Buchhändler boykottieren BOD Autoren

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Stefan Lamboury

Buchhändler boykottieren BOD Autoren

von Stefan Lamboury (13.03.2009, 15:54)
Ja es ist so, ich habe gestern rund 100 Lesezeichen verteilt unter anderem in der Bücherei, bei Buchhändlern usw.

Heute habe ich mal stichprobeartig nachgeschaut wo die Lesezeichen abgeblieben sind. Bei der Bücherei sind die Lesezeichen verschwunden, ich glaube nicht, dass die Kunden sie mitgenommen haben, wahrscheinlicher ist, dass die Angestellten die Lesezeichen gleich nach meinem verschwinden in die Mülltonne geworfen haben.

Bei einer weiteren Buchhandlung wurden die Lesezeichen die ich gut sichtbar an der Kasse ausgelegt hatte, an einem Platz gelegt wo man schon genau hinschauen muss, um auf die Lesezeichen aufmerksam zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde die Lesezeichen entdeckt tendiert gegen null.

Ich finde das ist geradezu Boykott, was man mit BOD Autoren veranstaltet.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

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Zuletzt geändert von Stefan Lamboury am 14.03.2009, 00:25, insgesamt 2-mal geändert.

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Rabert
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Re:

von Rabert (13.03.2009, 16:05)
Das ist wohl leider nichts Neues.

Gruß

Rabert

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Mondwolf
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Re:

von Mondwolf (13.03.2009, 16:06)
da hast du Recht, Werbeartikel in Büchereien oder in Buchhandlungen auszulegen bringt fast gar nix, sie verschwinden ohne Werbeerfolg.

Lege doch Deine Lesezeichen / Postkarten einfach mal in Restaurants/Kneipen aus. Meistens gibts auf dem Weg zum WC, Postkartenständer mit Infobrschüren, wo Deine Lesezeichen auch gut reinpassen würden.

Denn, schließlich muss jeder mal aufs WC, - in ne Bücherei eher nicht cheezygrin
Umzugsratgeber "Schwäbischer Single Umzug"
-Geld, Zeit und Nerven sparen.
ISBN: 978-3-8370-3257-4
Buchseite: www.umzugsbuch.com
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YouTube Buchclip: http://tinyurl.com/ncyq3h

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (13.03.2009, 16:13)
Keine Sorge, meine Lesezeichen liegen nicht nur in Buchhandlungen aus, sondern unter anderem auch in einer Imbissbude und dort fallen sie garantiert auf. Auch bei einem Friseur liegen die Lesezeichen gut sichtbar für die Kunden aus.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (13.03.2009, 16:17)
Hi Mondwolf, diese Idee hatte ich auch schon (aber noch nicht umgesetzt) - hast du denn schon konkrete Erfahrungen gemacht, ob sich dieses Verfahren lohnt? Welche Kneipen?

Was ja ganz gut läuft: Bod-Autoren kaufen und verschenken Bücher anderer Bod-Autoren - wenn's den Beschenkten gefällt, kaufen und verschenken sie ihrerseits das Buch.

In der Sache ist es ja auch so: bei Bod kann jeder publizieren, und vor allem, alles kann publiziert werden, egal ob das Layout eine Katastrophe ist, ob die Grammatik verhunzt und die Rechtschreibung total fehlerhaft ist, ob die Geschichte gelungen oder voll daneben ist. Dies ist nun mal in den Buchhandlungen bekannt. Das sollte nicht jeder Autor für sich als Diskriminierung erleben

Vielleicht eher so:
Buch veröffentlichen, Pressearbeit leisten, zusehen, dass man gute Rezensionen bekommt und dann MIT den Rezensionen werben!


Gruß
die Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Conny
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Re:

von Conny (13.03.2009, 21:44)
Also mir sind zum Glück solche Negativerfahrungen in Buchhandlungen fremd.
Eigentlich habe ich bisher immer das totale Gegenteil erlebt.
Ein Buchhändler hat sogar meine Bücher in sein Programm aufgenommen, obwohl sein Lieferant die BOD Bücher gar nicht im Bestand hat. Er ordert bei mir, und ich darf die Bücher für "Umme" dort auslegen. Will heißen, er möchte noch nicht mal den üblichen Buchhandelsrabatt haben! Glückstreffer! (Er nennt es "Starthilfe")

LG, Conny
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry

www.kundenkoller.over-blog.de

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Eisbär
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Re: Buchhändler boykottieren BOD Autoren

von Eisbär (13.03.2009, 22:04)
Stefan Lamboury hat geschrieben:
Bei einer weiteren Buchhandlung wurden die Lesezeichen die ich gut sichtbar an der Kasse ausgelegt hatte, an einem Platz gelegt wo man schon genau hinschauen muss, um auf die Lesezeichen aufmerksam zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde die Lesezeichen entdeckt tendiert gegen null.

Ich finde das ist geradzu Boykott, was man mit BOD Autoren veranstaltet.


Nichts für ungut, aber wenn ich einen Buchladen hätte, würde ich es auch nicht dulden, wenn da einfach Lesezeichen von Fremden neben die Kasse ausgelegt würden. Das hat doch nichts mit Boykott zu tun. Eigentlich kannst Du noch froh sein, dass er die nicht auch weggeworfen hat.

