It's my life!

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Tanzmaus
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It's my life!

von Tanzmaus (03.11.2009, 18:45)
Hallo zusammen!

Ich schreibe ja zurzeit an meinem ersten Manuskript (,,It's my life!'') und wollte euch mal eine Leseprobe geben:
Entschuldigt bitte für mögliche Rechtschreibfehler oder falsche Kommarsetzungen.
Zum Geschehen: Mona ist die Hauptperson. Sie hat Joe, ihren besten Freund, aus Versehen geküsst. Und das auch noch auf den Mund! Jetzt will sie mit ihrem Freund Jesse reden, der, natürlich, total sauer war, als sie es ihm erzählt hat. Also geht sie zu ihm nach Hause ...


Langsam gehe ich die Treppe hoch, Stufe für Stufe. Es kommt mir alles so bekannt vor. Wie ein Teil von mir. Die weißen Wände im Flur, die nach obenhin blau werden.
Da stehe ich vor seiner Tür. Es gibt kein Zurück. Ich muss es jetzt hinter mich bringen. Du schaffst das schon, Mona, rede ich mir gut zu.
,,Klopf klopf.''
Nur ein ganz leises Klopfen, fast unhörbar, unscheinbar.
Doch Jesse hört es. Er hatte schon immer ein gutes Gehör.
,,Ja?!''
Seine Stimme hört sich echt sehr niedergeschlagen an.
Ich öffne die Tür und gehe mit gesenktem Blick hinein.
Schließlich hebe ich langsam den Blick … und schaue in sein reserviertes Gesicht.
Er dreht sich wieder dem Schreibtisch zu, ohne ein Wort zu sagen.
Ich mache die Tür zu und setze mich auf sein Sofa.
,,Was willst du hier?'', bringt er hervor.
Ich schlucke. ,,Mit dir reden.''
Mit einem Ruck dreht er sich auf seinem Schreibtischstuhl um, und funkelt mich mit seinen Augen kalt an.
,,Wozu soll das gut sein?''
So habe ich ihn noch nie erlebt. Sein Zorn, seine Traurigkeit und vor allen Dingen seine Kühlheit löst bei mir so etwas wie Angst aus. Nackte Angst, die einem den Rücken hochkriecht.
Ich schlinge mir die Arme um die Brust.
,,Du hast mich falsch verstanden.''
Er schaut mich nur weiterhin kalt an.
,,Jesse …'', flüstere ich leise.
Als ich seinem Namen sage, zuckt er zusammen, die Maske fällt von ihm ab und für einen kurzen Moment kommt die Traurigkeit und der Schmerz auf sein Gesicht.
,,Was habe ich falsch verstanden? Du hast Joe geküsst. Nach dem Kinobesuch. Was gibt es denn da falsch zu verstehen?'' Seine Stimme ist entwaffnend.
,,Du hast mir nicht bis zum Ende zugehört. Wegen dem Klingeln. Du bist aufgestanden, hast mich fast angeschrien und bist weggegangen.''
Er runzelt die Stirn, weiterhin mit dem kalten Blick.
,,Ich weiß.''
,,Ich erzähle dir alles, okay? Die komplette Wahrheit.''
Jesse nickt langsam. Mein Gehirn ist wie ausgeschaltet. Ich kann kaum noch denken.
,,Joe und ich sind vom Kino nach Hause gegangen. Ich habe ihn zum Abschied umarmt, wie immer und er hat mir einen Kuss auf die Wange gegeben.''
,,Ja … und dann hast du ihn geküsst!'' knurrt er.
,,Nein, eben nicht!'', unterbreche ich ihn, meine Stimme ist jetzt lauter als eben und zittert.
,,Ich habe mich zur Seite gedreht, weil ich … einfach wenn du dich verabschiedest gehst du ja auseinander und dabei habe ich mich zur Seite gedreht. Es war ein Versehen, Jesse.''
Eine Weile sagt er nichts.
,,Bitte, glaub mir.''
Er sagt immer noch nichts.
,,Sag doch etwas.''
,,Was soll ich denn sagen?''
Er schweigt wieder.
,,Jesse …''
Ich spüre wie mir die Tränen hochsteigen.
Doch er starrt nur weiter die Wand an, sein Gesicht ist abweisend und unbeteiligt.


Mit lieben Grüßen und Hoffnung auf ehrliche Antwort und Kritik! Hoffe es war nicht zu lang!
Tanzmaus alias Nicole ;)

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T.Tharun
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Re: It's my life!

von T.Tharun (03.11.2009, 20:47)
Hallo Nicole,

Hoffnung auf ehrliche Antwort und Kritik!


