Gibt es ein Leben nach Dem Tod?

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dieterschlesak
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Gibt es ein Leben nach Dem Tod?

von dieterschlesak (04.03.2010, 20:10)
Zwischen Himmel und Erde
Gibt es ein Leben nach dem Tod?.
2. Auflage.
Paperback.
kartoniert
ISBN: 3839139775
Books on Demand GmbH, Februar 2010 - 228 Seiten
Liebe Freunde, liebe Leser,
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Glauben Sie daran?
Mein neues Buch ist eben erschienen. Es hat diesmal ein Thema, das alle Menschen angeht, und das immer akut wird, wenn das Unfassbare geschieht: Man einen lieben Menschen verliert.
Niemand kann es fassen, es überschreitet unsere Denk- und Erfahrungsmöglichkeiten. Und die Kinderfrage taucht auf: Wo kann ich „ihn“, wo kann ich „sie“ wieder finden, wo sind sie? nur in mir, in meinem Gedächtnis, oder gibt es auch eine andere Hoffnung, nicht nur im Christentum, sondern auch in neueren Forschungen und auch in, Erfahrungen, die zum Teil seit Menschengedenken überliefert wurden, doch heute auch in der Wissenschaft und von Wissenschaftlern neu gestellt werden.
Und die Frage taucht auf: Gibt es ein Überleben des Todes? Ist das möglich? Hamlets Einsicht, es gäbe mehr zwischen Himmel und Erde, als sich „unsere Schulweisheit“ träumen lässt, ist aktuell. Es sind drei von Zeugen selbst erlebte und nachgewiesene „Fakten“, die im Zusammenhang stehen mit der enormen zivilisatorischen (leider nicht auch kulturellen ) Entwicklung der Menschheit heute: 1. Die Möglichkeiten durch Intensivstationen klinisch Tote wieder ins Leben zurückzuholen, so dass sie über ihre „Nahtoderlebnisse“ berichten können. 2. Die Möglichkeiten „Wiedergeburtserlebnisse“ von Kindern zu überprüfen, (auch hier gibt es ein sehr reiches Faktenmaterial).3. Durch unsere „elektronischen Haustiere“, die sich der Lichtgeschwindigkeit annähern, ist es möglich rätselhafte Signale und Stimmen wahrzunehmen, die von Forschern auch als „Totenstimmen“ gedeutet werden.

Der Autor dieses Buches ist in Transsylvanien geboren, er ist ein bekannter deutscher Lyriker, Essayist, und Romancier. Er lebt in der Toskana und in Stuttgart.. Er ist Mitglied des deutschen P.E.N.-Zentrums.
Er hat viele Ehrungen und Preise erhalten. Zuletzt für das Gesamtwerk die Ehrengabe der Schillerstiftung/Weimar 2001. 2005: wurde er Dr. Phil. h.c.; 2007 erheilt er den Premio Umberto Saba, “Trieste Scritture di Frontiera”.und den Maria-Ensle-Preis der Baden-württembergischen Kulturstiftung.
Schlesak hat sich sein Leben lang mit Grenzthemen beschäftigt, auch mit Psychiatrie, Kunstpsychiatrie und Religion, mit Buddhismus, Tantra Philosophie und Parapsychologie. In allen seinen Büchern (es sind über dreißig) hat dieses erlebte Wissen, hat Spiritualität als Reifeprozess seinen Niederschlag gefunden.
www.dieterschlesak.de
LESEPROBE: http://schlesak.blogspot.com/2010/01/zw ... s-ein.html


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Ich hoffe, dass Ihr/Euer Interesse geweckt worden ist...
Und wünsche allen eine schöne, seelisch bereichernde Lektüre

Dieter Schlesak

Dr.h.c. Dieter Schlesak

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Diese Mailingliste ist für Mitglieder des Vereins für Transkommunikations-Forschung (VTF) e.V. eingerichtet worden. Sie soll die Kontakte und den Informationsaustausch der Mitglieder untereinander fördern. Auch aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise können hierüber verteilt werden, sobald diese bekannt werden. Im Dateibereich kann die aktuelle VTF-Post als PDF-Datei heruntergeladen werden, sobald diese fertiggestellt ist (i.d.R. zwei Wochen vor der eigentlichen Zustellung per Post). Dort können auch Mitglieder ihre Stimmenbeispiele als WAV- oder MP3-Dateien hochladen und kommentieren, um sie den anderen Teilnehmern vorzustellen. Zur Anmeldung senden Sie bitte per E-Mail Ihren vollen Namen, Anschrift, VTF-Mitgliedsnummer und E-Mail-Adresse an Stefan Bion. Sie erhalten dann eine Willkommensmail mit weiteren Informationen.

