie gegebenenfalls für die Kosten aufkommen. Dann ließen sich die momentanen Preise nämlich nicht halten.

Wie gesagt, man sollte nicht in Panik verfallen, aber der Gegensatz "Wikipedia=riskant" - "Bilddatenbanken=völlig gefahrlos" geht eben doch nicht auf.

Beste Grüße,

Heinz.

Mac

Re:

von Mac (11.03.2009, 09:28)
Hallo Heinz
hawepe hat geschrieben:
Wie gesagt, man sollte nicht in Panik verfallen, aber der Gegensatz "Wikipedia=riskant" - "Bilddatenbanken=völlig gefahrlos" geht eben doch nicht auf.

Hast natürlich recht.

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (11.03.2009, 09:56)
Ich fühle mich relativ sicher bei einem Bild, das ich auch bei wiki gefunden habe.
Bestimmte in den USA erstellte Bilder sind ausdrücklich frei benutzbar, und man findet auch etwas zu den Bedingungen:
http://www.nv.doe.gov/main/faqs.htm#PHOTOGRAPHS
(Dritte Frage)

Valerie
Zuletzt geändert von Valerie J. Long am 11.03.2009, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Rainer Paul
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Re:

von Rainer Paul (11.03.2009, 10:26)
Bisher habe ich alle Bilder, Cover und im Buch, selbst gemacht.
Das gibt mindestens in dem Bereich Sicherheit.
Rainer
www.puca-prints.de: Bücher, die Appetit machen!

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lyd
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Re:

von lyd (11.03.2009, 15:31)
Ich habe selbst mal Bilder bei Fotolia.de eingestellt und kann daher bestätigen, dass die Sache für den Käufer ziemlich sicher sein dürfte. Ganz ausschließen kann man natürlich nie, dass sich mal ein Bild einschleicht, das gegen irgendwelche Rechte verstößt, aber nach dem ich das Procedere kenne, schätze ich das Risiko bei den professionellen Agenturen doch seeeeehr gering ein. Bei Fotolia ist es so:

1.) Bevor man dort überhaupt Bilder einstellen kann, muss man einen umfangreichen Test machen. Der soll sicherstellen, dass man gute Grundkenntnisse zum Thema Urheberrecht hat. Was darf man fotografieren, was nicht? (Ein schönes Beispiel: Der Eifelturm bei Tag darf man fotografieren und verkaufen. Sobald aber die Beleuchtung an ist, darf man ihn nicht mehr fotografieren, weil die Lichtdesignfirma die Rechte an der Beleuchtung hat.)

2.) Hat man den Test dann bestanden, muss man eine Kopie des Personalausweises einsenden, um die Identität nachzuweisen. (Mindestalter 18 Jahre ist ebenfalls Voraussetzung für die Aufnahme.)

3.) Provisionen werden über PayPal ausgezahlt, wo man sowohl über den Personalausweis, als auch über die Bankdaten überprüft und identifiziert wird.

4.) Jedes einzelne Bild wird von Fotolia geprüft, bevor es zum Download angeboten werden kann. Für Fotos mit Personen muss man zusätzlich ein Model-Release einreichen, in dem die abgebildete Person ihr schriftliches Einverständnis erklärt. Das gilt selbst dann, wenn es sich um ein Selbstportrait handelt. Besteht auch nur der geringste Zweifel, dass ein Bild gegen irgendwelche Rechte verstoßen könnte, wird das Bild abgelehnt und geht erst gar nicht online.

5.) Für Aufnahmen von geschützten Orten wie Museen, Stadien, Bahnhöfe, auch Aufnahmen aus verschiedenen Zoos usw. oder Objekte, muss man ein Property Release vorweisen.

Professionelle Bildagenturen bieten dem Käufer also schon höchstmögliche Sicherheit. Sicherer wäre nur selbstgemacht - vorausgesetzt, man weiß, dass man den Eifelturm nicht bei Nacht fotografieren darf, für bestimmte Objekte und Orte, sowie für Privatbesitz von Dritten, Haustiere, bestimmte Zootiere usw. ein Property Release braucht, usw., usw., usw. :wink:

Nichts gegen kostenlose Datenbanken, aber das Risiko wäre mir zu hoch, weil dort ja jeder völlig anonym irgendwelche Bilder einstellen kann. Es muss auch nicht immer böse Absicht sein, oft ist es auch einfach Unwissenheit, denn es ist nun mal kompliziert mit den Rechten. Der beleuchtete Eifelturm wird Beispielweise immer wieder von Hobbyfotografen in den kostenlosen Portalen ganz großzügig zum Download angeboten ... :shock:: Bei Fotolia würden solche Bilder gar nicht erst online gehen und der Urheber würde darüber informiert, dass er dafür eines Property Release von der Lichtdesignfirma bedarf.

Weitere ganz gute Bildagenturen sind übrigens noch http://digitalstock.de & http://panthermedia.net

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (16.03.2009, 11:07)
Guten Morgen,

also ich habe bis jetzt die Fotos auch selber gemacht. Ich musste weder lange suchen, irgendwelche Zugeständnisse machen und war auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Liebe Grüße
Marlene
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