Brauche Tipps für mein Buch

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.05.2011, 14:13)
BVF hat geschrieben:
Das ich irgendwie Geld rein investieren würde, werde ich auch nicht erwähnen, denn wie gesagt, ich selbst finde die Vorstellung ja auch etwas beunruhigend wenn es am Ende nur heißt, der wird doch nur wegen dem Geld verlegt, aber die ganze Story ist Müll. Die andere Gefahr ist, dass man schlicht abgezockt wird.


Wenn das dein größtes Problem ist, dann leg dir ein Pseudonym zu und veröffentliche unter diesem Künstlernamen (dito für die Kontaktaufnahme mit Literaturagenturen).

Es gibt einen weltbekannten Romanautor, der auch wissen wollte, ob die Leute seine Bücher seines Namens wegen kaufen oder ob das Buch wirklich etwas taugt. So legte er sich ein Pseudo zu und veröffentlichte sein Werk, das ein kommerzieller Erfolg wurde. Das Pseudonym lautete auf »Richard Bachman«, dahinter verbarg sich Stephen King. Ein völlig legitimes Mittel also.
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

BVF
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Re:

von BVF (27.05.2011, 14:22)
Die Idee an sich ist sicher gut, aber so wirklich ist das mein Problem jetzt auch nicht. Erstmal muss ich mir da überhaupt einen Namen machen ob Pseudonym oder nicht, und das wird mit Sicherheit schon schwer bis unmöglich. Aber der Versuch ist es denke ich wert.

BVF
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Re:

von BVF (27.05.2011, 15:57)
Muss nochmal kurz großen Dank an alle richten, ihr habt mit bereits enorm bei der Entscheidungsfindung geholfen.

Ich muss sagen ich bin doch positiv überrascht und bewundere auch all jene hier, die bereits das geschafft haben, was mir noch hoffentlich bevorsteht: Mein erstes Buch veröffentlichen. Ich kann zwar nicht mit der ganzen Erfahrung punkten die viele hier bereits haben, aber Stück für Stück lernt man dazu :)

Umso besser finde ich es wie offen sich die Leute hier austauschen und Tipps geben. So macht die Sache auf jedenfall Spass.

Möchte euch auch nicht zu sehr nerven, aber hatte noch die Frage wie ihr die Sache technisch macht. Ich schreibe das Buch in OpenOffice und verwende derzeit keine spezielle Formatvorlage, muss ich da später spezielle Dinge beachten. Hat jemand evt. eine gute Homepage zu dem Thema?

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Perchta
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Re:

von Perchta (31.05.2011, 13:06)
Das Layout deines Texts richtet sich nach deinen Plänen: willst du deinen Text an eine Literaturagentur oder einen Verlag schicken, solltest du auf deren Webseite nachschauen, welches Format konkret gewünscht wird. Das ist von Verlag zu Verlag und Agentur zu Agentur anders. Gerade im belletristischen Bereich wird auch heute oft noch ein Textauszug in Normseiten verlangt, aber es gibt auch Ausnahmen.
Für Books on Demand mußt du dagegen den Text bereits so aufbereiten, wie er nachher auch im Buch erscheinen soll.

Was mir noch eingefallen ist (da du ja auch gerne Geld in dein Projekt investieren möchtest ^^): Du könntest dir das "Handbuch für Autorinnen und Autoren" aus dem Uschtrin-Verlag besorgen. Da werden viele Fragen zu Manuskript und Expose erklärt, und es gibt ein paar Listen von Literaturagenturen und Verlagen, geordnet nach Genre. Ich fand's vor allem mal interessant als Blick hinter die Kulissen des Verlagsbetriebs.

BVF
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Re:

von BVF (31.05.2011, 17:10)
@Perchta: Danke, das werde ich mir auf jedenfall mal anschauen. Sowas in der Art hatte ich eh gesucht :)

Also mein derzeitiger Plan ist, die Sache als Expose und Leseprobe bei Agenturen einzuschicken, und wenn ich überall abgelehnt werde (was ja vermutlich passieren wird, wie man so liest) überlege ich das gesamte Buch einfach kostenlos im Internet und auf Amazon E-Books zu veröffentlichen. In erster Linie will ich halt einfach gelesen werden, und vielleicht ist das so gesehen nicht der dümmste Plan ;)

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Perchta
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Re:

von Perchta (31.05.2011, 18:28)
BVF hat geschrieben:
[...] und wenn ich überall abgelehnt werde (was ja vermutlich passieren wird, wie man so liest)


Nana, jetzt sieh nicht schon vorher schwarz ^^. Die Frage ist: Ist dein Text von einer Art, daß ein Verlag glaubt, etwas daran verdienen zu können? Falls ja, hast du dieselbe Chance wie jeder andere auch. Wichtig ist, nicht überhastet irgendwas irgendwohin zu schicken, sondern sich genau zu überlegen, was man will und wer dafür als Partner in Frage kommt. Viele Absagen kommen schon allein dadurch zustande, daß belletristische Texte an reine Sachbuch-Agenturen geschickt werden etc.

Dann nicht denselben Fehler machen, den ich gemacht hab, und das Skript im ersten Überschwang sofort, nachdem man es abgeschlossen hat, wegschicken. Nimm dir Zeit, laß es ruhen (am besten etliche Wochen nicht mehr anfassen) und dann schau es dir noch mal mit etwas größerer Distanz an. Man wird beim Schreiben schnell betriebsblind. Wenn ich das gemacht hätte, wäre mir vielleicht selber aufgefallen, wie dünn mein Plot ist und wie wenig Geschichte ich eigentlich zu erzählen habe.

Und dann überarbeiten. Vielleicht hilft dir die Seite schreiblabor.com mit ihren Textanalysen weiter. Die sind zwar fehlerhaft, da rein automatisch, aber als Anhaltspunkt gerade bei den Füllwörtern gut zu verwenden.

Mit kostenlosen Downloads erreicht man schließlich auch nicht automatisch ein großes Publikum, aber davon verstehst du ja wahrscheinlich mehr als ich. ^^

BVF
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Re:

von BVF (01.06.2011, 12:33)
@Perchta: Ja, klingt nach einer vernünftigen Idee. Ob mein Roman etwas ist, was sich gut verkaufen lässt, ist schwer zu schätzen, denn er ist doch etwas anders als ein normaler Roman.

Ich dachte aber auch, dass ich mir obwohl es fast fertig ist, noch Zeit lasse. Grob hatte ich aber bis Ende des Jahres geplant, bis dahin wollte ich damit schon was machen. Vernünftig ist es wohl, mehrere Leute drüberlesen zu lassen, die dann auch nicht mit Kritik sparen. So kann man dann in Ruhe den Plot auch nochmal in den Details anpassen.

Wegen kostenlos veröffentlichen: Da hast du schon Recht, es wird nicht öfter geladen, nur weil es kostenlos ist. Aber sollte es am Ende halt mit keinem Verlag klappen, ist es immer noch besser, als wie wenn es im Keller vor sich hinschimmelt ;)

Allerdings muss man das auch generell kritisch sehen: Wenn es durch E-Book Reader zu einer kostenlos Kultur kommt wie auch bei vielen Computerspielen mittlerweile, könnte das katastrophale Folgen für Autoren haben. Denn bei einem Preiskampf wo jeder Autor am Ende seine Bücher für 99 Cent anbieten muss, heißt das im Umkehrschluss, dass es weniger Bücher gibt, weil die Leute mehr neben dem schreiben her arbeiten müssen.

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