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Deutschland: TBSF Darmstadt , Jochem Fornoff, Heidelberger Landstraße 204, 64297 Darmstadt, Tel. 06151 / 55478, Fax 06151 / 55696.
Deutschland: Verein Tonbandstimmen-Forscher Hamburg (TFH) e.V , Dipl.-Ing. Gerhard Helzel, Timm-Kröger-Weg 15, 22335 Hamburg, Tel. 040 / 505374. Zeitschrift: Psi im Alltag .
England & Irland: EVP & Transcommunication Society of Great Britain and Ireland , Judith Chisholm, Tel. +44(0)208/806-9777.
Frankreich: Infinitude - Association française de TransCommunication Instrumentale , Le Mesnil des Frétils, F-27250 Les Bottereaux, France, Tel. +33(0)232 / 305739, Fax +33(0)232 / 374037.
Frankreich: John and Maryse Locke - Transcommunication Group, Energy based ITC and group mediumship development, 4, Allee des Alouettes, 91340 Ollainville, France, Tel. +33(0)164900765, Fax +33(0)164900768.
Mexiko: KARINE - Asociación Mexicana de Transcomunicación Instrumental, A.C. .
Österreich: Verein für Tonbandstimmenforschung Österreich (VTFÖ), Maria Manov, Eisvogelgasse 4, A-1060 Wien. Weitere Infos gibt es auf der Seite Tonbandstimmen-Forschung in Wien des Ressorts "Geister" von Paranormal Deutschland . Siehe auch den Artikel in der Wiener Zeitung vom 29.10.1999 .
Rußland: Russian Association for Instrumental Transcommunication (RAIT) , Tel. (Rußland) 8-911-783-51-48.
USA: American Association Electronic Voice Phenomena


