Weihnachten 2012 mit BOD-Büchern

Lektorat, Coverdesign, Marketing: Stellt eure Dienstleistungen für Autoren vor.


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Monika K.
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Re:

von Monika K. (25.11.2012, 09:26)
Thomas Becks hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich mir das "Herzogsgut" zu Weihnachten wünsche.

Kriegst Du. Wieder mit Personal? Ich muss aber erst mein Scheckbuch durchchecken. book:


Na, gut. Ich will nicht unbescheiden sein. Ein kleines Rittergütchen würde es auch tun. Aber ein Hühnerhof muss dabei sein! Ohne geht es einfach nicht! Das siehst du doch sicher auch so. zwinker::
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

gaby52
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haLLo

von gaby52 (25.11.2012, 13:16)
Hallo
Ich beobachte das rege Treiben hier schon lange und habe mich endlich dazu entschlossen hier beizutreten. Wenn es um Spukgeschichten geht, habe ich einen Vorschlag zu machen. Vorige Woche habe ich ein sehr interessantes Buch gelesen, dass ich auch hier einmal vorstellen möchte. Das Buch ist ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle die an das Übersinnliche glauben. Das Buch trägt den Titel -Irrlichter des Todes- von Detlef von der Brüggen. Erschienen im Pax et Bonum Verlag. In dem Buch geht es um Spukgeschichten, die wirklich stattgefunden haben. Also ran. Bestellen - Gruseln und weiter empfehlen. Des Weiteren würde ich das Buch von Matthias Gerschwitz „Endlich ma was Positives“ empfehlen. Es hat mir auch sehr gut gefallen


Einen schönen Gruß und viel Bücher zu Weihnachten
Gaby52

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (25.11.2012, 14:14)
http://www.amazon.de/Bullrich-Salz-Mage ... 016&sr=1-4

Hier noch ein sehr empfehlenswertes Buch von Matthias Gerschwitz: Bullrich-Salz.
Ein Buch für Sprücheklopfer und -sucher, für Leute mit Interesse an Firmengeschichten, für Nostalgiker, die die schönen Werbebilder auf den Straßenbahnen vermissen, für Ärzte (!!!), für Pharmazeuten ....

Es war mein allererstes Buch von Matthias, und darauf hin bin ich süchtig geworden - nicht nach Bullrich-Salz, sondern nach Matthias' Büchern.


Verschenkt Bücher!!!!

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Perchta
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Re:

von Perchta (27.11.2012, 05:58)
Eine Frau wird zum Spielball von Intrigen: Thomas Becks „Hexenänneken‟ hat mich vor allem wegen der exakt recherchierten Regionalgeschichte beeindruckt. Auf dieser Grundlage entwickelt sich eine gleichermaßen spannende wie – wegen des unausweichlichen Endes - bedrückende Geschichte. Der einsame Mahner wider den Aberglauben, der sich während der Gerichtsverhandlung vergeblich für Anna einsetzt, und Annas Szene mit den Ratten im Kerker werden mir bestimmt immer im Gedächtnis bleiben.

Gibt's als Buch und auch als E-Book: http://www.amazon.de/Hexen%C3%A4nneken-Der-letzte-Hexenprozess-Ruhrgebiet/dp/384480692X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1353991436&sr=8-1

(@ Monika und Thomas: Ich mußte gerade grinsen. Das "Herzogsgut", um das im Buch geht, wurde etwa hundert Jahre nach meiner Story, unter König Arnulf, tatsächlich verschenkt. Erst an die verwitwete Frau Königinmutter, die ja auch irgendwie gefüttert werden will, und danach als Stiftung ans Domkapitel von Salzburg. Ob irgendwas davon ein Weihnachtsgeschenk war, weiß ich allerdings nicht.)
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

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Grit
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Re:

von Grit (28.11.2012, 13:52)
Ich kann noch etwas für Katzenfreunde empfehlen:

Nachrichten aus dem Regenbogenland von Frank Moritz

http://www.amazon.de/Nachrichten-aus-Re ... 4&sr=1-466

Es ist zwar nur ein kurzes Buch, aber mit viel Liebe gemacht. So ist es bestimmt ein schönes, kleines Geschenk vor allem für die, die schon mal Abschied von einem Haustier nehmen mussten.

