Das Liebesinternat [Entwurf]

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Ngoci
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Das Liebesinternat [Entwurf]

von Ngoci (28.02.2010, 17:21)
Da ich ein Role-Play-Game zusammen schreiben wollte habe ich mal Angefangen. Ich bin leider noch nicht weit gekommen. Wie findet ihr es bis jetzt?
Verbesserungsvorschläge und Kritik sind erwünscht cheezygrin
Besonders mit der Grammatik und der Rechtschreibung habe ich zu kämpfen^^



Das Liebesinternat

Vorwort

Am Rande des Waldes von Ryoku, war ein Internat . Das Ryoku Internat. Es war kein großes Gebäude und hatte nur 20 Zimmer, in welche jeweils nur vier Leute rein passen. Vier Baderäume, für beide Geschlechter. Ein Essenssaal ist dann wieder das schmackhafte im Internat und auch nicht zu vergessen, der Entspannungsraum mit ganz vielen Sofas, Fernseher und Spielautomaten. Es gibt nur ein einziges Klassenzimmer und dazu zwei überaus schlaue Lehrer die die Jugendlichen unterrichten und das nur vier Stunden am Tag. Den Rest können sie dann tun, was sie nicht lassen können.
Man nennt dieses Internat auch „Amors Haus“ , ob an dem Namen was dran ist?


Kapitel 1

Langsam ging die Sonne über den Bäumen hoch und durchstrahlten die Fenster des Internats. Draußen war es noch angenehm kühl, wie es bei der Jahreszeit üblich war.
Um diese Uhrzeit stand nur eine auf. Luna Yasmella. Ihr blick fiel auf die Digital Uhr an der Wand. Es war Samstag, 6 Uhr morgens.
Sie räkelte sich auf und kletterte vorsichtig und vor allem leise die holzene Hochbettleiter herab. Luna wollte den unter ihr schlafenden Sazuke nicht aufwecken und schlich mit leisen Schritten zum Spiegel, das an der Wand hing und sah sich dort an.
Sie ließ dann ihr Nachtkleid zu Boden fallen. Wenn sie jetzt laut wäre und die Jungs aufwachen würden, dann würden sie Luna nackt vor dem Spiegeln sehen. Vor aufregen zog sie sich still ihr weißes Kleid wieder an und war darauf gefasst das die Jungs aufwachen würden. Doch sie hatte Glück und konnte nur das leise schnarchen der müden Jungs hören. Daraufhin durchkämmte sie ihre weißen, langen Haare gründlich durch. Sie waren zersaust, als hätte jemand mit der Hand ihre Haare durchwühlt. Luna kämpfte sich mit der Haarbürste durch und man merkte das ihre Haare wieder glatt und geschmeidig werden als hätte sie sich gerade eben die Haare gewachsen. Sie betrachtete sich zufrieden im Spiegel und drehte sich zu dem noch schlafenden Sazuke um. Ihr blick zu ihm verfiel sie in ihre Gedanken.
„Wie kann ich Gefühle in meiner Seele finden? Ich verstehe Liebe nicht, aber dennoch zieht mich irgendetwas in seinen Bann...egal.“ dachte Luna und ihr Herz begann leicht zu Schmerzen, vor Enttäuschung das sie die Frage nicht selbst beantworten konnte.
Dann setzte sie sich auf das kleine im Zimmer stehende Sofa und wartete geduldig, bis die Jungs aufwachen würden.
Zuletzt geändert von Ngoci am 01.03.2010, 18:24, insgesamt 1-mal geändert.
Mit Lieben Grüßen Ngoci
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SillyCow28
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Re:

von SillyCow28 (28.02.2010, 23:52)
Liebe Ngoci,

ich weiß nicht ob meine "Kritik" hier überhaupt (schon) erwünscht ist, ich bin ja selbst noch "auf dem Weg" und habe noch nichts vorzuweisen. Aber da ich heut wohl grad mal in Foren-Schreibelaune bin, will ich es wohl einfach mal versuchen. Eigentlich hab ich mir vorgenommen, mich mit solchen Kritiken erstmal zurückzuhalten, bis ich mitreden "darf" (sprich bis ich weiß, ob ich mir ein Urteil über andere Werke überhaupt erlauben darf !). Aber hier denke ich lohnt es sich doch, weil du auch wirklich Hilfe und Anregung" möchtest, also will ich es einfach mal versuchen, okay ? Allerdings hab ich allein schon mit dem Titel Schwierigkeiten. "Eben das Leben im Internat" ??? Ich weiß nicht ob ich das so stehen lassen würde :( Klingt doch sehr... gewöhnungsbedürftig, findest du nicht ? Zudem, du schreibst 1.Kapitel und dann folgt dein Text ! Ein sehr kurzer Text für ein Kapitel, oder nicht ? Klar sind Kapitel unterschiedlich lang, aber ... wenn ich das lese kommt es mir sehr sehr kurz und vor allem "unvollständig" vor. Oder willst du wirklich dein Buch mit so einem kurzen Kapitel beginnen ? Okay du schreibst auch du bist noch nicht sehr weit gekommen, aber... Würde man dann nicht zumindest das 1.Kapitel fertig schreiben und es DANN erst einstellen ?
Zudem DAS ist ein, als Geschichte nieder/umgeschriebenes Role-Play-Game, versteh ich das richtig, ja ? Okay, zugegeben ich hab nicht mal ne Ahnung was das überhaupt ist, aber ich würd es einfach übersetzen mit einem Rollenspiel, als (Computer)Game dann vielleicht so eine Art Sims oder dergleichen ? Lieg ich da richtig ? In wieweit ist Dieses dann vorgegeben ? Schreibst du nur (wie bei einem Film) die Handlung in Textform auf oder wie funktioniert das ? Oder ist es ganz deine Geschichte ? Nur warum dann erst so umständlich übers Spiel und nicht direkt aus deiner Fantasie ?
Aber, wie auch immer, kommen wir zum Text.... nunja, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, aber eine "hochgehende" Sonne ? Das sagen vielleicht ganz ganz kleine Kinder, aber, wenn ich mich nicht ganz irre geht eine Sonne auf oder unter, aber hoch hab ich noch nie gehört. Und "durchstrahlten" ? Das klingt 1. total schräg und hab ich 2. auch so noch nie gehört ! "Wie es bei der Jahreszeit üblich war" ? Höchstens "wie es zu der Jahreszeit üblich war" aber auch das find ich persönlich nur wenig passend in dem Satz. "Räkelte sich auf" ??? Ahhh das klingt ja wie Fingernagel auf Tafel :? "Holzene Hochbettleiter" ??? Hölzene vielleicht, aber auch das klingt sooo schräg, wie kommst du nur auf solche Wörter ??? Mag ja sein, das ist geschmackssache, aber erstens sollte es dann schon richtig sein und zweitens ahhh, ich hät so ein Buch sofort wieder weggelegt (das Tafelgequietsche würd ich nicht lange aushalten :( ) Und das war auch noch lang nicht alles, ich könnt noch ewig weiter machen, es sind schon auffällig viele Fehler drin und vor allem sehr sehr viele Fehler, die gar nicht sein müssten, wenn man sich seine eigenen Texte, ganz simpel, noch einmal durchlesen würde !
Aber auch inhaltlich. Also, sie steht sehr früh auf und stellt sich nackt vor den Spiegel (im Übrigen DER Spiegel, also nicht "das an der Wand hing" (eigenen Text noch mal lesen !)sondern "DER an der Wand hing", hat dann aber Angst davor, von den Jungs entdeckt zu werden. ÄHM.... ehrlich gesagt fehlt mir da irgendwie total.... Alles !!! WARUM stellt sie sich denn überhaupt nackt vor den Spiegel, WARUM nackt, was sieht sie, was hofft sie zu sehen und WARUM hat sie dann plötzlich Angst vor den Jungs (war sie sich deren Anwesenheit vorher nicht bewusst ? Aber warum hat sie dann überhaupt darauf geachtet, dass keiner wach wird als sie aus dem Bett kletterte ?) und dass sie zu laut sein könnte - womit ? Was hatte sie vor ? Und überhaupt, warum zieht sie sich denn überhaupt in dem Zimmer aus, wenn sie doch wissen müsste dass Jungs, von denen sie nicht erwischt werden will, anwesend sind (wenn auch schlafend). Warum geht sie dann nicht gleich ins Bad um sich zu bewundern ? Und welche Schule, erstrecht welches Internat, kommt denn mit zwei Lehrern und vier Stunden Unterricht am Tag aus ? Okay, Fantasie hin oder her, aber, ganz ehrlich, da fällt es mir schon sehr schwer das genügend ernst zu nehmen. Vor allem wenn dort scheinbar alle Kinder in Vierbettzimmer vermischt zusammengepfercht werden ? Was ist das für eine Schule ? Irgendeine Förderschule für Kids, die nicht wissen, dass man erst nachdenkt und sich dann erst entkleidet ?
Ich will dich ja nicht runterziehen, und vermutlich hab ich eh nichts zu sagen, hab ja selbst, wie gesagt, auch noch nichts fertig, aber ich habe schon so viele deiner Texte hier gelesen und ich hätte zu vielen einige Einwände gehabt, also... Irgendwann muss es wohl einfach mal gesagt werden ! Sieh es einfach als Hilfe, als Vorschlag, und nicht als Kritik !
Du bist 14 oder ? Noch sooo jung. Du hast noch so viel Zeit ein Buch zu schreiben. Nimm dir doch die Zeit, die du brauchst, damit es auch wirklich gut wird.
Du hattest hier mal, u.a. von Problemen geschrieben zwischen Personen und Perspektiven richtig wechseln zu können und tust dich mit einigen Büchern schwer, mit Grammatik sowieso. Darf ich fragen, was die Schule eigentlich zu deinen Texten sagt ? Die Deutschnote ? Aufsätze, Lehrer ? Vielleicht ist diese "Kritik" (Rotstift der Lehrer, Noten, deren Kommentare und Hilfestellungen) für dich ja sogar sehr viel "wertvoller" als hier Texte einzustellen, weil die sich genau mit diesen Problematiken beschäftigen können/müssen und viel besser sagen können, wo es noch hakt.
Du bist doch noch so jung, kannst und darfst noch so viel lernen, sitzt direkt an der Quelle - warum nimmst du das nicht mit ? Warum diese Eile ? Warum um jeden Preis Bücher schreiben, wenn du mit Aufsätzen und guten Deutschnoten anfangen könntest ?
Warum willst du dann auch noch Filme und Spiele niederschreiben, wo du so schon mit Geschichten extreme Schwierigkeiten hast ? Wer hetzt dich nur so ?
In deiner Signatur schreibt du dass du gleich 4 Projekte planst, an Zweien bereits arbeitest, und wenn man die Beiträge hier im Forum alle mal zählt, liest und "bewertet" scheinst du dich auch sehr mit dem Thema auseinandersetzen zu wollen (was ich wirklich sehr gut finde und warum ich es sinnvoll finde, dir überhaupt gerade all dies zu schreiben, dir zu helfen !)
Nur, nimmst du diese Hilfe auch an ? Willst du dir wirklich helfen lassen ?
Wenn ja, DANN SCHALT DRINGEND EINEN (oder zwei) GÄNGE RUNTER !!!
Die beste Möglichkeit gut schreiben zu lernen ist NICHT viel zu schreiben und immer wieder seine Texte beurteilen zu lassen, sondern... viel zu lesen ! Also... LIES, Mädchen, lies ! So viel du kannst, nicht nur ne Seite hier, ne Seite da. Lies ganze Bücher in einem Rutsch, nutze jede freie Minute (Fahrt zur Schule, zu Freunden, abends im Bett, von mir aus auch beim Frühstück oder aufm Klo, egal wo, immer !) zum lesen und eigne dir all das Wissen an, welches du hier so dringend und mit aller Gewalt "einzusaugen" versuchst ! Versteh mich nicht falsch. Ich will damit nicht sagen, du kannst nicht schreiben, lass es bleiben, oder so. Ganz im Gegenteil: Ich sag nur, überstürz es nicht so. Du hast noch gar nicht richtig laufen gelernt und willst schon einen ganzen Marathon mitrennen. Das geht einfach nicht.
Ich kann dir wirklich nur dringend raten LIES LIES LIES und dann setz dich hin und schreib und beobachte wie sich dein Schreiben verändert. Das geht sicher nicht von heut auf morgen, aber du bist eben auch noch so jung. Was willst du jetzt schon mit einem Buch ? Klar, sicher ist es ein tolles Gefühl sein eigenes Buch in Händen zu halten und stolz sagen zu können "das ist von mir". Aber... ganz ehrlich, stell dir mal vor, du schreibst jetzt dein Buch (voller Rechtschreibfehler, voller Grammatik- und Sinnfehler) und dann zeigst du es stolz herum und Jemand, völlig beeindruckt, kauft es dann und ist am Ende total enttäuscht. Was würde das dann für ein Licht auf dich werfen ? Ich hab ja inzwischen gelernt, dass es bei einigen BoD Schreibern keinen Unterschied macht ob ein Buch gut oder schlecht, fehlerfrei oder "perfekt" ist, hauptsache man kann ein Buch sein eigen nennen und am Ende ist es denen völlig Wurscht was für ein Licht es auf sie wirft. Aber ich halte dich ehrlich für etwas schlauer als diese Ego-Schmeichel-Schreiber, schon zumal du dich so kritisch mit diesem Thema auseinandersetzt, immer wieder Texte einstellst, immer wieder verschiedene Sachen ausprobierst, Fragen stellst, um Kritik bittest.
Nur, Mädchen... ÜBERSTÜRZ ES DOCH NICHT SO.
Meiner Meinung nach (und ich hab hier schon zu oft gelesen dass man dir geraten hat - wenn auch manchmal sehr durch die Blume - du solltest mehr lesen bevor du schreibst - dass ich denke ich stehe damit nicht ganz allein) gehst du die Sache völlig falsch an. So funktioniert das einfach nicht.
Wenn du magst versuch ich gern mal deinen Text zu überarbeiten, aber wenn du mich fragst... es wäre einfach zu viel was da noch gemacht werden müsste, es bliebe kaum noch dein Originaltext stehen. In sofern kann ich dir nur empfehlen, dich statt an den Computer auf die Couch zu setzen, und statt Forenbeiträge und Geschichten zu schreiben, ein bisschen mehr Zeit ins Lesen zu investieren. Es wird sich lohnen. Ganz bestimmt.
Abschließend möcht ich noch einmal erwähnen, nicht das du dies missverstehst und komplett zu machst, dass dies wirklich nicht böse gemeint ist, ganz im Gegenteil, ich versuche nur zu helfen.
Aber meiner Meinung nach steckst du einfach viel zu viel Zeit ins Schreiben (was nicht heißt du sollst es völlig lassen !!!) aber du vernachlässigst dadurch das Lesen - oder anders erklärt: du versuchst dich in einer dir noch zu fremden Sprache zu verständigen, anstatt diese erst einmal richtig (oder zumindest genügend) zu erlernen.
Ich hoffe du weißt was ich dir zu sagen versuche hiermit und konnte dir etwas weiterhelfen :)