Das nehme ich zwar nun als Begründung für meinen Beitrag, aber ich hoffe deinem Wunsch nicht zu 100% nachzukommen, in deinem Interesse. Und fehlerhafte Rechtschreibung etc. werde ich nicht ignorieren, ganz einfach weil das falsch wäre, ich sage nicht dass ich es perfekt kann, doch ich bin froh wenn man mir sagt wo ich mich verhauen habe, ansonsten wird das vor dem Lektor später nämlich peinlich.

Entschuldigt bitte für mögliche Rechtschreibfehler oder falsche Kommarsetzungen.

1. Komma, nicht Kommar
2. Wir können höchstens ETWAS entschuldigen oder du dich FÜR etwas...aber so klingt es fast, als müssten wir uns entschuldigen.

Zum Geschehen: Mona ist die Hauptperson. Sie hat Joe, ihren besten Freund, aus Versehen geküsst. Und das auch noch auf den Mund! Jetzt will sie mit ihrem Freund Jesse reden, der, natürlich, total sauer war, als sie es ihm erzählt hat. Also geht sie zu ihm nach Hause ...


So würdest du das nichtmal deiner schlechtesten Freundin erzählen, das klingt absolut platt, ausgelutscht und emotionslos. Das muss nicht unbedingt an der Story an sich liegen (ok, ich gebe zu, die Story ist platt...aber immerhin nicht gezwungenermaßen emotionslos), aber du präsentierst das hier nicht ordentlich in meinen Augen, vor allem dieses "Und das auch noch auf den Mund!" klingt absolut furchtbar. Daran musst du noch üben, jetzt im Forum stört es dich vermutlich nicht wenn es mich stört, aber es wird dich sehr wahrscheinlich stören wenn der Leser dein Buch mit einem hämischen Grinsen übergeht weil der Klappentext eine Katastrophe ist.

Soviel dazu, nun zu dem Textauszug:

Langsam gehe ich die Treppe hoch, Stufe für Stufe. Es kommt mir alles so bekannt vor. Wie ein Teil von mir. Die weißen Wände im Flur, die nach obenhin blau werden.
Da stehe ich vor seiner Tür. Es gibt kein Zurück. Ich muss es jetzt hinter mich bringen. Du schaffst das schon, Mona, rede ich mir gut zu.


Ok, teilweise muss ich sagen nicht schlecht, dass die Wohnung vom dem Typ ein Teil von ihr ist hat was lyrisches. Allerdings ist das ganze sehr abgehackt. Du solltest vielleicht ein paar Sätze verbinden, dann liest es sich flüssiger, vielleicht so: "Langsam steige ich die hinauf, Stufe um Stufe, und es kommt mir alles so bekannt, so vertraut vor, als sei es ein Teil von mir"
Man geht eine Treppe nicht einfach hoch, das ist Umgangssprache.
Wie genau wechseln die Wände ihre Farbe? Fließend? Oder oben blau unten weiß (Fall's das bei dir zuhause so aussieht tust du mir leid, ich finde das ist in der Form ne schreckliche Kombi, wenn das Weiß oben wäre, dann würde es, für mich zumindest, ästhetischer wirken). Gib dem Leser doch ein paar Infos. Nur dann wirkt ein Satz wie "Da stehe ich (nun!!!) vor seiner Tür" auch. Und dann ist es wieder sehr abgehackt. Aber gut, weiter:

,,Klopf klopf.''
Nur ein ganz leises Klopfen, fast unhörbar, unscheinbar.
Doch Jesse hört es. Er hatte schon immer ein gutes Gehör.
,,Ja?!''


Ok, ich habe keine Ahnung wie die Wohnung sonstnoch aussieht außer den Wänden, aber wenigstens weiß ich, dass der Kerl ein gutes Gehör hat...wenn es nicht relevant ist, weil er ein toller Gitarrenhengst ist der sicherlich der nächste Kurt Cobain wird, dann würde ich es weglassen. Und sagt sie dieses KlopfKlopf? Sieht nämlich so aus. Wieso lässt du sie nicht einfach klopfen und schreibst stattdessen in so einem (!!!) umgangssprachlichen Chatroomstil?
Deine antwort: Ja?!
Im nächsten Satz dann wie sich die Stimmt anhört, wieder sehr abgehackt, ich empfehle Satzgefüge.

Seine Stimme hört sich echt sehr niedergeschlagen an.


