Von Anfang an

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AngelaB.
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Von Anfang an

von AngelaB. (13.09.2009, 18:07)
So, liebe Leut!

Hier der Text noch einmal:

Sie hätte am liebsten geschrien. Ängstlich drückte sie ihren Rücken mit zitterndem Körper an die kühle Wand.
Bloß weg mit dir!, wollte sie schreien. Doch ihre Stimme versagte.
Die Gestalt, die sich vor ihr aufbäumte, schenkte ihr ein herzloses Lächeln. sinnliche Lippen zeugten von einer Frau/Mädchen.
Über ihre Schultern hatte sie sich einen schwarzen Umhang geworfen. Ihr Gesicht war zur Hälfte von einer ebenso rabenschwarzen Maske verdeckt.
Sie näherte sich ihr schleichend.
Dann wurde sie von der Gestalt erbarmungslos gegen die Wand gedrückt.
Sie näherte sich mit ihren kühlen Lippen ihren.
Als diese drohten, sich zu berühren, hauchte sie theatralisch: „Für dich ist alles vorbei, meine Liebe!“
„Weg mit dir!“, schluchzte sie, doch der fremder Körper kam in Berührung mit ihrem.
„Damit du für immer an mich denkst!“, lispelte sie.
Ein qualvoller Schrei entfuhr ihrer Kehle. Sie schrie aus Leibeskräften. Unendlicher Schmerz wog über ihren Körper. Blut rann ihr über das Kinn auf ihre Hosen.
Ihr wurde schwarz vor Augen. Im nächsten Moment sackte sie zusammen.

Hier die Erklärung dazu:

Das Mädchen, das von der mysteriösen Gestalt angegriffen wird,
hat keinen Namen. Fürs erste.
Die Leser dürfen hier nicht erfahren, um wen es sich handelt und
warum dieses Mädchen leidet.
Sie wird von einer vermummten Gestalt angegriffen, aber nicht
getötet, weil diese sie noch für eine wichtige Sache braucht.

Ich weiß, interessiert keinem, doch ich möchte hier das klarstellen,
um was gestritten wird. dozey:

Liebe Grüß,
Angela
Zuletzt geändert von AngelaB. am 13.09.2009, 19:24, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

WalterJoergLangbein

Danke!

von WalterJoergLangbein (13.09.2009, 18:22)
Liebe Angela!

Mich hat es interessiert. Du bestätigst meine Vermutung: Du nennst den Namen der weiblichen Person bewusst nicht im Text. Das hat einen Grund.

Dass die vermummte Gestalt sein Opfer nicht töten wollte.. und nicht tötete, das geht klar aus Deinem Text hervor. Und dass die Gestalt etwas mit seinem Opfer vorhat... dass er ihr vielleicht eine Aufgabe zuteilt, später einmal... das klingt in Deinem Text auch deutlich an.

Diese Andeutungen erkennt man, wenn man Deinen Text mit etwas Aufmerksamkeit liest.

Meine Meinung zu Deinem Text ist und bleibt positiv.

Walter

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AngelaB.
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Re:

von AngelaB. (13.09.2009, 19:09)
Danke mein Lieber! cheezygrin

Biste ein Engel, . . .

Der Einzige, der wirklich den Sinn meines
Textes verstanden hat thumbbup

Liebe Grüß,
deine Angela
Wenn ich am Himmelszelt mit den

Sternen schreiben könnte, dann würde

ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

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Taraxa
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Re: Von Anfang an

von Taraxa (13.09.2009, 19:52)
Ok ich hoffe hier wird nicht erneut gestritten für nichts :(

Ich sage einfach mal was ich denke. Ich bin auch nur ein Schreiberling. Bestimmt auch nicht perfekt.

AngelaB. hat geschrieben:
So, liebe Leut!

Hier der Text noch einmal:

Sie hätte am liebsten geschrien. Ängstlich drückte sie ihren Rücken mit zitterndem Körper an die kühle Wand.
Bloß weg mit dir!, wollte sie schreien. Doch ihre Stimme versagte.
Die Gestalt, die sich vor ihr aufbäumte, schenkte ihr ein herzloses Lächeln. sinnliche Lippen zeugten von einer Frau/Mädchen.