Beste Grüße
Sandra,
(die wünschte die Leute wären auch einmal so ehrlich zu ihr !)

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Ngoci
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Re:

von Ngoci (01.03.2010, 18:01)
oha! cheezygrin
Erst mal Danke für deine Kritik, Sandra.
Kleine Info zu einem RPG:

RPG heißt ausgeschrieben Role-Play-Game. Was übersetzt heißt RollenspielSpiel.
Mit RollenspielSpiel ist ein Spiel gemeint, wo man eine Rolle spielt, und zwar eine die nicht sich selbst entspricht.
Oft werden Spiele oder Serien oder Filme als Vorlage für ein RPG(oder RSS ) verwendet.


Ich habe den Text ja nur als Entwurf hier stehen ohne kleine Details.
Und nein daraus wird kein Buch, denn das ist echt zu kurz *räusper*
Jedenfalls mache ich es nur als nebensache^^
Demnächst werde ich es noch verbessern^^

Klar bin ich ganz beim lesen. Aber naja... Es ist schwerig wenn man plötzlich anfängt ganze Romane zu lesen obwohl man es vor ein paar Monaten nicht mal an gefasst hat. cheezygrin
Ich lese jetzt fast jeden Tag ein bis zwei Stunden. Es ist noch schwer und ziemlich anstrengend, aber langsam erkenne ich schon den Spaß daran und werde auch noch süchtig danach book:
Klar bin ich noch etwas jung aber ich bin nicht so wie die anderen Mädchen in meinem Alter die sich mit Freunden trifft oder mal shoppen geht. Auch möchte ich meine ganzen Erinnerungen so schnell wie möglich aufschreiben bevor ich die noch vergesse cheezygrin
Ich gebe für das Schreiben echt alles, sogar die Nacht arbeite ich durch (was meine Eltern nicht gerade glücklich macht wenn ich keine Mütze Schlaf bekomme^^)
Ich nehme dafür jeden Umweg, werde bald auch mehr Grammatik lernen in den Ferien :wink:

Ich bin immer offen für Kritik, denn nur daraus lernt man etwas mehr und das ist bei mir auch der Punkt. thumbbup

Geschichtetitel wurd verändert cheezygrin
Mit Lieben Grüßen Ngoci

------------------------------------

SillyCow28
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Re:

von SillyCow28 (01.03.2010, 19:13)
Hallo Ngoci,

schön, dass dir meine Kritik "gefällt" :)