ECHT?! WOA, hab ich jetzt nicht gedacht. Nein, ernsthaft, sowas schreibt man nicht. Das ist deine Geschichte, du musst den Leser nicht davon überzeugen dass etwas davon wahr ist (was es nämlich nicht ist). Auch wenn du eine Ich-Erzählerin hast, solltest du doch eine gewisse literarische Formalität wahren, einfach damit es nicht nur plump wirkt. Sonst kann man sich statt deines Buches nämlich auch Taff oder sonstwas reinziehen, und das willst du sicher nicht.

Ich mache die Tür zu und setze mich auf sein Sofa.


Hm...finde ich unverschämt von ihr. Sie geht in ein Zimmer das nicht ihres ist und pflanzt sich gleich mal hin. Lass sie einfach mal stehen. Sie muss sich erklären, sich rechtfertigen. Dazu sollte sie nicht dreist wirken.

,,Was willst du hier?'', bringt er hervor.


Klingt äußerst seltsam. Hervorbringen? Wüsste nicht dass man das so verwenden kann. Vielleicht äußert sich dazu noch jemand, aber ich würde es definitiv ändern.

Ich schlucke.


Ok, ich weiß du bist nicht sehr alt, deswegen gehe ich mal von deiner jungfräulichen Unschuld aus, aber was du da schreibst ist in höchstem Maße zweideutig und sollte umformuliert werden, nicht dass noch jemand denk es handelt sich hierbei um erotische Literatur. cheezygrin

Mit einem Ruck dreht er sich auf seinem Schreibtischstuhl um, und funkelt mich mit seinen Augen kalt an.
#

Ich finde immer lustig wenn Augen funkeln. Nicht dass es sich schlecht anhört, aber man liest es überall und es passt einfach nicht immer, aber das ist Geschmackssache.
Was aber auf jeden Fall weg muss ist das Komma.

So habe ich ihn noch nie erlebt. Sein Zorn, seine Traurigkeit und vor allen Dingen seine Kühlheit löst bei mir so etwas wie Angst aus. Nackte Angst, die einem den Rücken hochkriecht.


Zorn. Traurigkeit. Kühlheit. Was denn jetzt? Zu viel verschiedenes, ohne es erläuternd zu verbinden, worin liegt der Zorn, die Trauer etc.?
Außerdem, 1+1+1 =3, das ist mehr als eins, also Plural, diese Dinge LÖSEN bei ihr etwas aus.
So etwas wie Angst? Nein, entweder Angst oder nicht Angst. Oder ein Gefühl, das Angst ähnlich ist. Aber nicht sowas wie. Vor allem weiß der Leser nicht was sie fühlt wenn du sagst sowas wie Angst, wie soll man sich denn da in deine Protagonistin hineinversetzen?
Und nackte Angst die den Rücken hochkriecht? Ich finde den Ausdruck seltsam. Vielleicht weil die Angst nackt ist, denn die nackte Angst soll heißen die reine, die pure Angst, aber wenn sie einem am Rücken hängt klingt das wieder nach Porno.

Ich schlinge mir die Arme um die Brust.
,,Du hast mich falsch verstanden.''


Sie verschränkt die Arme. Aber wieso? Sie ist ziemlich frech. Seine Reaktion ist nachvollziehbar. Willst du das? Willst du dass der Leser deine Prota nicht mag weil sie so dreist ist?

,Jesse …'', flüstere ich leise.

Geht doch. Das zeigt endlich mal dass sie weiß dass sie nicht King Lui ist. Passe ihre Gestik diese leisten Flüstern an, dann passt's.

Als ich seinem Namen sage, zuckt er zusammen, die Maske fällt von ihm ab und für einen kurzen Moment kommt die Traurigkeit und der Schmerz auf sein Gesicht.


Wieder Plural, es KOMMEN die Trauer und der Schmerz, aber kommen ist auch kein schönes Verb finde ich. Das mit der Maske würde ich weiter erläutern, du sagst vorher man sieht Zorn und Trauer, wenn das eine Maske war, warum ist dann da jetzt Schmerz und wieder Trauer, das ergibt so keinen Sinn.

,,Ich habe mich zur Seite gedreht, weil ich … einfach wenn du dich verabschiedest gehst du ja auseinander und dabei habe ich mich zur Seite gedreht. Es war ein Versehen, Jesse.''


