Preis für mein Kochbuch

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Benutzeravatar
Moni
Beiträge: 147
Registriert: 09.01.2010, 15:21
Wohnort: Südhessen

Preis für mein Kochbuch

von Moni (15.02.2010, 17:24)
Hallo,

mein Buch ist jetzt bei der Lektorin.
Ich mache mir nun Gedanken über den Verkaufspreis.
Ich möchte 5 Euro pro Buch für ein missionarisches Projekt spenden und für mich nichts behalten.

Würde ich bei 17x22, cremeweißes Papier, Paperback, 80 Seiten, davon 40 Farbseiten verwenden, käme ich dabei auf einen Verkaufspreis von 18,40 €.

Würde ich fotobrillant, bei 76 Farbseiten (mit Hintergrund), Hardcover verwenden, käme ich auf 35,50 €.

Mir liegt natürich viel daran, dass eine gute Spende herauskommt.

Was ist dabei effektiver, ein einfacheres Buch und günstiger, oder ein besser ausgestattetes Buch, aber teurer?

Ich hätte gerne gewusst, was der Unterschied zwischen Marge und Honorar ist? Oder ist das dasselbe?

LG
Moni

Benutzeravatar
David Damm
Beiträge: 449
Registriert: 19.10.2009, 12:07
Wohnort: Berlin

Re:

von David Damm (15.02.2010, 17:51)
Hallo,

bei so vielen Farbfotos in dem Buch würde ich in jedem Fall von creme-farbenem Parpier abraten! Auf jeden Fall weißes Papier nehmen, da sonst die Farben sehr verfälscht werden können.

Ich denke, dass ein Hardcover nicht so sehr wichtig ist, zumal dieses den Buchpreis enorm nach oben treibt.
Stattdessen würde ich wegen der vielen (großformatigen?) Fotos zu fotobrilliant raten. Die Fotos kommen besser rüber und das Papier ist auch ein Stück fester, dicker.

Eine Spende von 5 Euro je Buch ist schon ziemlich hoch. Dazu solltest du aber wissen, das BoD für jeden Euro den du verdienen bzw. in deinem Fall spenden willst, selbst einen Euro für sich mehr aufschlägt (zumindest ungefähr).
D.h. also
1 Euro Gewinn -> Buchpreis um 2 Euro nach oben
2 Euro Gewinn -> Buchpreis um 4 Euro nach oben
...
5 Euro Gewinn -> Buchpreis um 10 Euro nach oben

Mein Tipp wäre in etwa folgender:
Paperback, fotobrilliant, 80 Seiten, 40 Seiten in Farbe zu einem Preis von 18 Euro. Der Netto-Gewinn wäre dann 3.33 Euro.
Eine Kleinauflage 1-24 Bücher würde dich pro Stück 11.51 inkl. MwSt. kosten. D.h. dort würdest du dann sogar 6.49 Euro Gewinn machen.
Außerdem solltest du bedenken: selbst 18 Euro für ein 80-seitiges Kochbuch sind schon enorm hoch! Heutzutage gibt es die an jeder Ecke für 2-3 Euro. Du musst also für dich die Frage klären, wer als Käufer in Frage käme und diesen hohen Preis aufbringen könnte.

Gruß, David.

Benutzeravatar
MarkusGronotte
Beiträge: 161
Registriert: 31.01.2010, 18:24

nich ganz richtig

von MarkusGronotte (15.02.2010, 18:31)
xyz
Zuletzt geändert von MarkusGronotte am 22.03.2010, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Haifischfrau
Beiträge: 3844
Registriert: 04.02.2008, 15:07

Re:

von Haifischfrau (15.02.2010, 22:43)
Hallo Moni,
nun gehöre ich nicht zu den ambitionierten Köchinnen - aber selbst 18 € würde ich für ein Kochbuch nie und nimmer ausgeben.
5 € Spende sind sehr viel - aber in Anbetracht des hohen Preises - und der zahlreichen Kochbücher auf dem Markt - dürfte im Endeffekt das Output nicht sonderlich hoch sein. Daher: besser den Preis senken und den Spendenanteil auch - du könntest ja einfach deine Marge vollständig dem Projekt spenden; ich denke, es werden nicht viele Leute das Buch deshalb kaufen, weil eine Spende damit verbunden ist.

