Engel des Todes

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AngelaB.
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Engel des Todes

von AngelaB. (09.12.2009, 17:07)
Liebe PoolkollegInnen!!

Ich hatte gerade eben die Idee, eine
kleine Leseprobe hier reinzustellen!!

Ich bitte herzlichst um Kritik, denn
ich möchte wissen, wo genau ich stehe.


„Ihr erbärmliches Leben lag in ihren Händen, meine Liebe!!“, knurrte eine kalte Stimme und im nächsten Moment traf Sarah etwas Hartes im Gesicht. Sie stürzte nach hinten, weg von Alicias leblosen Körper.
Sarah jaulte auf. Ihre Nase – sie war gebrochen. Blut rann ihr in den offenen Mund hinein. Sarah spuckte es unwillkürlich aus. Benommen blickte sie auf.
„Sie hat das Spiel verloren und du wirst es auch tun!“ Das vermummte Ungeheuer packte Sarah unwillkürlich am Kragen ihres Umhanges und zog sie näher zu sich ran.
„Es ist an der Zeit, dir mein wahres Gesicht zu offenbaren!“, schnaubte das Phantom und stieß Sarah brutal von sich. Diese fiel rücklings zu Boden.
Der Engel lachte boshaft auf. Mit seiner zitternden Hand strich er sich seine Kapuze vom Kopf.
Rabenschwarzes Haar kam zum Vorschein. Das Gesicht aber wurde noch immer von einer schwarzen Maske verdeckt. Doch auch diese nahm er ab.
Sarah keuchte. Der Engel des Todes offenbarte ihr nun seine Visage.
Doch anstatt einem Monster, stand nun ein wunderhübsches Mädchen Sarah gegenüber.
Ihre Augen waren farblos, einzig und allein ihre Pupille hatte einen Hauch von schwarz.
Sie grinste boshaft und zum Vorschein kamen zwei dolchartige Eckzähne.
Sarah, fasziniert und ängstlich zugleich, wimmerte angsterfüllt. Unwillkürlich fragte sie sich, wie ein so wunderschönes Wesen in der Lage sein konnte, Sarah zu quälen??
Reflexartig kroch Sarah einige Meter weg von dem dunklen Wesen. Dieser lachte erneut hämisch auf.
„Genau wie deine kleine Freundin! Als erstes große Töne spucken und nun das Weite suchen!“ Das Grinsen in ihrem Gesicht war auf einmal verschwunden. Ihre Augen funkelten nun bösartig. Mit ihrer blutroten Zunge leckte sich der Engel über die Lippen.
„Dein Blut riecht aber gut!“
Sarah lief es eiskalt den Rücken hinunter. „Wie bitte?“ Sie warf einen flüchtigen Blick auf ihre Kleidung und bemerkte, dass diese blutüberströmt war.
„Du hast richtig gehört!“ Der Engel des Todes näherte sich ihr grinsend. Sarah aber blieb, wo sie war.
Das Mädchen kniete sich zu ihr und strich ihr sanft über die Wange. Sarah wehrte sich nicht, ließ alles über sich ergehen.
„Du schmeckst gut!“ Der Engel griff nach ihrer blutverschmierten Hand und leckte genüsslich an dem überschüssigen Blut. Doch Sarah blieb, wo sie war. Sie bewegte sich nicht und betrachtete den Engel angewidert. Die Angst aber war aus ihrem Gesicht gewichen. Ein wonniges Gefühl breitete sich ihrer Magengrube aus. Nun vertraute sie ihrem Peiniger ihr Leben an.
Doch ehe sie sich versah, durchzuckte ein grässlicher Schmerz ihren ganzen Körper. Sarah stöhnte unwillkürlich, versuchte den Schmerz aus ihren Gedanken fort zu jagen. Doch ihrer Kräfte beraubt, hatte sie keine andere Wahl, als kraftlos vor ihrem Peiniger am Boden zu liegen und alles über sich ergehen zu lassen. Sie spürte, wie der Engel zärtlich ihr über den Halsrücken streichelte und anschließend genüsslich zubiss.
Etwas bohrte sich in ihre Haut, ließ warme Flüssigkeit herausquellen.
Sarah ächzte, versuchte den Engel von sich zu zehren, doch seine Reißzähne hatten sich in ihrer Haut verfangen. Sie spürte, wie ihr das Leben ausgesogen wurde.
Ihr wurde schwarz vor Augen.