Ich würde ihr nicht glauben. Das ist so abwägig und schlecht erzählt, dass es nur eine Lüge sein kann..."Einfach wenn du dich verabschiedest gehst du ja auseinander..." Hä? Normalerweise hätten sich, in einer realen Welt, die beiden, die sich da "aus versehen" geknutscht haben, totgelacht. Hat dieser Jesse das nicht mitbekommen? Oder war deine Protagonistin wirklich so blöd und hat so einen, ich nenne es man dämlichen Unfall, ihrem Freund gebeichtet weil sie ihm alles sagen will weil sie will dass er ihr vertraut? Sowas ist utopisch und lächerlich, tut mir Leid wenn ich das so sage, aber das hat nix mit realem Leben zu tun.



Soviel erstmal stilistisch zum Text, alles in allem inhaltlich möchte ich ihn nicht Bewerten, weil eine Bewertung dieses Textes von mir nicht gut ausfallen kann, weil es einfach nicht die Art Text ist, die ich mag. Ich weiß dass es Leute gibt die sowas mögen, kaufen, lesen. Daher will ich dir nicht den Mut nehmen. Allerdings musst du da noch viel Arbeit reinstecken. Text schreiben ist eben nicht nur Text schreiben, sondern auch zig mal durcharbeiten und korrigieren und ausformulieren. Aber ich denke das hast du schonmal irgendwo mitbekommen, wenn ich mich recht erinnere. Von daher würde ich sagen, du kannst den Text noch ordentlich aufpeppen, dann werden sich vielleicht sogar Leser finden lassen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und viele Stunden intensiver Textarbeit (ja, klingt schrecklich, ist es auch, aber es ist nötig und lohnt sich).

Liebe Grüße,
Tim

Tanzmaus
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Registriert: 02.11.2009, 17:41

Re:

von Tanzmaus (03.11.2009, 20:56)
Vielen Dank für diese ehrliche Bewertung.
Ja ich denk ich muss noch viel daran feilen - sind schon noch ein paar Stündchen (oder viele, viele mehr) Arbeit zu tun.
Danke!
Nicole

Solamoon
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Nicht runtermachen, helfen.

von Solamoon (03.11.2009, 21:21)
Liebe Tanzmaus,

erst mal toll, dass Du Dich traust, sehr emotional zu schreiben. Gefühle so auszudrücken, dass sie beim Leser nicht platt oder allzu theatralisch ankommen ist meiner Meinung nach eine echte Königsdisziplin.

Dazu möchte ich Dir gerne folgenden Tipp geben:

1. Zeigen, nicht beschreiben.

Nehmen wir beispielsweise Angst. Wie sieht eine Person aus, die Angst hat? Wie sind körperliche Reaktionen?
Statt "ich fühlte Angst in mir aufsteigen" besser: "Plötzlich fühlte ich mich wie erstarrt. Etwas fasste nach meinem Herzen und drückte zu. Wie eine Faust."

nur als Beispiel.

2. Kurze Sätze mit starken Wörtern.
kauf dir ein Synonyme-Wörterbuch. Dort findest du etliche gleichbedeutende Wörter. Er sagte , er meinte, er setzte an..., stammelte,
klicke bei word auf die rechte Maustaste und schau mal unter Synonymen. So klingen deine Sätze nicht immer gleich.
Und versuche das Wort "ich" zu ersetzen oder stelle die Sätze um, du wiederholst es zu oft.

3. Deine Schreibe erinnert ein bisserl an Tagebuchschreiben. Das kann manchen Leser abschrecken, da du sehr viel von dir selbst hineinlegst. Versuche eine Distanz zu Mona aufzubauen. Betrachte sie von außen.

Nur Mut, so übel ist dein Text nicht!

Liebe Grüsse
Claudia
Du öffnest die Bücher und sie öffnen dich.
Tschingis Aitmatov

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (03.11.2009, 21:51)
Solamoon hat geschrieben:
kauf dir ein Synonyme-Wörterbuch. Dort findest du etliche gleichbedeutende Wörter. Er sagte , er meinte, er setzte an..., stammelte,
klicke bei word auf die rechte Maustaste und schau mal unter Synonymen. So klingen deine Sätze nicht immer gleich.



OOOODER unter ein anderes Wort de. - ist billiger als wörterbuch cheezygrin

PS: Tharun hat nicht runtergemacht- das war konstruktive Kritik- ohne direkte hilfe (da hast du recht) - aber auch lehrreich wenn sich der schreiber entscheidet etwas daraus zu lernen. Und dabei war er netter als so mach anderer Pappenheimer angle:

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Schorsch24
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Re: It's my life!

von Schorsch24 (03.11.2009, 22:13)
T.Tharun hat geschrieben:
Hallo Nicole,

Hoffnung auf ehrliche Antwort und Kritik!