Meiner Meinung nach können auch Männer sinnliche Lippen haben. Nicht genug, um anzudeuten, es ist eine Frau.
Aber das Opfer sieht das halbe Gesicht. Wie wäre es mit fehlenden Bartstoppeln, oder zu weichen Gesichtskonturen? Frauen haben eindeutig andere Gesichtszüge als Männer. Vielleicht darauf eingehen?


Über ihre Schultern hatte sie sich einen schwarzen Umhang geworfen. Ihr Gesicht war zur Hälfte von einer ebenso rabenschwarzen Maske verdeckt.
Sie näherte sich ihr schleichend.
Dann wurde sie von der Gestalt erbarmungslos gegen die Wand gedrückt.
Sie näherte sich mit ihren kühlen Lippen ihren.
Als diese drohten, sich zu berühren, hauchte sie theatralisch: „Für dich ist alles vorbei, meine Liebe!“

Hier widerspreche ich Walter :) Für mich ist es nicht eindeutig, das Opfer soll jetzt nicht sterben. Schon der Drohungen wegen. Kann ich als Leser durchaus so deuten, dass die Person JETZT sofort sterben soll

„Weg mit dir!“, schluchzte sie, doch der fremder Körper kam in Berührung mit ihrem.

Wie?

„Damit du für immer an mich denkst!“, lispelte sie.
Ein qualvoller Schrei entfuhr ihrer Kehle. Sie schrie aus Leibeskräften. Unendlicher Schmerz wog über ihren Körper. Blut rann ihr über das Kinn auf ihre Hosen.

Hier wird deutlich, warum ich nach dem wie frage. Woher stammt das Blut? Hat die Frau dem Opfer in die Lippen gebissen? Ihre Wange zerkratzt? Ihr etwas ins Auge gestochen?

Ihr wurde schwarz vor Augen. Im nächsten Moment sackte sie zusammen.

Hier die Erklärung dazu:

Das Mädchen, das von der mysteriösen Gestalt angegriffen wird,
hat keinen Namen. Fürs erste.
Die Leser dürfen hier nicht erfahren, um wen es sich handelt und
warum dieses Mädchen leidet.
Sie wird von einer vermummten Gestalt angegriffen, aber nicht
getötet, weil diese sie noch für eine wichtige Sache braucht.

Ich weiß, interessiert keinem, doch ich möchte hier das klarstellen,
um was gestritten wird. dozey:

Liebe Grüß,
Angela


Meine Gedanken rot getippt, um sie leichter vom Text zu trennen.
Ich habe lediglich das gesagt, was ich mir denke, wenn ich den Text lese.
Es ist KEINE Bewertung. Gar keine. Schlicht weil der Zusammenhang fehlt.
Aber vl mag die Autorin das als Anregung nehmen, was sie am Text noch feilen könnte.
Homepage: http://erwaehlt.jimdo.com/

Buch: Erwählt ISBN 978-3-8370-9769-6, Paperback, 636 Seiten hier bei BoD !

Video: http://www.youtube.com/watch?v=_OwDFMt7l88

Blog: http://erwaehlt.blogspot.com/

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AngelaB.
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Re:

von AngelaB. (13.09.2009, 20:26)
Taraxa, was soll das?? :?

Dass ich siegfried angemotzt habe, hat einen triftigen Grund.

Doch dass auch du jetzt glaubst, ich könnte
dich "grundlos" angreifen, bricht mir das Herz :(

Liebe Grüß,
Angela

Ps.: Jau, du hast Recht. Es kann auch ein Mann sein cheezygrin
Wenn ich am Himmelszelt mit den

Sternen schreiben könnte, dann würde

ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

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Taraxa
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Registriert: 07.08.2009, 22:45

Re:

von Taraxa (13.09.2009, 20:27)
Öhm nö dachte ich eigentlich nicht :D

Wollte es einfach nur klarstellen.
Schließlich kennst du mich nicht :roll:
Homepage: http://erwaehlt.jimdo.com/



Buch: Erwählt ISBN 978-3-8370-9769-6, Paperback, 636 Seiten hier bei BoD !