a. Zunächst eine generell einführende Frage: Es gibt ja einen Unterschied zwischen quantitativer und qualitativer Parapsychologie?
Ja, es gibt die „qualitative“ Parapsychologie, die sich mit den drei nicht „wiederholbaren“ Phänomenen: Telepathie, Hellsehen, Psychokinese befasst, das ist sozusagen die traditionelle Parapsychologie, und dann gibt es die neuere Richtung, die der Wissenschaftsforderung einer Nachweisbarkeit und Wiederholbarkeit nachläuft, einer sogenannten „Anerkennungsneurose“ nachgibt, und sich vor allem auf die Statistik beruft, höchst langweilig ist, und sich kaum noch mit den drei traditionellen Themen befasst.
b. Damit wären wir auch bereits beim Thema angelangt: die Parapsychologie beschäftigt sich mit übernatürlichen oder vielleicht besser gesagt: übersinnlichen Phänomenen. Hierfür suchen die Parapsychologen nach objektiven Methoden, die am Rande der Wahrnehmbarkeit auftretenden Erscheinungen zu fassen. So wie ich Sie verstehe, hängt für Sie diese Naturwissenschaft immer auch mit dem Tod zusammen. Bildet die Parapsychologie möglicherweise einen Nebenzweig der Religionswissenschaften?
„Übernatürlich“ würde ich nur in Anführung setzen; es gibt nichts Übernatürliches, es gibt nur Dinge, die „eingeordnet“ werden können von unserem Erkenntnissystem und solche, bei denen das nicht der Fall ist, die unsere heutige Erkenntnisgrenze überschreiten, und trotzdem als Fakt existiert und das, was sein „darf“ überschreitet, immer überschritten hat. Das heißt aber nicht, dass dieses nicht „natürlich“ ist, sondern nur, dass es unsere Erkenntnismöglichkeit und Erklärbarkeit überschreitet!
Freilich hängt diese Psi-„Naturwissenschaft“ auch mit dem Tod als absolute Grenze zusammen. Jedenfalls mehr als jede andere Disziplin, weil es sich wie beim Tod um ein „Grenzphänomen“ handelt. Doch durchaus nicht mit einem „Jenseits“, sondern nur mit dem Jenseits unseres Wissens, oft auch unserer gewohnten Vorstellungen. Wobei das auch eine „kulturbedingte Blickbeschränkung“ ist, wie es C. F. von Weizsäcker ausdrückte. Sie ist aber damit nicht unbedingt eine Nebendisziplin der Religion. Denn sie hängt nicht mit der Vorstellung von einem höheren Wesen und einem Jenseits des Todes zusammen. Ist allerdings eine Brücke zwischen nicht Erfassbarem durch die traditionelle Wissenschaft und dem, was oft „Wunder“ genannt wurde, Wunder freilich, die etwas bezeichnen, was nur in einem gegebenen historischen Zeitpunkt als „unglaublich“ angesehen wird. Nehmen wir etwa das Fliegen. Andererseits dürfen wir nicht vergessen, dass gerade die Wissenschaft heute, vor allem die Quantenphysik, die heute das traditionelle Weltbild, wo Zeit, Raum und Logik als Grundlagen des Weltbildes galten, auflöst. Diese gelten schon bei unseren „elektronischen Haustieren“ nicht mehr. Die die Körperwelt langsam auflösen. Und vergessen wir nicht, schon die Quantentheorie, laut Popper, zeigt, dass es ein neues Denk-Paradigma gibt, das Einsteinsche, in dem wir schon leben, das aber wohl auch von einem neuen abgelöst werden muss. Als nächstes wäre die Auflösung der wichtigsten Naturkonstante, der Lichtgeschwindigkeit zu erwarten, das aber hieße, dass sich die körperliche Welt auflöst, die bei Überlichtgeschwindigkeiten nicht mehr da ist, sondern zu Licht wird.
c. Die Parapsychologie befindet sich trotz der charismatischen Gestalt des Herrn Prof. Bender, der inzwischen verstorben ist, immer noch am Rande der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Schon das Präfix weist darauf hin, dass es sich hier lediglich um eine "halbe Sache" handelt. Ist aus diesem Grund die Parapsychologie stets um eine öffentliche Anerkennung, d.h. wissenschaftlich solide Arbeit bemüht? Steht das Forschungsobjekt, das bei parapsychologischer Forschung im Mittelpunkt steht, nicht dieser breiten Akzeptanz entgegen?
Ja, das führte auch zur Anerkennungsneurose. Und auch zur statistischen Parapsychologie. Doch die Phänomene, die sie untersucht sind so alt wie die Menschheit. Und eigentlich durch Tradition überliefert und durch ungeheure Massen an Erfahrungsberichten „gesichert.
Das ist das Dilemma und die „Schizophrenie“ der Parapsychologie. Aber letztlich auch die unseres ausklammernden Weltbildes, das sich aufspielt, als wüsste es „alles“.. Und auf „unwissenschaftliche“ Art Dinge ausklammert, die da nicht hineinpassen ins historische Erkenntnismodell heute. Nichts darf ausgeklammert werden, alles muss untersucht werden, das wäre die Basisforderung jeder Wissenschaft, Doch enorme materielle Interessen der Pharmaindustrie, des Kapitalsystems etc, schaffen jene „ontologische Zensur“, die alles beiseiteschiebt, was dem „System“ schädlich ist. Man stelle sich nur vor, wenn es ein Überleben des Todes gäbe, wäre doch jede „Arbeitsmoral“, vor allem aber jede Raffgier und jede Konsumgier hinfällig, da wir uns weder beeilen müssten, noch Besitz haben müssen.
