Buch über selbstfahrende Autos

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Bytesammler
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Buch über selbstfahrende Autos

von Bytesammler (23.11.2019, 13:16)
Hallo. Ich plane mein erstes Buch zu schreiben. Es geht um die Zukunft von Elektroautos und autonomes Fahren.
Ich habe sehr viele Ideen. Autonomes Fahren wir die Welt in einer Weise verändern welcher sich heute kaum einer vorstellen kann.

Kleine Textprobe unten:
Wenn ich meine Texte nach so ca. einer Woche wieder lese, so kommt mir der Schreibstil etwas hektisch vor. Was meint ihr, kann ich
diesen noch etwas verbessern?
Habt ihr Tipps, damit ich nicht das ganze Buch verwurschtle? Grundsätzliche Regeln?
Ist es erlaubt/ok Firmen wie TESLA zu nennen, oder Verweise auf Youtuber zu geben wenn diese interessante Argumente liefern?


DANKE!


Autonome Autos kommen früher als Sie denken


Spricht man unter Bekannten das Thema “selbstfahrende Autos” an, wird meistens abgewunken. Argumente fallen wie “die sind noch lange nicht ausgereift”, oder “frühestens in 20, oder eher 50 Jahren ist autonomes Fahren möglich”.

Ich denke, dass ein 100 Prozent autonom fahrendes Auto, welches sicherer fährt wie ein Mensch, bereits in naher Zukunft quasi über Nacht auf dem Markt erscheinen wird. Warum glaube ich das?Autonomes Fahren ist Rechnen!Wenn ein Computer eines völlig fehlerfrei kann, dann das Lösen mathematischer Probleme. Und Fahren ist Physik, und wird durch mathematische Prozesse beschrieben.
Bleifuss
In einem Computer-Rennspiel namens “Bleifuss”, welches für die Zeit um 2000 schon eine spitzen Grafik hatte, konnte man eine Fahrt aufzeichnen, und nach belieben wieder abspielen.Nun wurde dabei kein Video aufgenommen, sondern lediglich die Steuerbefehle welche über den Joystick gesendet wurden.
Und so reichte eine kleine Textdatei, um 10 Minuten Fahrt aufzunehmen.Das Witzige war, dass wenn man die Datei nur minimal editierte, irgend wo eine Eins durch eine Null ersetzte, das Auto dann beim Abspielen an einer bestimmten Stelle eine kleine Lenkabweichung hatte. Und so baute das Auto einen Unfall, überschlug sich und machte nach dem Unfall auf dem Dach liegend munter weiter die Lenkbewegungen welche in der Textdatei geschrieben standen.Im Spiel könnte das Auto tausende Runden drehen, millimeter, oder besser gesagt pixelgenau an Häuserecken und Autos vorbeischrammen, ohne einen Unfall zu bauen.
Was ist für 100% sicheres autonomes Fahren nötig?
Im Spiel ist es einfach ein simuliertes Auto zu steuern.
Denn hier gibt es keine Unwägbarkeiten wie Wind, Profildicke der Reifen und viele andere Variablen. In der Realität würde diese Art ein Auto zu steuern nicht funktionieren.
Damit ein Auto so sicher wie in einem Computerspiel völlig autonom von A nach B fahren kann benötigt der Computer exakte Umgebungsdaten.
Dies ist eine Grundvoraussetzung.Ein genaues Abbild der Umgebung mit Strassen, Fahrzeugen, Lebewesen und deren Geschwindigkeiten muss im Computer erfasst sein und eine Aktualisierung darf nur Sekundenbruchteile betragen.TESLA schafft dies bereits sehr gut. Noch nicht perfekt, aber die Videos wo das System bereits Sekunden vor einem Unfall ein akustisches Warnsignal geben, wo Du als Zuschauer noch nicht mal einen solchen erahnen kannst sind eindrucksvoll.