Unsinn- Du bist mit Deiner Einschätzung nicht zum Wunderheiler geworden. Es haben alle einmal von ganz unten angefangen. Ich betrachte Dein Statement als fast schon verletzend . Welch eine Arroganz, die da abstrahlt.
Hilfreich war das ganze bestimmt nicht.
Gruss aus Nauheim

jn

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T.Tharun
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Re:

von T.Tharun (03.11.2009, 22:30)
Mahlzeit.
Bestimmt hilft es anderen Autoren mehr wenn man ihnen sagt dass die Kritik, die an ihren Texten verübt wird, eine wirkliche Vergewaltigung der künstlerischen Freiheit ist.
Habe ich behauptet ein Wunderheiler zu sein? Nein, ich sagte, ich kann auch nicht alles, aber ich für meinen Teil freue mich wenn man mir sagt wo meine Texte hängen, dann kann man sich verbessern. Wie arrogant von mir, dass ich mir anmaße, einfach anderen helfen zu wollen. Vielleicht sollte ich besser bei Misanthropie bleiben, ist vielleicht sozialer.
Und ob es hilfreich ist oder nicht ist wohl nicht allein von mir abhängig, sondern auch davon wie sie es auffasst und umsetzt bzw. verwirft was ich sage.

Lieber Schorsch, mach es bitte besser und zeige mir wie man so einen Text richtig kritisiert, denn ich bin nur allzu unwissend.

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Re:

von Schorsch24 (03.11.2009, 22:35)
T.Tharun hat geschrieben:
Mahlzeit.

Lieber Schorsch, mach es bitte besser und zeige mir wie man so einen Text richtig kritisiert, denn ich bin nur allzu unwissend.


Versetz Dich einfach mal in die Lage des jungen Autors. Ich wäre nach solch einer niederschmetternden Diagnose am Boden zerstört.

Gruss Jensi der Wahlhesse

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (03.11.2009, 22:42)
Schorch, ey- das ist nicht niederschmetternd wenn man es nicht so aufnehmen WILL. Tharun ist eben nicht einer der nach den alten Schulregeln (etwas positives- etwas "Verbesserungswürdiges"- etwas Positives) arbeitet.
So etwas gibt es auch und ist nicht bewusst grob- es ist wie schon gesagt KONSTRUKTIV.
Mach keine Staatsaffäre daraus (nein ich will niemanden Zensieren angle: )

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Re:

von Schorsch24 (03.11.2009, 22:45)
Kris. K. hat geschrieben:
Schorch, ey- das ist nicht niederschmetternd wenn man es nicht so aufnehmen WILL. Tharun ist eben nicht einer der nach den alten Schulregeln (etwas positives- etwas "Verbesserungswürdiges"- etwas Positives) arbeitet.
So etwas gibt es auch und ist nicht bewusst grob- es ist wie schon gesagt KONSTRUKTIV.
Mach keine Staatsaffäre daraus (nein ich will niemanden Zensieren angle: )


Ok Ok is ja juti-- nimms nich allzu persÖnlich. Wir bleiben Freunde ok?

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T.Tharun
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Re:

von T.Tharun (03.11.2009, 22:48)
Tanzmaus hat geschrieben:
Vielen Dank für diese ehrliche Bewertung.
Ja ich denk ich muss noch viel daran feilen - sind schon noch ein paar Stündchen (oder viele, viele mehr) Arbeit zu tun.
Danke!
Nicole



@ Schorsch: Wiederlegt.

Außerdem bin ich nicht allzu viel älter als sie.
Das Zitat, das du von mir bringst, hat übrigens nichts mit dem zu tun, was du dann dazu ausführst. Das macht es mir, so arrogant ich eben auch bin, nicht wirklich leichter, dich ernstzunehmen. Da wir eine ähnliche Kritik-Diskussion bereits hatten möchte ich dich bitten, im Interesse von Nicole dieses Geplänkel zu beenden, es geht hier nicht um meine Kritik, sondern um ihren Text, sage entweder was dazu oder schweige. Danke.

PS: Liest du eigentlich den ganzen Kram über den du dich beschwerst? Was ergibt es eigentlich für einen Sinn, dass sie meine Kritik akzeptiert, du aber hier rumhacken musst? Verstehe ich nicht. Antwort bitte aus oben angeführten Gründen per PN an mich.

