Wie kommt ein BOD Buch in eine große Buchhandlung

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BirgitOehmig
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Re:

von BirgitOehmig (17.09.2011, 16:39)
Ja, ist lang geworden, ich weiß. Dankes fürs Durchhalten, wers gelesen hat thumb up cheezy grin
Hab es geschafft und fand es gut, gerade auch für mich Schreibneuling thumbbup
Hallo Frank
"Ich mag Alice Schwarzer." und was sagt mir das?

Was ich hinreißend finde, ist, dass ausgerechnet der Satz, den du als "typisch männliche Beweihräucherung" bezeichnest, von einer Frau stammt.
auch das ist nebensächlich frage doch mal diese Frau, ob Sie das auch geschrieben hätte, wenn Sie dort als Autorin stehen würde.?
Ansonsten sag ich ja nicht das das schlecht ist, nur das wir Frauen daran arbeiten müssen :twisted:
Ich bemühe mich ja schon auf die Kacke zu hauen, aber ich schaffe es eben nur partiell.Gruss Birgit

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Perchta
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Re:

von Perchta (17.09.2011, 17:00)
@ Birgit: Also, nach allem, was du übers Amazon-Forum bzw. den Chat erzählt hast, hätte ich gesagt, du machst dich ganz großartig thumbbup.

Ich weiß auch nicht, bis zu welchem Grad man sich selbst zu einer derartigen Haltung zwingen kann, ohne unglaubwürdig zu werden. Wenn man eher der Typ für die leisen Töne ist und entsprechende Bücher schreibt, kommt da nicht vielleicht ein entsprechend gedämpfterer, sachlicher Tonfall sogar besser an als Großsprecherei?

Ich meine, ich weiß natürlich, wie es gemeint ist und wie solche Werbesprüche zustande kommen, aber wenn mir jemand allen Ernstes erzählen würde, "dieses Produkt verhilft Ihnen zu vollkommenem Glück", dann wäre das für mich ein sicherer Grund, dat Ding niemals zu kaufen. Wurscht, ob Buch, Fernseher oder Staubsaugerbeutel. :twisted:

(Übrigens, falls du jemanden zitieren willst: dafür gibt es in dem Post, auf den du dich beziehst, unter der Signatur und neben dem Ausrufezeichen, einen "Zitat"-Knopf ^^.)
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

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BirgitOehmig
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Re:

von BirgitOehmig (17.09.2011, 17:14)
Perchta hat geschrieben:
@ Birgit: Also, nach allem, was du übers Amazon-Forum bzw. den Chat erzählt hast, hätte ich gesagt, du machst dich ganz großartig thumbbup.

Ich weiß auch nicht, bis zu welchem Grad man sich selbst zu einer derartigen Haltung zwingen kann, ohne unglaubwürdig zu werden. Wenn man eher der Typ für die leisen Töne ist und entsprechende Bücher schreibt, kommt da nicht vielleicht ein entsprechend gedämpfterer, sachlicher Tonfall sogar besser an als Großsprecherei?

Ich meine, ich weiß natürlich, wie es gemeint ist und wie solche Werbesprüche zustande kommen, aber wenn mir jemand allen Ernstes erzählen würde, "dieses Produkt verhilft Ihnen zu vollkommenem Glück", dann wäre das für mich ein sicherer Grund, dat Ding niemals zu kaufen. Wurscht, ob Buch, Fernseher oder Staubsaugerbeutel. :twisted:

(Übrigens, falls du jemanden zitieren willst: dafür gibt es in dem Post, auf den du dich beziehst, unter der Signatur und neben dem Ausrufezeichen, einen "Zitat"-Knopf ^^.)


danke 8) aber die Sache hatte zumindest ein gutes ich habe mich dadurch an Alice erinnert und ihr ein Exemplar mit der Bitte einer Rezension geschickt.
Schaun we ma :shock::
Gruss Birgit

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Oukej
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Buch bei Staatsbibliothek Landesbibliothek Stadtbibliothek

von Oukej (28.04.2012, 13:05)
Buch bei Staatsbibliothek, Landesbibliothek, Stadtbibliothek
Wegen ISBN Nummer wurden von BoD zwei Exemplare an die Nationalbibliothek Frankfurt und zwei Exemplare an die Nationalbibliothek Leipzig geschickt. Und vielleicht nur ein Stück an die Stadtbibliothek Kiel oder Lübeck.
Falls die Bücher dem Publikum ständig zugänglich sind, sollte man das Buch auch im Regal der Staatsbibliothek oder Landesbibliothek Berlin, Hamburg und München haben und auch in der wichtigsten Filiale der Stadtbibliothek dort. Das wäre die ständige Werbung und die Leser könnten dann auch Buch beim Hugendubel oder Amazon kaufen. In einer Zeitung aber wäre ein Inserat nur an einem Tag zu sehen und der Autor müsste dafür teuer bezahlen.
Schenkte ich also umsonst mein Buch einer Staatsbibliothek und fünf Tage später bekam ich Brief. Sie dachten, es sei eine Pflichtschenkung wegen ISBN Nummer und wollen noch ein Buch von mir, damit sie zwei Exemplare haben.
Wahrscheinlich werde ich also jeweils 2 Exemplare an die Staatsbibliothek oder Landesbibliothek Berlin, Hamburg und München verschenken und sie werden denken, es sei eine Pflichtschenkung wegen ISBN. Man sollte das Buch als ein Lehrbuch bezeichnen und keinen Ratgeber, dann werden die Staatsbibliotheken es haben wollen, wenn es umsonst ist und Wissenschaft.
Und ein Exemplar der Nationalbibliothek Wien schenken.
Und zu Weihnachten könnte man ein Exemplar auch der Zentralbibliothek Zürich schenken und der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.
Zuletzt geändert von Oukej am 28.04.2012, 13:33, insgesamt 4-mal geändert.

holz
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Re: Buch bei Staatsbibliothek Landesbibliothek Stadtbiblioth

von holz (28.04.2012, 13:21)
Oukej hat geschrieben:
Buch bei Staatsbibliothek, Landesbibliothek, Stadtbibliothek
Wegen ISBN Nummer wurden von BoD zwei Exemplare an die Nationalbibliothek Frankfurt und zwei Exemplare an die Nationalbibliothek Leipzig geschickt. Und vielleicht nur ein Stück an die Stadtbibliothek Kiel oder Lübeck.


