freie Autorentätigkeit

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Nitram
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freie Autorentätigkeit

von Nitram (14.07.2009, 10:55)
Hallo Gemeinde!
Ich hoffe, dieser Beitrag ist nicht zu sehr "off-topic" weil es hier ja in erster Linie um Bücher geht.
Aber vielleicht ist es trotzdem für manche von euch interessant:
Ich schreibe seit kurzem für ein Online-Magazin. Suite101 heisst es (www.suite101.de), es handelt sich um eine noch junge deutsche "Filiale" eines amerikanischen Stammhauses.
Das Schreiben von Artikeln macht - bis jetzt zumindest - viel Spaß!
Wenn sich jemand von euch dafür interessiert: Einfach als freier Autor bewerben, nähere Infos dazu findet ihr auf der HP von Suite101.

Ich habe bis jetzt zwei Artikel veröffentlicht und mich würde natürlich eure Meinung bzw. Kritik sehr interessieren.
Hier sind sie:
http://entwicklungshilfe.suite101.de/ar ... t_in_ghana
http://personalfuehrung.suite101.de/art ... teamarbeit

Danke und noch mal sorry für das "off-topic"
LG
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

hwg
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Re:

von hwg (14.07.2009, 11:04)
Eine für mich unvermeidliche Frage :lol: :
Wird für die Texte ein Honorar bezahlt?
Neu im JBL-Literaturverlag: H. W. Grössinger, "Fallweise heiter, manchmal bewölkt" - Glossen, Feuilletons und Kurzgeschichten, die zum Schmunzeln verleiten und mitunter zum Nachdenken anregen wollen. Auch über Amazon erhältlich!

Nitram
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Re:

von Nitram (14.07.2009, 11:31)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Eine für mich unvermeidliche Frage :lol: :
Wird für die Texte ein Honorar bezahlt?


Ja.
Es gibt ein Tantiemen-Modell, die Auszahlungshöhe ist abhängig davon, wie viele Online-Leser den Artikel ansehen und - wie ich es verstanden habe - wird auch die Anzahl der Clicks auf die Werbe-Links einberechnet.

Ich mache es vor allem, weil es mir Freude macht, ich meine Ansichten mitteilen kann und eine neue Art des Schreibens kennenlerne.
Gruss
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage

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hwg
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Re:

von hwg (14.07.2009, 14:37)
Nitram, besten Dank!
Neu im JBL-Literaturverlag: H. W. Grössinger, "Fallweise heiter, manchmal bewölkt" - Glossen, Feuilletons und Kurzgeschichten, die zum Schmunzeln verleiten und mitunter zum Nachdenken anregen wollen. Auch über Amazon erhältlich!

AFV

Re:

von AFV (14.07.2009, 18:16)
Hallo Nitram,

Deine Lust zu dieser Geschichte ehrt dich, aber irgendwann muss man auch mal einen Schritt vorwärts gehen.

Solche Portale gibt von der Vielzahl wie Sand am Ozean, genau wie Foren oder irgendwelche Literaturportale, wo man zwar eingeladen wird, mitzuwirken, aber halt ehrenamtlich. Und wer soll dass denn alles lesen?

Das ist dann doch zuviel der Ehre ...

book:Literarischen Gruß

Jens

Nitram
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Re:

von Nitram (14.07.2009, 20:32)
AFV hat geschrieben:
Solche Portale gibt von der Vielzahl wie Sand am Ozean, genau wie Foren oder irgendwelche Literaturportale, wo man zwar eingeladen wird, mitzuwirken, aber halt ehrenamtlich.

Hallo Jens,
vielen Dank für dein Feedback!
Hast du meinen Beitrag wirklich genau gelesen? cheezygrin
Da steht nämlich kein Wort von "ehrenamtlich".
Man bekommt sehr wohl ein Honorar, welches natürlich von der Resonanz, welchen der Artikel erzielt, abhängig ist.

Dass ich die Sache nicht aus pekuniären Überlegungen mache, sondern für mich andere Motive ausschlaggebend sind, steht auf einem anderen Blatt.

Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage

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Richymuc
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Re:

von Richymuc (14.07.2009, 20:59)
Hallo,

in erster Linie soll es ja Spaß machen. Freude am Schreiben halt.
Die Texte sind nach meiner Meinung gut geschrieben und informativ.

Nitram ich mach Dich jetzt Ferien reif und lese die Beiträge 5000x, hoffe die Klicks reichen für einen schönen Urlaub cheezygrin

Gruß Richard

Habe Dich auf meiner Pinnwand entdeckt thumbbup
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

Nitram
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Re:

von Nitram (14.07.2009, 21:06)
Richymuc hat geschrieben:
Nitram ich mach Dich jetzt Ferien reif und lese die Beiträge 5000x, hoffe die Klicks reichen für einen schönen Urlaub cheezygrin


Danke, sehr nett! :D :D :D
Zählt aber leider nicht, das wäre zu einfach....
LG
Nitram
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Nitram
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Re:

von Nitram (14.07.2009, 21:09)
Richymuc hat geschrieben:
Habe Dich auf meiner Pinnwand entdeckt thumbbup


Natürlich, ist doch Ehrensache!
Ich häng schon eine ganze Weile da.... cheezygrin
LG
Nitram
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AFV

Re:

von AFV (14.07.2009, 21:13)
@Nitram,

Ich zielte mit dem Ehrenamtlich auch nicht auf dein Schaffen ab, sondern vielmehr auf die zahlreichen Portale, die eben so etwas für "Schreiber" die ihre "Schreibe" veröffentlichen wollen, anbieten.

Du schreibst dass du sehr wohl anhand der Klicks verdienen würdest. Wird nicht viel werden, durch die zahlreichen, und bekannteren Portale, wo man schon einmal eher liest, als im Portal xxx.

Ich will dir auch nicht den Spaß verderben, ist deine "vergeudete" Zeit.

book: Gruß

Jens

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (15.07.2009, 11:08)
steter Tropfen höhlt den Stein cheezygrin
und die Fingerübungen sind nicht zu unterschätzen....
smart2
Mimi und der große Brand
Geschichten für ....
www.blix-derneueselbstverlag.de
www.geschichtenfuer.blogspot.com

Nitram
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Re:

von Nitram (15.07.2009, 11:23)
AFV hat geschrieben:
Wird nicht viel werden, durch die zahlreichen, und bekannteren Portale, wo man schon einmal eher liest, als im Portal xxx.


Sorry, aber das stimmt so nicht.
Natürlich gibt es bekanntere und weniger bekannte Portale.
Aber:
die meisten Leser eines Artikels kommen nicht über das Portal, sondern über die Suchmaschinen zum Artikel.
Gib z.B. in Google im Suchfenster ein: "Probleme in Ghana" und du kommst zu dem Artikel, den ich darüber geschrieben habe.
Natürlich kommt es dann darauf an, gute Keywords zu verwenden, die nicht nur logisch zum Artikel passen und nach denen in Google auch gesucht wird, Überschriften in einer für Suchmaschinen erkennbaren Ordnung zu verfassen...
Eben jene Dinge, die beachtet werden sollten, wenn man in Suchmaschinen gefunden werden will.

Zu "pekuniären Motiven":
Geld ist m.E. sowieso kein gutes Motiv für das Schreiben.
Jemand, dem es rein darum geht, möglichst viel Kohle zu machen, ist gut beraten, die Schreiberei bleiben zu lassen und statt dessen eine Döner-Bude aufzumachen.
Ist zumindest meine Meinung.
Aber es ist ein gutes Gefühl, für seine Arbeit Anerkennung zu erhalten, dies kann jedoch in vielerlei Form erfolgen, nicht nur in Geld.