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (03.11.2009, 22:49)
Hihihihihihi- Freunde cheezygrin okay
>>Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr: Erst wenn etwas schiefgeht, zeigt sich sein Talent.<<

Und für Tharun hab ich auch nen Spruch:
>>Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden einig sind, ist ein verlorener Abend.<<
cheezygrin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (03.11.2009, 23:13)
T.Tharun hat geschrieben:
Lieber Schorsch, mach es bitte besser und zeige mir wie man so einen Text richtig kritisiert, denn ich bin nur allzu unwissend.


Kritiker, die Kritiken kritisieren (was einfach ist), befassen sich höchst selten mit dem ursprünglichen Text (was schwierig ist). Zeigt jedenfalls meine Erfahrung.

Grüße
Siegfried
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Re: It's my life!

von Siegfried (04.11.2009, 00:07)
Mein Senf zum vorgestellten Text ...

Tanzmaus hat geschrieben:
Langsam gehe ich die Treppe hoch, Stufe für Stufe. Es kommt mir alles so bekannt vor. Wie ein Teil von mir. Die weißen Wände im Flur, die nach obenhin blau werden.
Da stehe ich vor seiner Tür. Es gibt kein Zurück. Ich muss es jetzt hinter mich bringen. Du schaffst das schon, Mona, rede ich mir gut zu.


Zwei Dinge, die mir in diesen Zeilen nicht gefallen:

Tanzmaus hat geschrieben:
Da stehe ich vor seiner Tür.


Warum das Wort "da"? Ein "Dann" hätte ich verstanden. Ein "Da" als hinweisendes Wort im Sinne von "Dort" verstehe ich nicht.

Wenn ich die Stimmung richtig nachvollziehe, hat der Ich-Erzähler erhebliche Bedenken, diese Trepper hinauf zu gehen. Diese Bedenken sehe ich nicht. Ich sehe Erinnerungen ("Es kommt mir alles so bekannt vor. Wie ein Teil von mir."). Ich sehe eine Unausweichlichkeit ("Es gibt kein Zurück."). Was ich nicht sehe, sind die Gefühle des Ich-Erzählers: Angst? Erwartungen? Hoffnungen?

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Klopf klopf.''


???
Stutz Stutz!
Da sagt jemand "Klopf Klopf"? Was ist das denn? Eine humoristische Einlage?

Tanzmaus hat geschrieben:
Nur ein ganz leises Klopfen, fast unhörbar, unscheinbar.
Doch Jesse hört es. Er hatte schon immer ein gutes Gehör.


Bruch in der Erzählperspektive. Bisher waren wir im Ich-Erzähler ("Wie ein Teil von mir"), jetzt springen wir in die Figur "Jesse": "Doch Jesse hört es."

Wenn der Begriff "Erzählperspektive" unklar oder unbekannt ist, dann bitte nachlesen bzw- nacharbeiten.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Ja?!''
Seine Stimme hört sich echt sehr niedergeschlagen an.


Wiederholung "hört".
"echt" ist stillistisch sehr hässlich. Und Jugend-Slang. Wenn Jugend-Slang als Stilmittel zur Charakterisierung des Ich-Erzählers bewusst benutzt werden soll, dann muss dieser Sprachstil im Text durchgehalten werden.

Kann man an einem einzigen und so kurzen Wort wie "Ja" eine solche Niedergeschlagenheit festmachen?

Tanzmaus hat geschrieben:
Ich öffne die Tür und gehe mit gesenktem Blick hinein.
Schließlich hebe ich langsam den Blick … und schaue in sein reserviertes Gesicht.


Fachliche Frage: "Ich" klopft bei Jesse, Jesse meldet sich mit "Ja" - und "Ich" öffnet dann die Tür? Eine Wohnungstür? Müsste nicht Jesse die Tür öffnen?

Das "reservierte Gesicht" geht meiner Meinung nach nicht. Es geht hier um den Gesichtsausdruck, nicht um den äußeren Zustand des Gesichtes. Ich verhalte mich reserviert, ich bin anderen gegenüber reserviert (im Sinne von zurückhaltend oder kühl). "und schaue in sein reserviert dreinblickendes Gesicht" wäre wohl passender.

Tanzmaus hat geschrieben:
Er dreht sich wieder dem Schreibtisch zu, ohne ein Wort zu sagen.
Ich mache die Tür zu und setze mich auf sein Sofa.
,,Was willst du hier?'', bringt er hervor.
Ich schlucke. ,,Mit dir reden.''
Mit einem Ruck dreht er sich auf seinem Schreibtischstuhl um, und funkelt mich mit seinen Augen kalt an.


