Rezensionen bringen was!

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Aengus
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Rezensionen bringen was!

von Aengus (11.06.2009, 15:06)
Das ist meine ganz persönliche Meinung. Bestätigt bekomme ich sie durch Leser, die sich über meine Internetseite mit mir in Verbindung gesetzt haben. Viele sagen, wenn sie keine positiven Rezensionen auf Amazon und diversen anderen Onlineshops gesehen hätten, wären sie nicht zum Kauf bereit gewesen.
Daher bitte ich auch auf meiner Internetseite dezent um weitere Rezensionen. Ich denke das ist ganz in Ordnung, denn es stellt eine gewisse Werbung für uns unbekannte Autoren dar und ist nicht gleichzusetzen mit Freundschaftswerbung. Wobei ich auch diese bis zu einem gewissen Rahmen absolut in Ordnung finde. Sie muss nur ehrlich bleiben und nicht übertrieben werden.

www.sylviaseyboth.cms4people.de

kathischeichenost
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Re:

von kathischeichenost (11.06.2009, 15:10)
Ich bin da ganz deiner Meinung.

Seit jemand Amazon dazu benutzt hat, mein Buch zu zerreißen, sind die Verkaufszahlen doch eingebrochen.

Ich bin nun dabei, meine Leser mit denen ich je nach Wunsch per Mail in Kontakt stehe darüber zu informieren, dass sie mir am meisten helfen, wenn sie auch ihre Meinung bei Amazon reinstellen, um diese eine Bewertung zu entkräften.
Alles über meine Romanreihe "Liebe auf Eis" unter www.liebeaufeis.jimdo.com

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Aengus
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Re:

von Aengus (11.06.2009, 15:19)
Tröste dich, ich habe eine Lieblingsfeindin über Amazon erworben, die sich jetzt eifrig über meine Rezis hermacht und prinzipiell mit "nicht hilfreich" abstraft.
Nur weil ich ihr Buch als Fehlkauf angegeben habe und glaub mir, es war einer, denn sonst hätte ich das niemals geschrieben. Ich bin für faire Rezensionen. Wenn mir etwas gefällt, dann beschreibe ich warum. Und wenn ich es schlecht finde, steht ebenfalls der Grund dafür in der Rezension.
Es ist absolut bedauerlich, dass es Menschen gibt, die denken sie müssen das Produkt eines anderen ungerechtfertigt heruntermachen. Aber wenn man sonst keinen Lebensinhalt hat und nur damit sein Machtgefühl aufbauen kann, dann kann einem der Mensch leid tun.

Trotzdem finde ich den Aufruf auf der eigenen Internetseite gerechtfertigt. Letztendlich wirbt niemand für uns, als wir selbst!

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (11.06.2009, 15:20)
Ob die wirklich was bringen sei mal dahingestellt, auf amazon wurde mein Buch zerrissen, was ich aber auch nachvollziehen kann. Denn die erste Auflage war alles andere als in Ordnung, zweitens ist die erste Geschichte in dem Buch Leben und Tod ziemlicher Schrott, auf Buch24.de gibt´s eine Rezession von einer Leserin aus Ahaus, die das Buch in den Himmel lobt. Wer das ist keine Ahnung. Aber dadurch sind meine Verkaufszahlen nicht gestiegen.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html

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Aengus
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Re:

von Aengus (11.06.2009, 15:26)
@Stefan Lamboury

Es kommt auf die auch auf die Anzahl der Rezensionen an. Natürlich wird durch eine negative oder positive Rezension nicht der Verkauf verändert. Aber sobald man mal mehrere gute Rezensionen hat, werden die Leute aufmerksam und man rutscht auch auf den Suchseiten von Amazon nach vorne.

Dann stellt sich mir noch eine Frage, warum veröffentlichst du eine Geschichte die du selbst als ziemlichen Schrott empfindest? Das käme bei mir nicht in Frage. Dann lieber gar nichts veröffentlichen. Ich muss vollkommen hinter dem geschriebenen Wort stehen, ehe ich über das Veröffentlichen nachdenke.

Und was heißt alles andere als in Ordnung?
Gut, ich habe bei meinem ersten Buch auch Fehler gemacht. Siehe übersehener Blocksatz, das schmerzt bis heute. Aber gröbere Dinge habe ich mir eigentlich nicht geleistet. Hoffe ich!!!!

kathischeichenost
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Re:

von kathischeichenost (11.06.2009, 15:39)
Also was ich selbst mies finde, würde ich auch nie veröffentlichen..

Aber ich sage immer, meine Buchreihe reift mit mir :-)... So ist die Qualität von Teil zu Teil bisher gestiegen.