Bitte Kritik nicht vergessen. angle:



Liebe Grüßele,
Angela
Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

Maro
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Re:

von Maro (09.12.2009, 17:43)
brrrrrrrr gruselig :D

Also mir gefällt der Text, das Thema ist nicht unbedingt soooo originell, aber für meinen Geschmack sehr klasse umgesetzt. MIr lief's kalt den Rücken runter cool1

Aber mir sind auch ein paar sprachliche Details aufgefallen bei denen ich während des Lesens ins Stocken gekommen bin (allerdings nur, weil ich meistens auch bewusst aufgepasst habe)

Das Erste war, dass du (vor allem am Anfang) sehr viele Adverbien benutzt (brutal, boshaft, unwillkürlich, genüsslich, zärtlich) die vielleicht ein wenig zu viel des Guten sind. Ich fand es ein wenig störend, weil es meinen Lesefluss ein wenig störte (allerdings ist das vielleicht auch mein ganz eigener Geschmack).

Ansonsten ist mir nur eine Sache noch aufgefallen, nämlich:
Reflexartig kroch Sarah einige Meter weg von dem dunklen Wesen. Dieser lachte erneut hämisch auf.

Ich glaube, dass es heißen müsste: Reflexartig kroch Sarah einige Meter weg von dem dunklen Wesen. Dieses lachte erneut hämisch auf.
Du beziehst dich im vorherigen Satz ja auf das Wesen.

Ich hoffe das hat dir weitergeholfen :) mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht deinen Text zu lesen und ich wollte ihn nicht verreißen, mir hat er nämlich gefallen :)


Maro

malschaun
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Re:

von malschaun (09.12.2009, 17:45)
Hi,

ich habe den Text jetzt 2x gelesen, kapier ihn aber immer nich nicht, was aber an mir liegen kann .)
Generell fehlt mir der Lesefluss, klingt alles etwas abgehakt, eine Aneinanderreihung von Sätzen.

Grüße

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AngelaB.
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Re:

von AngelaB. (09.12.2009, 17:54)
Ich habe mich echt bemüht diesen Text hier zu
schreiben und bin umso glücklicher, wenn es
dir gefallen hat, lieber Maro. :D

Danke auch für deine tollen Tips, die Fehler sind
mir gar nicht aufgefallen. (Vor allem die Ansammlung
von den Adverbien)

Danke herzlichst. :wink: angle:


Lieber malschaun!

Danke für deine ehrliche Kritik


Liebe Grüße,
Angela
Wenn ich am Himmelszelt mit den

Sternen schreiben könnte, dann würde

ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

Maxi
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Re:

von Maxi (09.12.2009, 19:20)
Hi Angela
Fängt schon ganz schön gruselig an.
Schau kurz, mir ist da auch was aufgefallen.

Reflexartig kroch Sarah einige Meter weg von dem dunklen Wesen. Dieser lachte erneut hämisch auf.
Es war doch eine Sie, oder?

Die Satzeichen, !und ?, glaube ich, sind doppelt. Eins jeder Art nach einem Satz reicht da völlig.


Der Engel des Todes näherte sich ihr grinsend. Sarah aber blieb, wo sie war.
Hier reicht es, wenn du nur noch Engel sagst, da man ja nun weis um was es geht.

Etwas bohrte sich in ihre Haut, ließ warme Flüssigkeit herausquellen.
Hier könnte man auch schreiben: Die scharfen Zähne bohrten sich tief in ihr zartes Fleisch. cheezygrin

Diese Zeilen passen irgendwie noch nicht so ganz ins Bild.
Der Engel des Todes offenbarte ihr nun seine Visage.
Doch anstatt einem Monster, stand nun ein wunderhübsches Mädchen Sarah gegenüber.


Wieso Visage? Da Sara doch noch gar nicht wissen kann, wie das Wesen nun wirklich aussieht, kann sie auch keine Visage sehen oder?
Könnte man das auch so beschreiben?
Langsam entfernte das Monster seine Maske und Sara war in diesem Augenblick auf das Grauenvollste was sie sich je vorstellen konnte gefasst. Welch höllische Visage würde es ihr nun offenbaren?


Gruß Maxi

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AngelaB.
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Re:

von AngelaB. (09.12.2009, 19:30)
Wow, danke Maxi angle:

Das sind verdammt gute Tips, die du
mir gegeben hast.

Daaaanke cheezygrin angle:
Wenn ich am Himmelszelt mit den

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Gerhard
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Re:

von Gerhard (09.12.2009, 20:22)
Also, ich fang dann auch mal an, habe aber nur die Hälfte geschafft, denn für mich ist die Geschichte irgendwie nicht "rund".

„Ihr erbärmliches Leben lag in ihren Händen, meine Liebe!!“, knurrte eine kalte Stimme und im nächsten Moment traf Sarah etwas Hartes im Gesicht. Sie stürzte nach hinten, weg von Alicias leblosen Körper.