So ganz hab ich das mit dem RPG noch nicht verstanden, also eher so Sims- mäßig (sprich: du baust und kriierst dein eigenes Umfeld nach deinen Wünschen selbst) oder wie Schillerstrasse (Ort, Platz, ab und zu ein paar Worte, eine Handlung vorgegeben), oder wie darf ich mir das dann vorstellen ?
Ist aber, wie gesagt, auch nebensächlich, es geht hier ja in erster Linie um dein Schreiben und deine Texte, und nicht worüber, bzw. wonach.
Okay, das schreibst du dann also nur so... just for Fun, ja ?
Aber dann erschlägst du dich ja noch mehr, Mädchen. 4 Projekte, zwei davon bereits in Arbeit und dann noch Schule und lesen und "schreiben lernen" und dann exprimentierst du auch noch an solchen (wahrscheinlich noch schwierigeren) Sachen ?
Ohje !!!
Das ist ja als wollte man gleichzeitig auf dem Kopf stehen, Bälle jonglieren, ein Lied singen und auch noch hüpfen, und das ganze am Besten auch noch auf einem dünnen Seil in der Luft. Ich meine, gut wenn man das kann. Aber, WENN dann hat derjenige auch laaaaaaaaange dafür geübt (eins nach dem anderen), ansonsten.... kann das doch wirklich nur schiefgehen.
Zudem gibst du dir die Antwort all deiner "Probleme" eigentlich bereits selbst:
Ngoci hat geschrieben:
Klar bin ich ganz beim lesen. Aber naja... Es ist schwerig wenn man plötzlich anfängt ganze Romane zu lesen obwohl man es vor ein paar Monaten nicht mal an gefasst hat. cheezygrin
Ich lese jetzt fast jeden Tag ein bis zwei Stunden. Es ist noch schwer und ziemlich anstrengend, aber langsam erkenne ich schon den Spaß daran und werde auch noch süchtig danach book:

Du sagst es ist schwierig ganze Romane zu lesen ABER schreiben willst du sie trotzdem ?
Du bemühst dich viel zu lesen, findest es aber noch sehr anstrengend und "erkennst" langsam (hast also noch nicht gänzlich gefunden) den Spaß am Lesen !
Sorry,.... deine Bemühungen in allen Ehren, aber es fällt mir wirklich schwer zu glauben, dass Jemand, der den Spass am Lesen noch nicht wirklich gefunden hat und sich mit Büchern (und erstrecht mit dem Schreiben Solcher) noch derart schwertut, wirklich gute Bücher schreiben könnte ! Wie gesagt, es ist ja fast als wolltest du dich in Spanien in Landessprache unterhalten und hättest kaum mehr als die ersten Wörter eines Sprachreiseführers gelesen ! Weißt du was ich meine ?
Klar, sollst du schreiben, auch das ist eine gute Übung, und wenn du deine Erinnerungen festhalten möchtest und gerne so viel wie möglich schreiben willst, wie wärs dann mit einem Tagebuch und einem Notizbuch für Geschichten oder so. Ich hab mein halbes Leben lang (viele !!!) Tagebücher und Notizbücher gefüllt. Das hilft wirklich sehr gut Erinnerungen und Ideen erstmal festzuhalten und sein Schreiben zu vertiefen und zu verbessern.
Wär das nicht ein guter Anfang ?
Schreib all deine Erinnerungen in Tagebücher, Ideen für Geschichten in Notizbücher.
Dann viel viel lesen, bis es wirklich Spaß macht, dich die Sucht packt, nix mehr schwierig ist und du merkst auch das Schreiben geht plötzlich superleicht. Dann kannst du all deine "alten" Auszeichnungen (Tagebücher, Notizbücher, ect.) wieder rausholen und ganz easy überarbeiten. Und PENG plötzlich wird ein gutes Buch draus.
Das hat auch nichts mit dem Alter zu tun. Ich z.B. hab schon sehr früh die Liebe zu Büchern entdeckt und war dementsprechend schon etwas weiter.
Aber... der eine früher der andere später. Zu spät ist es sicher nie. Höchstens zu früh!
Und da hilft dann auch nicht, die Nacht durch zu schreiben. Ganz ehrlich, das halt ich sogar eher für schädlich, weil 1. fehlt dir dann der Schlaf um in der Schule (speziell in den Deutschstunden) richtig aufzupassen und all die Dinge zu lernen, die dir noch "fehlen". Und 2. wie gesagt, bringt das "sich um Kopf und Kragen schreiben" auch nichts, wenn sich dadurch so, inhaltlich nichts verändert. Wenn du dir was gutes tun willst, geh mit Tagebuch ins Bett, schreib deinen Tag nieder, vielleicht noch ein paar Ideen für später oder was auch immer du grad schreiben magst, dann les noch ein bißchen in einem guten Buch und dann Augen zu und schlafen.
Grammatik und gutes Schreiben lernt man sicher auch gut in den Ferien (aber auch im Unterricht wenn man nur wach genug ist um aufzupassen ;) ) in erster Linie aber nur durch viel viel lesen.

Ngoci hat geschrieben:
Ich bin immer offen für Kritik, denn nur daraus lernt man etwas mehr und das ist bei mir auch der Punkt. thumbbup

GENAU das ist die richtige Einstellung, genau das sag ich mir auch immer.
Nur Kritik bringt einen weiter, A...kriecher geben mit gar nichts smart2

Ngoci hat geschrieben:
Geschichtetitel wurd verändert cheezygrin

Das ist schon mal ein Anfang, aber, wie gesagt, ich kann dir wirklich nur ans Herz legen, deine Zeit mehr dem Lesen als dem Schreiben zu widmen, sprich erst lernen, dann tun. book:

VIEL SPASS BEIM LESEN und Tagebuch schreiben ;)

Beste Grüße
Sandra

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ricci
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Re:

von ricci (01.03.2010, 20:06)
SillyCow28 hat geschrieben:
ich kann dir wirklich nur ans Herz legen, deine Zeit mehr dem Lesen als dem Schreiben zu widmen, sprich erst lernen, dann tun. book:



Ich finde das man am meisten lernt, wenn man es tut. Learning by Doing!

