Hilfe bei den Seiten...

Buchblock, Cover, Print on Demand, E-Book-Konvertierung: Euer Forum rund um die Bucherstellung.


Kosmos
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Hilfe bei den Seiten...

von Kosmos (19.03.2010, 10:50)
... Hallo... :cry:
ich würde gerne wissen: wenn man die Seiten durch 4 teilen kann, also z.B. 240 Seiten, wird dann das Cover mitgerechnet?? Was ja dann eigentlich 242 Seiten (vorne und hinten) sind und somit wieder nicht durch 4 teilbar. Und beim Hochladen, wird das Cover (Vorder- und Rückseite) gesondert hochgeladen???? Oder kann ich als PDF-Datei das Buch von vorne (einschließlich Cover) bis hinten (Rückseite des Covers) in PDF umwandeln und hochladen???
Mag sein, dass es blöde Fragen sind, aber im Moment habe ich da einen völligen Black-Out :?

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David Damm
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Re:

von David Damm (19.03.2010, 11:27)
Hallo,

Cover und Buchblock werden als zwei getrennte PDFs hochgeladen.
Die durch 4 teilbare Seitenzahl bezieht sich nur auf den Buchblock, also den Inhalt des Buches.
Das Cover muss, so glaube ich, als einzelne PDF-Seite separat angelegt werden. Wie die Maße zu berechnen und anzulegen sind, findest du bei den Anleitungen und Tipps unter http://www.bod.de/download.html.

Viele Grüße und Erfolg,
David.

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Beckinsale
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Re:

von Beckinsale (19.03.2010, 11:52)
BoD rechnet beim Cover immer nur mit den Außenseiten; die Innenseiten sind immer leer.
Insofern gilt also tatsächlich: Buchblock teilbar durch 4.
Cover: 1 Vorlage in vollem Umfang, den BoD in der Hilfe nennt; beim Cover gibt es keine Innenseiten. (Wenn du professionelle Buchproduktionen anschaust, wirst du auch feststellen, daß da nie draufgedruckt wird ...)

My.

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Goetkowski
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Re:

von Goetkowski (19.03.2010, 15:09)
Hallo,

ich möchte/muss mich mal in diesen Thread einklinken. Mein Buch ist eigentlich fertig. Eigentlich. Denn bei mir handelt es sich um eines der immer seltener werdenden Exemplare eines "Neandertalers im Internet-Café". Ich schaffe es nicht einmal, im Microsoft Works-Programm Seitenzahlen in mein Werk einzufügen.

Da versteht es sich beinahe von selbst, dass Aktionen wie das Umwandeln des Buches und erst recht des Covers in eine PDF-Datei unüberwindbare Hürden für mich darstellen. Meine Frage nun: Ist es möglich, diese Arbeit dem BoD zu übertragen und dafür einen "Blödheitsobulus" zu entrichten?

Ich weiß, dass es eigentlich hochnotpeinlich ist, sich diese Blöße zu geben, aber ich sehe das eher wie die typische High-Heels-Maus, die neben ihrem maladen Sportflitzer am Straßenrand steht und mit dem Wagenheber winkt :lol: . . .

Gruß, Uwe

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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (19.03.2010, 15:32)
Goetkowski hat geschrieben:
Meine Frage nun: Ist es möglich, diese Arbeit dem BoD zu übertragen und dafür einen "Blödheitsobulus" zu entrichten?


Prinzipiell ja, aber das wird teuer.

So schwierig ist es auch wieder nicht, nur beim allerersten Buch. Vor allem, weil man die Seitenzahlen auf den ersten vier Seiten wieder unterdrücken sollte.

Eine Sekretärin oder ein Schüler im Bekanntenkreis helfen sicher gerne für einen Fuffi weiter und zeigen Dir, wie es geht. smart2
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Franz Hansmann
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Re:

von Franz Hansmann (19.03.2010, 17:09)
Goetkowski hat geschrieben:
Ich schaffe es nicht einmal, im Microsoft Works-Programm Seitenzahlen in mein Werk einzufügen.


