Exposé - Anrede

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AngelaB.
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Exposé - Anrede

von AngelaB. (19.12.2009, 23:30)
Hallo,

ich wollte mal fragen, was man tun muss wenn man
an einen Verlag schreibt, Exposé.


Anrede lautet ja normalerweise: Sehr geehrte/r Frau/Herr

Aber was ist, wenn man den Namen des Lektors nicht kennt?

Wie spricht man dann diejenige Person an, die das Exposé
dann liest??

Ich hatte mir gedacht:

1. Sehr geehrte Damen und Herren

2. Zu Händen der für das Lektorat zuständigen Kraft

oder

3. Sehr geehrte Damen und Herren des Verlagshauses carlsen


Welches von den drei findet ihr am besten??
Oder gibt es noch andere Möglichkeiten für eine Anrede??

Danke schon im Voraus für eine Antwort

Liebe Grüß,
Angela


Ps.: Carlsen war jetzt nur ein Beispiel
Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (19.12.2009, 23:42)
Nummer 1 ist richtig.

EDIT: glaub´ ich jedenfalls cheezygrin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (20.12.2009, 02:25)
chnuppesaager hat geschrieben:
Nummer 1 ist richtig.

EDIT: glaub´ ich jedenfalls cheezygrin


Nein. cheezygrin
Das einzig Richtige ist, beim Verlag anzurufen und sich den Namen des zuständigen Lektors geben zu lassen. Dann hat man eine vernünftige Anrede und das Manuskript wird im Verlag jemandem zugeordnet, der davon weiß. Ansonsten sorgt die Sekretärin oder der Praktikant ganz schnell dafür, dass das Manuskript in der "Großablage P" landet.

Grüße
Siegfried
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chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (20.12.2009, 09:25)
angle:


Ahhhh, jetzt kann ich mir das Alles erklären ...
cheezygrin flex:

Danke AngelaB., dass Du die Frage gestellt hast,
Danke auch Siegfried für die Antwort.

Maxi
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Re:

von Maxi (20.12.2009, 10:46)
Hi Angela :D

Man schreibt alle Namen hin von den man glaubt, dass der oder die Lektorin so heißen könnte!? cheezygrin

Wenn man einen Namen nicht kennt, ist die richtige Anrede immer,

Sehr geehrte Damen und Herren, des ........ Verlag
dann teilt man den Betreff mit und dann den Rest des Schreibens.
Gruß Maxi.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (20.12.2009, 11:27)
Hallo, Maxi.
Maxi hat geschrieben:
Wenn man einen Namen nicht kennt, ist die richtige Anrede immer,

Sehr geehrte Damen und Herren, des ........ Verlag
dann teilt man den Betreff mit und dann den Rest des Schreibens.
Gruß Maxi.

Das mag schon stimmen, erscheint ja auch logisch, aber so wird Angelas Manuskript bei einem Verlag, der Unmengen an Zuschriften erhält, höchstwahrscheinlich nicht berücksichtigt werden. Ich frage mich, warum Siegfrieds äußerst aufschlussreiche Beiträge kaum berücksichtigt werden; er hat bereits alles geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Das einzig Richtige ist, beim Verlag anzurufen und sich den Namen des zuständigen Lektors geben zu lassen. Dann hat man eine vernünftige Anrede und das Manuskript wird im Verlag jemandem zugeordnet, der davon weiß. Ansonsten sorgt die Sekretärin oder der Praktikant ganz schnell dafür, dass das Manuskript in der "Großablage P" landet.

Herzliche Grüße,
Thorsten

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (20.12.2009, 12:37)
... Ja, verstehe auch nicht so ganz, was das soll.

Mehr Antwort und besser auf den Punkt geht nun wirklich nicht ...

Offensichtlich wurde Siegfrieds Beitrag (und die anderen) gar nicht gelesen.

Toll!
angle:

Maxi
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Re:

von Maxi (20.12.2009, 18:45)
Thorsten Boose hat geschrieben:
Hallo, Maxi.
Maxi hat geschrieben:
Wenn man einen Namen nicht kennt, ist die richtige Anrede immer,

Sehr geehrte Damen und Herren, des ........ Verlag
dann teilt man den Betreff mit und dann den Rest des Schreibens.
Gruß Maxi.

Das mag schon stimmen, erscheint ja auch logisch, aber so wird Angelas Manuskript bei einem Verlag, der Unmengen an Zuschriften erhält, höchstwahrscheinlich nicht berücksichtigt werden.




Nein Thorsten, warte mal!

Wichtig ist, das schon auf dem Päckchen steht, wo das Manuskript überhaupt hin soll.

An den
....Verlag
Lektorat/Belletristik
(So weis der Verlag, welche Abteilung gemeint ist.)
Straße ...
Postleitzahl ... Ort ...

Und auch so kommt das Manuskript dort an, wo man es auch haben will.
In dem Schreiben innerhalb des Manuskriptes spricht man die Leute förmlich mit: Sehr geehrte Damen und Herren an.
Ab hier gibt man dann, nachdem man das Expose´gelesen hat, das Manuskript dem entsprechendem Lektor weiter.
So, hat man es mir, jedenfalls bei einem E-Mail kontackt mit Random House empfohlen.

