menière desaster der Feind in meinem Innenohr

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Sylvia B.
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menière desaster der Feind in meinem Innenohr

von Sylvia B. (17.04.2009, 08:51)
Titel: menière desaster der Feind in meinem Innenohr
Autor: Sylvia B.

Verlag: BoD
ISBN: ISBN 978-3837095753 demnächst erhältlich
Seiten: 128
Preis: 8,90€

Der Autor über das Buch:

Morbus Menière
aha schon wieder eine neue modekrankheit
höre ich die kritiker seufzen
die mode soll schon julius cäsar getragen haben
und das mit sicherheit nicht gerne
und vincent der schon die richtung
aus dem das übel stammte erkannt hatte
und sich ein teil von seinem ohr abschnitt
was ihm nichts nutzte
das übel blieb weil es tiefer saß

und jetzt kommt der einwand
waren da nicht noch alkoholeszesse
und diverse geschlechtskrankheiten
lasterhaftes leben kann schon schwindelig machen
gibt es sinn sich die cholera ins haus zu holen
wenn dort schon die pest wütet
spielt es eine rolle welche geißel das ende bereitet

welche verzweiflung muss ein mensch
durchleiden bis er zu solcher maßnahme greift
und sich selbst verstümmelt

er hat briefe geschrieben
bestimmt auch darüber gesprochen
und mit sicherheit
den ein oder anderen ratschlag vernommen
sauf nicht so viel
treib dich nicht nachts
auf den straßen herum
bringe dein leben
in geordnete bahnen
dann besteht auch kein grund mehr
zum schwindel

hat vincent geschwindelt
war er ein bruder im leid
ich weiß es nicht
aber was ich weiß
hätte mir jemand
am ende meiner zwei jahrzehnte gesagt
wir müssen
das ohr abschneiden
hätte ich gesagt
macht das
hauptsache
es hört auf

soviel zur mode



Klappentext:

Fast 150 Jahre nach ihrer Erstbeschreibung durch den französischen Arzt Prosper Menière erscheint die nach ihm benannte Erkrankung in weiten Teilen immer noch mysteriös. Weder sind die genauen Ursachen dieses Leidens, noch eine zuverlässige oder heilende Behandlung bekannt.

Die Autorin, die selbst fast zwei Jahrzehnte unter schweren Menière Anfällen litt, beschreibt in ihrem Buch aus der Distanz einer Beobachterin mit dem ihr eigenen Galgenhumor und doch eindringlich und sensibel diese Geschichte vom verzweifelten Kampf gegen eine unheimliche Krankheit.

In ihrem Schreibstil, der sich bewusst poetischer Gestaltungsmittel bedient, erlaubt sich die Autorin, zu den Legenden um den Maler Vincent van Gogh, der ebenfalls als Menière Erkrankter gilt, auch ihre eigenen Überlegungen zu winden.

Mutig und spannend geschrieben spricht dieses Buch auch Nichtbetroffene an.



Inhalt:

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LOFI

Re:

von LOFI (17.04.2009, 10:08)
Hallo Sylvia, thumbbup

meinen Glückwunsch, dass du endlich dieses Buch geschrieben hast.
Ich durfte ja schon in den Genuss eines vorläufigen Korrekturexemplars kommen und muss sagen: klasse geschrieben, formuliert und aus psychologischer Sicht nicht nur äusserst interessant, sondern auch aufschlussreich präsentiert.

Sobald ich mein gedrucktes Exemplar auf dem Tisch liegen habe, werde ich dir eine Fachrezension schreiben.

LG

Lofi

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (17.04.2009, 10:14)
Lieber Lorenz,
dankeschön

jetzt bin ich ganz verlegen. :oops:

es hat eine weile gedauert, bis ich soweit war, dass ich mir die texte wieder vornehmen konnte. es braucht seine zeit.
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Re:

von LOFI (17.04.2009, 10:21)
sylviab hat geschrieben:
es braucht seine zeit.


Oh ja, aber das hat auch sein Gutes. Denn so gesetzt konntest du es erst richtig verarbeiten. Das du nicht vom grünen Tisch aus schreibst merkt man beim Lesen deutlich.

