Zwischen Leben und Tod- Die Abtreibung

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Kris. K.
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Zwischen Leben und Tod- Die Abtreibung

von Kris. K. (20.06.2009, 11:52)
Hallo, hier ist ein Stück aus meinem religiösem angle: Fantasyroman "The Saint of the Sinners", das mir meiner Meinung nach ganz gut gelungen ist, obwohl ich mich in der Thematik ja gar nicht auskenne. Darum wollte ich es mit euch teilen und wissen was ihr davon haltet. Wenn jemand aber noch etwas anzumerken hat (zu Grammatik, Zeichensetzung, Inhalt- Vernunft innerhalb der unnatürlichen Situation) würde mich das freuen. book:
Achtung, der Anfang ist gleich mal richtig widerlich aber ich habe bewusst so getrennt.- Wer es wagt weiter zulesen- es wird besser :wink:
(P.S. Diese Seite hat keine fantastischen Inhalt- und ja, Lisa, die vielen Wortwiederholungen müssen sein. cheezygrin )

Der Weißkittel wird es wegsaugen und es wird sich anhören als würde man schlecht gewordenes, verbranntes Gulasch aus einem alten Topf in die Spüle kippen und als würde der Ausguss mit den Brocken kämpfen, gluckern und rülpsen. Bei solchen Fantasien wird mir übel. Warum denke ich jetzt in dieser Situation gerade an solches Zeug? Ich wünschte ich hätte es schon hinter mir. Ich wünschte, ich hätte jemanden, auf den ich wütend sein kann. Jemanden, der daran Schuld ist. Aber wie es auch immer passiert ist- ich habe es nicht mitbekommen. Welches Phantom mir das auch angetan hat, es ist gesichtslos und wird auch kein Gesicht bekommen. Niemand, der an meiner Stelle büßen wird und keinen, den ich dafür büßen lassen könnte. Die Sache wäre viel erträglicher, wenn ich ein Feindbild hätte, auf das ich mich jetzt konzentrieren könnte. Irgendein Schwein, auf das ich irgendwann, eines wunderschönen Tages, mit einem Baseballschläger losgehen könnte. So aber, ohne einen Feind, bleibt mir nicht mal mehr die Wut und ich bin gezwungen nachzudenken.
Mir ist übel und ich habe Kopfschmerzen wie die letzten Tage auch. Aber wenn ich erst mal hier raus bin- wenn die Sache erledigt ist und es nichts mehr in mir gibt, was mich krank macht, dann wird es mir bestimmt wieder besser gehen. Ja, dieses Ding in mir ist die Wurzel allen Übels wie die alten Säcke in meinen Büchern sagen würden. Ich lächle bei dem Gedanken, dass alles wieder so werden kann wie es gewesen ist. Ich zucke zusammen als ich etwas in mir spüre, dass ich nicht kenne. Etwas Fremdes.
Es sind keine Blähungen aber irgendetwas blubbert. Kaum spürbar, würde ich mich jetzt nicht verdutzt darauf konzentrieren. Als würden mir Luftblasen durch den Bauch schweben. Winzige Schmetterlingsflügel streifen mich von innen. Erst nach einigen Sekunden realisiere ich, dass das nicht ich bin. Es kommt von dem Ding in mir. Ich klappe den Mund auf und zu obwohl ich nicht vorhabe, etwas zu sagen. Das kann nicht sein. Ich kann noch nichts fühlen. Wie weit bin ich? 17.- oder 18. Woche? Zu früh, viel zu früh. Und es darf nicht sein. Ich darf nichts fühlen, denn wenn ich es fühle, muss ich anerkennen, dass es lebt. Das es leben kann und atmen und denken und das es wert ist zu leben. Das darf nicht sein, verdammt. Das Blubbern fühlt sich gut und beruhigend an und ein zufriedenes Gefühl stellt sich ein obwohl ich das gar nicht will. Es muss weg, dafür bin ich hier.
Aber wenn es lebt, wenn ich das anerkenne, das muss mir auch klar sein, dass ich gerade im Begriff bin, es töten zu lassen. Klar, nicht ich setze das Gift- aber ich habe es angeordnet. Bei dem Gedanken wird mir mit einem Mal ganz anders und was eben noch als eine fantastische, alles lösende Idee erschien, ist plötzlich das Schlimmste und Verwerflichste, was passieren kann. Etwas, das man nicht zulassen darf.
Die Nadel ist noch nicht gesetzt und das alles einleitende Betäubungsmittel fließt noch nicht durch meine Adern. Doch wenn das Gift erst mal in mir ist, werde ich eine Mörderin sein. Ich will das Ding nicht, will es nicht in mir haben- aber ich will keine Mörderin sein. Das wäre wirklich das Schlimmste, was ich jemals gemacht habe.
Der Arzt kommt zu mir, klopft mit seinem wurstigen Zeigefinger an die Nadel und senkt sie zu meinem Arm. Er lächelt zufrieden, als würde er nicht gerade etwas Illegales tun und ein Wesen umbringen, sondern eher ein feines Stück Kuchen essen. Vielleicht wird er nach dieser Aktion Pause machen, in das Café im ersten Stock gehen und ein Stück Erdbeerkuchen essen. Er wird lächeln und leben und zufrieden sein. Vorallem würde er mit Sicherheit keine Schuldgefühle haben.
Ich denke daran, was ich alles getan habe und nicht mehr ungeschehen machen kann. Viele Dinge, die andere als böse bezeichnen würden aber die in meiner Situation immer notwendig gewesen sind. Nie bin ich auf den Gedanken gekommen, dafür Schuldgefühle haben zu müssen. Und jetzt kriechen sie mir eiskalt über den Rücken. Ich würde mit Sicherheit Schuldgefühle haben. Verflucht, ich werde sie haben und darin ersaufen. Ich komme von der Straße, habe Straße geatmet, gefühlt und gedacht, bis ich selbst kaum mehr als der Schmutz in den Gassen war. Niemals hatte ich Skrupel, konnte mir sie gar nicht leisten. Woher kommen jetzt diese Schuldgefühle? Ich verabscheue das Ding in mir, der Fremdkörper, der mich so krank und schwach macht- aber ich will nicht für dessen Tod verantwortlich sein. Niemand sollte für so etwas verantwortlich sein müssen. Die Nadel berührt meine makellose Haut und ich packe den Arzt am Ärmel.
„Nein. Stopp. Hören Sie auf!“
Er lächelt mir zu, als wäre ich ein dummes Kind, das nicht weiß, was es will. Was ich wohl auch bin.
„Keine Sorge, kurz vor Beginn werden alle nervös, ich mache das schon.“
Die Nadelspitze dringt pikend in meine Haut ein.
Zuletzt geändert von Kris. K. am 20.06.2009, 22:08, insgesamt 12-mal geändert.

