Erfahrungen mit Presseportalen?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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lousalome
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Erfahrungen mit Presseportalen?

von lousalome (26.10.2009, 09:36)
Hallo,

hat einer von euch Erfahrungen mit dem Veröffentlichen von Pressemitteilungen auf Presseportalen, wie z.B. openpr.de gesammelt? Bringt das was? AUßerdem muss man dort ja eine Kontakadresse angeben - kann man dann die von BoD angeben?

LG
Tanja

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Ruth
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Re:

von Ruth (26.10.2009, 09:51)
Hallo Tanja,

ich halte diese Seiten für sehr wirksam als Pressemitteilung, muss jedoch gestehen, dass ich eher in Foren Werbung für Bücher mache und selbst noch keinen Artikel in einem Presseportal veröffentlicht habe, könnte ich eigentlich mal machen.

Als Kontaktadresse BOD angeben? Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Der Name reicht sicherlich und deine HP, dann kommt ja automatisch zum Impressum.

Wenn du BoD angibst, frag ich mich, was das dann bringen sollte, weil BoD wohl damit überfordert wäre, Daten über ihre Autoren weiterzugeben bzw. so was überhaupt nicht macht (machen darf) oder?
Meine Bücher bei BoD:

- Herzklopfen und Sachertorte
- Wenn du jetzt gehst

www.ruthelisabethmeisner.de

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lousalome
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Re:

von lousalome (26.10.2009, 10:03)
Hallo Ruth,

Foren sind natürlich auch eine gute Idee ...
Wegen der Adresse: Bei openpr.de muss unter der Pressemitteilung eine Adresse angegeben sein. Sie verweisen explizit darauf, dass die Mitteilung sonst nicht veröffentlicht wird. Allerdings will ich ja nicht meine Privatadresse öffentlich preisgeben verständlicherweise. Deshalb kam ich auf den Gedanken, ob die Adresse vom Verlag angegeben werden könnte. Sonst wüsste ich keien Lösung aber vielleicht schicke ich denen mal ne Mail bei openpr.de und die haben ne Lösung.

LG
Tanja

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (26.10.2009, 10:07)
Guten Morgen,

mit Portalen habe ich gute Erfahrungen gemacht. Online-Magazine, Literaturblogs, Autorenforen usw. übernehmen diese kostenlosen Artikel sehr gerne.

Alleine darauf würde ich aber nicht setzen. Ich inseriere für meine historischen Romane in Mittelalterportalen und engagiere mich in den entsprechenden Foren. Online hat den Vorteil, dass man direkt auf die eigene Page verlinken kann. Der Leser kann sich so bequem und kostenlos einen Eindruck von Autor und Werk verschaffen.

Liebe Grüße
Marlene
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
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lousalome
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Re:

von lousalome (26.10.2009, 10:10)
Hallo Marlene,

mir scheint, bevor ich mit Internetwerbung loslege, benötige ich jetzt dringend mal ne eigene Homepage ... Wie kann man einfach und schnell eine erstellen? Hast du nen Tipp?

LG
Tanja

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (26.10.2009, 10:17)
Guten Morgen,

da würde ich mir einen Baukasten kaufen. Selber habe ich das auch getan, sonst wird man nicht froh dabei.

Wichtig ist, dass die Seite ausbaufähig ist. Zum ersten Buch kommt schnell das zweite, irgendwann einmal möchte man die eigenen Rezensionen gleich mit unterbringen, Fotos o. ä. zum Auflockern sind auch wichtig ...
Die Anbieter haben häufig verschiedene Versionen, lass dir unbedingt eine Demo-Version schicken.

Bei den diversen Problemen ist es wichtig, eine Anlaufstelle zu haben. Viele Hersteller haben Nutzerforen, in den man/frau sich Rat holen kann. Den Punkt sollte man nicht außer Acht lassen.

Ist dann die Page fertig, stellt man sie probehalber in einem Forum zur Qualitäts- und Endkontrolle rein. Man glaubt gar nichts, was da noch alles gefunden wird!

Das sind so ungefähr die wichtigsten Dinge, die beachtet werden müssen.

Liebe Grüße
Marlene
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snats
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Re:

von snats (26.10.2009, 11:21)
Gibt´s da einige Beispiele, welche Anbieter es da gibt ?
Wie teuer ist das denn ?
Siegmund Natschke: Politik und Jugendarbeitslosigkeit - Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und Deutschland im Vergleich.
ISBN: 384233544X
www.jugenderwerbslosigkeit.de

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hawepe
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Re:

von hawepe (26.10.2009, 12:22)
Hallo Tanja,

lousalome hat geschrieben:
Allerdings will ich ja nicht meine Privatadresse öffentlich preisgeben verständlicherweise.


mir scheint, bevor ich mit Internetwerbung loslege, benötige ich jetzt dringend mal ne eigene Homepage ...


Das verträgt sich aber nicht miteinander. Auf der Homepage müsstest du nicht nur deine Anschrift, sondern auch noch deine Telefonnummer angeben.

Beste Grüße,

Heinz.

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (26.10.2009, 12:44)
Hallo snats,

da guckst Du Dich am besten mal bei amazon um. Da findest Du jede Menge Angebote, gleich mit Kundenrezensionen. Ein Blick auf die Verkaufsseiten der jeweiligen Firmen sind da auch sehr hilfreich. Dort findest Du in der Regel alle nötigen Informationen.