Works ist nur eine sehr rudimentäre Textverarbeitung. Ich würde Dir da eher zu Word oder Openoffice raten. Seitenzahlen machst Du am Besten in die Kopf oder Fußzeilen.

Menübefehl Ansicht/Kopf- und Fußzeile schaltet den Bereich sichtbar. Klicke danach z.B. in die Fußzeile, so dass der Cursor dort blinkt. Anschließend klickst Du auf den Menübefehl Einfügen/Seitenzahlen.

Meines Wissens kann Works aber nicht die ungeraden Seitenzahlen nach links und die geraden Seitenzahlen nach rechts bzw. umgekehrt setzen. Bleibt also nur die Seitenzahl zu zentrieren, damit man wenigstens ein einigermaßen gleichmäßiges Seitenbild hat.

Goetkowski hat geschrieben:
Da versteht es sich beinahe von selbst, dass Aktionen wie das Umwandeln des Buches und erst recht des Covers in eine PDF-Datei unüberwindbare Hürden für mich darstellen. Meine Frage nun: Ist es möglich, diese Arbeit dem BoD zu übertragen und dafür einen "Blödheitsobulus" zu entrichten?


Du bist nicht blöd, weil Du etwas nicht kannst oder vielleicht noch nicht!
Ein beliebiges Dokument in ein PDF zu verwandeln ist nicht schwer. Es gibt dafür kostenlose Programme wie z.B. FreePDF in Verbindung mit GhostScript. Das ist nicht so kompliziert wie es aussieht. Wenn man ein BoD-Papierformat benutzt und nicht etwa A4, gibts einen kleinen Trick, den man anwenden muss. Bei Bedarf kann ich gerne mal die Downloadlinks und den Trick hier hinein posten.
Ich weiß, ich weiß nichts.
www.net4web.de

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Goetkowski
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Re:

von Goetkowski (19.03.2010, 19:57)
Ich danke Euch erst mal für die Tipps!

Dass ich nicht grundsätzlich blöd bin, weiß ich. Deshalb hatte ich dieses Wort ja auch in Anführungsstriche gesetzt :wink: . Aber mit dieser Technologie hier stehe ich schon verdammt auf Kriegsfuß. Vor zwölf Jahren legte ich mir einen PC, einen Scanner und einen Drucker zu.

Weshalb? Ich hatte zu der Zeit einige Motorräder gezeichnet, die ich farblich gestalten und dann als T-Shirt-Motive auf den Markt bringen wollte. Crazy, was?! Nur dafür hatte ich diese Geräte gekauft. Autodidaktisch legte ich mein Augenmerk nur darauf, diese Zeichnungen effektvoll zu gestalten.

Mit der Schreiberei begann ich etwas später, wobei ich im Traum nicht daran dachte, irgendwann einmal ein Buch veröffentlichen zu wollen. Meine Radreiseberichte druckte ich aus und kopierte sie für Interessenten. Wahrscheinlich werde ich mir im Bekanntenkreis Hilfe suchen, um das Buch irgendwann in BoD-gerechter Form versenden zu können . . .

Gruß, Uwe

mike1024
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Re:

von mike1024 (29.03.2010, 21:38)
Hallo
Also wenn Du mit Works arbeitest, bist Du ziemlich eingeschränkt.
Word wäre besser, aber am idealsten ist Open Office.
Es ist besser als Word und man kann sogar alles als PDF exportieren.
Open Office ist Open Source und somit kostenlos downloadbar.
Es kann auch Works-Dateien laden und Du hast damit dann volle Gestaltungsfreiheit, auch was eingefügte Grafiken und ähnliches betrifft.

thewolve
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Tricks?

von thewolve (05.04.2010, 17:43)
Franz Hansmann hat geschrieben:
Wenn man ein BoD-Papierformat benutzt und nicht etwa A4, gibts einen kleinen Trick, den man anwenden muss. Bei Bedarf kann ich gerne mal die Downloadlinks und den Trick hier hinein posten.