Aber in einem Satz hab ich auch nen Fehlerteufel, aber naja, ist eben menschlich.


Und was die Bewertung bei Amazon angeht.. Ich könnte sie löschen lassen, aber das fände ich sähe aus als könnte ich nicht mit Kritik umgehen.

Ich lebe von konstruktiver Kritik und nur durch sie wird man besser.

Schade finde ich eben nur die Kritiken, die so oberflächlich und böse sind, das man nicht mal erkennen kann, ob das Buch überhaupt gekauft wurde.

Ich hatte der Person angeboten, ihr die Bücher wieder abzukaufen (los wäre ich sie nach 24 stunden), aber darauf ist sie nicht eingegangen.
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Aengus
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Re:

von Aengus (11.06.2009, 15:50)
@kathischeichenost

Du bist zu gut für diese Welt. Wieder abkaufen?
Na sag mal, denkst du Stephen King (den ich im übrigen grottenschlecht finde) würde das tun?
Wenn jemand ein Buch kauft muss er mit dem Kauf leben. Vor allem nachdem es in der heutigen Zeit genug Möglichkeiten gibt eine Leseprobe anzusehen und sich somit ein Bild von einem Roman zu machen.

Kritiken löschen würde ich auch nicht, außer sie käme mit Absicht von einer feindlichen Seite. Aber selbst dann würde ich sie nicht löschen sondern im Kommentar darauf hinweisen dass man sich ja kennt und die Bewertung eine Hassreaktion ist.

kathischeichenost
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Re:

von kathischeichenost (11.06.2009, 16:59)
Als ich das angeboten habe, hatte ich wen, der die Bücher so schnell wie möglich haben wollte. Es wäre also keine nette Geste gewesen, sondern nur für mich praktisch.

Das Problem ist, wenn jemand unter einem fiktiven Namen eine Bewertung schreibt, weiß man ja nicht, ob man ihn kennt.

Meine Lektorin meint auch, dass es sich wohl um eine persönliche Abneigung handelt. Aber es ist eben ärgerlich, weil diese Kritik ein falsches Bild, sowohl auf meine persönlichen Ansprüche an meine Bücher als auch auf die Bücher selbst wirft. UND auch noch meine Leser angegriffen werden..
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Madison
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Re:

von Madison (11.06.2009, 20:08)
@kathischeichenost
War gerade auf deiner Seite bei Amazon. Schon heftig was die da geschreiben haben, aber denk dir nix. So jemand ist nur neidisch und hat nix besseres zu tun.
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Aengus
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Re:

von Aengus (14.06.2009, 15:29)
@kathischeichenost

Du hast auf deiner Website eine Leseprobe und ich denke wer an deinen Büchern interessiert ist wird sich diese auch durchlesen und erst danach entscheiden ob er kaufen will.
Das hätte der Negativkritiker lieber auch tun sollen. Solche Kritiken finde ich traurig, denn es besteht die Möglichkeit zuvor ein Testlesen durchzuführen. Das hat man bei bekannten Autoren eigentlich nie!
Trotzdem musst du die Meinung des Lesers akzeptieren lernen. Auch wenn es weh tut. Ärgern, oder unterstellen es wäre sogar ein dir bekannter Mensch gewesen, hilft dir nicht weiter.
Ich habe mir deine Leseprobe angesehen und muss leider in gewissen Punkten dem Kritiker zustimmen. Aber das ist mein persönlicher Geschmack und ich würde mich nicht erdreisten zu sagen alle sehen es so und schon gar nicht würde ich losziehen und deshalb eine niederschmetternde Kritik setzen. Keiner ist gezwungen ein Buch zu ungeprüft zu kaufen, gerade in der heutigen Zeit nicht.

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Re:

von kathischeichenost (14.06.2009, 15:41)
Ich kann sehr gut mit Kritik umgehen und weiß selbst, dass meine Bücher keine hochkarätige Literatur sind.. Aber diesen Anspruch hatte ich auch nie und habe auch meiner Ansicht nach, nichts getan, um potenziellen Käufern dieses Bild zu vermitteln.. Ich weiß, was ich kann und was nicht und der Zielgruppe, um die es mir bei meinem Buch geht, gefällt es. Und mehr wollte ich nie.