Den ersten Satz verstehe ich schon mal nicht. "Ihr Leben lag in ihren Händen" ... mhh, wenn ich davon ausgehe, dass mein Leben in meinen Händen liegt, ist das eigentlich trivial und braucht nicht erklärt zu werden. Mehr Sinn macht dieser Satz "„Ihr erbärmliches Leben lag in meinen Händen, meine Liebe!!“. Aber, wie gesagt, ich kapiere den Satz so nicht.

Sarah jaulte auf. Na ja, ein Hund jault, aber ich denke ein Mensch stöhnt erbärmlich oder schreit.

Ihre Nase – sie war gebrochen. Das spürt man in der Regel nicht. Man spürt nur Schmerzen.

Blut rann ihr in den offenen Mund hinein. Sarah spuckte es unwillkürlich aus. Benommen blickte sie auf.
„Sie hat das Spiel verloren und du wirst es auch tun!“


Das "tun" passt nicht. Ein Spiel "tut" man nicht verlieren, man verliert es. Besser also: "Sie hat das Spiel verloren und du wirst es auch verlieren."

Das vermummte Ungeheuer packte Sarah unwillkürlich am Kragen ihres Umhanges und zog sie näher zu sich ran.
„Es ist an der Zeit, dir mein wahres Gesicht zu offenbaren!“, schnaubte das Phantom und stieß Sarah brutal von sich. Diese fiel rücklings zu Boden.


Das Wort "Phantom" passt auch nicht. Ein Phantom ist etwas, was noch niemand gesehen hat, bei dem man noch nicht mal weiß, ob es wirklich existiert. Aber das Ungeheuer bei dir ist doch sehr real. Oder?

Der Engel lachte boshaft auf. Mit seiner zitternden Hand strich er sich seine Kapuze vom Kopf.

Wieso zittert er? Hat er Angst? Wovor???? Vor Sarah???

Rabenschwarzes Haar kam zum Vorschein. Das Gesicht aber wurde noch immer von einer schwarzen Maske verdeckt. Doch auch diese nahm er ab.
Sarah keuchte. Der Engel des Todes offenbarte ihr nun seine Visage.


Wie schon von anderen gesagt, "Visage" passt da nicht. Und auch "offenbarte" stört mich im Satz. Ich offenbare nicht mein Gesicht. Ich zeige es. Ich offenbare vielleicht meine geheimen Wünsche oder Träume, aber nicht mein Gesicht.

Doch anstatt einem Monster, stand nun ein wunderhübsches Mädchen Sarah gegenüber.
Ihre Augen waren farblos, einzig und allein ihre Pupille hatte einen Hauch von schwarz.
Sie grinste boshaft und zum Vorschein kamen zwei dolchartige Eckzähne.


Wer grinste? Sarah oder das Monster? Das Monster war aber bisher ein ER.

Sarah, fasziniert und ängstlich zugleich, wimmerte angsterfüllt. Unwillkürlich fragte sie sich, wie ein so wunderschönes Wesen in der Lage sein konnte, Sarah zu quälen??
Reflexartig kroch Sarah einige Meter weg von dem dunklen Wesen. Dieser lachte erneut hämisch auf.


Und nun ist es doch wieder ein Er ... also was ist das Monster? Sie oder Er.

Du siehst, im Text ist noch einiges zu verbessern .... aber vielleicht habe ich das Ganze ja auch nur nicht verstanden.
Herzliche Grüße
Gerhard

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Die Welt ist anders, als sie uns erscheint. "Auf der Suche nach der Realität" , ISBN 978-3833493294

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Maro
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Re:

von Maro (09.12.2009, 21:41)
Hallöle nochmal,
ich hätte noch etwas als Nachtrag, und zwar:
Der Engel griff nach ihrer blutverschmierten Hand und leckte genüsslich an dem überschüssigen Blut.


Ich meine verstanden zu haben, was du sagen wolltest, aber überschüssig wäre nicht unbedingt mein bevorzugtes Wort, es klingt so nach Es ist ohnehin genug davon da, also raus damit xD

Aber ich mag den Text

Maro

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AngelaB.
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Re:

von AngelaB. (09.12.2009, 21:48)
Lieber Gerhard!!

Danke für die tollen Hinweise ^^


„Ihr erbärmliches Leben lag in ihren Händen, meine Liebe!!"
--> Das mit dem Leben erkläre ich am Anfang der Geschichte ^^


Lieber Maro!

