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lignus
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Textverarbeitung

von lignus (14.04.2007, 19:30)
Wer hat sich nicht schon mit Microsoft Word geplagt, viel Zeit mit Formatieren verloren etc.
nach meiner Erfahrung mit dem Schreiben von bisher drei Büchern war ich mit http://www.softmaker.de/ofwtm.htm immer besser bedient.
So sind z.B. die schönen »Direkte Rede« Zeichen einfach einzustellen.
Viel Spass beim Schreiben wünscht die Tafelrunde der Autoren:
http://www.vonholt.ch/

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hawepe
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Re: Textverarbeitung

von hawepe (15.04.2007, 22:57)
Hallo,

lignus hat geschrieben:
nach meiner Erfahrung mit dem Schreiben von bisher drei Büchern war ich mit http://www.softmaker.de/ofwtm.htm immer besser bedient.


Und die Entwickler reagieren auch meistens auf Bug-Meldungen sehr schnell und bieten Bugfixes an.

Eine andere Alternative ist OpenOffice.

Beide Programme benutze ich als Textverarbeitungen; fuer das Erstellen druckfertiger Manuskripte sind sie meiner Meinung nach allerdings alle nicht geeignet.

Wer professionelle Ansprueche an das Ergebnis stellt, sollte sich mal LaTeX ansehen. Ich habe damit inzwischen drei eigene Buecher und zwei Werkauftraege (nebst zahllosem "Kleinkram") gesetzt.

Beste Gruesse,

Heinz.

Nezir Bulut
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Re:

von Nezir Bulut (20.04.2007, 13:54)
Hallo, aber in Word ist es doch auch kein Problem, du kannst das sogar im Nachhinein die Anführungszeichen ändern über "suchen und ersetzen". Wenn man sich mit dem Programm gut auskennt, dann ist das eigentlich auch kein Problem.
Gruß Nezir

Jakob W.
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Re:

von Jakob W. (20.04.2007, 17:42)
Ich finde Word einfach nur zu gut, vielleicht weil ich damit meinen ersten PC kennengelernt habe. Aber es ist ein vielseitiges und wunderbares Programm zum schreiben von Texten aller Art und Weise.


Gruß,
Jakob Welik

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lektor
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Re:

von lektor (21.04.2007, 12:56)
Hallo,

es gibt sehr gute Software zum Erstellen von Büchern, aber... Die sind unglaublich teuer! Lohnt sich bestimmt nur für Profis. BoD Norderstedt - dort habe ich meine ersten beiden Bücher verlegt - bietet gute Hilfen zum Erstellen des Buchblocks. Das dauert natürlich, wenn man es gut machen will. Es dauert sogar sehr, sehr lange und man entdeckt später noch viele Probleme. Dabei habe ich einiges über Word gelernt.

Wenn man allerdings das erste Buch erstellt hat, braucht man die nächsten nur noch in die alte Vorlage hineinzuschreiben. Das ist ein Kinderspiel und macht richtig Spaß! Ich bin jetzt bei meinem vierten Buch und kann schon während des Schreibens Seitenzahlen, Absätze usw. prima überblicken.

Ich stelle meine Vorlage (übliches 12 x 19 cm Format) gerne zur Verfügung. Das kann ich aber nicht umsonst machen, da ich als nebenberuflicher Lektor auch vom Schreiben und allem Drumherum lebe. Aber nachfragen kostet erst einmal nix! Schaut einmal auf www.peterpuppe.de!

Herzlich
Peter

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hawepe
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Re:

von hawepe (21.04.2007, 13:52)
Hallo,

lektor hat geschrieben:
es gibt sehr gute Software zum Erstellen von Büchern, aber... Die sind unglaublich teuer! Lohnt sich bestimmt nur für Profis.


Das stimmt nun wirklich nicht.

LaTeX kann man sich kostenlos von http://www.dante.de/ herunterladen, wobei ich allerdings immer die TeXLive-DVD empfehlen wuerde, auch wenn sie ein paar Euro kostet.

Entwickelt wurde TeX/LaTeX urspruenglich fuer den Satz mathematisch-naturwissenschaftlicher Buecher, aber inzwischen gibt es auch zahllose Pakete, die ebenfalls das Setzen geisteswissenschaftlicher Arbeiten und von Belletristik (incl. Lyrik und Theaterstuecken) leicht machen.

Ansonsten kann man auch nach aelteren Versionen von InDesign oder QuarkExpress ausschau halten.