Liebe Grüße
Marlene
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lousalome
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Re:

von lousalome (26.10.2009, 12:45)
Aber gibts denn nicht auch kostenlose Varianten?

LG
Tanja

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (26.10.2009, 15:26)
lousalome hat geschrieben:
Aber gibts denn nicht auch kostenlose Varianten?

LG
Tanja

Punkt 1: wie hawepe schon gesagt hat. Eine Webseite muss ein Impressum haben und da musst Du, wenn Du keine Abmahnung kassieren willst, Deine volle Adresse mit Telefonnummer angeben. Ich glaube nur für ganz private Homepages, wo man bloß ein paar Bilder hochlädt, gibt es eine Sonderregelung. Bin mir aber nicht sicher. In dem Moment, wo Du ein Buch bewirbst gilt das schon als "gewerblich" mit Impressumspflicht. Das Internet ist eben doch nicht so anonym, wie man glaubt.

Punkt 2: es gibt auch viele kostenlose Anbieter für Homepages. Ich hatte eine bei freenet, damit bin ich aber nicht glücklich geworden. Sie hat oft nicht funktioniert. Bin dann zu web.de gewechselt, da funktioniert alles und 47 € im Jahr ist auch nicht soo viel. Dafür kommen keine großen Werbeposter und meine eigene Domain ist auch darin enthalten.
Für eine professionelle Homepage finde ich es wichtig, eine gute Domain-Adresse zu haben. Schau Dir mal meine Homepage an.
Gruß Uschi

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (27.10.2009, 09:31)
Guten Morgen,

bei kostenlosen Angeboten ist drauf zu achten, wurde ja auch schon gesagt, dass keine Fremdwerbung dabei ist. Sonst klicken die Leser die Werbebanner von sonstwem - und kümmern sich nicht weiter um Dein Buch.

Zum Thema Impressumspflicht: Du musst auf der einen Seite darauf achten, dass du alle gesetzlichen Regeln peinlichst gefolgst, sonst hast Du Ärger. Auf der anderen Seite musst du aber auch darauf achten, dass Deine Page nicht von Suchbots gefunden wird, sonst quillt Dein Emailkasten von Spams über. Von eindeutig-zweideutigen Angeboten will ich da gar nicht erst anfangen!

Die Emailadresse muss klar erkennbar sein - aber nur für Menschen. Schau dir ruhig ein paar Seiten an, man glaubt gar nicht, wie kreativ Leute sein können. Selber habe ich meine komplette Impressumsseite in eine Grafik gepackt und sog. Zahnlücken gelassen.

Schau mal: www.marlenegeselle.de

Liebe Grüße
Marlene
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.10.2009, 17:43)
Hallo Marlene,

MarleneGeselle hat geschrieben:
Auf der anderen Seite musst du aber auch darauf achten, dass Deine Page nicht von Suchbots gefunden wird, sonst quillt Dein Emailkasten von Spams über.


Wäre es nicht einfacher, gar nicht erst eine Website ins Internet zu stellen, wenn man möglichst nicht gefunden werden will?

Ich will jedenfalls gefunden werden. Warum sollte ich sonst Stunden um Stunden an meinen Websites sitzen? Da würde ich bessere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung kennen.

Ganz abgesehen davon gibt es auch keine Möglichkeit, seine Website zuverlässig vor dem Finden zu schützen.

Beste Grüße,

Heinz.

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (27.10.2009, 18:14)
hawepe hat geschrieben:
Wäre es nicht einfacher, gar nicht erst eine Website ins Internet zu stellen, wenn man möglichst nicht gefunden werden will?

Heinz, ich glaube Marlene hat sich etwas ungeschickt ausgedrückt. Ihre Seite soll schon gefunden werden, aber ihre mail-Adresse nicht. Vor Spam-mails kann man sich aber schützen, indem man irgendwelche Fallen z.B. ursula-ellis (at) .... einbaut. So entkommt man den Spammern.
Gruß Uschi

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.10.2009, 18:30)
Hallo Uschi,

chiquitita hat geschrieben:
Heinz, ich glaube Marlene hat sich etwas ungeschickt ausgedrückt. Ihre Seite soll schon gefunden werden, aber ihre mail-Adresse nicht.


Stimmt, vermutlich hat sie das gemeint. Dann nehme ich meine Kritik zurück

Vor Spam-mails kann man sich aber schützen, indem man irgendwelche Fallen z.B. ursula-ellis (at) .... einbaut. So entkommt man den Spammern.


Das hilft aber nur, wenn man sehr gläubig ist. So dumm sind die Spam-Bots-Programmierer nun doch nicht, dass sie diese Tricks nicht kennen. Im übrigen werden Email-Adressen zunehmend in Niedriglohnländern der Dritten Welt erfasst.

Auch das Verstecken in Graphiken hilft deshalb nichts mehr. Es behindert nur echte Interessenten, Kontakt aufzunehmen. Und es entspricht zudem nicht den Impressumsvorschriften, weil die Angaben dadurch z.B. vor Screenreadern versteckt werden.

Beste Grüße,

Heinz.

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