Hi.

Also das ware sehr schön, wenn das möglich wäre,
Infos zu diesem Trick sowie den link zu posten.
Bin nämlich grad genau in dieser Phase....

LG, und DANKE im voraus!
Im Kopf die Leinen los...
http://wolfgangfall.blogspot.com/

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Anouk
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Re:

von Anouk (14.04.2010, 13:10)
W.Waldner hat geschrieben:
Goetkowski hat geschrieben:


So schwierig ist es auch wieder nicht, nur beim allerersten Buch. Vor allem, weil man die Seitenzahlen auf den ersten vier Seiten wieder unterdrücken sollte.

smart2


Kannst Du mir erklären, wie das geht, die Seitenzahlen unterdrücken?
Bei meinem ersten Buch ist nämlich genau das, das einzige Problem, das ich nicht lösen konnte und das Buch ging mit Seitenzahlen von vorne bis hinten in Druck...
Ich wäre Dir sehr dankbar.

Freundliche Grüße
Anouk
Zuletzt geändert von Anouk am 15.04.2010, 08:31, insgesamt 1-mal geändert.
Freundliche Grüße von
Anouk

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (14.04.2010, 15:56)
Anouk hat geschrieben:
Kannst Du mir erklären, wie das geht, die Seitenzahlen unterdrücken?


Ich bin zwar nicht W. Waldner, versuche es aber trotzdem. Es gibt da nämlich verschiedene Möglichkeiten.

Die erste Frage, die geklärt werden muss:
Womit schreibst du deine Texte? Wenn du z. B. Word benutzt, dann kannst du die Seitenzahlen unterdrücken, indem du ...

a) die Seitenzahlen normal einrichtest, dann in die Kopf-/Fuß-Zeilenanzeige wechselst und dann über die nicht gewünschten Seitenzahlen ein Textfeld ohne Rand legst (das ist die einfache, aber unschöne Methode)

b) deinen Text in zwei Abschnitte unterteilst (das geht bei Word über »Einfügen« und »manueller Wechsel«) und dann dem ersten Abschnitt keine Seitenzahlen gibst, dem zweiten Abschnitt hingegen doch (ist ein wenig mit Einlesen in die Anleitung bzw. Hilfe von Word verbunden, hat aber den Vorteil, dass bei einer Veränderung der Seitenzahl im ersten Abschnitt nichts korrigiert werden muss).

Wenn du im Besitz einer Vollversion von Adobe Acrobat bist, kannst du das alles viel einfacher handhaben. Du schreibst in Word die Titelei (also die Seiten ohne Seitenzahl) als eigenes Dokument ohne Seitenzahlen, während der eigentliche Buchinhalt mit Seitenzahlen als zweites Dokument geschrieben wird (dann natürlich nicht mit Seite 1 beginnend, sondern entsprechend durchgezählt). Beide Dokumente werden jeweils in ein eigenes PDF umgewandelt und diese zwei PDFs dann zu einem zusammengefasst (geht in der Vollversion des Adobe Acrobat - beim PDF Creator - den gibt es gratis - habe ich das noch nicht probiert).

Grüße
Siegfried

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hawepe
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Re:

von hawepe (14.04.2010, 17:03)
Siegfried hat geschrieben:
Wenn du im Besitz einer Vollversion von Adobe Acrobat bist, kannst du das alles viel einfacher handhaben. Du schreibst in Word die Titelei (also die Seiten ohne Seitenzahl) als eigenes Dokument ohne Seitenzahlen, während der eigentliche Buchinhalt mit Seitenzahlen als zweites Dokument geschrieben wird (dann natürlich nicht mit Seite 1 beginnend, sondern entsprechend durchgezählt). Beide Dokumente werden jeweils in ein eigenes PDF umgewandelt und diese zwei PDFs dann zu einem zusammengefasst (geht in der Vollversion des Adobe Acrobat - beim PDF Creator - den gibt es gratis - habe ich das noch nicht probiert).