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Grit
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Re:

von Grit (29.11.2012, 11:59)
Ein tolles Buch zum Verschenken ist bestimmt auch dieses:

"Kommt der Chef auch noch?": Geschichten aus meinem Leben als Malermeisterin von Heike Schauz

http://www.amazon.de/Kommt-Chef-auch-no ... 120&sr=1-3

Es geht um eine Frau in einem typischen Männerberuf und um noch viel mehr im Leben der Autorin. Ich habe zwar erst kurz reingelesen, aber das bisschen ist schon großartig und macht Lust, weiterzulesen, vor allem weil es sehr authentisch wirkt. Und die vielen 5-Sterne-Rezensionen auf amazon sagen auch ganz klar: UNBEDINGT LESEN!

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (29.11.2012, 20:40)
Mir hat das Buch "Minna, grüne Minna: Die Himbeersaftgang" von Annette Hillringhaus sehr gut gefallen. Es ist ein herzerfrischendes Kinderbuch, das ich sehr gerne gelesen habe.

Bitte zieht jetzt keine Rückschlüsse auf mein Leseniveau. angle:

http://www.amazon.de/Minna-gr%C3%BCne-D ... 957&sr=1-1
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

http://www.NIMMSmitHUMOR.de
Twitter: @NIMMSmitHUMOR
Amazon: http://tinyurl.com/tbuchheit

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (30.11.2012, 14:31)
Ich liebe nach wie vor die Cartoons über die besten Fälle der Lemminge von Mangkor, schaue immer wieder mal in das Büchlein rein und muss lachen. Es trifft genau meinen Humor.

http://www.amazon.de/LEMMINGE-Die-beste ... 988&sr=1-5
Liebe Grüße
Christel

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (01.12.2012, 09:59)
"Lexikon der kosmetischen Rohstoffe: Nachschlagewerk für selbst hergestellte Kosmetik" von Brigitte Bräutigam

Für die einen ist es ein Hobby und für die anderen eine Notwendigkeit: Kosmetik und Cremes selbst herstellen. Dieses Buch ist DAS Nachschlagewerk für alle Cremerührer(innen), denn es erklärt ausführlich und trotzdem leicht verständlich die einzelnen Rohstoffe. Mir ist seither nie wieder eine Creme "auseinandergefallen", weil ich hier endlich Antworten auf die Fragen bekomme: "Kann man bei einem Rezept eine Komponente auch einfach weglassen, oder muss man sie durch eine andere ersetzten? Und wenn ja, durch welche?"

http://www.amazon.de/Lexikon-kosmetisch ... ref=sr_1_4
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Latika
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Re:

von Latika (03.12.2012, 19:34)
Sehr empfehlen kann ich auch Minna, grüne Minna von Annette Hillringhaus.

Meine Rezension dazu:

Das Buch »Minna, grüne Minna - Die Himbeersaftgang« hat mich schon aufgrund des tollen Covers, das von Matthias Gerschwitz gestaltet wurde, angesprochen. Der Farbverlauf ist sehr schön - das Umschlagbild lädt zum Träumen ein.

Es geht um ein achtjähriges Mädchen namens Minna. Es sind Ferien und sie langweilt sich, weil ihre Freunde im Urlaub sind, sie allerdings zuhause bleiben muss. Als sie von ihrer Mutter beauftragt wird, einen Bund frischen Dill zu besorgen, stößt sie auf das Blumengeschäft »Blumes Blumen«. Von da an beginnt eine aufregende Zeit für Minna und ihre Freunde - es kommt sogar so weit, dass sie in einen Kriminalfall verwickelt werden.

Ihren Sinn für Humor hat Annette Hillringhaus bereits mit ihren Osterei-Büchern bewiesen. Auch diesmal musste ich oft schmunzeln. Es macht sich schnell bemerkbar, dass es ein und dieselbe Autorin ist. Das liegt vor allem daran, dass sie einen so besonderen Schreibstil hat. Sie schreibt lebhaft, frisch und für Kinder leicht verständlich. Selbst Fachbegriffe werden so erklärt, dass auch jüngere Kinder keine Probleme haben, sie zu verstehen. Ein Beispiel, das dies verdeutlicht: »Diese Pflanzenart hier heißt eigentlich Ficus benjamina. Das ist ihr botanischer Name, also lateinisch. Den verstehen alle Botaniker, also die Pflanzenexperten, egal, welche Sprache sie sprechen. Natürlich hat die Pflanze in jeder Sprache noch ihren eigenen Namen, aber der botanische Name bringt sozusagen alle Sprachen wieder zusammen« (S.23, Z. 16-22).