Aber zu allem anderen gebe ich Sandra recht. Setz Dich doch nicht so unter Druck. Relax!

Wenn Du Dich zum Lesen zwingst, wirst Du vielleicht nie die Liebe zu den Buechern entdecken. Liess nicht, weil Du Lesen musst, sondern weil Du die Geschichte liebst, Dich in die Darsteller hinein versetzen kannst, weil Du neugierig auf die Sprachfaehigkeit des Autors bist und vieles mehr. Mir wachsen die Darsteller eines Buches immer so ans Herz, dass ich beim Schliessen eines Buches immer das Gefuehl habe, ich haette ein paar gute Freunde verloren.

Darf ich Dich fragen, warum Du unbedingt etwas Schreiben willst? Warum willst Du dieses Liebesinternat schreiben???

Ich persoenlich koennte mit diesem ganzen Druck gar nicht kreativ sein. Aber wenn ich zum Beispiel den ganzen Nachmittag mit meinen Freundinnen shoppen war, Bauchschmerzen vor lauter Lachen haette, dann koennte ich Abends gar nicht so schnell alles niederschreiben, was mir in den Kopf kommen wuerde.

Ansonsten ist Ehrgeiz eine tolle Sache, wenn er im Rahmen bleibt und nicht uebertrieben wird.

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Ngoci
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Re:

von Ngoci (02.03.2010, 14:34)
*grins* cheezygrin

Also unter Druck setzte ich mich ja nicht^^
Nur ich bin sehr neugierig und möchte einfach gerne Wissen wie die Dinge so funktionieren.

Mit der Schule bekomme ich es schon gut hin^^
Immer vor dem Schlafen gehen 2-3 Stunden lesen und am Wochenende schreiben. Es fällt mir jetzt auch leichter dicke Romane zu lesen und ich liebe es auch^^
Nur ich meine das ich früher immer vor einem dicken Buch davon gerannt bin also hatte ich nie eine gute Freundschaft mit ihnen^^
Tagebücher schreibe ich nicht so gerne denn mein Tag ist sehr sehr kurz^^
und mit dem Notizbuch habe ich auch schon begonnen^^
Alle Ideen etc. sind bereits drinnen vor über einem Jahr xD
Klar weiß ich das es nicht grade gut ist die Nacht durch zu machen, aber wenn ich mal richtig dabei bin, kann ich einfach nicht aufhören! Da werde ich richtig süchtig und will einfach weiter schreiben bis ich mit der Idee fertig bin xD
Jaja ich werde schon recht schnell süchtig wenn ich etwas gefunden habe was mir richtig Spaß macht xD

Ganz ehrlich wenn Du mal wüsstes was wir in der Deutschstunde machen... xD
Also bei der Lehrerin kann man echt gar nichts lernen und was sie einem beibringen will xD Das hat dann gar nix mehr mit Deutschunterricht zu tun...


Ich lese nur wenn ich grade Lust habe und kurz abschalten möchte. Denn wenn ich lese und gar keine Lust drauf habe dann nützt es gar nichts.

Ich schreibe das Liebesinternat nur einfach so als kleine Übungssache, denn mein richtiges Buch an das ich gerade Schreibe ist sicher in meiner Mappe versteckt cheezygrin
Seit jeder gesagt hat das ich eine schöne Schrift habe und es mir selber Spaß macht Texte in der Schule ab zuschreiben. Liebe ich das Schreiben. Aber Geschichte selbst zu schreiben daran hatte ich nicht einmal geträumt xD
Außerdem habe ich früher mir immer oft Welten ausgedacht die schon sehr Fantasie reich waren...
und ich fand es schade sie einfach in meinem Kopf rum schwirren zu lassen und wollte sie dann irgendwie, irgendwo festhalten.
Nach langer suche blieb das schreiben als einzige Methode. Beim ersten Schreiben war ich richtig fasziniert wie es einem richtig in den Bann zieht. Die Geschichte wird für mich sehr lebendig als würde sie jeden Augenblick lebendig werden :lol:

Wohl wenn ich erhlich bin liegt es daran das ich Angst habe das jemand die Idee vorn mir "klaut" und es dann früher veröffentlicht. Egal ob der jenige das Weltberühmt ist oder so. Hauptsache das die Idee in meinem Kopf nur bei mir ist und nicht bei irgendjemand anders.
Denn es gibt schon alles auf dieser Welt und ich möchte einfach das meine Idee wenigstens sich von anderen Unterscheidet :D
Mit Lieben Grüßen Ngoci

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ricci
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Re:

von ricci (02.03.2010, 15:36)
Wow ich muss sagen, dann lag ich wohl falsch.

Danke das Du geantwortet hast, denn jetzt habe ich die Leidenschaft und die Liebe die Du beim Schreiben entwickelt hast, heraus lesen koennen. Und nun kann ich Deinen Ehrgeiz verstehen. Warum solltest Du auch nicht das machen, was Dir Spass macht und das Du dann nicht aufhoeren kannst, dass kenne ich nur zu gut. Manchmal wache ich schon in den fruehen Morgenstunden auf, weil ich eine so unglaubliche Leidenschaft verspuere zu schreiben und dann stehe ich auf und tue es.

Ich kann Dir nur sagen, mach weiter so. Du bist erst 14 Jahre aber Du machst es genau richtig. Mit Deinem Ehrgeiz und Deiner Liebe und Leidenschaft zum Schreiben, wirst Du Erfolg haben, frueher oder spaeter. Davon bin ich ueberzeugt.

Aber vergiss darueber hinaus auch nicht zu Leben. Denn Du wirst nie wieder in dieses wundervolle Alter kommen, also geniess es:-) Denn wenn wir das Leben nicht leben es quasi aufsaugen, dann haben wir auch nichts worueber wir Schreiben koennen.