Mich stört eben, dass mir dort Dinge unterstellt werden und es sich einfach nicht um konstruktive Kritik handelt.. Hier ein paar Auszüge.

die leben auch nicht mehr in 'Lalaland'(so wie anscheinend die Autorin

Von der ersten bis zur letzten Seite ist dieses Buch eine einzige Zumutung und hat weder etwas mit Finnland, Finnen, Gothic, Musikern oder Liebe zu tuen

dieses 'Epos'

nie zuvor ein solcher Schund

Jeder der auch nur annaehernd in der realen Welt lebt sollte die Haende von diesem geradezu unterirdischen Kitsch lassen und sein Geld in etwas besseres inverstieren.(Glasmurmeln, Kaugummi...)
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Aengus
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Re:

von Aengus (14.06.2009, 15:47)
Den Teil der Kritik meinte ich auch nicht. Klar der geht echt unter die Gürtellinie.
Aber was den Schreibstil angeht, muss ich schon sagen, der kam bei mir nicht an. Beiß mich jetzt nicht! Es gibt sogar immer wieder Passagen in meinen eigenen Manuskripten, die ich in den Müll werfe, oder doch zumindest noch etwa gefühlte einhundert Mal ändere. Ich lege eine sehr hohe Meßlatte für mich selbst auf und diese hängt für andere ebenso hoch. Und gerade ein schöner Satzbau fasziniert mich, oder auch ein besonders bildhafte Beschreibung. Und die fand ich in der Leseprobe nicht.

Bitte versteh das jetzt nicht falsch, ich bin die Letzte die jemanden heruntermachen will.

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Re:

von kathischeichenost (14.06.2009, 15:53)
Welche Leseprobe hast du gelesen??

Zu meiner Verteidigung.. Beide Bücher wurden von unterschiedlichen Lektoren überarbeitet.. Über deren Arbeit ich im Nachhinein nichts schlechtes sagen möchte..

Aber wenn ich mir im Moment so mein neustens Werk angucke, kann ich zufrieden feststellen, dass ich aus Fehlern gelernt habe und sich die Mühe wohl lohnen wird, dass ich statt 6 Monanten nun schon fast 1 Jahr daran arbeite.
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Aengus
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Re:

von Aengus (14.06.2009, 15:55)
Beispiel Leseprobe zu Teil 2:

Kimi saß allein im halbdunklen Probenraum an seinem Schlagzeug. Er war früh dran und noch war niemand da. Die Lampe warf nur einen schwachen Lichtschein durch die Nebelschwaden aus Zigarettenrauch. An den Wänden hingen goldenen Schallplatten und Fotos der Band. Kimi betrachtete sein Lieblingsfoto. Darauf sah man Aleksi, den großen schlanken Frontmann mit den schulterlangen schwarzen Haaren und seiner typischen Lederkleidung, Paasi, den stillen Bassisten mit der langen glatten ebenfalls schwarzen Mähne, Mikko, den fröhlichen Gitarristen, der aussah wie man es aus Bikerfilmen kannte, und ganz außen Kimi, wie immer mit aufwendig gestylter Frisur und freiem Oberkörper.

Dazu sage ich nur: Sehr gut! Alles drin, die Beschreibung sitzt, man kann sich den Raum vorstellen, vor allem den Zigarettenrauch.


Jetzt kritisiere ich mal deine Leseprobe zu Teil 1

Dort fällt mir sofort auf, dass der gesamte Stil mich nicht fesselt. Sie wird überfallen, wow, was für ein Schock, was könnte der Autor da für Gefühle vermitteln. Die kommen bei mir aber nicht an.
Plumps liegt sie im Schnee. Friert sie, zittert sie, was denkt sie, warum liegt sie so lange dort?

Ausschnitt aus Teil 1: Am anderen Ende der Straße waren gerade zwei andere Männer auf dem Weg in ihr Hotel. Als die Räuber blindlings auf sie zu rannten, stießen sie zusammen. Dabei fiel Angeliques Geldbeutel auf die Straße. Schnell rappelten sich die Räuber auf und liefen weiter.

Der Satz gefällt mir nicht. Anderes Ende, andere Männer. Abgehakte Sätze.

Ich versuche dir nur zu sagen warum ich den Kritiker auf Amazon ein klein wenig verstehen kann. Trotzdem finde ich deinen Stil nicht etwa schlecht, nur eben teilweise ein wenig unausgereift.
Aber ich betone, mit jedem Teil wurdest du besser. Das merkt man schon bei den Leseproben. Und das ist letztendlich der Sinn der Sache. Nicht stehen zu bleiben. Und das tust du nicht.

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Re:

von kathischeichenost (14.06.2009, 16:00)
Ich finde es äußerst ärgerlich im Nachhinein, dass Teil 1 was das Schreiben an geht so schwach ist.. Denn ob man es glaubt oder nicht, der wurde von einer hauptberuflichen Lektorin überarbeitet..

Während ich an Teil 2 und 3 mit einer interessierten Leserin, die das nur nebenbei macht gefeilt habe, bzw. feile...

Aber es freut mich, dass man diese Steigerung merkt.. Mit etwas Glück wird dann Teil 5 ein Bestseller *g*
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