Beste Gruesse,

Heinz.

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lektor
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Re:

von lektor (21.04.2007, 15:24)
Hallo Heinz,

danke für deine Hinweise! Einiges war mir neu. Aber Vorsicht! Wer ein Buch veröffentlicht - egal, für wie privat er es hält! - handelt kommerziell. Und dazu kann man bei www.dante.de lesen:

>4.1 Wie bekomme ich ein TeX-System?
Es gibt verschiedene Wege, wie Sie ein TeX-System beziehen können. Falls Sie die notwendige Unterstützung (durch Hotline, Schulungen, Updates u.ä.) sicherstellen wollen oder müssen, sollten Sie sich an einen kommerziellen Anbieter wenden.

Beachten Sie bei den nachfolgenden Angeboten bitte, daß Sie bei frei verfügbaren TeX-Versionen, Programmen und Schriften, die ,Shareware` sind, geringe Lizenzgebühren an die Autoren zu entrichten haben. Außerdem dürfen einige Programme, Makrodateien, Schriften etc. nicht oder nur nach Lizenzierung oder einer individuellen Freigabe durch den Autor zu kommerziellen Zwecken eingesetzt oder vertrieben werden.

Herzlich
Peter

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hawepe
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Re:

von hawepe (21.04.2007, 16:59)
Hallo,

lektor hat geschrieben:
Aber Vorsicht! Wer ein Buch veröffentlicht - egal, für wie privat er es hält! - handelt kommerziell. Und dazu kann man bei www.dante.de lesen:

>4.1 Wie bekomme ich ein TeX-System?
Es gibt verschiedene Wege, wie Sie ein TeX-System beziehen können. Falls Sie die notwendige Unterstützung (durch Hotline, Schulungen, Updates u.ä.) sicherstellen wollen oder müssen, sollten Sie sich an einen kommerziellen Anbieter wenden.


Das hat jetzt aber nichts mit kommerziell oder nicht kommerziell zu tun, sondern mit dem Support.

Wie bei allen freien Systemen ist ein Support nicht eingeschlossen. Wer z.B. TeXLive von Dante zur Grundlage nimmt, muss das System selbst installieren (laeuft aber automatisch ab) und ggfs. auftretende Probleme selbst loesen.

Es gibt aber auch TeX-Systeme, die einen Support einschliessen, der allerdings keineswegs kostenlos sein muss.

Fuer Fragen existieren jedoch eine Mailingliste und eine TeX-Newsgroug (beide deutschsprachig). In beiden erhaelt man nach meinen Beobachtungen sehr fachkundige Hilfe. Aber man hat eben keinen Rechtsanspruch darauf.

Beachten Sie bei den nachfolgenden Angeboten bitte, daß Sie bei frei verfügbaren TeX-Versionen, Programmen und Schriften, die ,Shareware` sind, geringe Lizenzgebühren an die Autoren zu entrichten haben.


Es existieren inzwischen einige Tausend Pakete fuer LaTeX von unterschiedlichsten Autoren. Unter den Standardpaketen, die den meisten Anwendern ausreichen, trifft das meines Wissens fuer keines zu.

Außerdem dürfen einige Programme, Makrodateien, Schriften etc. nicht oder nur nach Lizenzierung oder einer individuellen Freigabe durch den Autor zu kommerziellen Zwecken eingesetzt oder vertrieben werden.


Dieses Problem trifft haeufiger mal bei Schriften und im Graphikbereich auf. Das gilt allerdings nicht nur fuer LaTeX, sondern fuer alle Computerprogramme, auch wenn sich viele Anwender da keine Gedanken machen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.05.2007, 09:22)
Hallo,

hawepe hat geschrieben:
Ansonsten kann man auch nach aelteren Versionen von InDesign oder QuarkExpress ausschau halten.


Dem aktuellen PC Magazin liegt z.B. in der aktuellen Ausgabe ein voll updateberechtigtes QuarkExpresse 5 fuer PC bei.

Aber Achtung, es gibt mehrere Versionen des PC Magazins. Drauf ist es auf der Premium-Ausgabe mit DVD fuer 4,99 und vermutlich der Premium-Ausgabe mit Film-DVD fuer 6,99.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Patricia Kay Parker
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Re:

von Patricia Kay Parker (07.05.2007, 09:41)
Ich habe meine ersten beiden Werke ganz einfach mit Word geschrieben. Bei einem davon sind sogar Fotos eingebunden. Ich denke, wenn man sich mit Word auskennt, dann reicht es auch aus.