d. Die Biographien von medial empfänglichen Menschen lesen sich oft an vielen Stellen tragisch. Wenn ich Ihr Engagement für die Sache recht verstehe, setzen Sie sich nicht nur für eine Anerkennung der "Grenzwissenschaft", sondern auch für die betroffenen Menschen ein.
Ja, so ist es. Und das gipfelt in meiner Beschäftigung mit Psychiatrie und Kunstpsychiatrie.
Ich habe bei Rowohlt 1975 ein Buch darüber herausgegeben. Und viele Aufsätze, auch in Italien, veröffentlicht. Ich bin davon überzeugt, dass die Psychiatrie eine Art Seelenpolizei ist, die „ontologische Zensur“ überwacht, und dass viele Patienten nicht verrückt“ sind, sondern dass bei ihnen ein „Durchbruch“ in jene Zone stattgefunden hat, die die Grenzwissenschaft untersucht. Nur – sie können es nicht kontrollieren, es „überschwemmt“ sie und es schwächt ihr Abwehrsystem und verhindert ein Mitmachen im sozialen Anpassungssystem.
e. In der Kunst und Literatur wurde eine - sagen wir mal - "feinsinnliche" Sensibilität schon immer gepflegt, man denke nur an die Romantiker, aber auch Rilke. Sie führen diese Gewährspersonen auch an. Andererseits zitieren Sie in Ihrem neuesten Buch zum Thema - Zwischen Himmel und Erde. Gibt es ein Leben nach dem Tod? - parapsychologische Fachliteratur. Wo genau sehen Sie die effizienteste Methode, diesen Phänomenen epistemologisch näher zu kommen?
Nun, Künstler haben immer einen offneren Zugang zu diesen Phänomenen gehabt. Und sie für absolut natürlich gehalten. Wie viele auch vom „Volk“ zwar mit Erschauern und Gruseln, aber doch mit einem Sinn für wahre Wahrnehmung akzeptiert und für akzeptierbar, wenn auch nicht in unsere Welt gehörend, betrachtet wird. Ganz anders als das von sturen „Aufklärichten „ gesehen wird, deren Verdrängungswut eher peinlich wirkt, vor allem aber durch Angst vor diesen Dingen, die sie ablehnen, diktiert wird.
Rilke ist ein sehr gutes Beispiel für die Akzeptanz durch Künstler, aber immer beruhend auf eigenen „verrückten“ Erlebnissen. Es gibt viele andere Fälle, Novalis, aber auch Mörike, von Goethe oder Hölderlin ganz zu schweigen. Oder Kant, der „Vater der Aufklärung“, der ähnlich wie Goethe zum Wissen, den Erfahrungen des Hellsehers Swedenborg eine enge und befruchtende Beziehung hatte. Weder der „Faust“, noch die „Kritik der Urteilskraft“ wären ohne Swedenborg möglich gewesen..
Das aber sowohl die Germanistik als auch die Philosophiegeschichte total verschweigt. Darüber gibt es in meinem neuesten Buch „Zwischen Himmel und Erde. Gibt es ein Leben nach dem Tod“, das eben bei Bod erschienen ist, und auch als e-book bei allen online-Buchhandlungen abrufbar ist, viel Material. Ebenso zu all den hier von uns diskutierten Dingen Überhaupt geht die gängige Kulturgeschichte mit vielen Fälschungen und vor allem vielen Verdrängungen und Ausklammerungen um, die all „dies“ hemmungslos zensuriert und ausklammert. Meiner Meinung nach, wäre eine scheuklappenlose Kulturgeschichte längst fällig, doch niemand wagt sich daran.
f. Erlauben Sie mir zum Schluss noch eine ganz persönliche Frage: Welches paranormale Erlebnis hat Sie am meisten geprägt?
Das ist eigentlich ganz einfach. Die Kindheitserlebnisse mit unerklärlichen Erscheinungen, Angsterscheinungen, und dann die Erlebnis mit Totenstimmen auf Tonband, die nicht einfach löschbar und wegwischbar sind, sie sind sogar jederzeit abhörbar, also wiederholbar und DA. ZU Hunderttausenden in der ganzen Welt. Ebenso haben mich Nahtoderlebnisse geprägt, vor allem nach einer schweren Krebsoperation, Überlebenserfahrungen, auch den tiefsten Liebeserlebnissen meines Lebens, die damit zusammenhängen.
Der Anlass meines Interviews ist das Erscheinen meines Buches: Zwischen Himmel und Erde. Gibt es ein Leben nach dem Tod, 2. Auflage Bod Verlag, 2010
Weitere Infos auf meinem Blog: http://schlesak.Blogspot.com mit Leseprobe.
In meinem nächsten Blog möchte ich den wichtigsten Aufsatz bei FReitag einstellen: Kant und Swedenborg!
Dieter Schlesak, freier Schriftstelle, lebt in Stuttgart und in Italien. Germanist. Schreibt Gedichte, Prosa, Essays. Preise zuletzt: 2001: Ehrengabe der Deutschen Schiller-Stiftung. 2007 Preis der Baden-Württembergischen Kunststiftung, 2005 dr.h.c.