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CM87
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Re:

von CM87 (20.06.2009, 12:30)
Hey, Kris!

Da hast du mal ein paar Anregungen von mir:

Er wird es wegsaugen und es wird sich anhören als würde man schlecht gewordenes Gulasch aus einem verbrannten Topf in die Spüle kippen und als würde der Ausguss mit den Brocken kämpfen, gluckern und rülpsen.


Davon abgesehen, dass ich nicht wusste, wer >er< ist, ein sehr gelungener Satz. Nur eine Kleinigkeit: der verbrannte Topf? Verbrannt wird ja wohl eher der Inhalt sein, sprich: das Gulasch, oder?

Ich wünschte ich hätte jemanden auf den ich wütend sein kann. Jemanden der daran Schuld ist.


>Ich wünschte, ich hätte jemanden, auf den ich wütend sein kann. Jemanden, der ...<

Aber wie auch immer das passiert ist ...


>das< ==> >es<

Das Phantom, das mir das angetan hat, ...


Zu viele >das<! :wink:

Niemanden, der an meiner Stelle büßen wird und keinen den ich dafür büßen lassen könnte.


>Niemand, der ...<

Die Sache wäre viel erträglicher wenn ich ein Feindbild hätte auf das ich mich jetzt konzentrieren könnte. Irgendein Schwein, auf das ich irgendwann, eines wunderschönen Tages mit einem Baseballschläger losgehen könnte.


