Wer nicht wirbt, der stirbt - 2. Teil

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Gerhard
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Wer nicht wirbt, der stirbt - 2. Teil

von Gerhard (30.07.2009, 15:35)
Mir ist, angeregt durch einige Ideen hier im Forum, auch ein vielleicht interessanter Gedanke gekommen. Ist aber noch nicht so ganz durchdacht.

Wie wäre es mit einer "Wanderausstellung" unserer Bücher. Wenn ich bei diesem Wetter in der Stadt herum laufe, sehe ich in den Kaffees Gäste, die in irgendwelchen Zeitungen blättern. Könnten wir nicht 10 oder 20 Bücher zusammenstellen und die jede Woche in einer anderen Stadt in einem Kaffee oder so auslegen? Mit Flyern natürlich und für den Inhaber des Kaffees natürlich kostenfrei! Die Bücher sollen nicht gekauft werden, sondern nur angesehen werden können. Wem der Inhalt gefällt, kann einen Flyer mitnehmen und das Buch im Buchhandel bestellen.

Nach einer Woche oder so werden die Bücher zusammengeräumt und zu einem anderen Autoren in einer anderen Stadt geschickt, der sie dort auch irgendwo auslegt.

Ok, die Bücher sind nach 5 oder 10 Städten wahrscheinlich nicht mehr zu gebrauchen und ich weiß auch noch nicht so richtig, wie man den Bücherschwund weitestgehend verhindern kann. Aber vielleicht hat jemand von euch da irgendwelche Ideen.
Herzliche Grüße
Gerhard

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klaasen1
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Re:

von klaasen1 (30.07.2009, 15:39)
ich bin seit 1973 konzertveranstalter und denke: werbung in diesem stil bringt nichts. wenn, dann richtig oder gar nicht.


8)
ich bin ein hut weil ich meinen kopf nicht finde

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (30.07.2009, 15:40)
Lieber Gerhard!

Ganz spontan: Ich finde deine Idee interessant ...
genau wie dein tolles Buch, das ich nun fast durch habe und über das ich noch einmal ausführlicher schreiben werde ...! Kompliment! :lol:

Gruß, Barbara

PS: das einzige schade (öh, sagt man das so...?) bei der idee ist, dass Interessierte nicht gleich kaufen können ... hm!

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Mondwolf
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Re:

von Mondwolf (31.07.2009, 13:28)
Hallo Gerhard!

Idee einfach super, muß aber in der Praxis einfacher werden.

Wie wäre es wenn sich ein paar Autoren zusammen tun und ein eigenes "Buchjournal" auf dem PC ausdrucken und es dann gebündelt/verleimt (in Kopyshops kostet das 2 Euro) in Cafes auslegen.

So kann jeder Autor eine DIN A4 Seite selber gestalten (mit Leseprobe) und dann als Mail weiterschicken.

Wenn sich 10 Autoren zusammenschließen, dann hätten wir ein 10 Seitiges "Journal" was in 10 unterschiedlichen Städten ausliegt? Das wäre doch was, oder?
Kostenaufwand für jeden vielleicht 3 Euro für den Ausdruck und die "Verleimung" der Blätter.

Also ich wäre dabei, wer noch? Jetzt bräuchten wir nur noch einen tollen Titel für unser "Journal"
Umzugsratgeber "Schwäbischer Single Umzug"
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Conny
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Re:

von Conny (31.07.2009, 13:54)
Hallo Gerhard!
Deine Idee ist sehr interessant!
Ich frage mich nur ob es besser ist die Bücher auszulegen oder das mit dem Buchjournal zu machen.
Aber ist ein Buchjournal nicht das Gleiche wie "gebündelte Flyer"? Wird so etwas gelesen?

LG, Conny
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
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büchernarr

Re:

von büchernarr (31.07.2009, 14:29)
Hallo Mondwolf,
einen Testlauf in passenden (wenigen) Läden (Frisöre, Ärzte, Cafes z.B.) fände ich durchaus interessant. Hier würde ich mitmachen.
Für einen Test in einer beliebigen Stadt würde nur ein Organisator benötigt und eine recht geringe Stückzahl "Superflyer".
Gruß
Bernd

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (31.07.2009, 14:34)
Hallo, Gerhard.

Auch diese Idee ist interessant! thumbbup

Aber ich halte es da ähnlich wie klaasen1, entweder ganz oder gar nicht. Bloß anschauen ist ein Tropfen auf den heißen Stein, denn wenn man einem Kunden sagt "Tschuldigung, aber kaufen können sie hier nicht, das müssen sie leider von zuhause aus tun" wird bei mindestens der Hälfte der Betroffenen eine Art der Enttäuschung aufkommen. Den Aufwand halte ich im Vergleich zu den Einnahmen für zu hoch.

Herzliche Grüße,
Thorsten

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Conny
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Re:

von Conny (31.07.2009, 14:35)
Und evtl. würde dann keiner was bestellen. Klingt zumindest wahrscheinlich ...
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Conny
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Re:

von Conny (31.07.2009, 14:38)
Ich hab noch was vergessen.

