Fremder Buchblock im Cover

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Poet78
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Fremder Buchblock im Cover

von Poet78 (06.04.2010, 01:14)
Moin!

Kürzlich bekam ich per Post eines meiner Bücher zugesendet - von einem Käufer. Zumindest dachte ich, dass es eines meiner Bücher wäre, denn ich hielt ganz offensichtlich mein Cover in den Händen. Dem beigefügten Beschwerdebrief jedoch konnte ich entnehmen, dass ein Blick ins Innere des Buches etwas anderes zeigen würde: es war ein fremdes Buch, ein fremder Buchblock in mein Cover eingebunden.

Ist euch so etwas auch schon einmal passiert?

Herzlichen Gruß...

Edit: Vielleicht sollte ich noch erwähnen: ich besitze selbst Exemplare des Buches, welche fehlerlos sind. Auch hat sich bisher keine weitere Person aus der dreistelligen Käuferzahl bei mir gemeldet. Es scheint also wohl wirklich nur bei diesem konkreten Druck schief gelaufen zu sein...

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (06.04.2010, 08:21)
In einem solchen Fall ist dann wohl BoD der richtige Ansprechpartner.

Die Beschwerde, egal wie höflich oder unhöflich sie formuliert ist, würde ich kurzerhand an BoD weiterleiten und dies dem Käufer mitteilen.

Ganz sicher wird der Verlag Ersatz leisten.

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mtg
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Re:

von mtg (06.04.2010, 09:57)
So ein Fehler hätte ja schon wieder was, wenn er nicht gerade beim Kunden passieren würde. Bei mir war "nur" mal der Buchblock verkehrt herum ... das ist heute mein Leseexemplar ...

Ich darf aber anmerken, dass ich bei allen (berechtigten) Reklamationen (das sind bislang alle) von BoD zeitnah, unkompliziert und zuvorkommend behandelt wurde und in jedem Fall Ersatz geliefert wurde. Insofern dürftest Du keine Probleme haben ...

Deinem Kunden gegenüber würde ich eine Entschuldigung schreiben, diese aber ein wenig mit Humor würzen ("da sieht man mal, welche Vielfalt an Büchern es gibt, selbst wenn man nicht drauf vorbereitet ist" oder so).

:-)

Maxi
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Re:

von Maxi (06.04.2010, 10:02)
Auf jeden Fall ist es eine Rarität..
Aufheben, oder ins BoD Museum stellen. :lol:

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (06.04.2010, 11:19)
Ich besitze eine CD, die alte Menschen töten könnte und jede Kaffee-und-Kuchen-Party zu ihrem Ende bringt, wenn nötig.

Das CD Cover, das Inlay und die CD selbst stellen den bekannten deutschen Sänger Heino mit einer Auswahl seiner besten Stücke dar.

Legt man die CD in den Player ein, ist jedoch eine durchaus wohlverkaufte CD Udo Lindenbergs zu hören.

Auch das ist eine Rarität, die ich gern meiner Sammlung einverleibt habe. Zugesandt wurde sie mir von einer Leserin im Blog, die weiß, daß ich solch musikalische Kuriositäten liebe.

Maxi
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Re:

von Maxi (06.04.2010, 12:00)
Jetzt nicht lachen, aber so was gibt es nicht nur bei CD´s oder Büchern, sondern ich hatte einmal das Erlebnis Gemüseerbsen tiefgefroren.
Der Inhalt jedoch war eine Mexikanische-Bohnenpfanne (scharf), mit Maiskölbchen ...
Muhahaha, das war ein Erlebnis dass kann ich Euch sagen. 8)
Maxi

Poet78
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Re:

von Poet78 (06.04.2010, 13:16)
CeKaDo hat geschrieben:
In einem solchen Fall ist dann wohl BoD der richtige Ansprechpartner.

Die Beschwerde, egal wie höflich oder unhöflich sie formuliert ist, würde ich kurzerhand an BoD weiterleiten und dies dem Käufer mitteilen.

Ganz sicher wird der Verlag Ersatz leisten.


Nein, so funktioniert das nicht. Der Kunde musste das Buch bei seinem Buchhändler reklamieren, die Reklamation wurde dann über diesen abgewickelt. Die Sache ist längst geklärt. Ich hatte ja auch in meinem Ausgangsbeitrag nicht um Tipps gebeten, wie man nun damit umzugehen hat, sondern nur gefragt, wem das ebenfalls passiert ist. Ich wollte damit nur in Erfahrung bringen, wie oft bei BoD etwas falsch zusammengeklebt wird.
Die Story mit dem gedrehten Buchblock gefällt mir. Das wäre wirklich ein gutes Leseexemplar. Wie die Leute auf der Lesung dann wohl schauen, wenn man (in ihren Augen) das Buch verkehrt herum hält...

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (06.04.2010, 13:53)
Es gibt viele Fehlerarten: Ich besitze eines meiner Bücher mit einem reinweißen Buchblock, statt dem richtigen cremeweißen. Scheint eine Ausnahme zu sein. Zumindest habe ich daran gesehen, daß das Lesen der Schrift auf cremeweiß um einiges ermüdungsfreier ist.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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picmogo
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Re:

von picmogo (06.04.2010, 15:38)
Mir ist es vor ein paar Wochen passiert, dass mir ein Arbeitskollegin ein Buch mitgebracht hatte, mit der Bitte, es zu signieren. Erstaunt musste ich feststellen, dass es ein Hochglanzcover besaß, obwohl ich alle meine Buchprojekte ausschließlich mit mattem Cover angelegt hatte. Sämtliche Testbestellungen über Buchhandel oder Amazon und auch Kleinauflagenbestellungen besassen ordnungsgemäß einen matten Titel. War wohl ein Ausrutscher, kann aber offenbar auch auf diese Weise passieren.
:D

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