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nadinestern
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Re:

von nadinestern (04.03.2010, 21:03)
Das Thema "Leben nach dem Tod" finde ich selbst sehr spannend. Aber leider finde ich das Cover des Buches nicht sehr ansprechend. Ein schönes Bild dabei hätte mir besser gefallen.
Liebe Grüße von

Yasmina Herz love1 love1 love1

Homepage: http://www.engel-der-heilung.de

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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (05.03.2010, 06:38)
Mir fehlt da eine Definition von Leben und eine Definition von Tod, um mit einem solchen Buch etwas anfangen zu können. Ohne eine brauchbare Definition von Leben und Tod wirken solche Bücher auf mich persönlich nur wie Geblubber, sorry ist nur eine ehrliche Meinung.

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (05.03.2010, 08:16)
Bevor ich mir Gedanken über den Sinn des Todes mache, mache ich mir erst einmal Gedanken über das nahezu doppelte Posting für dieses Thema, die unübersichtliche Präsentation und die Tatsache von gedankenlosem Kopieren und Einfügen aus irgendwelchen Websites.

Ich frage mich, ob der Autor des Buches und der Threads diese Unseriösität auch in seinem Buch nutzt.

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Heiner
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Re:

von Heiner (05.03.2010, 09:29)
Hallo Dieter,

willkommen im Forum. Ich muss auch sagen, dass ich Deine Vorstellung hier sehr unübersichtlich finde. Das doppelte Thema habe ich gelöscht, vielleicht magst Du auch diesen Beitrag noch einmal überarbeiten?

Grüße

Heiner

Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (05.03.2010, 09:38)
Hallo Heiner,
schön, dass du den anderen Thread gelöscht hast - und somit auch die dazu geschriebenen Kommentare :twisted:

Nun, kein Problem, meiner hier noch einmal:

Ein alter und ein junger Storch stehen an einem Teich.
„Und?“, fragt der alte Storch, „was bist du in deinem vorherigen Leben gewesen?“
„Oh!“, sagt der junge Storch; „ich hatte ein phantastisches orgiastisches Leben, bis du in mein Dasein getreten bist! Ich war einmal ein Frosch.“
Niemand weiß, und das ist auch gut so. Nichts steht geschrieben, es sei denn WIR schreiben und lesen es.
„Glaube(n)“ und Wissen sind zwei grundverschiedene Dinge. Die Sehnsucht, an etwas glauben zu können, dass unser Leben erträglicher erscheinen lässt, verleitet sehr oft dazu, die Augen zu verschließen. Glauben erweckt Hoffnung. Hoffnung auf ein neues, schöneres Leben? Unterliegen wir jedoch mit dieser Hoffnung einem Trugschluss, der uns ertragen lässt, was eigentlich änderbar ist, von uns selbst änderbar ist, entfernen wir uns lieber von der Realität
Lassen wir uns also lieber mit Blindheit schlagen. DAS macht das Leben erträglich. Wir brauchen nichts zu tun, wir brauchen uns nur an die Hand nehmen lassen, führen lassen. Träumen wir uns doch besser durch das Leben, und ignorieren wir bei all der Träumerei unser eigenes Leben. Denn es ist ja „so schrecklich, so trist, so unmenschlich, so nicht wahrnehmbar, nicht fühlbar, so fade, so grausam“. Denken wir lieber darüber nach, was nach dem Tod kommt. Vergessen wir doch lieber unser jetziges Leben. Träumen wir uns doch lieber in unser nächstes Leben.
Die Hände reiben sich diejenigen, die von diesem Trugschluss (gut) leben. Trösten wir uns also mit dem Gedanken, dass auch sie als Frosch wieder auf die Welt kommen könnten.
Gruß von
Klaus

Hans-Peter

Re:

von Hans-Peter (05.03.2010, 09:54)
Also, mich beschleicht bei derartigen Ankündigungen immer ein unangenehmes Gefühl und ich stelle mir die Frage:

Will der Autor sich tatsächlich mit dieser durchaus ernstzunehmenden Thematik auseinandersetzen oder stehen überwiegend kommerzielle Überlegungen im Vordergrund?

Der Beitrag von Klaus erleichtert mir die Suche nach einer Antwort!