Nicht nur die Ausdrucksweise ist genial, auch die Geschichte selbst ist sehr spannend und leicht nachvollziehbar.

Was mir an »Minna, grüne Minna - Die Himbeersaftgang« ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist die ausgeprägte Figurenzeichnung. Sehr feinfühlig hat Annette Hillringhaus Charaktere erschaffen, die ich schnell ins Herz schloss. Weil sie so lebendig wirken, konnte ich mich leicht in sie hineinversetzen und mit ihnen fiebern.

Das Buch eignet sich auch sehr zum Vorlesen. So kam es einige Male vor, dass ich den Drang hatte, jemandem eine Stelle vorzulesen, weil sie mir so gut gefallen hat.

Es ist schwierig, das Buch einer Altersklasse zuzuordnen. Kinder haben ganz sicher ihren Spaß daran, aber ich denke auch, dass Ältere oder sogar Erwachsene sich daran erfreuen könnten.

Dass ich das Buch durchgelesen habe, bedeutet nicht, dass es damit einfach aus meinen Gedanken verschwindet. Es hat mir so gefallen, dass ich immer noch an die Figuren denke, mir vorstelle, was sie wohl gerade machen würden. Und genau das macht meiner Meinung nach ein gutes Buch aus - wenn es in Erinnerung bleibt. Schon allein deshalb hat es die fünf Sterne verdient.


http://www.amazon.de/Minna-gr%C3%BCne-D ... r-mr-title

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Prof. Elsenbrink
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Re:

von Prof. Elsenbrink (05.12.2012, 22:19)
Erste Empfehlung:

Monika Kubachs hervorragende Satire Gut gelaufen, Thisbe! Ida Obersteyns Tagebuch 2011.

Meine Rezension (falls sie die Böslinge von amazon löschen :twisted: ):

Im Klappentext des Buches steht: "Eine Satire für Freunde, Bekannte und Neugierige." Ich bin weder ein Freund noch ein Bekannter der Autorin, sondern einer von den Neugierigen. Dazu wurde ich durch einige sehr erfrischende Beiträge von Monika Kubach im Forum des BoD-Verlages und vor allem durch die Leseprobe. Also habe ich das Buch bestellt. Und, soviel sei verraten, ich hab es nicht bereut.

In "Gut gelaufen, Thisbe!" bekommt der geneigte Leser quasi aus erster Hand 365 Tage im Leben der Ida Obersteyn (eine Frau, die man wohl lieber nicht in seinem Bekanntenkreis hat) geschildert, nämlich in Form ihres Tagebuches 2011.

Ida Obersteyn ist Mutter von sechs Kindern und, etwas verkürzt gesagt, dummfrech, ignorant, arbeitsscheu und gefräßig; ein ganz leichter *hüstel* Stich ins Asoziale wird hier und da erkennbar. Und so haut sie verbal meist ordentlich drauf, wenn sie ihrem Ärger mit der eigenen Brut, dem auffallend häufig abwesenden Gatten oder der ätzenden Nachbarin im Tagebuch Luft macht. Aber auch das politische Tagesgeschehen kommentiert sie immer wieder gerne. Egal ob EHEC, Super-GAU in Japan oder Nahost-Konflikt - Ida hat selbstverständlich zu allem eine Meinung, wobei ihr im Allgemeinen ein paar im RTL-Mittagsmagazin aufgeschnappte Info-Brocken zur fundierten Meinungsbildung genügen. (Manchmal sind ihre politischen Bemerkungen allerdings doch ziemlich bissig-satirisch und gar nicht dümmlich, was nicht so ganz ins Gesamtbild dieser Figur passt. Aber das ist nur eine Randnotiz; es tut dem Lesespaß keinen Abbruch.)

