Evolution aus Sicht eines Vulkaniers

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trean
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Evolution aus Sicht eines Vulkaniers

von trean (26.01.2010, 07:28)
Titel: Evolution aus Sicht eines Vulkaniers
Autor: Andreas Treutmann

Verlag: BoD
ISBN: 978-3-8391-2843-5
Seiten: 208
Preis: 13,50

Der Autor über das Buch:

Der Mathematiker und Systemanalytiker Andreas Treutmann präsentiert sein Buch zur aktuellen Diskussion der Evolution in ungewöhnlicher Form und mit ungewöhnlichem Inhalt.

Er verpackt die aktuelle Diskussion zu Lehre und Gegenhypothesen in eine Rahmenhandlung, die es ermöglicht, Argumente und Gegenargumente in direkter Konfrontation aufeinanderprallen zu lassen. Dabei werden wie in einem Kriminalroman die "Verdächtigen" wie z. B. Darwin, Newton, Einstein, Lyell, Hawking, Dawkins oder Huxley als Vertreter der offiziellen Lehre auf der einen Seite präsentiert. Auf der anderen Seite stehen Wissenschaftler, deren Hypothesen nicht zur offiziellen Lehrmeinung gezählt werden, wie Lamarck, Cuvier, Driesch, Hoyle oder Sheldrake. Zusätzlich nehmen Vertreter unterschiedlicher religiöser Positionen teil, aber auch Hypothesen von Schriftstellern, die Aufsehen erregten, wie Velikovsky oder Sitchin und selbst EvD werden diskutiert.

Die Argumente aller Seiten werden mit Hilfe der Formalen Wissenschaft wie Logik

und Mathematik auf Ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Dies übernimmt die Romanfigur des Vulkaniers, der rein logisch denkt, eine Position von aussen bezieht und keinerlei persönliche Interessen verfolgt, da ein Vulkanier bekanntlicherweise kein Ego besitzt.

Während auf diese Weise der Wahrheitsgehalt der Argumente aller Seiten in einer direkten Konfrontation nach und nach schrittweise aufgedeckt wird, gelangt der Leser zu Erkenntnissen, die ihm ein neues eigenes Urteil zu aktuellen Diskussion ermöglichen.

Das Buch ist dabei keine nüchterne Präsentation und Aneinanderreihung wissenschaftlicher Fakten, sondern spannend bis zur letzten Seite, wie ein Kriminalroman, der am Ende sein Geheimnis verrät.


Klappentext:

Darwins Evolutionstheorie repräsentiert die offizielle Lehrmeinung. Was aber sind die Gruende dafuer, dass eine offensichtlich korrekte Theorie immer noch so umstritten ist?Dieses Buch ist als Sachbuch in Romanform geschrieben, da diese Form die Diskussion besonders deutlich darstellen kann, ohne dass grösser Fachkenntnisse vorausgesetzt werden muessen. Es stellt wie ein Kriminalroman Befuerworter und Gegner mit all ihren Motiven und Fehlern vor, analysiert diese aus logischer Perspektive und nimmt sie anschliessend ins Kreuzverhör.Neben bekannten Fakten werden dem Leser eine Vielzahl neuer, im deutschen Sprachraum teilweise weniger bekannter Erkenntnisse und Blickwinkel präsentiert. Wie in einem Kriminalroman werden nach und nach immer neue Fakten und Denkansätze sichtbar, die es dem Leser zum Schluss ermöglichen, sich ein eigenes, klareres Bild von der Wahrheit und dem zu machen, was wissenschaftlich gesichert ist.

Inhalt:

Willkommen auf meiner Webseite http://www.treanco.com
Hier gibt es Leseproben und zusätzliche Infos
Dateianhänge
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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (26.01.2010, 13:20)
Hallo Andreas!

Titel und Klappentext waren für mich erst etwas irreführend, aber die Leseproben auf der sehr gelungenen Homepage haben mich dann überzeugt. Habe das Buch gerade bei meinem örtlichen Buchhändler bestellt und bin sehr gespannt auf die Argumente.

Zähle mich selber zu den atheistischen Kreationisten. :lol:

Habe mich auch schon seit Jahrzehnten immer mal wieder mit dem Thema beschäftigt und warte immer gespannt auf neue Argumente.

Viele Grüße
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guenther klein
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Evolution

von guenther klein (27.01.2010, 12:20)
Hallo,

nachdem ich da und dort (Google Buchsuche) rund 40 Seiten gelesen habe, frage ich mich, wozu das Buch gut sein soll. Was ein Newton oder andere Wissenschaftler gesagt haben, ist in Wikipedia nachzulesen.

Über die Ausführungen der "objektiven" Wahrheit kann man geteilter Meinung sein. Der Aufsatz artet aber zur reinen Weltanschauung aus, als der Autor sich - unnötigerweise - mit Gott beschäftigt. Das scheint mir das eigentliche Anliegen des Buches zu sein, weltanschauliche Themen nachzugehen.

Man kann nicht von Gott, schon gar nicht über Gott reden. Wenn ich z.B. über einen Menschen rede, ziehe ich über ihn her. Genauso mit Gott. Über Gott reden, verheißt nichts Gutes. In gleicher Weise auch von einem Menschen reden. Ihn und seine Eigenschaften zu beschreiben, dürfte umfangreich ausfallenund würde den ganzen Menschen nur aus einer persönlchen Perspektive betrachten. Genauso mit Gott. Sein "Wesen", seine Eigenschaften zu beschreiben, ist unmöglich.