Das nächste Buch werde ich allerdings mit InDesign setzen.

Lieben Gruß
Patricia Kay Parker
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hawepe
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Re:

von hawepe (07.05.2007, 09:58)
Hallo,

Patricia Kay Parker hat geschrieben:
Ich habe meine ersten beiden Werke ganz einfach mit Word geschrieben. Bei einem davon sind sogar Fotos eingebunden. Ich denke, wenn man sich mit Word auskennt, dann reicht es auch aus.


Das haengt ganz von den typographischen Anspruechen ab.

Ich kenne deine beiden Buecher nicht, habe aber schon reichlich Werke von Kollegen gesehen, die mit Word gearbeitet haben. Als Verleger haette ich keines akzeptiert :-(

Beste Gruesse,

Heinz.

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andihaller
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Re:

von andihaller (07.05.2007, 12:16)
ich kann InDesign nur empfehlen, gibts hin und wieder bei ebay zu schnäppchenpreis. InDesign exportiert 1a in pdf, was ja auch BoD gerne nimmt.

grüße andi
Meine persönliche Linkempfehlung: http://www.hint-horoz.de

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ChrisK
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Re:

von ChrisK (07.05.2007, 12:33)
Patricia Kay Parker hat geschrieben:
Ich habe meine ersten beiden Werke ganz einfach mit Word geschrieben. Bei einem davon sind sogar Fotos eingebunden. Ich denke, wenn man sich mit Word auskennt, dann reicht es auch aus.

Meine Erfahrungen mit Word liegen ca. 4 Jahre zurück, als ich auf Kundenwunsch versuchen musste, ein Buch mit Word (Version 2000) zu setzen. Ein typographisch korrekter Satz war nicht hinzukriegen, da Word bei der Bildschirmausgabe schummelt, d.h. das, was am Bildschirm zu sehen ist, entspricht nicht immer dem, was gedruckt wird. Bei Dokumenten über 100 Seiten neigte Word zu Instabilitäten, stürzte gern einmal ab und verschob mutwillig ganze Absätze von einer Seite zur andern. Als ich dann noch vermessenerweise versuchte, Abbildungen unterzubringen, rastete dieses Bollwerk modernster Hochtechnologie endgültig aus und wirbelte den ganzen Buchblock durcheinander.
Für mich war's das, ich habe mich aus dem Projekt verabschiedet. Hat Microsoft Word mittlerweile so stark stabilisiert bzw. verbessert?
Gruß
Chris

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.05.2007, 12:43)
Hallo,

andihaller hat geschrieben:
ich kann InDesign nur empfehlen, gibts hin und wieder bei ebay zu schnäppchenpreis. InDesign exportiert 1a in pdf, was ja auch BoD gerne nimmt.


Wobei man wissen muss, dass viele dieser Schnaeppchen keine sind, weil es sich um illegale Kopien handelt, die selbst fuer Fachleute nur schwer zu erkennen sind.

An diesen Kopien erwirbt man grundsaetzlich kein Eigentum, sondern verliert ggfs. nur sein Geld.

Ob er das Risiko eingeht, muss natuerlich jeder selbst wissen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.05.2007, 12:53)
Hallo,

ChrisK hat geschrieben:
Bei Dokumenten über 100 Seiten neigte Word zu Instabilitäten, stürzte gern einmal ab und verschob mutwillig ganze Absätze von einer Seite zur andern. Als ich dann noch vermessenerweise versuchte, Abbildungen unterzubringen, rastete dieses Bollwerk modernster Hochtechnologie endgültig aus und wirbelte den ganzen Buchblock durcheinander.


Word ist nun einmal eine Textverarbeitung und kein Satzsystem.

Meine Kritik macht sich allerdings nicht an diesen Instabilitaeten fest (wer sie mag, bitte schoen), sondern an der Typographie.

Blocksatz, wie er in der Belletristik und in Fachbuechern ueblich ist, sieht zumeist duerftig aus, registerhaltiger Satz ist nahezu unmoeglich, die saubere Plazierung von Abbildungen (und Tabellen) extrem muehselig, ein manuelles Kerning sehr arbeitsaufwendig, halbe Leerstellen nicht vorgesehen.

Anstatt mich staendig mit diesen Fragen herumzuschlagen, nehme ich lieber ein geeignetes Werkzeug (wie LaTeX) und konzentriere mich auf den Inhalt.

Beste Gruesse,

Heinz.

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