Insgesamt ist das alles sehr flott geschrieben und mit einigen schönen Running Gags garniert. Ich hatte viel Spaß bei der Lektüre (ein paar dreckig-fiese Lacher eingeschlossen). Besonders amüsant und originell fand ich den Tagebucheintrag vom 28.09.2011. Es geht darin um eine ungewöhnliche Séance im Hause der Obersteyns, aber ich werde hier natürlich nichts weiter verraten. Wer's genau wissen will, muss sich schon das Buch kaufen, was ich übrigens mit gutem Gewissen empfehlen kann, denn es ist einfach witzig und unterhaltsam!

Ich mach mir jetzt erst mal 'ne Tiefkühlpizza ... ^^



http://www.amazon.de/Gut-gelaufen-Thisb ... 384481891X

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (06.12.2012, 18:18)
"Malte und die Dampflok" von Stefan Bischoff (Stoff)

Ein Bilderbuch mit Malbuchelementen für Kinder im Vorschulalter und Junggebliebene jeden Alters, das die Botschaft vermittelt, dass man gemeinsam mit Freunden alles schaffen und auch Rückschläge besser verkraften kann. Nachdem ich mich auf Facebook in die niedlichen Comicfiguren verliebt hatte, musste ich das Buch einfach haben!

http://www.amazon.de/Malte-die-Dampflok ... ref=sr_1_1
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Prof. Elsenbrink
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Re:

von Prof. Elsenbrink (06.12.2012, 20:42)
Zweite Empfehlung:

Peter Pitschs bezauberndes Kinderbuch Der arme Poet und weitere Fantastereien.

Meine Rezension:

Als ich das wunderschöne Cover dieses Buches sah, flüsterte ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter: »Kaufen!« Und beim Schmökern in der hinreißenden Leseprobe (»Das furchtbare Faultier« – zu finden auf der HP des Autors: [...]) wurde daraus ein lautstarkes Skandieren: »Kau-fen! Kau-fen!«

Also kaufte ich das Buch – und ich habe es nicht bereut, denn es hält, was das Cover und die Leseprobe versprechen.

Neben der titelgebenden Geschichte »Der arme Poet« enthält das Werk elf weitere »Fantastereien«. Sie sind thematisch recht weit gefächert. Das Spektrum der herrlich skurrilen Einfälle reicht von aufmüpfigen Zahlen über einen seltsamen Badewannenschrat bis hin zu außerirdischen Bananen … Mithin allerhand Futter für die Fantasie der kleinen und großen Kinder. Und genau darum geht es im Wesentlichen auch. Natürlich vermittelt die eine oder andere Geschichte schon mal eine Botschaft, aber hier steht nie Belehrung im Vordergrund, sondern stets das Anregen der Fantasie – das hat mir sehr gut gefallen! Genauso wie die zahlreichen Illustrationen von Jette Pedersen. Sie sind einfach wundervoll und ergänzen die mit viel Witz und Charme erzählten Geschichten perfekt.

Fazit:
»Der arme Poet« ist zwar ein Kinderbuch, aber man kann auch als Erwachsener beim Lesen der Texte und Anschauen der Bilder viel Freude haben – mir ging es jedenfalls so. Ich schließe mich also der »Empfehlung« des kleinen Teufelchens auf meiner Schulter uneingeschränkt an: »Kaufen!«


http://www.amazon.de/arme-Poet-weitere- ... 394220049X

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Stoff
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Re:

von Stoff (06.12.2012, 21:44)
Monika K. hat geschrieben:
"Malte und die Dampflok" von Stefan Bischoff (Stoff)

Ein Bilderbuch mit Malbuchelementen für Kinder im Vorschulalter und Junggebliebene jeden Alters, das die Botschaft vermittelt, dass man gemeinsam mit Freunden alles schaffen und auch Rückschläge besser verkraften kann. Nachdem ich mich auf Facebook in die niedlichen Comicfiguren verliebt hatte, musste ich das Buch einfach haben!