Lach, danke cheezygrin Ist mir gar nicht aufgefallen angle:


Liebe Grüß,
Angela
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Siegfried
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Re: Engel des Todes

von Siegfried (09.12.2009, 23:41)
Hallo, Angela!

Ich konzentriere mich auf einen Schwachpunkt des Textes (einiges ist von den anderen ja schon kommentiert worden): Der falsche Bezug im Genus (Geschlecht)

AngelaB. hat geschrieben:
Sarah keuchte. Der Engel des Todes offenbarte ihr nun seine Visage.
Doch anstatt einem Monster, stand nun ein wunderhübsches Mädchen Sarah gegenüber.
Ihre Augen waren farblos, einzig und allein ihre Pupille hatte einen Hauch von schwarz.
Sie grinste boshaft und zum Vorschein kamen zwei dolchartige Eckzähne.
Sarah, fasziniert und ängstlich zugleich, wimmerte angsterfüllt.


Die markierten Stellen sind Satzsubjekt und die falschen Pronomen (Pronomen = er/sie/es; sein/ihr usw.).

Das Monster stellt sich als ein wunderhübsches Mädchen dar. "Mädchen" ist Neutrum ("das Mädchen"), daher müssen die Pronomen in das entsprechende Geschlecht gesetzt werden:

"ein wunderhübsches Mädchen" ... "Seine Augen" ... "seine Pupille" ... "Es grinste boshaft"

Diese Art von Fehler wiederholt sich:

AngelaB. hat geschrieben:
Reflexartig kroch Sarah einige Meter weg von dem dunklen Wesen. Dieser lachte erneut hämisch auf.


"das Wesen" ... "Dieses lachte"

AngelaB. hat geschrieben:
Das Grinsen in ihrem Gesicht war auf einmal verschwunden. Ihre Augen funkelten nun bösartig. Mit ihrer blutroten Zunge leckte sich der Engel über die Lippen.


Das "ihrem" bezieht sich auf das "dunkle Wesen", muss also "seinem" heißen. Aus "ihre Augen" muss "seine Augen" werden.

Im letzten o. g. Satz ist "der Engel" (männlich!) das Satzsubjekt, daher muss statt "ihrer blutroten Zunge" dort "seiner blutroten Zunge" stehen.

Da dieser Fehler mehrfach in dem kurzen Text auftritt, scheinst du mit der Zuordnung von Pronomen zu den Substantiven ein wenig auf Kriegsfuß zu stehen. Da solltest du etwas Arbeit investieren.

Und dann noch eine kurze Anmerkung:

AngelaB. hat geschrieben:
Doch anstatt einem Monster, stand nun ein wunderhübsches Mädchen Sarah gegenüber.


"anstatt" erfordert gemäß Duden den Genitiv, also: "anstatt eines Monsters". Das Komma ist zudem überflüssig.

Zu Inhalt, Logik und Stil sage ich nichts. Gebranntes Kind scheut das Feuer. cheezygrin

Grüße
Siegfried
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Maxi
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Re:

von Maxi (10.12.2009, 08:33)
Hallo
Ich muss doch noch was dazu sagen, da Angelas Leseprobe mich gestern noch eine ganze Weile beschäftigt hat. blink3


Ihr erbärmliches Leben lag in ihren Händen, meine Liebe!!“, knurrte eine kalte Stimme und im nächsten Moment traf Sarah etwas Hartes im Gesicht. Sie stürzte nach hinten, weg von Alicias leblosen Körper[i]


Mit diesem Satz ist wohl diese Alicia gemeint. Es soll heißen, dass das Leben von Alicia, in ihren (Sarahs) Händen lag. So verstehe ich den Satzbau nach mehrmaligem Lesen.

Ich hoffe die "Hä? Das verstehe ich nicht", Reaktionen sind nun beseitigt, da es den Anschein hatte, dass diese Anfangszeilen doch bei einigen hier Verwirrung gestiftet haben.

Gruß Maxi
[/i]

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (10.12.2009, 08:42)
@ Siegfried und AngelaB.

Über die Sache mit dem Mädchen kann man streiten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Constructio_ad_sensum


Was bei dem Mädchen aber gerade noch so gehen würde - auch wenn
es nicht wirklich gut geht cheezygrin -, funktioniert dann später
bei dem dunklen Wesen gar nicht mehr ...

Insofern stimme ich Siegfried zu.

Grüße,

Ch.


EDIT: Die Constructio ad sensum kann als Stilmittel Verwendung finden, ist insofern also kein wirklicher Fehler. Auch wenn es in Angelas Text definitiv zu holprig daherkommt.

