Search Inside

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


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Heidi Gotti
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Search Inside

von Heidi Gotti (29.06.2007, 14:30)
Wer findet es gut, hat Erfahrung damit?
Scheinbar geht das nur vom Verlag aus und BoD erledigt das, was ich persönlich gut finde.
Was könnt ihr dazu sagen?
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der schönste deines Lebens zu werden.

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (29.06.2007, 22:43)
Hallo Heidi!

Vermutlich stehe ich auf einer langen Leitung, aber ich verstehe Deinen Eintrag nicht.

Heidi schreibt:


Wer findet es gut, hat Erfahrung damit?


Worum geht es hier?

Viele Grüße

wgbajohr
Die Veränderung der Welt beginnt bei jedem Einzelnen
Etwas beeinflussen zu können heißt, dafür verantwortlich zu sein
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Heidi Gotti
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Re:

von Heidi Gotti (29.06.2007, 23:21)
Bei "search inside" kannst du in deinem Buch bei amazon ein paar Seiten - weiß im Moment nicht wieviele - blättern und lesen.
Wollte nur wissen, ob jemand das gut findet, was er darüber gehört hat, also welche Erfahrungen er damit gesammelt hat.
Gib jedem Tag die Chance,

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julia07
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Für und Wider

von julia07 (30.06.2007, 11:33)
Hallo Heidi,
auch ich habe mich kürzlich mit dem Thema befasst. Hier meine Info:

Genaue Info dazu erhältst Du z. B. direkt auf der Amazon-Homepage, aber auch an vielen anderen seriösen Stellen.

Was ich (beim ersten Querlesen) nicht herausgefunden habe, ist, ob dieser Service Gebühren kostet.

Damit man überhaupt teilnehmen kann, muss man einen Vertrag schliessen, der eine bestimmte Laufzeit hat! Diesen kann nur der Rechteinhaber abschliessen, z. B. Autor oder Verlag. Dementsprechend kann es m. M. nach nicht möglich sein, dass z. B. BoD das "automatisch" macht.

Meine Recherche in diversen Foren u.s.w. zeigten, dass viele Warnungen bezüglich "leichters Umgehen" des Copyrights bestehen.

Ich werde "Search Inside" erst einmal nicht nutzen, sondern bei der guten alten Leseprobe bleiben :?

Viele Grüsse, Julia

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (30.06.2007, 12:18)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 28.07.2009, 15:14, insgesamt 1-mal geändert.

danysahne

Re:

von danysahne (30.06.2007, 13:56)
Also, ich habe vorhin mal bei Amazon ein wenig gestöbert und auch das Search Inside ausprobiert.

So ist es ja eine nette Idee, aber was ist daran so anders als bei einer Leseprobe? Sind ja eh nur ein paar Seiten die man lesen kann ( jedenfalls bei den Büchern, die ich ausprobiert habe ). Na gut, man kann sich mal ansehen, wie das Buch "gebaut" ist, also das Aussehen der Seite begutachten. Aber sonst??? Mir reicht auch weiterhin die normale Leseprobe. Aber jeder soll es halt so machen wie er mag :)

julia07
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Missbrauch + Risikoabwägung

von julia07 (30.06.2007, 14:26)
Hallo Dany,
das dachte ich auch erst – eine weitere Leseprobe.
Der Unterschied besteht darin, dass für eine Leseprobe nur ein ganz bestimmter (winziger) Teil des Textes zur Verfügung gestellt, bzw. im entsprechenden Datenarchiv liegt, bei Search Inside ist das aber das gesamte Buch samt Umschlag und hierbei liegt die Gefahr. Offiziell sichtbar, bzw. verfügbar, ist jeweils nur ein kleiner Teil im Originallayout. Dieser ist aber bei jeder Suche ein anderer, sofern man die Suchworte ändert. Ein extrem fleissiger Sucher, bzw. einer mit einer cleveren Software, die das für ihn erledigt, kommt so an das ganze Buch. Das ist besonders ärgerlich für die Autoren von Büchern, deren Inhalt auch "Stückweise" brauchbar ist. Das klassische Beispiel sind hier 'exotische' Kochbücher.