Wenn es aber so laufen sollte, dass man Bücher quasi vorrätig hat um sie direkt zu verkaufen, wäre der Aufwand jedoch immens!

Jeder müsste dann mehrere Titel entweder auf Kommission beim Autor käuflich erwerben oder aber er müsste permanent Überweisungen tätigen, wenn denn ein Buch verkauft worden ist.
Das stelle ich mir zu aufwendig vor.

Vielleicht kann man ja anhand der Buchbroschüre mit signierten Exemplaren locken??? Bestellung dann direkt beim Autor ...

LG, Conny
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Conny
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Re:

von Conny (31.07.2009, 14:43)
Nochmal ich ... Hab schon wieder was vergessen!

Wer möchte, kann aber gerne mal einen Testlauf mit mir machen.
Vorraussichtlich werde ich im November wieder an der hiesigen Buchmesse teilnehmen. Da stellen Autoren aus der Region ihre Bücher aus und können auch käuflich erworben werden.

Wer möchte, kann mir ja mal laut Gerhards Vorschlag ein Exemplar zuschicken, welches ich dann mit ausstelle.
Käuflich zu erwerben ist dann aber nur mein Buch ...
Flyer mitschicken wäre natürlich von Vorteil, damit der potenzielle Käufer was in der Hand hat.

Nach der Buchmesse schicke ich dann die Bücher auch gerne wieder retour.

Ob es was gebracht hat, ließe sich dann aktuell hier diskutieren.

LG, Conny
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Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (31.07.2009, 14:45)
Conny hat geschrieben:
Wenn es aber so laufen sollte, dass man Bücher quasi vorrätig hat um sie direkt zu verkaufen, wäre der Aufwand jedoch immens!


Ganz genau! Darum müsste ein Kompromiss her ...

Conny hat geschrieben:
Vielleicht kann man ja anhand der Buchbroschüre mit signierten Exemplaren locken??? Bestellung dann direkt beim Autor ...


... ist schon einmal ein guter Ansatz. Aber wer garantiert dem Autor, dass der Kunde nach ca. 2 Wochen, wenn er dann sein signiertes Exemplar erhalten soll, auch bezahlt? Das müsste dann wahrscheinlich schriftlich festgehalten werden. Was denkt ihr, würden das ausreichend viele tun?

Rita Hajak

Re:

von Rita Hajak (31.07.2009, 15:00)
Ich mag jetzt nicht alles nachlesen, aber hier wurde schon der Vorschlag
einer Leseprobe gemacht.

Einmal gefaltet, (DIN A4 oder DIN A5) vorne die Buchpräsentation und innen eine kleine Leseprobe.

Die in Cafes ausgelegt oder in anderen entsprechenden Räumlichkeiten, zeigt vielleicht bei manchem Interesse???? Natürlich zum Mitnehmen.

Ausgelegte Bücher werden angelesen und sobald man das Cafe verlassen
hat, vergessen.


LG.Rita

Thesken

Re:

von Thesken (31.07.2009, 21:10)
Bei dem "Superflyer" mit Leseproben wäre ich auch dabei, Auslageorte Unna (meine Heiatstadt) und Dortmund(wollte ich sowieso mal wieder hin :wink: ).

Würde mich bereit erklären, drei bis vier Flyer unterzubringen. Eventuell kann ich auch noch eine Autorenfreundin aus Jena überzeugen, mitzumachen.

Liebe Grüße,
Theresa

Gerhard
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Re:

von Gerhard (02.08.2009, 13:11)
Das Problem ist, dass ein Verkauf der Bücher in einem Café ungemein aufwändig für den einzelnen ist. Die Bücher müssten immer vorrätig, die Abrechnungen müssten penibel genau sein und der Café Besitzer möchte vielleicht auch einen Anteil. Dazu käme noch, dass Bücher in Deutschland nur von ausgebildeten Buchhändeln verkauft werden dürfen, es könnte also auch rechtliche Probleme geben.

Wenn wir aber nur ausstellen, haben wir all diese Probleme nicht. Und der Einwand, wenn ein Buch mal angelesen wurde, wird es sofort wieder vergessen, wenn man draußen ist, halte ich nicht für richtig. Wenn ich ein Buch gut finde, schaue ich, ob ich einen Flyer oder so etwas mitnehmen kann um mir das Buch dann zu kaufen.

Die Bücher also gleichzeitg auch in dem Café zu verkaufen, halte ich für einen gigantischen Aufwand mit erheblichen Kosten für alle Beteiligten. Die Bücher nur für eine gewisse Zeit mit entsprechenden Flyern die man mitnehmen kann, auszulegen ... da ist der organisatorische Aufwand wesentlich geringer.
Herzliche Grüße

Gerhard



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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (02.08.2009, 14:36)
Dazu käme noch, dass Bücher in Deutschland nur von ausgebildeten Buchhändeln verkauft werden dürfen, es könnte also auch rechtliche Probleme geben.


das wußte ich nicht.
aber in meinem supermarkt ums eck gibt es auch bücher und an fast jeder tankstelle. wie kann das sein?
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Sylvia B. ist Mitautorin in der Schriftstellergemeinschaft

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