Viel Erfolg
Haifischfrau

Benutzeravatar
Moni
Beiträge: 147
Registriert: 09.01.2010, 15:21
Wohnort: Südhessen

Re:

von Moni (16.02.2010, 00:46)
Damit habt Ihr bestimmt recht.
Ich kann mich bisher durchringen, 3 € für die Spende zu nehmen, mit einem Verkaufspreis von 14,50 €.

Benutzeravatar
Manu
Beiträge: 1099
Registriert: 08.12.2009, 17:35
Wohnort: die Mords-Eifel

Re:

von Manu (16.02.2010, 08:13)
Moni, ich will dir nicht deine Illusionen und Ambitionen rauben, aber ich glaube auch nicht, dass Leute wegen der Spende ein Kochbuch kaufen. Gerade bei Spenden muss schon ein persönlicher Bezug hergestellt werden (aktuelle wäre da z.B. eine Haiti-Hilfe angesagt) sondern ist der Antrieb gleich Null.

Benutzeravatar
Haifischfrau
Beiträge: 3844
Registriert: 04.02.2008, 15:07

Re:

von Haifischfrau (16.02.2010, 08:47)
Hallo Manu,

Haiti-Hilfe finde ich denkbar schlecht, weil zu kurzfristig. Das Buch soll ja auch noch in 5 Jahren gekauft werden. Soweit ich mich erinnere, hat Moni ja schon einen Spendenzweck.

Hallo Moni,

14,50 € sind auch ganz schön viel - Kochbücher gibt es ja wie Sand am Meer, das müssten dann schon außerordentliche Rezepte sein. Aus meiner Perspektive: 3 € würde ich für einen Zweck, der mir zusagt, ohne weiteres spenden, aber dazu extra ein Buch für 14,50 € kaufen - nein.
Die Frage ist, was willst du? Spenden sammeln oder dein Buch verkaufen?

Gruß
Haifischfrau

Benutzeravatar
David Damm
Beiträge: 449
Registriert: 19.10.2009, 12:07
Wohnort: Berlin

Re: nich ganz richtig

von David Damm (16.02.2010, 09:12)
Hallo Markus,


MarkusGronotte hat geschrieben:
Hallo David,

Deine Information ist nicht korrekt.

BoD schlägt für sich nichts zusätzlich auf.

45% gehen an den Großhändler (z.B. Amazon, whatever,...)


okay, da kannst du recht haben. Ich wollte mit meinem Beispiel nur zum Ausdruck bringen, dass man mit der Erhöhung des eigenen Gewinns auch den Gewinn der anderen (des Buchhandels wie du sagst) nach oben treibt. Deshalb sollte man seinen Gewinn nicht zu hoch ansetzen, weil sonst der Buchpreis eben fast doppelt so schnell nach oben geht.

Gruß, David.

Maro
Beiträge: 54
Registriert: 21.11.2009, 21:13
Wohnort: Freiburg

Re:

von Maro (16.02.2010, 10:06)
Guten Morgen,

Kochbücher gibt es tatsächlich wie Sand am Meer. Interessant wäre jetzt zu erfahren, ob dein Kochbuch irgendetwas außerordentliches hat, besondere Rezepte (Vegan, Vegetarisch, eintöpfe aus aller Welt) oder sich auf besondere Zubereitungsarten stützt (Rohkost, tausend tolle Sachen zum blanchieren, etc. ) oder irgendwie sonst etwas ganz besonderes ist. Je allgemeiner ein Kochbuch ist und je weniger es irgend eine kulinarische Nische bedient, desto weniger wäre ich bereit 15 Eus dafür hinzublättern, im Gegenzug wäre eines mit ganz speziellen, neuen und innovativen eher noch interressant. (Gerade zu Zeiten von Chefkoch.de&Co wo man alle möglichen Perversionen ohne Hand und Fuß finden kann ;) )
Daher meine Frage: Was ist es denn für ein Kochbuch? "Rechtfertigt" es aufgrund seiner Andersartigkeit diesen hohen Preis, Spende hin oder her, oder gibt es ähnliche Kochbücher schon zu Dutzenden billiger auf dem Markt?