Das Assistenzsystem von TESLA ist wohl im Moment der beste “Autopilot” den es auf dem Markt gibt.
Es ist also bereits heute möglich weitere Strecken völlig autonom zurückzulegen.
Mit einem Nachteil: Verlässt man sich darauf, ist das Fahren ab zu zu ein wenig tödlich.
Mit jedem Fehler den ein Auto macht (Und nur ein winziger Bruchteil davon führt zu einem Unfall) kann TESLA das System verbessern, so dass diese Art von Fehler in Zukunft nicht mehr auftreten wird.
Lineares Denken und exponentieller Fortschritt
Kommen wir zum wichtigsten Punkt, warum ich glaube dass autonome Autos bald praktisch unfallfrei fahren werden bzw. 1000-mal weniger Unfälle als mit von Menschen gelenkten Fahrzeugen passieren werden.
Es ist der technische Fortschritt der mit einer exponentiellen Geschwindigkeit abläuft. Für und Menschen ist von Natur aus nur lineare Denkweise gegeben.
Was heisst das?Stellen wir uns einmal vor, im Jahre 2000 benötigte eine Firma für die Entwicklung einer digitalen Videokamera einen Flash-Speicherchip. Am besten einer der sich schnell beschreiben und auch wieder löschen lassen kann.Ein Gigabyte ist die Mindestanforderung.Nun war man im Jahre 2000 noch weit weg von solch gigantischen Speichern. Die Festplatten der PC`s überschritten erst vor wenigen Jahren die Gigabyte-Schallmauer. Von einem 1GB USB Stick für den Schlüsselbund konnte man nur träumen.
Auch wenn es Flash-Speicher bereits seit 1984 gibt, der erste USB Stick kam erst 2000 auf den Markt, kostete 50 Dollar und seine Speicherkapazität betrug 8 Megabyte.
Man muss sich vor Augen halten dass dies bereits ein gewaltiger Fortschritt zu den ersten Flashspeichern war, der 16 Jahre andauerte!
Ein ein Gigabyte Flashspeicher ist noch in unerreichbarer Ferne könnte man denken. Zumindest wenn man linear denkt.Tatsache ist aber dass sich die Speicherkapazität dieser Speicher immer wieder verdoppelt! Bereits 2003 kaufte ich meine erste Digitalkamera mit einer 64MB SD Karte, das ist bereits das 8-Fache an Speicherkapazität. Also 3 mal eine Verdoppelung.Verdoppelung alle 24-36 Monate(Mooresches Gesetz)
Der Moment an dem ein 1-Gigabyte-USB Stick zur Verfügung stand kam nach nur wenigen Jahren, und flugs war man bei 2,4,8,16 Gigabyte.
Bereits Ende 2019 konnte man Sticks mit 256GB kaufen, zum Preis wie 2010 ein 8GB Stick gekostet hat.
Dies ist exponentielles Wachstum, und trifft auch auf die Technik zu, welche sich Autopilot nennt. Ist mal ein Punkt erreicht, an dem ein autonomes Auto
“so sicher” wie ein Mensch fährt, zieht die Technik vorbei, die Autos werden innerhalb kurzer Zeit 100-mal, 1000-mal besser, bis sie schliesslich so selten einen Unfall verursachen, dass ein solcher ein weltweites Aufsehen erregen wird.

Es wird bedauerliche Einzelfälle geben, z.B. ein Hackerangriff, oder eine ungewöhnliche Situation durch welche ein Unfall nicht zu verhindern ist.Aber mit jedem Vorfall kann das System verbessert werden, u
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mtg
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Re: Buch über selbstfahrende Autos

von mtg (23.11.2019, 15:36)
Moin,

abgesehen von Rechtschreibung und Grammatik hast Du einen Schreibstil, der eher tagesaktuell ist, aber für die übliche Halbwertzeit eines Buchs unpassend erscheint, weil alles, was Du schreibst, schon morgen wieder veraltet sein kann.