Liebe Grüße
Hans-Peter
Zuletzt geändert von Hans-Peter am 05.03.2010, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Engelworte
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Re:

von Engelworte (05.03.2010, 10:07)
Nachdem ich ja schon mit Engeln spreche angle: und das als Buch herausgegeben habe, kann ich gleich noch erzählen, daß ich auch mit Verstorbenen kommuniziere.
Vor einiger Zeit hat ein Astrologe ganz erstaunt gesagt, daß ich ja mit Toten spreche.
Seit ungefähr 15 Jahren singe ich auf Beerdigungen. So komische das klingt, das macht mir die größte Freude. Manchmal nehme ich die Verstorbenen wahr, wie sie in der Nähe der Angehörigen bleiben, manchmal nehmen sie Kontakt mit mir auf, nachdem ich gesungen habe.
Meine erste Begegnung war vor ein paar Jahren. Ich war privat für eine Trauerfeier und Messe engagiert. Als ich vom Friedhof auf dem Nachhauseweg war, fühlte ich plötzlich links neben mir etwas. Ich fragte, ob er der Verstorbene wäre. Er sagte: "Ja, aber nimmer lang!" Dann fragte ich ihn, warum er Kontakt zu mir aufnimmt und er meinte: "Weil deine Freude die gleiche Farbe hat und er jemanden erzählen möchte, wie schön es da ist, wo er jetzt sei."
Er sagte mir dann auch noch, daß er vorbereitet gewesen ist und sich mit dem Leben nach dem Tod beschäftigt hätte, aber daß es so schön ist, hat er nicht gedacht. Ich fragte ihn dann auch noch, wie lange er bei mir bleibt und er sagte: "Bis du dein Geld hast." Ich sagte dann, ob ich denn zuviel verlangt hätte und er: " Es ist eine Wertschätzung für dich und mich." Und am Abend hätte mich die Witwe beinahe nicht bezahlen wollen. Er hat seine Frau sehr gut gekannt.
Dazu will ich noch sagen, daß er mir völlig unbekannt war - ich wußte nur, daß er über 90 Jahre wurde. Wahrgenommen habe ich ihn aber als 30jährigen.
Seitdem habe ich eine ganze Menge solcher Erlebnisse - die für mich aber immer wundervoll sind. Dadurch konnte ich auch Menschen helfen, an die sich Verstorbene "gehängt" haben.

Lieber Dieter,
mit Deinem Buch wünsche ich Dir ganz viel Erfolg.

Alles Liebe
Barbara
Barbara Zell
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Achim
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Re:

von Achim (05.03.2010, 10:51)
Das ist ja nicht neu, dass Nahtoderfahrungen als ein Indiz für ein Leben nach dem Tod gesehen werden, aber das als "Fakten" zu bezeichnen ist schon mehr als gewagt (und wissenschaftlich nicht haltbar).

Anstatt über ein Leben nach dem Tod zu spekulieren (und es bleiben nun einmal Spekulationen!) sollte man sich lieber daran erinnern: es gibt ein Leben vor dem Tod!

Als Kontrastlektüre biete ich deshalb hier mal den Epikur an, der schon vor mehr als 2000 Jahren trefflich über Leben und Tod philosophierte:

http://tinyurl.com/yaepyaj

Viele Grüße,
Achim

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (05.03.2010, 13:43)
Ich bleibe bei meinem Statement aus dem gelöschten Thread:

Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, warum trauern wir dann, wenn jemand gestorben ist? Er oder sie lebt doch ein neues (und besseres?) Leben.

Wenn wir selbst erfahren, dass unser eigenes Leben in Gefahr ist (etwa weil uns eine Gewalttat droht oder das Flugzeug in den Sturzflug übergeht), wenn wir wegen einer Krankheit eine Diagnose erhalten, wonach wir nur noch Monate oder gar Wochen zu leben haben, warum jubeln wir dann nicht und freuen uns auf ein neues (und besseres?) Leben?.

Wenn es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt, und dieses Leben ist frei von allen Sorgen und Nöten des Diesseits, warum springen wir nicht einfach aus dem 10. Stock? Oder sind dem Selbstmordattentäter im Bus dafür dankbar, 40 Leute ins Jenseits befördert zu haben?

Nein, da stimmt was nicht. Warum klammern wir uns an unsere Existenz im Diesseits, wenn das Jenseits so verlockend ist? Weil tief in unserem Innern ein grundlegender Zweifel besteht: Es könnte doch sein, dass es kein Leben nach dem Tod gibt?

Deshalb glaube ich an den Satz: Es gibt ein Leben vor dem Tod.