Gruß
Maro

Benutzeravatar
Moni
Beiträge: 147
Registriert: 09.01.2010, 15:21
Wohnort: Südhessen

Re:

von Moni (16.02.2010, 13:01)
Hallo Maro,

da kann ich Dich natürlich gut verstehen.
Das besondere an meinem Kochbuch ist, dass es nicht nur ein Kochbuch ist, sondern ein christliches Kochbuch.
Darin sind außer vollwertigen (auch vegetarische und vegane) Rezepten auch Tischgebete, Gedichte von mir (zum Thema), Bibelworte und -texte zum Thema Nahrung und ein Kapitel: "Nahrung für die Seele".

Meines Wissens gibt es in der Art noch keine Kochbücher, aber ich bin auch nicht allwissend ... angle:

büchernarr

Re:

von büchernarr (16.02.2010, 13:11)
Moni hat geschrieben:
Hallo Maro,

da kann ich Dich natürlich gut verstehen.
Das besondere an meinem Kochbuch ist, dass es nicht nur ein Kochbuch ist, sondern ein christliches Kochbuch.
Darin sind außer vollwertigen (auch vegetarische und vegane) Rezepten auch Tischgebete, Gedichte von mir (zum Thema), Bibelworte und -texte zum Thema Nahrung und ein Kapitel: "Nahrung für die Seele".

Meines Wissens gibt es in der Art noch keine Kochbücher, aber ich bin auch nicht allwissend ... angle:


Wo soll das Kochbuch denn verlegt werden?
Bei dieser Aufmachung könnte man einmal beim Brunnen-Verlag in Giessen anklopfen, da dieser überwiegend christliche Bücher, aber auch Kochbücher verlegt.
Gruß
Bernd

Benutzeravatar
Moni
Beiträge: 147
Registriert: 09.01.2010, 15:21
Wohnort: Südhessen

Re:

von Moni (16.02.2010, 19:19)
Hallo Bernd,

die Frage verstehe ich gerade nicht. BoD ist doch dann mit dem Veröffentlichen der Verleger, oder verstehe ich da etwas verkehrt?

Ich kann doch das Buch nicht bei einem anderen Verlag verlegen lassen, oder ... ?

Benutzeravatar
Lisa_Sonnenblume
Beiträge: 875
Registriert: 26.10.2008, 16:06
Wohnort: FFM

Re:

von Lisa_Sonnenblume (16.02.2010, 20:06)
Moni hat geschrieben:
Ich kann doch das Buch nicht bei einem anderen Verlag verlegen lassen, oder ... ?


Hallo Moni,

nein, nicht nachdem du den Vertrag mit BoD unterschrieben hast. Aber vorher könntest du beim Verlag nachfragen, ob Interesse besteht, dein Buch rauszubringen. Ich finde deine Idee mit dem Kochbuch wirklich gut und wäre schon eine potenzielle Leserin ...
LG,

Lisa

Benutzeravatar
Moni
Beiträge: 147
Registriert: 09.01.2010, 15:21
Wohnort: Südhessen

Re:

von Moni (16.02.2010, 21:56)
Liebe Lisa,

das macht mir echt Mut, danke für Deine Worte wow3

Meinst Du, ich kann auf Easybook das Buch erstellen und die Pdf davon einem anderen Verlag vorstellen, bevor ich Bod den Druckauftrag gebe? :?

Benutzeravatar
Lisa_Sonnenblume
Beiträge: 875
Registriert: 26.10.2008, 16:06
Wohnort: FFM

Re:

von Lisa_Sonnenblume (16.02.2010, 22:02)
Moni hat geschrieben:
Liebe Lisa,

das macht mir echt Mut, danke für Deine Worte wow3

Meinst Du, ich kann auf Easybook das Buch erstellen und die Pdf davon einem anderen Verlag vorstellen, bevor ich Bod den Druckauftrag gebe? :?


Nein Moni. Dein Buch könnte für einen Verlag da draussen so interessant sein, dass es dort verlegt wird. Ganz altmodisch cheezygrin
Zuletzt geändert von Lisa_Sonnenblume am 17.02.2010, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
LG,



Lisa

Zurück zu „Self-Publishing“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.