Hallo Andreas,
ich habe seit 2006 bisher drei Bücher bei BoD veröffentlicht und bin nicht ein einziges Mal zu Search Inside gefragt worden.
Was den Missbrauch von Search Inside oder anderen Volltextsuche(r)n anbetrifft, so ist das Problem für Leute wie mich, in meiner Funktion als Nebenerwerbsschreiberling von Belletristik, sicher nicht gravierend. Für mein Sachbuch allerdings, sehe ich das aus einem anderen Blickwinkel.
Was die „Technik des Missbrauchs“ anbetrifft, so findet man in der unendlichen Weite des Internet Dutzende von Hinweisen, was alles möglich ist - wie zu allem, was man eigentlich nicht darf. Amazon selbst hat letztes Jahr jemandem seine Hacker-Software (zum Zusammensetzen der einzelnen, gestohlenen Seiten) abgekauft! Das muss man sich einmal vorstellen…
Ganz trivial ist ein gesundes Misstrauen gegenüber Search Inside also nicht, aber die Auswirkungen sind natürlich für jeden anders und deswegen muss jeder für sich selbst das eventuelle Risiko abwägen.

Viele Grüße, Julia

p.s. Übrigens gibt es auf der Homepage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ein Info-Papier aus dem Jahre 2005, was deren Rechtsverdreher zu dem Thema sagen.

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Heidi Gotti
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Re:

von Heidi Gotti (30.06.2007, 23:08)
Ich danke euch für eure Antworten.
Bei meinem ersten eigenen Buch kommt man beim "Search Inside" bis zu Seite "13", es sind aber zwei Schmutzseiten und die Seite, in der Titel usw. angegeben sind, auch mit dabei. Dann beginnt es bei "weitere Seite" wieder von vorne.
Ich wurde von BoD ebenfalls nicht gefragt, als dieses Buch Mitte 2005 herauskam. Auch erfuhr ich es von anderen Autorinnen, bei denen das search inside ebenfalls besteht.
Kann mir aber nicht vorstellen, dass man auf diese Weise das ganze Buch lesen kann, wenn es ab einer bestimmten Seite aufhört.
Bei meinem zweiten Buch, das bei einem anderen Verlag herauskam, gibt es dieses "Angebot" nicht. Ich wurde auf meine Nachfrage eben auf die Gefahr hingewiesen, dass man das Buch gesamt evtl. lesen könnte.
Deshalb hier auch meine Anfrage an euch.
Danke für die Beiträge
Heidi
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danysahne

Re:

von danysahne (30.06.2007, 23:31)
Hallo Julia und Heidi,

wie gesagt: ich habe bei allen Exemplaren nur ein paar Seiten lesen können. Daher ist es für mich nichts weiter als eine "modernere" Leseprobe.

Aber zu den anderen Meinungen: Einer meiner Freunde ist von Beruf Hacker und daher: Wenn man etwas komplett haben möchte, bekommt man es mit den entsprechenden Programmen auch. ;)

Ich finde, eine stinknormale Leseprobe reicht vollkommen. Oder wie seht Ihr das?

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Heidi Gotti
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Re:

von Heidi Gotti (30.06.2007, 23:37)
Ja, du hast recht. Da es sich aber bei meinem Buch um meine eigene Biografie handelt, wird es wohl nicht so interessant für Hacker sein.
Bin nur richtig froh, dass es beim Fortsetzungsband dieses Search Inside - eben auf Anraten dieses Verlages - nicht mehr gibt.
Danke für deine Auskunft. Irgendwie war ich beunruhigt, weil auch der Verlag seine Bedenken verkündete.
Gute Nacht - bin sehr müde - wir waren den ganzen Tag bei einem Internettreffen und schon die Fahrt war nicht ganz einfach.
Gib jedem Tag die Chance,

der schönste deines Lebens zu werden.