http://www.amazon.de/Malte-die-Dampflok ... ref=sr_1_1

Whoa! ich krieg eine Gänsehaut! Danke! Danke! DAAAAANKE, liebe Monika! Es ist immer so schön, wenn jemand was positives über dein eigenes Buch sagt.
*knuddel* love1 thanks:
Mehr Stoff vom Stoff gibts auf http://www.stoffworks.com
"Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bilde etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf." (Hermann Hesse: Demian)

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Prof. Elsenbrink
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Re:

von Prof. Elsenbrink (07.12.2012, 20:16)
Dritte Empfehlung:

Georg Racks großartige Kerfland-Trilogie. Von allen bei BoD veröffentlichten Werken, die ich bisher gelesen habe, sind diese Bücher die besten. Es lohnt sich, mal einen Blick in die Leseprobe zu werfen!


Meine Rezension:

(Vorab: Meine Rezension bezieht sich auf alle drei Bücher der Kerfland-Reihe.)

Was für eine großartige Trilogie! Bereits beim ersten Blick in die Leseprobe war ich fasziniert von der bizarren Unterwasserwelt, die der Schauplatz dieser Geschichte ist, und von den seltsamen Geschöpfen, Kerfe genannt, die dort am Meeresgrund leben. Ganz besonders gefiel mir außerdem auf Anhieb der Schreibstil des Autors. Die Genauigkeit der Sprache, der wohldosierte Wortwitz, das angenehm Altmodische in der Wortwahl sowie die Leichtigkeit, mit der der Text – so scheint es zumindest – geschrieben worden ist. All diese positiven ersten Eindrücke bestätigten sich beim Lesen der drei Bände voll und ganz; ja, meine – durch den „Blick ins Buch“ – recht hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.

Da die Kurzbeschreibungen/Klappentexte der Bücher zum Inhalt sicherlich genügend Informationen liefern, spare ich mir eine neuerliche Nacherzählung der Handlung. Nur so viel: So exotisch und skurril Kerfland und seine Bewohner mitunter auch anmuten, im Zentrum der Geschichte steht, nach meiner Lesart, ein ganz klassischer (irdischer) Konflikt: der zwischen Wissenschaft und Religion. Erstgenannte hier vertreten durch den Gelehrten Protos und einen Teil seiner Gefährten, die von Forschergeist beseelt sind und getrieben werden vom Streben nach naturwissenschaftlicher Erkenntnis, nach einem umfassenderen Verständnis der Welt, in der sie leben. Letztgenannte vertreten durch die Repräsentanten des dominierenden „Vulkankults“, die ihre Macht um jeden Preis erhalten wollen.

Aber trotz dieses Hauptthemas, trotz der Tatsache, dass die Bücher einigen Stoff zum Nachdenken liefern, ist die Kerfland-Trilogie gewiss keine trockene oder schwere philosophische Abhandlung, sondern vielmehr eine packende, unterhaltsame Geschichte, gespickt mit Abenteuern, allerlei Skurrilitäten und vielem mehr. Kurzum: Eine gelungene Mischung aus „E“ und „U“ – sozusagen.

Apropos Mischung. Einem bestimmten Genre lässt sich das Ganze nicht klar zuordnen; es bewegt sich irgendwo zwischen Science-Fiction, Fantasy/Fantastik, Fabel und Satire. Das empfand ich allerdings nicht als Manko. Im Gegenteil, mir gefiel gerade diese ungewöhnliche Mischung ausgezeichnet. Auch hierin zeigt sich, dass es sich nicht um ein Allerweltsbuch, sondern um etwas sehr Eigenwilliges und Eigenständiges handelt.

Zum Abschluss möchte ich noch eine weitere Lobeshymne anstimmen, und zwar auf den letzten, ziemlich spannenden, Teil des Romans und besonders auf sein eigentliches Ende, das ich so nicht erwartet hatte. Hier hat sich der Autor noch mal richtig ins Zeug gelegt und ein grandioses Finale zu Papier gebracht – sehr stark!

Fazit: Klare Leseempfehlung für alle Neugierigen und Aufgeschlossenen, für alle Leute, die bereit sind, sich auf eine Geschichte fernab des Gängigen einzulassen. Ich jedenfalls bin begeistert und beeindruckt von dem, was Georg Rack mit seiner Kerfland-Trilogie geschaffen hat. Großartig!



http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-1-B ... 3844881921

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