Video: http://www.youtube.com/watch?v=_OwDFMt7l88



Blog: http://erwaehlt.blogspot.com/

WalterJoergLangbein

kurze Antwort - für Taraxa

von WalterJoergLangbein (14.09.2009, 06:28)
Liebe Taraxa!

Natürlich ist Dein Widerspruch ok. In der Tat: Die Situation scheint lebensgefährlich für das weibliche Opfer zu sein.

Dennoch meine ich: Man kann erkennen, dass die Gestalt sein Opfer nicht töten will.

„Damit du für immer an mich denkst!“: Das Opfer soll nach dem Willen der Gestalt »für immer« an sie denken.
Das aber ist doch nur möglich, wenn das Opfer überlebt. Wie sonst soll es »für immer« an die Gestalt denken?

Schönen Wochenanfang!

Walter

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (14.09.2009, 07:23)
@ Angela

Noch ein letzter Kommentar zu dieser Sache.

Falls Du Dich erinnerst, war ich der erste, der zu Deinem Text im anderen Thread einen Kommentar verfasst hat - einen sehr positiven Kommentar.
Ich bin der Meinung, dass Du schreiben kannst, dass Du talentiert bist.
Deswegen mein positiver Kommentar. Ich bin aber AUCH der Meinung, dass Dein Text durchaus einer Bearbeitung bedarf; und da finde ich, dass Siegfried einen wertvollen Beitrag geleistet hat. Er hat Denkanstösse geliefert, wie Du an Deinem Text feilen kannst. Eine Arbeit, für die Du dir in Zukunft nicht zu schade sein solltest, wenn Du Dein Talent tatsächlich ausbauen möchtest.

Mein Kommentar zu Deiner "Kritikfähigkeit":

Du hast nahrhafte Speise aufgetischt bekommen, hast diese jedoch in die Mülltonne gekloppt; stattdessen bückst Du Dich nach ein paar hingeworfenen, bunten Bonbons ...

Viele Grüsse,

Ch.

WalterJoergLangbein

Tut mir Leid...

von WalterJoergLangbein (14.09.2009, 08:01)
Tut mir Leid.. meine Erinnerung sieht anders aus:

Angela hat ihren Text aufgetischt... eine nahrhafte Speise, die das Talent der Köchin unter Beweis gestellt hat.

Nun kann man natürlich Empfehlungen geben: Da und dort vielleicht etwas anders würzen... um den Geschmack der Speise noch zu verbessern.

Ich jedenfalls fand und finde Angelas Speise schmackhaft.

Dann aber kam ein Kritiker. Er schrieb einen totalen Verriss. Angela bekam keine nahrhafte Speise aufgetischt, nicht vom Kritiker.

Nicht Angela hat die angeblich nachrhafte Speise des Kritikers in die Tonne getreten, sondern umgekehrt.. der Kritiker Angelas Speise.

Der Herr Kritiker hat weitschweifig Angelas Speise als vollkommen ungenießbar bezeichnet.

Natürlich sollte diese Kritik Angela zum Wohle gereichen. Nur: ein totaler Verriss barsch vorgetragen hilft in der Regel nicht.

Wenn ich meine, eine Autorin/ ein Autor habe durchaus Talent, könne aber dies und das verbessern... dann schreibe ich: A, B, C und D sind durchaus gelungen. E, F, G könnte man aber nesser machen. So eine Kritik hilft.

Der Kritiker hat aber geschrieben: A, B, C, D, E, F, G sind schlecht, H, I, J, K, L, M... sind miserabel...

Eine Kritik, die hilfreich sein soll, führt zunächst an, was gut gelungen ist. Dann werden Hinweise gegeben, wo etwas verbessert werden kann. Wenn aber ausschließlich verrissen wird, erzeugt das nur Frust und ist nicht hilfreich.

Walter

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Taraxa
Beiträge: 175
Registriert: 07.08.2009, 22:45

Re:

von Taraxa (14.09.2009, 08:25)
hmm Walter...

damit du immer an mich denkst...

schließe ich persönlich nicht mit Mord aus.