VG
Lofi

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (17.04.2009, 17:39)
Das du nicht vom grünen Tisch aus schreibst merkt man beim Lesen deutlich.


das sollte man grundsätzlich nicht. denke ich einmal so. obwohl, ehrlich gesagt, auf meine menière erfahrung hätte ich gerne verzichtet. das wünsche ich meinen schlimmsten feinden nicht.

liebe grüße ins hoffentlich sonnige oslo

sylvia
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Re:

von LOFI (17.04.2009, 18:42)
sylviab hat geschrieben:
das sollte man grundsätzlich nicht. denke ich einmal so. obwohl, ehrlich gesagt, auf meine menière erfahrung hätte ich gerne verzichtet.


zwei jahrzehnte treiben echt derbe keile ins seelenfleisch. und das leiden ist verbreiteter, als man denkt. viele wissen gerade zu beginn der erkrankung lange nichts von ihrem schicksal, wie ich heute morgen im gespräch mit meinem hno erfuhr.

sylviab hat geschrieben:
liebe grüße ins hoffentlich sonnige oslo

cool5 das ist es in der tat.

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (18.04.2009, 09:34)
viele wissen gerade zu beginn der erkrankung lange nichts von ihrem schicksal


dem kann ich z.T. zustimmen. leider hatte ich das pech, dass für mich die diagnose morbus menière erst am ende der zwei jahrzehnte gestellt wurde. mehr oder weniger wurde ich in den jahren als simulant gehandelt. das fand ich für mich so traurig. aber selbst wenn ich frühzeitig einen kompetenten menschen und arzt gefunden hätte, was wäre anders gewesen? da ist wissen wirklich ohnmacht, nicht macht.

übrigens habe ich die mail erhalten, dass das buch jetzt lieferbar ist.

liebe grüße von

Sylvia
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Judith
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Re:

von Judith (18.04.2009, 12:02)
Hallo Sylvia,

es müsste wahrscheinlich disaster heißen, oder?

Grüßle,
Judith
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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (18.04.2009, 12:10)
Desaster bezeichnet:
ursprünglich ein Fiasko oder Debakel


es geht wohl beides. ich habe mich für "e" entschieden.

danke für dein interesse und einen lieben gruß

sylvia
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LOFI

Re:

von LOFI (18.04.2009, 12:18)
Judith hat geschrieben:
Hallo Sylvia,

es müsste wahrscheinlich disaster heißen, oder?

Grüßle,
Judith


"the disaster" is the english expression
"das desaster" die deutsche entsprechung.

VG
Lofi

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (18.04.2009, 12:31)
Hi Sylvia!

Glückwunsch zu deiner VÖ!

Ich wünsche dir alles Gute ...

Lieben Gruß von Barbara

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (18.04.2009, 13:02)
[quote]"the disaster" is the english expression
"das desaster" die deutsche entsprechung.[quote]

ja, Lorenz, so habe ich das auch gesehen. und menière und desaster ist harmonischer.

zum vergleich:
menière desaster
menière disaster

achte auf die aussprache. und auch optisch ist das e eben runder als das i.

manchmal bin ich eben gaga, aber ich achte schon auf solche kleinigkeiten. außerdem war prosper menière franzose, wenn mich nicht alles täuscht, ist das ein alter hugenottenamen. da kommt das "de" in desaster einfach besser rüber.

da beißt die maus kein faden ab
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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (18.04.2009, 17:27)
@Barbara, dankeschön für die wünsche.

ein schönes wochenende wünsche ich dir

sylvia
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Judith
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Re:

von Judith (19.04.2009, 00:47)
LOFI, ich hatte mich auf die Krankheit bezogen. Aber auf Deutsch findet man eigentlich nur den Begriff "Morbus Menière", den ich auch erst ergoogeln musste, da ich ihn davor nicht kannte. Ich hatte schon mal so Schwindelanfälle wegen irgendwelchen Kristallablagerungen, aber das war bei mir zum Glück verhältnismäßig harmlos. Mein Mann hatte es mal zwei Monate lang, konnte sich kaum noch bewegen, nicht lesen, nicht fernsehen ... das war schrecklich. Aber Morbus Menière scheint noch schlimmer zu sein.

Grüßle,
Judith
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Re:

von LOFI (19.04.2009, 08:50)
Judith hat geschrieben:
LOFI, ich hatte mich auf die Krankheit bezogen.


Judith, desaster auf die Krankheit bezogen?
Wenn du mich schon lehrmeisterst, dann bitte auch korrekt. :D
Da verwechselst du wohl jetzt desaster (DE) =disaster (EN) = Katastrophe.
mit dem Ausdruck 'disease' = Erkrankung.
Aber diesen Ausdruck meinte Sylvia wohl nicht.

"menière desaster" = "menière Debakel" (Katastrophe/Fiasko) und nicht gleich "menière Erkrankung"

VG
Lofi

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