Erst mit dem letzten Satz wird mir als Leser klar, dass Jesse gar nicht an der Tür gestanden hat, sondern an seinem Schreibtisch saß. Mir ist als Leser die Bühne, auf der die Szene spielt, nicht klar geworden. Ansonsten funktioniert der Dialog gut.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Wozu soll das gut sein?''
So habe ich ihn noch nie erlebt. Sein Zorn, seine Traurigkeit und vor allen Dingen seine Kühlheit löst bei mir so etwas wie Angst aus. Nackte Angst, die einem den Rücken hochkriecht.


Zorn, Traurigkeit und Kühlheit sind drei Dinge, also Mehrzahl. Subjekt Mehrzahl erfordert ein Verb in Mehrzahlform --> "lösen".

Die Angst, die einem den Rücken hochkriecht, ist mittlerweile Klischee. Mach die Angstempfindung hier für den Ich-Erzähler individueller. Denk dir was aus, was den Ich-Erzähler mit seiner Angst besonders auszeichnet.

Tanzmaus hat geschrieben:
Ich schlinge mir die Arme um die Brust.
,,Du hast mich falsch verstanden.''
Er schaut mich nur weiterhin kalt an.
,,Jesse …'', flüstere ich leise.


Den ersten Dialogsatz würde ich in die Zeile nach oben ziehen. damit Aktion und Dialol miteinander verbunden werden (nur als Info: Wenn ein Dialog geschrieben wird, dann sollte bei Sprecherwechsel immer eine neue Zeile gewählt werden. Hier könnte ein Leser auf den Gedanken kommen, der Satz würde von Jesse kommen).

Dann eine Frage an dich:
Kann man auch laut flüstern? Oder brüllend? cheezygrin
Streiche einfach das "leise".

Tanzmaus hat geschrieben:
Als ich seinem Namen sage, zuckt er zusammen, die Maske fällt von ihm ab und für einen kurzen Moment kommt die Traurigkeit und der Schmerz auf sein Gesicht.


Okay, Tippfehler. Nicht Dativ, sondern Akkusativ: "seinen Namen".

Das mit der Maske kaufe ich dem Ich-Erzähler nicht ab. Eine Maske ist starr, unveränderlich. Hier wurde mir aber vorher beschrieben, er hätte einen kalten Gesichtsausdruck, einen reservierten Gesichtsausdruck. Bei einem maskenhaften Gesicht wären solche Emotionen im Gesicht von Jesse nicht lesbar.

Ansonsten siehe oben: Satzsubjekt im Plural erfordert ein Verb im Plural (hier: "kommen").

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Was habe ich falsch verstanden? Du hast Joe geküsst. Nach dem Kinobesuch. Was gibt es denn da falsch zu verstehen?'' Seine Stimme ist entwaffnend.


Entwaffnend? Wirklich?
Damit wäre der Ich-Erzähler in einem wehrlosen Zustand. Das vermittelst du mir mit dem Wort entwaffnend. Ich glaube aber nicht, dass du diesen Eindruck bei mir auslösen wolltest. Da muss ein anderes Wort hin.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Du hast mir nicht bis zum Ende zugehört. Wegen dem Klingeln. Du bist aufgestanden, hast mich fast angeschrien und bist weggegangen.''


Ich gehöre zur alten Schule, deshalb schüttelt es mich immer noch bei "wegen" mit Dativ. Aber Herr Duden erlaubt es ...

Im Dialog funktioniert etwas nicht. Sagt mir mein Bauchgefühl. Stimmung und Satzbau passen nicht. Merkst du es? cheezygrin

Zunächst: Oben hast du erzählt, Jesses Stimme sei entwaffnend. Nun wehrt sich der Ich-Erzähler gegen Jesses Attacke. Da passt schon mal etwas von der Struktur her nicht. Entweder entwaffnet dahinschmelzen oder auf Protest gebürstet (Antwort vom Ich) - beides geht nicht.

Und wenn "Ich" emotional antwortet (der Anfang des Dialoges besteht aus sehr kurzen Sätzen), dann dürften kaum lange, verschachtelte Sätze dabei heraus kommen, die dann noch Weichmacher enthalten ("fast"). Lass das "Ich" einfach ordentlich toben, richtig Kontra geben.
Er runzelt die Stirn, weiterhin mit dem kalten Blick.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Ich weiß.''