>... viel erträglicher, wenn ich ein Feindbild hätte, ...<

>... irgendwann, eines wunderschönen Tages, mit ...<

Ja, dieses Ding in mir ist die Wurzel allen Übels wie es die alten Säcke in meinen Büchern sagen würden.


>... allen Übels, wie [es] die alten Säcke ...<

Ich lächle bei dem Gedanken, dass alles wieder so werden kann wie es gewesen ist. Ich zucke zusammen als ich etwas in mir spüre, dass ich nicht kenne.


>... so werden kann, wie es gewesen ist. Ich zucke zusammen, als ich etwas Fremdes in mir spüre.<

Es sind keine Blähungen aber irgendetwas blubbert. Kaum spürbar würde ich mich jetzt nicht verdutzt darauf konzentrieren. Als würden mir Luftblasen durch den Bauch schweben. Winzige Schmetterlingsflügel streifen mich von innen. Erst nach einigen Sekunden realisiere ich, dass das nicht von mir aus kommt. Es kommt von dem Ding in mir.


Der erste Teil des Ausschnitts, den ich nicht so gelungen finde. Ich würde versuchen, es ein wenig anders zu gestalten. >..., dass das nicht von mir aus kommt.< klingt besonders schräg! :lol:

17- oder 18 Woche?


>17. oder 18. Woche?<

Ich darf nichts fühlen, denn wenn ich es fühle muss ich anerkennen dass es lebt.


>... es fühle, muss ich anerkennen, dass es lebt.<

Aber wenn es lebt, wenn ich das anerkenne, das muss ich auch erkennen, dass ich gerade im Begriff bin es töten zu lassen.


>Aber wenn es lebt und ich es anerkenne, dann muss mir auch klar sein, dass ich gerade ...<

Dabei belasse ich es vorerst einmal. War jetzt hauptsächlich grammatikalisch alles, aber egal. Ich finde es gut zu lesen. Irgendwie auch spannend. Aber ich werds mir später nochmal als Ganzes anschauen, dann kann ich mehr dazu sagen.

Was du mit den Beistrichen anstellst, ist echt ein Wahnsinn! cheezygrin

Grüße,
chris

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (20.06.2009, 12:37)
Vielen Dank CM
Ich werde es gleich ändern- jaja diese verdammte Zeichnsetzung
Wahnsinn gut oder Wahnsinn schlecht :shock::

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CM87
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Re:

von CM87 (20.06.2009, 12:44)
Mein >Wahnsinn< war auf deine Beistrichsetzung bezogen. Und diesbezüglich kannst du dir das gut oder schlecht wohl selbst beantworten. :wink:

Finde ich aber nicht so schlimm, um ehrlich zu sein. Der Text gefällt mir, lockerer Stil. Aber wie gesagt: später mehr!

idebe
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Re:

von idebe (20.06.2009, 13:22)
Hallo Kris,

habe zwar gerade nicht viel Zeit, aber da mir dein Text gefällt, möchte ich trotzdem ein paar Anmerkungen machen.

Zur Zeichensetzung hat CM ja schon einiges gesagt.
"Dass" und "das" gerät auch häufiger durcheinander. Regel: wenn man es durch "dieses jenes welches" ersetzen kann, wird "das" geschrieben, sonst "dass".

Spezielle Anmerkungen:

Kaum spürbar würde ich mich jetzt nicht verdutzt darauf konzentrieren

--> Kaum spürbar, ...
(ohne Komma musste ich dreimal lesen, bis es mir klar war)

wurstigen Zeigefinder

--> Zeigefinger

Klar, ich setze nicht das Gift-

--> Würde ich umstellen: Klar, nicht ich setze das Gift -

Er wird lächeln und leben und würde mit Sicherheit keine Schuldgefühle haben.

wird/würde: Wenn du etwas Unterschiedliches ausdrücken willst, würde ich es in getrennten Sätzen sagen. So klingt es etwas merkwürdig.


Soweit erst mal. Möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, da du wohl gerade am Bearbeiten bist. Aber wie gesagt: den Text finde ich spannend!