Die Menschen, die sich mit der Existenz Gottes beschäftigen, jagen einem Phantom nach. Das, was sie von Gott zu wissen glauben, besteht nur in ihrer Vorstellung. Und über diese Vorstellung schreiben sie. Sie schreiben nicht über Gott an sich, sondern über ihre Gedankenwelt.

Um es kurz zu machen: Wenn ich die Welt betrachte, frage ich mich nicht, was an ihr wissenschaftlich sei, sondern nehme sie so, wie sie ist.

Dann lieber der Spruch: Cogito ergo sum.

trean
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Re: Evolution

von trean (30.01.2010, 16:14)
guenther klein hat geschrieben:
Der Aufsatz artet aber zur reinen Weltanschauung aus, als der Autor sich - unnötigerweise - mit Gott beschäftigt. Das scheint mir das eigentliche Anliegen des Buches zu sein, weltanschauliche Themen nachzugehen.


Lieber Herr Klein!
Zunächst einmal freut es mich, dass mein Buch bei Ihnen auf soviel Interesse gestossen ist.
Ich möchte gern auf Ihre Kritik antworten:

Das Buch beschäftigt sich mit der Diskussion zur Evolution und wie diese gefuehrt wird. Dazu ist es unerlässlich die Standpunkte und Weltanschauungen der an der Diskussion beteiligten Parteien zu präsentieren. Hierbei spielt die religiöse Position eine wichtige Rolle, wobei die zugehörige Weltanschauuung von meinen Rollenfiguren vorgetragen wird.
Aber die anderen Standpunkte kommen ebenso zu Wort. Damit ist es auch unerlässlich den Standpunkt Newtons, der das mechanistische Weltbild besonders stark geprägt hat, zu präsentieren, selbst wenn man auf Wikipedia oder andere Buecher hinweisen könnte, aber das tut man wohl nicht in einem Buch, sonder vielleicht in einer wissenschaftlichen Dissertation.

Natuerlich vertritt mein Buch in gewissen Sinne auch eine oder mehrere Weltanschauungen. Eine davon ist, anderen Positionen zuzuhören und nicht alles, was von den geltenden Paradigmen abweicht, sofort als unwissenschaftlich von vorn herein auszuschliessen. Das eröffnet Möglichkeiten zu völlig neuen Lösungen.
Eine andere ist es, skeptisch gegenueber dem Versuch zu sein, dass Agnostizismus und Atheismus die Wissenschaft fuer ihre Zwecke vereinnahmen. Es werden teilweise unerwartete Argumente und Beispiele aufgezeigt, die auf etwas anderes als einen evolutionären Prozess darwinscher Prägung sowie eine deterministische Kausalkette hindeuten, was den besonderen Reiz und Unterhaltungswert dieses Buches ausmacht.
Das Buch bietet dafuer nicht Gott als die Alternative an sonder Geist und Intelligenz. Dies wird von meinen Rollenfiguren deutlich gemacht, die sich zum Teil von Gott als Lösung distanzieren. Dem Leser bleibt es selbst ueberlassen, wem er diese zuordenen will, oder ob er sich der offiziellen wissenschaftlichen Argumentation, die diese Alternativen ablehnt, anschliessen möchte.

Andreas Treutmann
Autor des Buches Evolution aus sicht eines Vulkaniers

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guenther klein
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Evolution aus der Scht....

von guenther klein (06.02.2010, 09:23)
Lieber Herr Treutmann,

ich hätte nie gedacht, dass Sie auf meine Kritiik antworteten.

Ich bleibe jedoch bei meiner Ansicht. Wenn ich die Welt betrachte, erfreue ich mich daran. Ich frage mich dagegen nicht, was an ihr evolutionistisch sei.

Doch zum Positven:

Dem Buch merkt man an, dass daran über eine längere Zeit gearbeitet wurde. Ich habe keine sprachlichen Fehler entdeckt, wenn ich auch nicht so sehr darauf geachtet habe. Der Sprachstil ist geglättet und von daher gut lesbar. Selbst sprachliche Apersus fehlen nicht.

Deshalb viel Erfolg!

und tausend Grüße

guenther

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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (07.02.2010, 23:03)
Habe das Buch jetzt gelesen und fand es bis zur letzten Seite sehr spannend. Es ist flüssig geschrieben und die verschiedenen Ansichten zum Thema Evolution sind sehr gut behandelt. Die gewählte Darstellung als Diskussion zwischen den Vertretern der unterschiedlichen Ansichten ist sehr gelungen und hilfreich für den Leser.

Insgesamt also ein Brainstorming zur Evolutionstheorie, das auch die ausgefallenen Randpositionen wie den Katastrophismus gut zu Wort kommen lässt.

Bedauert habe ich nur, dass das Thema Geist und Evolution ganz zum Schluss nur auf wenigen Seiten angesprochen wurde. Da sollte es eines Tages eine erweiterte Neuauflage geben, in der dieses wichtige Thema dann auch noch umfangreich und vergleichbar gut eingearbeitet wird.

Insgesamt eine spannende und lehrreiche Lektüre. thumbbup
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