Wenn ich " für immer" auf die Ewigkeit beziehe, an die die meisten Christen ja glauben, macht der Satz durchaus auch vor einem Mord Sinn.

Damit du immer (für alle Ewigkeit, in aller Ewigkeit) an mich denkst

sprich, das was ich dir heute antue, soll dich auch im Tod verfolgen. Eben die Seele des Opfers.

Ich befürchte nur, eine solche Diskussion ist gefährlich, da sie wohl in Streit ausartet.

Daher möchte ich diesen Zusatz von mir wieder nur noch als meine Gedanken zu dem Text sehen. Die Meinung MUSS absolut niemand mit mir teilen.

Tatsache ist, der Text gibt Möglichkeiten. Da das Blut über das Kinn tropft, könnte die Verletzung nicht stark genug sein, dass das Opfer stirbt.
Ein empfindlicher Mensch wird von dem Geruch von Blut ohnmächtig. Vielleicht kippt das Opfer schlicht aus Angst um. Oder aber genau das schreiben.

Daher meine Anregung, vielleicht die Art der Verletzung schildern..Oder Hinweis die Angst raubt ihr die Sinne.
.dann an der Stelle abbrechen, den Leser raten lassen, ob sie nun stirbt oder nicht. Wie wir ja festgestellt haben, gibt es ja durchaus verschiedene Auslegungen.

Bitte nicht wieder streiten.

Leben nach dem Tode ...die einen Glauben daran, ich tus, andere nicht. Kein Grund zu streiten.
Die ollen Kamellen vom andern Thema müssen hier auch nicht erneut aufgewärmt werden.
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chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (14.09.2009, 08:52)
@ WJL

Weshalb soll denn Siegfrieds Kritik "barsch" gewesen sein? Für mich war das eher ein sachlicher, durch und durch schnörkelloser Tonfall. Ist es vielleicht dieses Schnörkellose, was in einer ansonsten knallbunten "Smileywelt" als bedrohlich empfunden werden muss?

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frauGeier83
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Wohnort: Riedlhütte

Re:

von frauGeier83 (14.09.2009, 09:26)
Hallo Angela,
ich lenk jetzt mal drastisch vom wiederaufgewärmten Streit ab.
Ich traue mich, und übe Kritik. Aber keine Angst, es ist auch Lob dabei.

Ängstlich drückte sie ihren Rücken mit zitterndem Körper an die kühle Wand.

Okay, hier haben wir festgestellt, dass der Körper an die Wand gepresst wird.

Dann wurde sie von der Gestalt erbarmungslos gegen die Wand gedrückt.

Könnte es sein, dass hier ein Logikfehler sitzt. Die (ich nenn sie mal) Dame, ist ja schon mit dem Körper an der Wand, oder?

sinnliche Lippen zeugten von einer Frau/Mädchen.

Ich würd hier: "Sinnliche Lippen zeugten von einer Frau, einem Mädchen." schreiben. Find das mit dem Schrägstrich nicht optimal.

Sie näherte sich mit ihren kühlen Lippen ihren.

Den Satz würd ich umformulieren. "Sie näherte sich mit kühlen Lippen den ihren." Wenn du ihn so lassen willst, wie er ist, dann musst du das zweite "ihren" mit einem Komma abtrennen.

So, dass wars mit der Kritik. Kommen wir nun zum Lob.

Ein qualvoller Schrei entfuhr ihrer Kehle. Sie schrie aus Leibeskräften. Unendlicher Schmerz wog über ihren Körper. Blut rann ihr über das Kinn auf ihre Hosen.
Ihr wurde schwarz vor Augen. Im nächsten Moment sackte sie zusammen.


Diesen Absatz find ich klasse.
Kopfkino erzeugt: 1
Spannung: 1
Gewaltsames, apruptes scheiden aus der Szene: 1

Fazit (Achtung eigene Meinung):
Angela, du hast ein riesen Potential. Ich finde den Text insgesamt stimmig. Aber, wie heißt es so schon: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Um in der Bildsprache zu bleiben: Du stehst schon auf dem Sprungbrett.

Liebe Grüße
Simone
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