Grüße
Ina

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (20.06.2009, 13:37)
Danke idebe- habe ich schon geändert-
Mein Goooott mein Zeigefinder- aha, is ja klasse- meine Inkopetenz meinen Text Korrektur zu lesen PLUS mein grottiges Rechtschreibprogramm- Kommafehler verkrafte ich ja noch aber das es DAS nicht findet, ist schrecklich :(

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Kyra Anderson
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Re: Zwischen Leben und Tod- Die Abtreibung

von Kyra Anderson (20.06.2009, 20:59)
[quote="Kris. K. Welches Phantom, mir das auch angetan hat, es gesichtslos und wird auch kein Gesicht bekommen.

Es sind keine Blähungen aber irgendetwas blubbert. Kaum spürbar, würde ich mich jetzt nicht verdutzt darauf konzentrieren. Als würden mir Luftblasen durch den Bauch schweben. Winzige Schmetterlingsflügel streifen mich von innen. Erst nach einigen Sekunden realisiere ich, dass das nicht ich bin. Es kommt von dem Ding in mir.
[/quote]

Im ersten Satz fehlt ein "ist" gesichtslos ;-)

Zum zweiten Satz: Ich weiß nicht. Aber was soll denn da schon blubbern und machen? In meiner Schwangeschaft habe ich in den ersten Wochen nichts gespürt, außer dass ich für 2 gegessen habe und große Brüste bekommen habe. Im Bauch war so nichts zu merken. Aber vielleicht gibt es da ja andere Erfahrungen!

Ansonsten: Sehr gut zu lesen! thumbbup
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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (20.06.2009, 21:03)
Es gibt andere Erfahrungen Kyra, nicht von mir aber aus der Verwandtschaft- es kann durchaus blubbern (zumindest soll es sich so ähnlich anfühlen)
-danke wegen dem "ist". cheezygrin

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Kyra Anderson
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Re:

von Kyra Anderson (20.06.2009, 21:10)
Kris. K. hat geschrieben:
Es gibt andere Erfahrungen Kyra, nicht von mir aber aus der Verwandtschaft- es kann durchaus blubbern (zumindest soll es sich so ähnlich anfühlen)
-danke wegen dem "ist". cheezygrin


Gern geschehn! cheezygrin

Also lass es blubbern ;-)
und schreib weiter! Es liest sich gut!

LG
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CM87
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Re:

von CM87 (20.06.2009, 21:11)
Welches Phantom, mir das auch angetan hat, es ist gesichtslos und wird auch kein Gesicht bekommen. Niemand, der an meiner Stelle büßen wird und keinen den ich dafür büßen lassen könnte. Die Sache wäre viel erträglicher, wenn ich ein Feindbild hätte auf das ich mich jetzt konzentrieren könnte.



Welches Phantom, (weg damit!)mir das auch angetan hat, es ist gesichtslos und wird auch kein Gesicht bekommen. Niemand, der an meiner Stelle büßen wird und keinen, den ich dafür büßen lassen könnte. Die Sache wäre viel erträglicher, wenn ich ein Feindbild hätte, auf das ich mich jetzt konzentrieren könnte.

Sorry, aber ich dachte, sonst vergesse ich es bis zum nächsten Lesen.

Grüße,
chris
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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (20.06.2009, 21:19)
Scheiß Kommata dozey: dozey: dozey: dozey: - ich wünschte ich wäre Kleist- der hat die Kommata nicht nach Regeln sondern nach Gutdünken gesetzt :cry: :cry: :cry: :cry: - andererseits- wenn ich Kleist wäre, wäre ich jetzt tot :shock::

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CM87
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Re:

von CM87 (20.06.2009, 21:28)
Jaja, Kris - immer vorsichtig sein mit Wünschen! cheezygrin

Deine Konsequenz als Kommata-Ungeheuer hier im Forum wäre gewiss nur schwer zu ersetzen! :P
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Re:

von Kris. K. (20.06.2009, 21:38)
Ach, mach dich nicht nass CM- einer muss es ja sein - ich war schon immer ein Märtyrer cheezygrin cry:: cry::

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Re:

von CM87 (20.06.2009, 21:41)
Ich schätze die guten Gespräche mit dir sehr. cheezygrin thumbbup
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Re:

von Kris. K. (20.06.2009, 21:43)
:lol:
Zuletzt geändert von Kris. K. am 20.06.2009, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.

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