Schriftarten in pdf einbinden bei Openoffice

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Ankh
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Schriftarten in pdf einbinden bei Openoffice

von Ankh (16.02.2010, 13:08)
Hallo,
ich habe gelesen, man müsse aufpassen, dass bei der pdf-Erstellung des Buchblocks die verwendeten Schriftarten eingebunden werden (bei mir Impact für Überschriften und Garamond Nr. 8 für Text).

Gleichzeitig soll Openoffice die Einbettung von Schriftarten nicht unterstützen.

Wie bekommt man sie dann hinein bzw. geschieht das auf anderem Wege?

Es ist kein BOD-Buch.

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Ankh
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Re:

von Ankh (16.02.2010, 13:33)
Hab's jetzt einfach mal mit "Datei exportieren als pdf" ausprobiert.

Wenn ich mir das pdf anschaue, scheint soweit alles zu passen. Die Überschriften (Schriftart Impact) sind alle vorhanden, der Text (Garamond Nummer Acht) in voller Seitenzahl auch.

Passt also alles oder woran würde ich es merken, wenn die Schriftarten Probleme machen würden?

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (16.02.2010, 13:51)
Mein StarOffice bettet Schriftarten ein.

Öffne das PDF im Reader, wähle Datei->Eigenschaften und gehe auf den Reiter "Schriftarten". Dort sind alle verwendeten Schriften aufgeführt, hinter jeder sollte "Embedded Subset" stehen.

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (16.02.2010, 14:05)
Hallo Ankh,

du mußt bei OpenOffice den Menüpunkt "Datei exportieren als pdf" anklicken und dort die Option PDF/A-1a wählen. Dadurch werden alle im Dokument verwendeten Schriften auch im Dokument mit eingebunden.

Kleiner Wermutstropfen: OpenOffice bindet nur TrueType-flavoured OpenType (Dateiendung .ttf)-Schriften ein, nicht dagegen PostScript-flavoured OpenType (Dateiendung .otf)-Schriften. Eine Änderung ist für OpenOffice 3.2 geplant, soll aber bei der beta-Version noch nicht funktionieren.

Du kannst das überprüfen, indem du auf deinen Rechner eine exotische Schriftart installierst, ein pdf aus einem Dokument mit dieser Schriftart erzeugst und dann das Dokument auf einem Rechner ansiehst, auf dem diese Schriftart nicht installiert ist. Wenn das Dokument dann die Schrift enthält, dann hast du alles richtig gemacht.

Alternative: das Programm pdfCreator von http://www.pdfforge.org/
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hawepe
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Re:

von hawepe (16.02.2010, 14:34)
Hallo Torsten,

Torsten Buchheit hat geschrieben:
Kleiner Wermutstropfen: OpenOffice bindet nur TrueType-flavoured OpenType (Dateiendung .ttf)-Schriften ein, nicht dagegen PostScript-flavoured OpenType (Dateiendung .otf)-Schriften.


Leider ist es nicht so einfach. Postscript-flavoured OpenType-Fonts sollen lt. OpenType-Spezifikation tatsächlich auf otf enden, für TrueType-flavoured OpenType-Fonts sind dagegen sowohl ttf als auch otf vorgesehen. Ein Grund ist Windows, dass den Dateityp ausschließlich anhand der Dateiendung erkennt.

Du kannst das überprüfen, indem du auf deinen Rechner eine exotische Schriftart installierst, ein pdf aus einem Dokument mit dieser Schriftart erzeugst und dann das Dokument auf einem Rechner ansiehst, auf dem diese Schriftart nicht installiert ist. Wenn das Dokument dann die Schrift enthält, dann hast du alles richtig gemacht.


Diesen Text mit dem Adobe Reader sollte man ganz unabhängig von solchen Problemen machen. Ein Test mit irgendeiner Schriftart hilft dagegen überhaupt nichts, weil man danach nur weiß, dass diese Schrift tatsächlich eingebettet wird.

Übrigens betrifft es vor allem die Benutzer von Linux und Mac OSX, da beide Betriebssysteme traditionell mit Postscript-Schriften arbeiten, während Windows traditionell auf Truetype setzt. Ältere Windows-Versionen und auch zukünftige haben bzw. werden nur Truetype-flavoured OpenType-Schriften unterstützen.

Beste Grüße,

Heinz.

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Ankh
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Re:

von Ankh (16.02.2010, 16:17)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Hallo Ankh,

du mußt bei OpenOffice den Menüpunkt "Datei exportieren als pdf" anklicken und dort die Option PDF/A-1a wählen. Dadurch werden alle im Dokument verwendeten Schriften auch im Dokument mit eingebunden.

Kleiner Wermutstropfen: OpenOffice bindet nur TrueType-flavoured OpenType (Dateiendung .ttf)-Schriften ein, nicht dagegen PostScript-flavoured OpenType (Dateiendung .otf)-Schriften. Eine Änderung ist für OpenOffice 3.2 geplant, soll aber bei der beta-Version noch nicht funktionieren.