Oder das gleiche alternativ mit pdfttk (kostenlos) bzw. pdfsam (Basisversion kostenlos) durchführen.

Beste Grüße,

Heinz.

Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (14.04.2010, 17:25)
a) die Seitenzahlen normal einrichtest, dann in die Kopf-/Fuß-Zeilenanzeige wechselst und dann über die nicht gewünschten Seitenzahlen ein Textfeld ohne Rand legst (das ist die einfache, aber unschöne Methode)


Lieber Siegfried,
sage mir doch bitte, was an dieser Methode "unschön" ist.
Denn kein Hahn kräht danach, wie oder auf welche Weise die Zahlen verschwunden sind.
Oder ist es die gewisse Unprofessionalität, welche das Auge im fertigen Buch jedoch nicht erkennen kann. Es sei denn, man hat vergessen den Rahmen zu entfernen. :wink:

Gruß von
Klaus

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (14.04.2010, 18:36)
Klaus D. Klimke hat geschrieben:
a) die Seitenzahlen normal einrichtest, dann in die Kopf-/Fuß-Zeilenanzeige wechselst und dann über die nicht gewünschten Seitenzahlen ein Textfeld ohne Rand legst (das ist die einfache, aber unschöne Methode)


Lieber Siegfried,
sage mir doch bitte, was an dieser Methode "unschön" ist.
Denn kein Hahn kräht danach, wie oder auf welche Weise die Zahlen verschwunden sind.
Oder ist es die gewisse Unprofessionalität, welche das Auge im fertigen Buch jedoch nicht erkennen kann. Es sei denn, man hat vergessen den Rahmen zu entfernen. :wink:

Gruß von
Klaus


Steht in meinem obigen Beitrag unter b)

Wenn die Titelei sich in ihrer Seitenanzahl verändert - nur als Randbemerkung: eine Widmung, das Inhaltsverzeichnis oder eine Abkürzungsauflistung zählen zur Titelei -, dann "wandern" die abgedeckten Seitenzahlen bei einer Verkürzung in den eigentlichen Buchtext bzw. es tauchen in der Titelei plötzlich doch wieder sichtbare Seitenzahlen auf (wenn Seiten nachträglich zur Titelei hinzugefügt werden). Und wie schnell wird dann vergessen, die Abdeckung wegzunehmen bzw. zu erweitern.

Deshalb bin ich der Meinung (und damit sage ich hier ganz klar und deutlich: Es handelt sich um meine ganz persönliche Meinung angle: und nicht um ein Gesetz, ein Gebot, eine Regel, eine Vorschrift oder was man mir sonst wieder anhängen mag cheezygrin ), dass das Abdecken der Seitenzahl eine unschöne Methode ist. Bei der Abschnittmethode passiert das nicht, weil das Auftreten der Seitenzahl an den Abschnitt gebunden ist und nicht an die einzelne Seite.

Natürlich darf, kann und soll jeder es so machen, wie er/sie/es lustig ist. cool5 Dann aber bitte nicht nach Druckfertigstellung und Ausliefrung der ersten Exemplare jammern, dass doch Seitenzahlen in der Titelei sichtbar sind bzw. die ersten zwei Seiten des eigentliche Buchtextes keine Seitenzahlen aufweisen. cheezygrin Man sollte eben wissen, bei welchen Vorteilen man sich welche Nachteile einfängt. cheezygrin

Grüße
Siegfried

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Anouk
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Re:

von Anouk (15.04.2010, 08:29)
Danke an Euch alle, werde die verschiedenen Methoden mal ausprobieren.
Wobei mir noch nicht klar ist, wie das mit demTextfeld ohne Rand gemeint ist, aber das finde ich ja vielleicht selber raus.

Oder kann mir jemand einen Tip geben?
Freundliche Grüße von

Anouk



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