Ganz schwache Antwort von Jesse. Entspricht überhaupt nicht seinem aktuellen Gemütszustand. Da muss Feuer, Gift und Galle zurückkommen. Der Kerl ist schließlich total eifersüchtig und zutiefst gekränkt.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Ich erzähle dir alles, okay? Die komplette Wahrheit.''
Jesse nickt langsam. Mein Gehirn ist wie ausgeschaltet. Ich kann kaum noch denken.


Auch das ist eine Aussage, die ich dem "Ich" nicht glaube. Dafür, dass das Gehirn wie ausgeschaltet ist und kaum noch ein klarer Gedanke zu fassen ist, klingt das alles sehr beherrscht und vernünftig. Oder mit anderen Worten: Das Chaos der Gefühle im "Ich" kommt nicht rüber.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Joe und ich sind vom Kino nach Hause gegangen. Ich habe ihn zum Abschied umarmt, wie immer und er hat mir einen Kuss auf die Wange gegeben.''


Hier siehst du, was ich gemeint habe: Sehr logisch, sehr ruhig, sehr erläuternd. Das Gehirn funktioniert bestens.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Ja … und dann hast du ihn geküsst!'' knurrt er.
,,Nein, eben nicht!'', unterbreche ich ihn, meine Stimme ist jetzt lauter als eben und zittert.


Das ist jetzt ganz, ganz weit weg vom "Ich". So, als würde da jemand an der Zimmerdecke schweben und aus gebührendem Abstand kommentieren, wie sich die Stimme beim "Ich" verändert hat. Wo bleibt das innerliche Kochen, das Beben, das Verzweifeln, das Gefühl, gleich loszuheulen, die Angst, eine Fehler zu machen, aber auch die Wut und der Zorn darüber, wie Jesse reagiert? Hier musst du ganz tief rein in die Figur, genau hier ist die entscheidende Stelle, wo du den Leser entweder mitreißt oder ihn verlierst.

Tanzmaus hat geschrieben:
,,Ich habe mich zur Seite gedreht, weil ich … einfach wenn du dich verabschiedest gehst du ja auseinander und dabei habe ich mich zur Seite gedreht. Es war ein Versehen, Jesse.''
Eine Weile sagt er nichts.
,,Bitte, glaub mir.''
Er sagt immer noch nichts.
,,Sag doch etwas.''
,,Was soll ich denn sagen?''
Er schweigt wieder.
,,Jesse …''
Ich spüre wie mir die Tränen hochsteigen.
Doch er starrt nur weiter die Wand an, sein Gesicht ist abweisend und unbeteiligt.


Der Ansatz hier ist gut. Das Hin und Her. Sprachlich sind ein paar Ecken abzuschleifen:
Der Dialogteil mit dem Verabschieden ist eigenartig, als ob da was fehlt.
Das "wieder" würde ich gegen ein "weiter" tauschen.
Die Reaktion Jesses würde ich immer weiter verkürzen.

Wenn jemand seine direkte Rede beendet hat, ist es nur logisch, dass er nichts mehr sagt. Daher ist das "Er schweigt wieder" unsinnig.

Fraglich ist auch, ob "Ich" Jesses Gesicht sehen und interpretieren kann, wenn jesse die Wand anstarrt. Wo befindet sich "Ich" im Zimmer? Doch auf dem Sofa. Kann man von dort Jesses Gesichtsausdruck erkennen?


So, das war mein Überflieger über den Text. Ich habe nicht jeden Fehler oder alle Macken in meinen Kommentar aufgenommen, vielleicht finden ja noch andere die eine oder andere verbesserungswürdige Stelle.

Und lies dir auch noch einmal Tims Textkritik durch. Da steckt viel Wahres drin.

Ansonsten gilt: Hinsetzen, überlegen, nochmal schreiben ... und dann das Ganze nochmal von vorne und nochmal von vorne (einen Text drei Mal überarbeiten ist üblicher Durchschnitt cheezygrin )

Grüße
Siegfried
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Schorsch24
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Re: It's my life!

von Schorsch24 (04.11.2009, 09:54)
[Grüße
Siegfried[/quote]
dass mit dem dreimaligen überarbeiten halte ich sehr sehr untertrieben. Soetwas habe ich noch nie gehört. Bis zu dreissig Mal wäre noch im Limit.
Mag ja sein dass es diesem und jenem lockerer von der Hand geht, dass kann man von der übrigen Masse an Schreiberlingen garnicht erwarten.
MFG J.

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