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Re:

von SillyCow28 (02.03.2010, 17:10)
Liebe Ricci,

so ganz kann ich da nicht zustimmen.
Sicher ist Leidenschaft was tolles und auch die Liebe zu etwas. Ich würde z.B. gern malen können. Aber ich kann es einfach nicht. Egal wie oft ich es versuche, Striche bleiben Striche und meinen Bildern fehlt einfach das gewisse Etwas. Da kann ich es noch so oft versuchen und noch so oft dran feilen, es wird und wird einfach nicht besser. Auch nicht mit Leidenschaft und Liebe und noch so viel Spass an der Sache. Da hilft nur, lernen lernen lernen und sich mit der Materie beschäftigen. IST EINFACH SO.

Recht geb ich dir aber bei deinem Schlußsatz:
ricci hat geschrieben:
Aber vergiss darueber hinaus auch nicht zu Leben. Denn Du wirst nie wieder in dieses wundervolle Alter kommen, also geniess es:-) Denn wenn wir das Leben nicht leben es quasi aufsaugen, dann haben wir auch nichts worueber wir Schreiben koennen.

thumbbup

Gruß
Sandra

Liebe Ngoci

Naja mag sein, du setzt dich nicht unter Druck, aber du jonglierst doch mit mehr Bällen als du auf einmal überblicken kannst, in sofern spürst du da vielleicht keine große Überanstrengung, ich aber (als Leser deiner Texte) eine gewisse Überforderung.
Und wenn ich dann sowas lese wie "die Sonne geht hoch" und "durchstrahlt die Fensterscheibe", dann finde ich schon dass es da noch ne Menge zu lernen gibt. Ich meine, da ist ja nicht nur Grammatik und Dergleichen, da fehlen ja scheinbar sogar einfachste Wörter zum Schreiben. Und learning by doing, ist ja in vielen Dingen auch eine gute Idee, liebe Ricci, aber ich denke einfach so weit ist die gute Ngoci noch nicht. Ein paar "Grundkenntnisse" braucht man schon um sich "selbst weiterzuentwickeln", vor allem aber setzt es auch das "lernen wollen" voraus. Sprich, sich auch mit der "öden" Materie zu beschäftigen und nicht nur mit dem was Spass macht: schreiben !

Mein Tag hat (früher wie heute) auch nur 24 Stunden und es gab trotzdem immer viel zu schreiben. Schreib doch über deine doofe Deutschlehrerin, über eine blöde Mitschülerin, irgendeine Situation auf dem Schulhof, einem Streit mit deinen Eltern oder über erste zarte Blümchen, die sich auf deinem Schulweg durch den Schnee zu brechen versuchen. Ich finde das sind sehr schöne Übungen (und später sehr schöne Erinnerungen) um sich mit der Sprache, seinen Gedanken, Gefühlen, seinem Schreiben vertraut zu machen. DAS fände ich dann auch als Learning by doing ganz akzeptabel, aber sich immer wieder im gleichen Radius zu bewegen, im gleichen "Pool" zu schwimmen, nie wirklich vorwärts zu kommen, das seh ich eher hinderlich. Learning by doing sollte Steigerungen mit einbauen, kein "sich im Kreis drehen". Oder ? (Ich sollte echt endlich mal anfangen mir selbst besser zuzuhören :? )

Nunja wenn deine Deutschlehrerin so wenig hilfreich ist, vielleicht solltest du dich mal mit Mitschülern zusammentun und das eurem Klassenlehrer erzählen. Wir sind so mal eine Kunstlehrerin losgeworden, die einfach nichts von "künstlerischer Freiheit" halten wollte und nur gute Noten verteilte wenn ihre Vorgaben 1:1 übernommen wurden. Solche Lehrer sind extrem hinderlich, aber doch nicht "übermenschlich". Schliesslich wollt ihr doch etwas lernen oder nicht ? In sofern ist es Eure Aufgabe dafür zu sorgen, dass dies auch möglich ist. Kämpft um euer Recht ! Und selbst wenn es nicht funktionieren sollte. Du hast doch sicherlich ein Deutschbuch oder nicht ? Wie wär es dann wenn du dich damit einfach mal hinsetzt und es selbst versucht, dir das Wissen, das deine Lehrerin dir offensichtlich nicht vermitteln kann oder will, dir selbst anzueignen. Wie gesagt, es liegt in deiner Verantwortung lernen zu wollen oder nicht. Zwar sollten Lehrer Unterstützung sein, scheinen dies aber immer mehr zu vergessen, in sofern ist dann aber mehr Engagement deinerseits gefragt. Mit anderen Worten: Willst du oder willst du nicht ? Und was bist du bereit dafür zu tun ?

Nein, nur zu lesen weil man lesen muss ist sicher auch der falsche Weg. Nur will mir auch einfach nicht in den Kopf, wie Jemand, der zum lesen (manchmal/meist) gezwungen werden muss, dann die Liebe zum Schreiben entdecken kann. Schliesst das eine nicht das Andere ein ? Oder stoß ich da grad an meine eigene Ignoranz ?
Wie gesagt, ich hab schon immer gern gelesen und empfinde es ähnlich wie Ricci. Ich sinke völlig in die Geschichte ein. Da ich zudem auch noch sehr schnell lese müssen es bei mir schon sehr dicke Bücher sein sonst bin ich ja viel zu schnell wieder raus. Oft hab ich früher sogar 2-3 Bücher gleichzeitig gelesen und war, kaum das ich eins aufgeschlagen hatte, sofort wieder in der Geschichte drin. Heute reicht mir oft eins zur Zeit. Aber der Effekt ist der Gleiche. Die Story wird meine, alle Beteiligten werden zu Freunden oder zumindest fühle ich mich ihnen, der ganzen Geschichte sehr nahe, lebe, leide, liebe mit ihnen und am Ende tut das "Abschied nehmen" immer wieder "weh". Das passiert aber nicht automatisch mit jedem Buch. Wenn ich nur ewig über Worte stolpern muss und die Personen/die Handlung einfach keinen Sinn machen, kurz um, das Buch einfach nur schlecht geschrieben ist, dann find ich da auch nicht rein. Und genau da seh ich auch das Problem. Willst du einfach nur schreiben ? Oder willst du das die Leser in deiner Geschichte förmlich versinken ?
Dazu musst du aber auch wissen, verstehen können, was den Zauber ausmacht, der den Leser in ein Buch versinken lässt und den wirst du nicht finden, wenn du es selbst (noch) nicht erlebt hast. Wenn du ein Buch nicht der Geschichte, der Personen, der Spannung wegen wieder in die Hände nimmst, sondern nur damit es irgendwann fertiggelesen ist !
Verstehst du was ich meine ?