Du kannst das überprüfen, indem du auf deinen Rechner eine exotische Schriftart installierst, ein pdf aus einem Dokument mit dieser Schriftart erzeugst und dann das Dokument auf einem Rechner ansiehst, auf dem diese Schriftart nicht installiert ist. Wenn das Dokument dann die Schrift enthält, dann hast du alles richtig gemacht.

/


Es geht um Windows und Truetype-Schriften.

Bei meinem 2. Versuch habe ich nun wie vor dir vorgeschlagen die Option PDF/A-1a gewählt.
Wenn ich bei den von Valerie angegebenen Eigenschaften nachschaue, dann stehen dort meine beiden Schriftarten (plus OpenSymbol?):

GaramondNo8 (eingebettete Untergruppe)
Typ Truetype
Kodierung: Mitgeliefert

Impact (eingebettete Untergruppe)
Typ Truetype
Kodierung: Mitgeliefert

OpenSymbol (eingebettete Untergruppe)
Typ Truetype
Kodierung: Mitgeliefert

Beim 1. Pdf, das ohne diese Option erstellt wurde, steht da allerdings bereits das Gleiche, klappt also wohl mit und ohne diese Option? Einen Unterschied sehe ich in der Dateigröße der beiden Dokumente. Das mit der Option erstellte ist ca. ein Viertel größer.

Reicht das als Beweis oder braucht es den Test auf einem fremden Rechner trotzdem noch ?

Duplo

Re:

von Duplo (23.01.2011, 13:21)
Hallo,

ich lese hier schon seit einigen Wochen mit, und da ich nun an einen Punkt angelangt bin, wo ich nicht mehr weiter komme, möchte ich jetzt gerne meine Fragen hier stellen. Zu Schriftarten und Normseite habe ich alles gelesen. Soweit habe ich auch alles verstanden. Die Normseite habe ich jetzt auch schon erstellt, aber ich konnte mich noch nicht für die passende Schriftart entscheiden.

Zuerst brauche ich ja die passende Schriftart für meine Normseite. Wenn ich es richtig verstanden habe, benutzt man ja eine nichtproportionale Schriftart (Monospace-Schriftart). Die Schriftgröße sollte zwischen 10pt und 12pt liegen. Die Silbentrennung sollte ausgeschaltet sein und der Text links ausgerichtet sein.

Bis jetzt habe ich Courier New, Times New Roman, Palatino Linotype, Lucida Console, Bitstream Vera Sans Mono und DejaVu Sans Mono ausprobiert. Doch irgendwie war noch nichts dabei, womit ich 100% zufrieden bin. Die anderen hier genannten Schriftarten habe ich alle nicht im Internet gefunden. Ich lese immer wieder, dass alle von Garamond begeistert sind. Es gibt wohl verschiedene Garamond Arten. Auf meinem Rechner habe ich Garamond Premr Pro und Garamond Premr Smbd, aber irgendwie gefallen mir die nicht. Ich habe auch den Link hier zu der Seite, wo es URW Garamond gibt angeschaut, aber ich habe überhaupt keine Ahnung, wie ich diese Schriftarten installieren kann. Normalerweise habe ich eine fft Datei, die ich in den Font Ordner schiebe und dann ist die Schriftart installiert, aber wie ich das mit Garamond mache habe ich überhaupt keine Ahnung. Vielleicht kann mir das jemand genau erklären. Bin echt schon am verzweifeln.

Wenn ich dann irgendwann meine passende Schriftart habe und die Normseite eingerichtet ist, möchte ich ja auch mein Buch bei BoD drucken lassen. Ich habe meine Geschichte in meiner Normseite fertig geschrieben, was mache ich als Nächstes? Benutze ich dann dieselbe Schriftart wie in der Normseite, stelle nur von linksbündig auf Blocksatz und Silbentrennung um, oder wie gehe ich denn genau vor?

Danke schon mir für die Antworten.

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (23.01.2011, 13:29)
Texte auf Normseiten erstellt man, wenn man das Werk an einen Verlag, Lektor, Korrektor, usw. schicken will.
Für die Buchveröffentlichung über BoD benötigt man keine Normseiten.

http://www.bod.de/fileadmin/bod_de/down ... raphie.pdf

(Die Edith hat den Download-Link eingefügt.)
Zuletzt geändert von Bärentante am 23.01.2011, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Christel

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mtg
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Re:

von mtg (23.01.2011, 13:31)
@ duplo,

erstelle doch für Deine Frage einen eigenen Thread, sonst geht sie hier unter, was ja nicht Sinn der Sache ist. Schließlich sind Deine Fragen eher allgemeiner Natur, während sich dieser Thread einem speziellen Thema widmet.

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