Und halte es mit der Logik von Blaise Pascal: "Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Wenn ich recht habe, ändert sich für mich nichts. Wenn ich nicht recht habe, bin ich positiv überrascht." cheezygrin

Grüße
Siegfried
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ricci
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Re:

von ricci (05.03.2010, 14:07)
Also bei aller Liebe, es ist so voellig egal, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, was wirklich von Interesse ist, ist unser jetziges Leben. Das ist es, um das wir uns kuemmern sollten, anstatt der Realitaet zu entfliehen und uns mit Fragen nach dem Tod zu beschaeftigen. Wir werden frueh genug eine Antwort darauf erhalten und die wird uns bestimmt alle ueberraschen.

Ansonsten kann ich nur Siegfrieds und Klaus Beitrag loben, das ist genau meine Sicht der Dinge! thumbbup Sehr gut Maenner cheezygrin

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Re:

von Engelworte (05.03.2010, 14:13)
Ich kann nur über meine Erfahrungen berichten, die alles andere als wissenschaftlich sind.
Wenn ich erkenne, daß ich mehr bin als die Person, die gerade schreibt - eben ein Teil meiner Seele, die sich durch Inkarnationen (mehrere gleichzeitig in verschiedenen Zeiten, auf verschiedenen Planeten und Sternen) einfach nur ausdrücken will, dann sehe ich den Tod als "einschlafen" und die Geburt als "aufwachen" - nur in einem anderen Kostüm.
Ich gehöre weder einer Kirche noch einer Religion an, da keine meine Fragen darüber beantworten konnte, bis ich mir die Antworten selbst gegeben habe.
Die Angst vor dem Tod ist eigentlich eine Angst vor dem Leben. Ich habe viele Beispiele gesehen, daß Menschen, die ein gutes und glückliches Leben hatten auch keine Angst vor dem Tod gehabt haben und friedlich und bewußt gegangen sind. Daß die Menschen, die schlimme Krankheiten und große Schmerzen haben auch große Angst vor dem Sterben haben und nicht loslassen können. Beide Beispiele habe ich aus meiner Familie.

Ich finde es gut, daß jetzt über dieses Thema offen gesprochen werden kann und diese Art der Bücher für Menschen notwendig sind, die nur daran glauben können, wenn es wissenschaftlich bewiesen und nachgewiesen ist.
Die vielen Nahtoderfahrungen kann man eigentlich nicht ignorieren, auch wenn es sich so unwahrscheinlich anhört.
Ich selbst kann beim Zuhören immer nur nicken.
Seit ich den Verstorbenen erlaube ( ja, das kann und muß man) mit mir zu sprechen, ist vieles in meinem Leben nicht mehr so wichtig und damit sehr viel leichter geworden.
Es gehört zu meiner Arbeit, denen ins Licht zu helfen, die es allein nicht schaffen. Genauso habe ich mit den Erdbebentoten gearbeitet, damit sie sich nach dem gewaltsamen und plötzlichen Tod zurechtfinden.

Die Skeptiker hier in diesem Thread werden wahrscheinlich den Kopf schütteln oder es gar nicht lesen. Das ist für mich in Ordnung. Ich brauche keine Bestätigung für das, was ich tue, was ich denke und was ich fühle. Und wenn ich eine Spinnerin genannt werde, ist das für mich ein großes Kompliment.

Die allgemeine Schwingung hat sich so erhöht, daß immer mehr Menschen hinter den Schleier sehen können. Und die Verstorbenen sind ja nicht an einem anderen Ort, sie schwingen nur höher, sodaß man sie normalerweise nicht wahrnimmt. Wenn Ihr wüßtet, wie bevölkert Euer Wohnzimmer ist und wieviele Wesen Euch über die Schulter schauen, wenn Ihr schreibt. :lol: :lol: :lol:
Barbara Zell

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Re:

von ricci (05.03.2010, 14:28)
Also dazu muss ich einfach antworten.

Mit Deinem Beitrag hast Du mir gerade Angst vor dem Tod gemacht. Mal ganz ehrlich. Wenn ich tod bin, moechte ich doch nicht. in einem Wohnzimmer sitzen und jemanden dabei zusehen, wie er in einem BOD Forum Beitraege schreibt. Langweiliger kann der Tod ja gar nicht sein. Da lasst mich lieber schlafen!!! :roll:

Und wenn Du sagst, dass sich soviele in meinem Wohnzimmer befinden, dann habe ich endlich mal einen Grund die schnuckeligen Geisterjaeger von Supernatural anzurufen...