Ich nehme an, es soll ein Sachbuch werden … dann darf es nicht zu persönlich sein (»ich denke…«), sondern eben sachlich.

Bytesammler
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Re: Buch über selbstfahrende Autos

von Bytesammler (23.11.2019, 17:25)
Hallo mtg,

Danke für Deine Meinung!
Ist "tagesaktuell" das höfliche Wort für saumässig? cheezygrin
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Re: Buch über selbstfahrende Autos

von mtg (23.11.2019, 18:41)
Bytesammler hat geschrieben:
Ist "tagesaktuell" das höfliche Wort für saumässig? cheezygrin

Hübsche Frage … cheezygrin cheezygrin cheezygrin … aber natürlich nicht. :oops:

So wie Du schreibst, würde ich den Text eher als Beitrag einer Zeitung oder eines Blogs vermuten – aber niemals in einem Buch … aber das ist meine persönliche Meinung.

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Monika K.
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Re: Buch über selbstfahrende Autos

von Monika K. (23.11.2019, 19:24)
Seit unser Spurhalteassistent mit uns Schlangenlinien fuhr, weil in Dänemark die Fahrbahnmarkierung (aus welchen Gründen auch immer) in Schlangenlinien angebracht worden war, glaube ich, dass wir vom echten autonomen Fahren noch sehr weit entfernt sind, aber das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.

Doch dein Text klingt für mich auch nicht wirklich wie ein Sachbuch, sondern wie eine interessante persönliche Meinung. Außerdem scheint er in sich abgeschlossen zu sein. Ist das ein Vorwort? Gehst du auf die einzelnen Punkte in späteren Kapiteln näher ein? Oder war's das eigentlich im Großen und Ganzen schon? Wenn es ein Vorwort ist, würde ich nicht gleich am Anfang sozusagen alles verraten, sondern eher die Problemstellung knapp umreißen, um auf die Kapitel neugierig zu machen. Wenn das sozusagen der Inhalt deines Buchs werden soll, stellt sich zum einen die Frage, womit du die restlichen zweihundert Seiten füllen möchtest, und zum anderen müsstest du ein wenig mehr Struktur hineinbringen. Momentan springst du von einem Gedanken zum anderen.

Prinzipiell ist es immer gut, wenn man sich zuallererst darüber Gedanken macht, wer die Leser sein sollen und was sie erwarten werden. Entsprechend richtet man das Buch aus. Dabei kann es hilfreich sein, vergleichbare Bücher zu besorgen und sich anzusehen, welche Vorgehensweise üblich ist.

Viele Grüße
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

Bytesammler
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Re: Buch über selbstfahrende Autos

von Bytesammler (24.11.2019, 05:45)
Dieser Text ist nur ein Teilbereich des Buches, der relativ weit auf den hinteren Seiten stehen wird, bzw. bis jetzt ist es nur ein Website-Beitrag wie hier schon vermutet wurde.
Im ersten Teil geht es um Vorteile von Elektroautos.
Diese kann ich auch schön gliedern, was für mich als Anfänger das Schreiben einfacher macht.
200 Seiten. Meint ihr das ist die optimale Länge für das Buch?
Mit wie vielen Wörtern pro Seite wird da gerechnet?
Ja, ich springe von einem Gedanken zum anderen, das muss ich ändern.
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Re: Buch über selbstfahrende Autos

von Monika K. (24.11.2019, 19:38)
Es gibt keine optimale Länge für ein Buch. Die Zahl 200 war lediglich ein Beispiel, das du am besten sofort wieder vergisst. Die Länge eines Buchs ergibt sich aus dem Umfang des Inhalts. Das klingt im ersten Moment bescheuert, aber man sollte ein Thema weder zu kurz abhandeln noch künstlich in die Länge ziehen.

Es gibt übrigens aus der Duden-Reihe ein Buch, das dir eventuell helfen könnte:
https://www.amazon.de/dp/3411747129/

Viele Grüße
Monika
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