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (14.03.2009, 12:17)
@Eisbär wieso hättest du damit Probleme? Alleine die Logik ist schon verwirrend. Ich habe ja gefragt ob ich die Lesezeichen an der Kasse auslegen darf. Und man hatte es mir ja erlaubt. Jetzt liegen die Lesezeichen irgendwo wo man schon zweimal hinschauen muss, um auf die Lesezeichen aufmerksam zu werden. Damit nehmen sich die Buchhandlungen doch auch eine weitere Einahmequelle. Die Wahrscheinlichkeit das jetzt jemand das Buch bestellt liegt bei 1 zu 1000. Der Buchladen müsste doch ehr froh sein, denn er würde ja auch darin verdienen, wenn jemand das Buch in seiner Buchhandlung bestellt. Wo ist da bitte die Logik?

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

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holz

Re:

von holz (14.03.2009, 13:17)
dieser buchhändler versteht sich eben nicht nur als kaufmann, sondern auch als vermittler guter literatur.

Detlef Schumacher
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Re:

von Detlef Schumacher (14.03.2009, 13:37)
Hallo Stefan, weshalb wundert dich das Desinteresse der Buchhändler an deinen Lesezeichen? - Schau dich nur mal in diesem Autorenpool um, wie Wenige sich herablassen, eine Antwort auf die Beiträge - hier gemeint die auf der Prosa- und Poesieseite - zu geben.

Gruß,
Detlef

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77sound
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Re:

von 77sound (14.03.2009, 13:43)
Schade Stefan...man hat so viele hoffnung macht werbung gibt geld aus und dann landet es im müll...TRAURIG :cry:

Kopf Hoch und immer weiter versuchen!!!
" Der Mensch ist dazu geboren, Großes zu leisten,
wenn er versteht, sich selbst zu besiegen..."

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (14.03.2009, 14:32)
@77sound, keine Sorge ich mache weiter zum glück liegen meine Lesezeichen ja auch in einer Imbissbude wie auch bei einem Friseur aus. Und ich bin mir sicher, dass die Lesezeichen dort nicht im Müll landen werden, da ich die Inhaber persönlich kenne. Außerdem liegen dort nicht nur meine Lesezeichen aus, sondern auch meine Bücher, die dort vertrieben werden. Die Ladenbesitzer verdienen an den Büchern keinen Cent, aber ich.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (14.03.2009, 14:35)
holz hat geschrieben:
dieser buchhändler versteht sich eben nicht nur als kaufmann, sondern auch als vermittler guter literatur.


... ganz genau und deswegen werden sie in Zukunft (10 bis 20 Jahren) nich mehr existieren ...

Also noch ein bißchen durchhalten :P
LG,

Lisa

Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (14.03.2009, 15:14)
Werbung dort auszulegen, wo die Leute Zeit haben, auf irgend etwas warten müssen, halte ich für eine gute Idee. Auch je nach Thema gezielt bei den Berufsgruppen, die das Thema berühren auslegen, zB.:
Thema Tier: Tierheime, Tierärzte, Vereine etc.
Beim Friseur z.B. nicht nur Flyer, sondern auch mal ein Buch hinlegen (opfern).

Detlef hat geschrieben:

Hallo Stefan, weshalb wundert dich das Desinteresse der Buchhändler an deinen Lesezeichen? - Schau dich nur mal in diesem Autorenpool um, wie Wenige sich herablassen, eine Antwort auf die Beiträge - hier gemeint die auf der Prosa- und Poesieseite - zu geben.

Dazu:
Auf alle Beiträge einzugehen scheint mir unmöglich. Und nicht jeder Beitrag interessiert jeden. Es ist schlicht auch eine Zeitfrage. Da müsste der Tag schon 48 Stunden haben, oder mehr.
Wenn du z.B. hier im Pool jedes neue Mitglied begrüßt hättest, das hier in den letzten drei Monaten eingetrudelt ist, hätte dich das ca. 8 Stunden Zeit im Monat gekostet. Rechne dir selbst aus, wie viel Zeit du dann noch für alle anderen eingestellten Beiträge aufwenden müsstest, und wie viel Zeit dir dann noch bliebe um vielleicht selbst auch mal etwas zu schreiben, deine eigenen Projekte voranzutrieben, zum Beispiel.
Davon abgesehen, mich stört eher die Nichtbeantwortung gegebener Kommentare, besonders dann, wenn sie mit einer den eingestellten Text betreffenden Frage verbunden waren. Ignoranz ist kein Zeichen einer guten Kinderstube. Dann doch lieber ehrlich sein und antworten; und wenn es auch nur ein "Danke für dein Interesse" ist. Man muss nicht jeden Menschen mögen. Aber man sollte ihn zumindest respektvoll behandeln. Diejenigen, die es betrifft mögen es sich vielleicht einmal zu Herzen nehmen.
Gruß von
Klaus

hwg
Beiträge: 6034
Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (14.03.2009, 15:26)
Hallo Detlef,

aus meiner Sicht hat die "Werbung" für eigene BoD-Produkte nichts mit der "Beurteilung" der hier vorgestellten Texte zu tun. Obwohl ich sehr kollegial eingestellt bin, bringen "Urteile" über Lyrik- und Prosa-Texte mir meistens nur Verdruss mit dem jeweiligen Autor (Ausnahmen, wenige, sind ausgenommen). Selbstverständlich reagiere ich auf Widerspruch, doch wenn dieser völlig unprofessionell erfolgt und ich immer bloß auf die "Freiheit der Dichtkunst" hingewiesen werde, erübrigt sich für mich eine Diskussionsfortsetzung.

Übrigens, ich führe derartige Diskussonen nur über PN und nur dann, wenn mir Name und Adresse des Autors bekannt sind.

Gruß Hans

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