Mir macht das Schreiben nicht nur Spaß, ich schätze auch die Möglichkeit, anderen damit meine Sichtweise bzw. Ansichten mitteilen zu können.
Ein Beispiel:
Über Entwicklungshilfe ist schon sehr viel geschrieben worden. Dass Bildung der Schlüssel zur Entwicklung und daher der Weg aus dem Elend ist, darüber besteht ebenfalls ein breiter Konsens.
Aber der Hintergrund, dass viele Familien in der Dritten Welt ihre Kinder nicht zur Schule schicken können, weil diese zum Lebensunterhalt der Familie als Schuhputzer, Strassenverkäufer o.ä. beitragen müssen - diesen Aspekt fand ich in einschlägigen Berichten zu wenig berücksichtigt.
Und da macht es eben Freude, durch eigene Worte, Dinge zu ergänzen und vielleicht auch dazu beizutragen Stimmungsbilder etwas "zurecht zurücken".
So, jetzt hör ich auf, sonst wird´s endgültig "off-topic".
Gruß
Nitram
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hwg
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Re:

von hwg (18.07.2009, 10:56)
Hallo Nitram,

auch hier kommt mir wieder Deine Ansicht geldverdienender Autor soll besser Inhaber einer Dönerbude werden unter.

Glaubst Du nicht auch, dass vielgelesene und daher gut verdienende Buchautoren, denen Dein Anliegen ebenfalls am Herzen liegt und darüber schreiben, eine vielfache Wirkung bei den Lesern erreichen können? Und es gibt eine Reihe von Schriftstellern, die einen Teil ihrer Honorare der Entwicklungshilfe zur Verfügung stellen.

Mich stört einfach die Unterscheidung zwischen schreibenden Idealisten und finanziell situierten und Deinen Absichten gerecht werdenden Schriftstellern. Beide Spezies sind notwendig, um der Sache zu dienen!

Gruß Hans
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Nitram
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Re:

von Nitram (18.07.2009, 13:06)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Glaubst Du nicht auch, dass vielgelesene und daher gut verdienende Buchautoren, denen Dein Anliegen ebenfalls am Herzen liegt und darüber schreiben, eine vielfache Wirkung bei den Lesern erreichen können? Und es gibt eine Reihe von Schriftstellern, die einen Teil ihrer Honorare der Entwicklungshilfe zur Verfügung stellen.

Hallo Hans,
da besteht vielleicht ein kleines Missverständnis.
Natürlich teile ich deine Ansicht, du hast vollkommen recht!
Warum soll ein Autor, der eine Sache vertritt, die ihm wichtig ist, nicht auch damit - gut - verdienen?
Er wendet ja auch seine Zeit dafür auf, also finde ich das nur gerecht.
Ausserdem geht es ja - wie du richtig schreibst - um die Verbreitung eines Gedankengutes und da ist ein erfolgreicher Autor klar im Vorteil.
Was ich meinte:
Jemand, dem es NUR um die ganz große Kohle geht, (ohne eine Mission oder Botschaft dahinter), der sich also nicht zum Schriftsteller berufen fühlt, sondern sich gewissermassen "prostituiert" (weiss nicht, ob der Ausdruck passend ist), für den gibt es vielleicht zielführendere Wege.
Weil ich auch bezweifle, dass aus so jemandem überhaupt ein viel gelesener Schriftsteller werden kann.
(Ausnahmen gibt es sicher, aber wie groß ist die Chance, eine solche zu werden?)
Aber natürlich kann und soll man für seine Arbeit auch entsprechend entlohnt werden, das ist auch ein menschliches Grundbedürfnis.

Ich wollte in meinem Posting eigentlich zum Ausdruck bringen, dass es mir nicht um die "Click-Raten" geht, sondern um die Möglichkeit, Leser zu erreichen, habe mich da anscheinend etwas missverständlich ausgedrückt, sorry. :(

Herzliche Grüße
Nitram

PS: Alle Erlöse aus meinen - derzeit leider noch bescheidenen - Buchverkäufen gehen an "Menschen für Menschen" die Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm.
www.menschenfuermenschen.at
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hwg
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Re:

von hwg (18.07.2009, 14:44)
Hallo Nitram, alles klar!

An Deiner ehrenvollen selbst gestellten Aufgabe hege ich gar keinen Zweifel und wünsche Dir dazu auch den wichtigen Erfolg!

Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn wer um des literarischen Schreibens wegen schreibt und für Veröffentlichungen auf eigene Kosten sorgt.

Doch da hier manchmal Geld verdienende Nicht-BoD-Autoren der "Verdienstgeilheit" geziehen und deswegen mitunter "verteufelt" werden, habe ich mich einmal mehr zu einer Klarstellung veranlasst gesehen.

Kollegialen Gruß!
Hans
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