Rita Hajak

Re:

von Rita Hajak (30.06.2007, 23:59)
Hallo Heidi und alle anderen,

ich bin auch erst kürzlich zufällig bei Amazon darauf gestoßen, das mein Buch über "Search inside" zu finden ist und bis zur Seite 12 lesbar.
Aber mich hat nie jemand um Zustimmung gebeten.
Doch wie Dany schon bemerkte, ist es auch nur wie eine Leseprobe.

Gute Nacht!
Rita

danysahne

Re:

von danysahne (01.07.2007, 00:35)
Ich möchte noch ergänzen zu diesem Thema:

Für mich als Autor würde ich es nicht besonders toll finden, wenn jemand mein Buch wer weiss wie weit lesen kann. Eine Leseprobe, die (gut gewählt) neugierig macht, sollte vollkommen reichen. Anders würde ich es auch persönlich nicht machen und auch nicht erlauben!!!!

hwg
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Re:

von hwg (01.07.2007, 08:35)
Da ich lange Texte am Bildschirm nicht gerne lese, drucke ich sie aus. Ich nehme ich mir auch nicht immer die Zeit, diese Ausdrucke sofort komplett zu lesen und "archiviere" sie vorerst nach Interesse und Qualität.

An Lesestoff herrscht bei mir kein Mangel. Ich bekomme von etlichen Autoren auch immer wieder Manuskripte zur Begutachtung, zudem von Verlagen zahlreiche Leseexemplare zwecks Rezension. Somit habe ich an dem genannten und mir bisher nicht bekannt gewesenen Search Inside gar kein Interesse und erlaube mir darüber auch kein Urteil.

Allen Mitdiskutanten einen angenehmen Sonntag!

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hawepe
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Re:

von hawepe (01.07.2007, 12:47)
Hallo,

danysahne hat geschrieben:
Wenn man etwas komplett haben möchte, bekommt man es mit den entsprechenden Programmen auch. ;)


Klar, aber man sollte die Gefahr trotzdem nicht ueberschaetzen. Wer von uns BoD-Autoren ist schon so interessant, dass es einen Massenandrang auf seine Buecher gibt ;-)

Die allerwenigsten potentiellen Leser duerften ueber die entsprechenden Fachkenntnisse verfuegen.

Sehr viel groesser ist das Risiko, dass Leser ein Buch an Freunde verleihen oder dass Buecher aus Bibliotheken ausgeliehen werden.

Einen schoenen Sonntag,

Heinz.

Versailles
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SearchInside Freigabe im Buchvertrag

von Versailles (01.07.2007, 13:03)
Hallo und einen schicken Sonntag euch allen.

Am vergangenen Freitag kam mein von BoD unterzeichneter Buchvertrag zurück und ich habe noch einmal hineingesehen (ist ja grundsätzlich nie verkehrt :wink: ). Also, ich habe mit einem Kreuz die Druckfreigabe (unabhängig von der Onlinefreigabe) und mit einem weiteren Kreuz das "search inside" freigegeben. Ich zitiere:

Bitte stellen Sie mein Buch kostenlos bei Amazon "Search Inside!"und Google "Buchsuche" ein.

Ich hoffe, ich konnte helfen :D


Mein Referenzexemplar ist übrigens Mitte Juni gekommen (ganz-stolz-bin :!: ), wenige Tage danach war es mit dem Autorenportrait auf bod.de und seit Ende dieser Woche (oder eher?) ist es bei libri.de gelistet. Bin gespannt, wie lange es dauert, bis amazon es eingestellt hat. Das es laaaange dauern kann, habe ich hier schon das eine oder andere Mal gelesen.

So, das wollte ich auch noch mal kurz loswerden :)

Liebe Grüße
Amalia
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DIE COMTESSE ab sofort als "EDITION BOD"
www.comtesse-heloise.de

Autorenphoto von J. Nemeth, Photostudio Kannengiesser, 58095 Hagen (2007)

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