Frankfurt und Leipzig erhalten nur je 1 Exemplar.

"Dabei ist es unerheblich, ob das Medienwerk über eine ISBN verfügt oder ob eine Meldung an das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) erfolgt."
http://www.dnb.de/DE/Erwerbung/FAQ/faq.html

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Oukej
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Hugendubel

von Oukej (15.05.2012, 16:43)
Ist es normal, dass 3 Wochen nach der Bucherscheinung
das Buch noch nicht im Online Katalog von Hugendubel zu sehen ist?
Dabei hat Hugendubel das Buch seit dem ersten Tag in eigenem Computer,
aber nicht Online. Und bei Libri und Amazon ist es auch seit 3 Wochen im Katalog.
Dabei habe ich schon vor 3 Wochen E-Mail an Hugendubel geschickt,
warum die es im Online Katalog nicht führen.
Und wird ein Buch von BoD von allein im Regal beim Hugendubel erscheinen?
Wie viel Wochen nach der Erscheinung?
Oder muss man darum persönlich beim Hugendubel bitten?

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Isautor
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Re:

von Isautor (15.05.2012, 17:07)
Mag sein, dass ich deinen Post fehlinterpretiere, aber ich würde sagen: gar nicht. BOD-Bücher bei Hugendubel im Regal. Ich lache jetzt mal. Lache ich zu Unrecht? Dann klärt mich auf.
Seid gegrüßt,

Isautor

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (15.05.2012, 17:23)
Nee, Isa, du lachst nicht ganz zu Unrecht. :wink:

Matthias (mtg) hat das meines Wissens geschafft. Sonst wüsste ich keinen.

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Isautor
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Re:

von Isautor (15.05.2012, 17:37)
Mit "Regal" war ja wahrscheinlich nicht der Online-Shop, sondern tatsächlich der Laden selbst gemeint, nehm ich an.
Seid gegrüßt,



Isautor



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Anselm
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Re:

von Anselm (15.05.2012, 17:52)
Als E-Book haben sie meine neue Herausgabe aufgenommen, als gedrucktes Buch nicht.

Gruß, Anselm
Außergewöhnliches, vor über einem halben Jahrhundert gedichtet und gemalt:
www.johanna-fuehrer.de

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (15.05.2012, 18:02)
Isautor hat geschrieben:
Mit "Regal" war ja wahrscheinlich nicht der Online-Shop, sondern tatsächlich der Laden selbst gemeint, nehm ich an.

Das meinte ich auch. Matthias hat vor einiger Zeit - es ist schon etliche Monate her - berichtet, dass er dort vorstellig geworden ist und man sein Buch aufgenommen hat - ins Regal.

Nun hat der Matthias aber auch einen Charme, da muss man erstmal rankommen.

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Isautor
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Re:

von Isautor (15.05.2012, 18:09)
@Anselm: ja, als ebook gibts meins dort auch. Und die Prinzausgabe einer Anthologie, aber eben nur online! Wir redeten ja von der Filiale selbst. Also greifbare Bücher im Regal.
Seid gegrüßt,



Isautor



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Anselm
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Re:

von Anselm (15.05.2012, 18:22)
Hallo Isa(utor),

vestanden. Ich vermute, dass zwischen Regal und Onlineshop noch mal ein Unterschied besteht. Interessant wäre noch, ob Hugendubel (und andere, welche die Bücher nicht im Angebot haben), wenigstens bestellen.

Gruß, Anselm
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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (15.05.2012, 18:58)
Oukej hat geschrieben:
Falls die Bücher dem Publikum ständig zugänglich sind, sollte man das Buch auch im Regal der Staatsbibliothek oder Landesbibliothek Berlin, Hamburg und München haben und auch in der wichtigsten Filiale der Stadtbibliothek dort. Das wäre die ständige Werbung ...


Das sehe ich auch so. Aber lange nicht jede wissenschaftliche Bibliothek will die BoD-Werke auch im Bestand haben. Es ist also notwendig vorher dort anzufragen.

Beste Grüße

MichaelHA

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hawepe
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Re:

von hawepe (16.05.2012, 08:15)
Hallo Michael,

MichaelHA hat geschrieben:
Aber lange nicht jede wissenschaftliche Bibliothek will die BoD-Werke auch im Bestand haben.


Genauer gesagt, kaum eine wissenschaftliche Bibliothek nimmt im Selfpublishing veröffentlichte Bücher in ihren Bestand auf.

Bei Büchern aus anerkannten Fachverlagen können die Bibliothekare berechtigterweise hoffen, keine allzu großen Missgriffe zu tun, bei selbstverlegten Büchern müssten sie jedoch jeden Band vorher prüfen. Das ist aber weder finanziell noch zeitlich noch fachlich möglich.

Beste Grüße

Heinz

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