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amyaudren
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Re:

von amyaudren (14.01.2016, 22:19)
Ich hätte auch eine "Frage" zu dem Thema: Ich weiß die Antwort ist hier (wenngleich mit gespaltenen Meinungen) gegeben, aber sie irritiert mich dennoch.

Natürlich ist eine persönliche Anrede ein großer Pluspunkt wenn der Lektor das Manuskript schlussendlich in den Händen hält: Aber viele Verläge erwähnen auf ihren Webseiten ausdrücklich, man solle keine Anrufe zum Thema Manuskript tätigen?

Ob es sich nur um Anrufe bezüglich des Manuskript-Status handelt wird oft nicht ausdrücklich erwähnt...

...meine Frage also; Lohnt es sich nach dem Namen zu fragen?

Oder kommt es eher negativ an wenn man den Verlag quasi "belästigt" um den Namen in Erfahrung zu bringen?

Beziehungsweise: Können einem die Verläge überhaupt genaue Auskunft über den Lektor geben? Besonders bei größeren Verlägen arbeiten ja bestimmt mehrere Lektoren (mitunter auch für ein Genre) und lässt sich dann überhaupt sagen an wen das Manuskript im Endeffekt geht?

lg Amy

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (14.01.2016, 22:54)
Vorab: Der Plural von Verlag ist Verlage.

Bei jedem Verlag, dessen Website ich bisher aus Neugier besuchte, gab es Vorgaben, wie man ein Exposé einreichen kann und an welche Adresse man es schicken soll. Da waren teilweise Abteilungs-Adressen und teilweise Adressen von Personen angegeben. Einmal sah ich auch den Hinweis, dass man nichts unaufgefordert einreichen soll, da sie nicht auf der Suche nach Manuskripten seien. Ich würde mich strikt an diese Punkte halten und keine Sonderwege gehen. Ich hätte Angst, dass es einen schlechten Eindruck macht oder das Schreiben verloren geht, wenn man aus der Reihe tanzt. Die denken sich ja sicher was dabei, wenn sie solche Vorgaben formulieren, um einen reibungslosen Ablauf zu organisieren. Extrawürste würden vielleicht Extraarbeit bedeuten, die sicher nicht milde stimmt.

Gruß,
Monika

P.S.: Oh, ich sehe gerade, dass du aus Wien bist. Dann darfst du selbstverständlich von Verlägen sprechen. Entschuldigung.
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

(Übersetzung: Besser ein weiser Narr, als ein närrischer Weiser.)

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amyaudren
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Re:

von amyaudren (14.01.2016, 23:18)
Monika K. hat geschrieben:
Vorab: Der Plural von Verlag ist Verlage.

Bei jedem Verlag, dessen Website ich bisher aus Neugier besuchte, gab es Vorgaben, wie man ein Exposé einreichen kann und an welche Adresse man es schicken soll. Da waren teilweise Abteilungs-Adressen und teilweise Adressen von Personen angegeben. Einmal sah ich auch den Hinweis, dass man nichts unaufgefordert einreichen soll, da sie nicht auf der Suche nach Manuskripten seien. Ich würde mich strikt an diese Punkte halten und keine Sonderwege gehen. Ich hätte Angst, dass es einen schlechten Eindruck macht oder das Schreiben verloren geht, wenn man aus der Reihe tanzt. Die denken sich ja sicher was dabei, wenn sie solche Vorgaben formulieren, um einen reibungslosen Ablauf zu organisieren. Extrawürste würden vielleicht Extraarbeit bedeuten, die sicher nicht milde stimmt.

Gruß,
Monika

P.S.: Oh, ich sehe gerade, dass du aus Wien bist. Dann darfst du selbstverständlich von Verlägen sprechen. Entschuldigung.



Vorneweg einmal: Vielen lieben Dank für die (schnelle) Antwort ^^

Ich habe bisher nur direkte Verlagsanschriften gesehen (also ohne Namen) oder, wie eben gesagt die Abteils-Adressen.

Was das mit dem Einsenden von isolierten Manuskripten angeht, habe ich mir schon zusammengesucht, welche Verläge denn Einsendungen akzeptieren und, Gott sei Dank, haben die meisten den alles wirklich genau geschildert und ziemlich genaue Richtlinien. Die Verläge die mich dann eher irritieren, sind die, bei denen nichts genaues dabei steht.

Ich schätze im Zweifelsfall werde ich mich dann wirklich doch lieber an das altbewährte "Sehr geehrte Damen und Herren des XYZ Verlags" halten, da kann man wenigstens nicht allzu viel falsch machen. (Ich habe wohl einfach diese gewisse Restpanik "Was ist wenn ich einen Namen benutze und es liest dann jemand anderer")

Danke nochmal und lG, Amy

Ps: Ich wusste gar nicht, dass man den Plural da im deutschen anders bildet? Man lernt nie aus xD Schätze, diese Sprachfeinheiten beachtend, sollte ich wohl davon absehen mein Manuskript an irgendwelche Deutschen Verläge zu schicken c:

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (15.01.2016, 08:58)
Wenn Exposé und Leseprobe interessant sind, wird sich der Verlag von einer möglicherweise falschen Anrede nicht irritieren lassen.
Wenn du es etwas moderner formulieren willst, schick es einfach an das "Sehr geehrte / Liebe Team des ...-Verlags".

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