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Aston Skovgaard
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Re:

von Aston Skovgaard (10.12.2009, 09:11)
Hallo Angi !

Also ich lasse die Grammatik einmal aus dem Spiel...

Mir gefällt der Text sehr gut ! Er hat sogar etwas Erotisches auf irgeneine Art finde ich.

Noch besser würde er mir gefallen, wenn Du das Eindringen der Zähne ins Fleisch näher beschreiben würdest. Z.B. durch ein Knirschen oder so.

Und noch noch besser würde ich finden wenn Du schreiben würdest, wie das Monster riecht... Lieblich? Muffig? Streng? Blutig?

Dann wäre die Spannung noch größer !!! Es sind die feinen Details die Leser und Lesrinnen sich merken !!!

LG Aston :wink:

Maro
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Re:

von Maro (10.12.2009, 17:39)
Hallöle wieder einmal,

dir, Aston, kann ich nur bedingt zustimmen :P
Detailreichtum ist eine tolle Sache, aber hier finde ich den Punkt der Detailiertheit bereits ausgereizt. Klar, jeder hat seinen eigenen Geschmack, aber ich finde eigentlich, dass es hier ausreicht, sonst käme der Text ziemlich schnell aus dem Fluss und würde unter Umständen ziemlich schnell unter bereits erwähnter Gefahr vor Adjektiven und Adverbien ertrinken. Ich würde sagen: lieber weniger selbstgemachte Details (dann muss sich der Leser eben mehr selbst vorstellen) und auf der sicheren Seite als zu viel des Guten und dafür kommt der Leser unter Umständen ins Stocken.

cool5

Und so....

Maro

Tanzmaus
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Re:

von Tanzmaus (10.12.2009, 17:57)
Hallo Angela,

ich sehe das ein bisschen dazwischen.
Ich finde die Vorschläge gut, dass du das mit dem Blut noch etwas näher geschreibst, ansonsten reicht es mir persönlich auch an Details.
Aber es geht ja nicht um mich ;D

Zu deinem Text:

„Ihr erbärmliches Leben lag in ihren Händen, meine Liebe!!“, knurrte eine kalte Stimme und im nächsten Moment traf Sarah etwas Hartes im Gesicht.

Ich würde vllt. einen Punkt einbauen. ...!'', knurrte eine kalte Stimme.
Im nächsten Moment traf Sarah etwas Hartes im Gesicht.




Sarah jaulte auf. Ihre Nase – sie war gebrochen. Blut rann ihr in den offenen Mund hinein.
- Jaulen hört sich iwie so ein bisschen an wie ein Hund :D - Sorry.
Vllt könntest du schreiben: Sie fasste sich an ihre Nase. Warmes Blut rann ihr über die Finger - ihre Nase war gebrochen.




Das vermummte Ungeheuer packte Sarah unwillkürlich am Kragen ihres Umhanges und zog sie näher zu sich ran.
- ich würde das unwillkürlich weglassen. Liest sich leichter!

... schnaubte das Phantom und stieß Sarah brutal von sich. Diese fiel rücklings zu Boden.
Das Phantom schaubt? Hm ... ich würde dafür ein anderes Wort finden. Denn erst schnaubt es und dann stoßt es Sarah brutal weg. Das kommt etwas komisch finde ich.




„Genau wie deine kleine Freundin! Als erstes große Töne spucken und nun das Weite suchen!“ Das Grinsen in ihrem Gesicht war auf einmal verschwunden. Ihre Augen funkelten nun bösartig.

Vllt. einmal nun weglassen.

„Dein Blut riecht aber gut!“
vllt. auch: ,,Dein Blut riecht köstlich.''




Doch ehe sie sich versah, durchzuckte ein grässlicher Schmerz ihren ganzen Körper. Sarah stöhnte unwillkürlich, versuchte den Schmerz aus ihren Gedanken fort zu jagen. Doch ihrer Kräfte beraubt, hatte sie keine andere Wahl, als kraftlos vor ihrem Peiniger am Boden zu liegen und alles über sich ergehen zu lassen.

(ganzen) würde ich weglassen.
... vllt. versuchte den Schmerz nicht zu beachten.
Doch sie hatte keine andere Wahl. Sie hatte keine Kraft mehr ihrem Peiniger länger zu widerstehen. Kraftlos würde sie hier liegen bleiben.

Vllt. soetwas.
Aber ich bin auch nicht gerade gut im kontrollieren.

Insgesamt gefällt mir dein Text sehr gut, er ist geheimnisvoll und spannend gemacht.
Wie die anderen schon gesagt haben: Achte auf ?? und !!

Liebe Grüße,
Nicole

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