Eine schöne Schrift macht noch lang keinen guten Text (zum Glück, denn meine Handschrift ist echt mieser als mies :( )
Es macht dir Spaß Texte abzuschreiben ? Hmmm, vielleicht wäre eine Form des Lernens bei dir dann vielleicht ja auch, mal ein Buch abzuschreiben. So liest du es gleichzeitig und bekommst etwas Übung im Schreiben. Was hälst du von der Idee ?
Das du bereits ein Notizbuch füllst freut mich zu hören und auch eine große Fantasie ist immer gut, aber diese Ideen dann auch so festzuhalten, dass andere sie gerne lesen, das ist die Kunst daran, das muss man erstmal lernen. Wie heißt es doch so schön, von Nichts kommt nichts ;)

Ich glaube, diese Angst, das Ideen geklaut werden könnten kennt jeder Schreiber, darum halt ich mich auch gerade noch so sehr zurück mit dem Einstellen von Texten ehe sie wirklich in Buchform gedruckt auf meinem Tisch liegen :D (als ob Jemand meine Ideen klauen wollen würde :( Aber man weiß ja nie !!!)

Hmmmm, tja was soll ich noch schreiben,
ich hoffe einfach es ist irgendwas brauchbares an Tipps für dich bei :D

Beste Grüße
Sandra

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Re:

von ricci (02.03.2010, 17:36)
SillyCow28 hat geschrieben:
Liebe Ricci,

so ganz kann ich da nicht zustimmen.
Sicher ist Leidenschaft was tolles und auch die Liebe zu etwas. Ich würde z.B. gern malen können. Aber ich kann es einfach nicht. Egal wie oft ich es versuche, Striche bleiben Striche und meinen Bildern fehlt einfach das gewisse Etwas. Da kann ich es noch so oft versuchen und noch so oft dran feilen, es wird und wird einfach nicht besser. Auch nicht mit Leidenschaft und Liebe und noch so viel Spass an der Sache. Da hilft nur, lernen lernen lernen und sich mit der Materie beschäftigen. IST EINFACH SO.

Beste Grüße
Sandra


Liebe Sandra,

sag das bitte nicht. In dem Moment wo Du Dir selbst sagst, Ich kann das einfach nicht. IST EINFACH SO - bist Du derjenige der sich am meisten blockiert. Ich meine wir kommen auf diese Welt und koennen NICHTS und dann fangen wir an, z.B. das Laufen zu lernen und wir probieren zu laufen und fallen hin. Wenn wir in diesem Moment sagen wuerden. Ok das wars, ich kann es einfach nicht, (und das tun viele Erwachsene LEIDER) dann wuerden wir heute nicht laufen koennen. Aber wir stehen immer wieder auf und versuchen es, fallen hin und stehen wieder auf - bis auf einmal etwas ganz wunderbares passiert - auf einmal koennen wir laufen!

Wenn Du malen so sehr liebst, dann probier es immer und immer wieder und wer weiss, vielleicht besuche ich irgendwann mal eine von Deinen Ausstellungen.

Lernen ist wichtig und gut aber wenn wir es nie anwenden, koennen wir noch soviel lernen, koennen tun wir es erst dann, wenn wir es selbst machen.
thumbbup

SillyCow28
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Re:

von SillyCow28 (02.03.2010, 18:44)
Liebe Ricci

klar, die innere Einstellung macht vieles aus, aber eben auch nicht Alles.
Ich versuch mein ganzes Leben lang schon zu malen, auch mit verschiedenen Techniken, Tricks aus Büchern und und und. Aber so wirklich gelingen will es mir einfach nicht.
Ich bewundere Leute, die drei Striche auf ein Blatt Papier setzen und ein tolles Kunstwerk erschaffen, bei mir bleiben es.... drei Striche !
Da macht eben auch viel das (entweder vorhandene oder eben nicht vorhandene) Talent aus.
Da hilft auch kein Wollen und gut zureden, zumindest nicht allein.
Sicher gibt es Beispiele wo es gut ist dranzubleiben, wie z.B. laufen lernen, Fahrrad fahren und dergleichen. Aber kann man das wirklich vergleichen ?
Was ist z.B. wenn man im Rollstuhl sitzt, da kann man sich auch noch so sehr wünschen auch Laufen zu dürfen, es immer und immer wieder versuchen, dieser Wunsch stößt einfach an Grenzen. Was man aber tun kann ist sich mit dem abzufinden was man hat und daran zu arbeiten was einem noch fehlt.
Sicher, wir sind grad dabei Birnen mit Äpfeln zu vergleichen, dieses mit jenem, aber genau darum, finde ich eben auch, alles nur mit "gut zureden" erreichen zu wollen, ist dann doch etwas zu einfach gesagt, findest du nicht ? Sicher macht es ein großes Stück aus, aber noch lange nicht Alles. Ganz besonders nicht bei der Kunst.