Aber eine Frage habe ich noch: Wie konntest Du den Verstorbenen als 30 jaehrigen wahr nehmen? Durch seinen Geist oder seine Denkweise? Denn der Koerper verfaellt ja oder wird verbrannt.

Tschuldigung aber das was Du alles schreibst, erinnert mich an Fernsehserien - wenn Du wirklich mit Verstorbenen kommunizieren koenntest, muesstest Du doch etwas neues zu berichten haben und nicht das was schon tausendmal im Fernsehen gezeigt wurde.

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Re:

von Engelworte (05.03.2010, 15:49)
Liebe Ricci,

nur weil jemand gestorben ist, ist er nicht gescheiter oder weiß mehr. Die Verstorbenen, die sich auf der Ebene tummeln, die wir wahrnehmen können, bleiben ja oft gefangen in einer "Schleife". Die Kirche hat das ganz wunderbar mit dem Fegefeuer beschrieben. Nur, daß das eine selbstgemachte "Hölle" ist. Früher gab es doch die Poltergeister, die von Menschen mit ähnlicher "niederer" Schwingung angezogen wurden. Je "aufgeklärter" die Menschen wurden, desto weniger gibt es diese Phänomene.
Und wenn Du gerade gestorben bist, dann hältst Du Dich eben noch eine Weile in Erdnähe auf und das ist kein anderer Ort sondern nur eine andere Schwingung.
Der Film - ich glaube er heißt "Nachricht von Sam" - zeigt es so wirklich. Es ist ja Deine Sache, ob Du das als wirklich ansiehst oder nicht.
Das glaube ich Dir einfach nicht, daß ich Dir mit meinen Erlebnissen Angst gemacht habe. Sehe es halt einfach als eine Story. Vielleicht wird noch ein Drehbuch draus. cheezygrin
Und daß ich den 90jährigen Verstorbenen als einen 30jährigen wahrgenommen habe hat damit zu tun, daß Du auf der Ebene jede Gestalt annehmen kannst, die dir gefällt. Und so etwas wie Zeit gibt es da auch nicht.
Ich habe einmal jemanden 1 Jahr lang betreut, der 36 Jahre lang in einer "Schleife" gefangen war und nicht einmal über die Friedhofsmauern hinaus konnte. Immerwieder hat er mich angesprochen, bis er dann in das Licht gehen konnte.
Dieser 90jährige hatte sich ja vor seinem Tod schon damit beschäftigt und so konnte er sehr schnell weiter gehen.

Es gibt viele Bücher über Nahtoderfahrungen und es gibt auch viele Menschen, die das, was ich tue, auch erleben. Nur sprechen sie nicht gern darüber. Nachdem ich eine "öffentliche" Person durch meinen Beruf bin, fällt mir das leichter. Künstler haben sowieso einen "Spinner-Bonus" cheezygrin .

Wenn Du ein langweiliges Leben geführt hast, dann wird es danach auch nicht besser sein.
Das Sterben verändert nichts von dem, was Du wirklich bist. Nur Dein Körper stirbt.
:shock::
Barbara Zell

Sängerin - Heilerin - Lehrerin und schriftlicher Kanal für Engelworte

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (05.03.2010, 16:01)
Engelworte hat geschrieben:
Nur Dein Körper stirbt.


An der Stelle verweise ich auf das Buch von Erich Fromm - Haben oder Sein.

Ausdrücke wie "dein Körper" oder "ich habe einen Körper" deuten auf eine Weltsicht hin, wo der Mensch sich als nekrophil entpuppt. Haben ist wichtiger als Sein. Besitz wichtiger als Existenz. Der Mensch stellt seinen Wert durch das Gegenständliche dar, angefangen beim Auto, dem Haus, dem Bankkonto und letztlich auch durch seinen auf jung getrimmten, durch Sport gestählte Körper - den man ja auch (nur) hat. Letzten Endes alles tote Gegenstände.

Wie anders klingt da: Ich bin dieser Körper! Ich bin dieser Geist! Ich bin diese Seele!

Denn wenn ich nicht dieser Körper, dieser Geist, diese Seele bin - was bin ich dann?

Es stirbt also nicht mein Körper - ich sterbe.

Wie gesagt, empfehlenswerte Lektüre: Erich Fromm - Haben oder Sein.

Just my 2 Cents! cheezygrin

Grüße
Siegfried
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