Merkwürdige Kosten - ich bin verwirrt!

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hawepe
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Re:

von hawepe (05.12.2007, 14:01)
Hallo,

1-2-buch hat geschrieben:
Ja, wenn ein Kunde einzig und allein den "Kostenrechner" (sollte ich ihn "Kostenschätzer" nennen?) als ausschlaggebendes Argument nimmt - ja, dann kann ich diesen Kunden eventuell nicht gewinnen. Aber: Solche Kunden sind offensichtlich nur auf der Suche nach dem billigsten Angebot, und "Billig-Billig-Bücher" biete ich ja auch gezielt an (auf den Angebotsseiten).


Wonach soll man denn als potentieller Kunde sonst gehen?

Die Qualitaet? Dazu muesste ich schon ein Dutzend Buecher eines Verlages oder Dienstleisters in die Haende nehmen und mir anschauen koennen.

Vertrieb ueber den Buchhandel? Den Schliessen heute die meisten ein, soweit kein Paket gewaehlt wird, dass ausdruecklich auf eine ISBN verzichtet.

Vorgefertigte Cover und PDF-Erstellung on the fly? Das kann fuer manchen eine Rolle spielen. Mich interessieren sie nicht. Im Gegenteil kommen fuer mich nur Dienstleister in Frage, die auch druckfertig hochgeladene PDF akzeptieren. So gross sind da die Angebotsunterschiede aber auch nicht mehr.

Das, was ich im WSV mal anstrebte, ist, glaube ich, heute nicht mehr möglich, weil so etwas wie "Textqualität" keine Rolle mehr spielt, wenn man fast jeden Text irgendwo unterbringen kann.


Das ist die Schattenseite des Book on Demand. Das mangelnde Qualitaetsbewusstsein sehe ich auch als grosses Problem.

Laura will öffentlich nichts sagen, daher muss ich vermuten, dass sie (wer immer sie auch sein mag) nur Schlimmes über mich zu berichten hat. Schade, dass sie nicht den Mut hat, das auch öffentlich zu tun, damit ich mich gegebenenfalls verteidigen kann.


In diesem Thread ist erst wenige Postings vorher das Wort "Abmahnung" gefallen.

Soll ich noch mehr schreiben? Das ist, glaube ich, nicht sinnvoll, denn mein Versuch, eine falsche Behauptung richtig zu stellen, ist nach hinten losgegangen.


Es war nicht der Inhalt, sondern der Ton.

dann müsste ich die Preise, die der Kostenrechner für 50 Exemplare auswirft, als tatsächliche Preise nehmen.


Wenn die Preise wirklich so differenziert ausgerechnet werden muessen, koennte der Kalkulator vielleicht sehr viel deutlich entsprechend markiert werden.

Ich hatte lange Zeit auf meiner Angebotsseite fuer Webdesign auch konkrete Preisangaben. In der Praxis lag der Preis dann aber immer deutlich drunter oder drueber. Beides fuehrte zu unerfreulichen Diskussionen, so dass ich die Preise schliesslich komplett herausgenommen habe.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Zoba
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Re:

von Zoba (05.12.2007, 14:41)
Hi,

kurze Anmerkung, etwas off-topic:

Ich hatte lange Zeit auf meiner Angebotsseite fuer Webdesign auch konkrete Preisangaben. In der Praxis lag der Preis dann aber immer deutlich drunter oder drueber. Beides fuehrte zu unerfreulichen Diskussionen, so dass ich die Preise schliesslich komplett herausgenommen habe.


Ich habe da die gegenteilige Erfahrung gemacht. Seit ich Standardprojekte und Beispiele mit Preisen liste, habe ich deutlich mehr Kunden (~30%) und mich der Diskussionen entledigt, indem ich klar und deutlich jeweils feststelle, daß es sich um Basispreise und keinesfalls Festpreise handelt, die je nach Projektumfang überschritten werden können.

Aber es bringt den Leuten deutlich etwas, wenn sie z.B. sehen können, daß die Einrichtung einer CMS mit Design und Architektur nicht wirklich so teuer ist, wie sie vorab annehmen. So konnte ich gerade solche Kunden gewinnen, denen die Wischi-Waschi-Aussagen großer Agenturen zu unsicher waren.

Ich würde versuchen statt eines fehlerhaften Kostenrechners konkrete Basisbeispielangebote reinzusetzen. Oder eben einen besseren Kostenrechner programmieren lassen.
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

1-2-buch
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Re:

von 1-2-buch (05.12.2007, 15:27)
Ich protestiere ENERGISCH dagegen, dass meine Adressdaten unter Bruch der zu meiner Anmeldung in diesem Forum gültigen Bestimmungen verkauft wurden.

Ich verlange die sofortige Löschung meines Accounts sowie die Löschung aller meiner Beiträge.
Zuletzt geändert von 1-2-buch am 11.08.2009, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.

Laura
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Re:

von Laura (05.12.2007, 17:38)
Hallo, ich habe nie etwas bei Skalding eingereicht. Impressum: Jeder, der ein berechtigtes Interesse daran hat, kann alle persönlichen Daten erfahren, so steht es auf meiner Website, aber als Erotik schreibende Frau gehe ich nicht das Risiko ein, von Verrükten telefonisch belästigt zu werden oder Schlimmeres. Alle mir bekannten Erotikautorinnen halten es genauso, geben nur die Verlagsadresse an. Gruß Laura

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