Leider sehe ich sogar immer öfter, dass es sogar schädlich (wenn nicht gar gefährlich) werden kann "sich alles nur schön zu reden". Nehmen wir z.B. BoD. Der Verlag ermöglicht es ALLEN schreiben zu dürfen. Egal wie, egal was, oftmals sogar völlig ohne "Rücksicht" darauf, was Leser davon halten oder wie andere "gute" Bücher darunter leiden könnten. Einfach weil sie sich einreden gute Schreiber zu sein, schreiben zu können, manche sich schlichtweg sogar für große Genies halten, jegliche Kritik ihrer nicht würdig. Und ebenso gibt es auch Musiker ohne jegliches Rhytmusgefühl, Maler ohne jegliches Talent, und und und. Lauter Möchtegerns, einfach weil sie DENKEN sie könnten etwas, weil sie sich EINREDEN gut zu sein. Aber macht DAS Jemanden dann automatisch auch gut ?
Also, ganz ehrlich, ich seh sogar eine immer größer werdende Gefahr darin "sich Alles schön reden zu wollen". Ein bißchen objektiv und ehrlich sollte man sich und seinen Fähigkeiten schon bleiben. Oder nicht ?
Aber es ging dir ja nicht nur ums gut zureden, sondern auch ums blockieren. Im Prinzip ist das Eine aber genauso "gefährlich" wie das Andere. In beiden Fällen, finde ich, gehört unbedingt eine große Portion Objektivität dazu.
Also, wenn ich etwas nicht kann, dann sag ich es auch, gebe es ehrlich zu und ARBEITE daran, wenn ich es wirklich ändern möchte. Während sich jemand, der sich einredet er kann es ohnehin (und bräuchte höchstens noch mehr Übung), sich wohl kaum die Mühe machen würd, noch Lücken zu füllen. Mit anderen Worten: Übung macht noch lange keinen Meister, solang man Fehler nicht (ein)sehen und DARAN arbeiten will !
Gerade darum finde ich solche Diskussionen und Kritiken schon sehr wichtig, um objektiv, sich selbst gegenüber ehrlich, bleiben zu dürfen.
Ich sagte ja auch nicht Ngoci solle aufhören zu schreiben, ganz im Gegenteil, aber finde sie sollte sich eben nicht nur darauf "beschränken". Das allein reicht einfach nicht.
Die innere positive Einstellung zu etwas mag gut sein, aber sie ist nicht alles und manchmal reicht es nicht und braucht einfach mehr !

Liebe Grüße
Sandra

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (03.03.2010, 01:21)
SillyCow28 hat geschrieben:
Ich versuch mein ganzes Leben lang schon zu malen, auch mit verschiedenen Techniken, Tricks aus Büchern und und und. Aber so wirklich gelingen will es mir einfach nicht.
Ich bewundere Leute, die drei Striche auf ein Blatt Papier setzen und ein tolles Kunstwerk erschaffen, bei mir bleiben es.... drei Striche !
Da macht eben auch viel das (entweder vorhandene oder eben nicht vorhandene) Talent aus.
Da hilft auch kein Wollen und gut zureden, zumindest nicht allein.
Sicher gibt es Beispiele wo es gut ist dranzubleiben [...]

Liebe Sandra,
ich habe noch einen Tipp in Sachen Malerei. Kopiere Deinen Lieblingskünstler. Analysiere seinen Bildaufbau. Wenn es ein Ölgemälde sein sollte und Du mit Ölfarben nicht klarkommst, nimm Farbstifte: Stark überlagert haben Farbstifte den gleichen Effekt wie Ölfarben, lassen sich aber erheblich einfacher handhaben. Nach einigen Kopierversuchen erahnst Du seinen Stil. Deine Bilder sehen natürlich etwas anders aus. Macht aber nichts, Du bist ja keine Fälscherin. Es ist Dein Stil, der sich herauskristallisiert. Male nun Dein Bild mit Deiner Komposition in dem Stil Deines Vorbildes. Das Ergebnis wird Dich umhauen. Du bist nicht Er. Du hast Dich ihm aber genähert und entwickelst mit der Zeit Deinen eigenen Stil. Selbst wenn Du denkst, dass Du "nur" drei Striche malst, sind es doch Deine drei Striche. Bleib dran.
Gruß Thomas

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ricci
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Re:

von ricci (03.03.2010, 01:39)
Thomas das hast Du richtig schoen gesagt.
thumbbup

Liebe Sandra,

ich habe nie geschrieben, dass man sich einreden soll, Dinge zu koennen, die man nicht kann. Das hast Du hinein interpretiert. Natuerlich soll keiner aufstehen und sagen, ich kann singen und einen Tag spaeter steht er auf der Buehne. Das wird nicht funktionieren.

Er soll aber auch nicht sagen, ich kann nicht singen, denn das blockiert ihn dabei wenn er es probiert und dabei ist es zu lernen.

Aber wenn ich etwas liebe, dann probiere ich es und das solange bis ich es kann - das wollte ich damit sagen. Das ist kein schoen reden, das ist die innere Einstellung, dass ich es solange probiere, bis ich es kann. Und wenn ich diese Einstellung habe und es immer weiter probiere, dann kann ich quasi sehen, wie ich besser werde. Vielleicht kannst Du bist jetzt nur drei Striche zeichnen und trotzdem sind es schon drei Striche, die ich vielleicht nicht zeichnen kann. Du wuerdest Dich wundern, wenn Du erfahren wuerdest, wie lange Deine Kuenstlerinnen davor das Malen geuebt haben, wie lange sie nur drei Striche zeichnen konnten, bevor sie das Meisterwerk fertig brachten. Ueber Nacht wurden sie zum Star. Und schon verneigen sich alle. Aber keiner sieht, dass sie davor Jahre daran gearbeitet haben ihre Faehigkeit zu verbessern.

Mit dem anderen hast Du zweifelsohne Recht. Es gibt leider viele die glauben etwas zu koennen und koennen es nicht. Sie haben auch keine Lust es zu lernen, warum auch, sie koennen es ja schon.

Vielleicht probierst Du es schon jahrelang, das kann gut sein aber vielleicht stehst Du kurz davor, vier Striche zu zeichnen? Ich kann Dir nur raten, bleib dran. Vergiss die Einstellung, dass Du es nicht kannst. Probier es mit Thomas guten Vorschlag und Du wirst sehen - das Wunder nimmt seinen Lauf.

thumbbup

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ricci
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Re:

von ricci (03.03.2010, 01:51)
Und Ricci wird kommen auf Sandras Ausstellung und sagen:
Das habe ich Dir doch gleich gesagt:-)
thumbbup

Darauf freue ich mich jetzt schon:-) smart2

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