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büchernarr

Re:

von büchernarr (19.03.2010, 13:06)
MarkusGronotte hat geschrieben:
Nicolas Fayé hat geschrieben:
Nicolas ist mein erster Vorname, Fayé die ursprüngliche französische Version meines Nachnamens.

Sag ich doch. Hüh und Hott thumbbup

BTW: Ich glaube dir das nicht, dass Nicolas dein erster Vorname ist. ;) Denn wenn dem so wäre, hättest du keinen Grund, diesen im Impressum auf einmal anders anzugeben, als auf dem Buchcover :lol:


Ohne einen Beweis jemanden der Lüge zu bezichtigen, spricht nicht von einer brauchbaren Kinderstube.

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (19.03.2010, 13:10)
Danke. Für Herrn Gronotte werde ich ganz sicher nicht meinen Ausweis kopieren und hier reinstellen. Erstens geht es ihn nichts an und zweitens ist das nicht das Thema des Threads. Aber der Herr versucht es halt immer wieder.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (19.03.2010, 13:11)
... komplett schwachsinnig.

Trotzdem bin ich voll der Bewunderung, beide Herren sind
offenbar des Hebräischen mächtig.

Dabei dachte ich, dass ICH der Altphilologe vor dem Herrn sei ...

mit meinem Latein und Altgriechisch.

Pah!

cheezygrin


Edit: ich meinte die angezettelte Namensdiskussion, die find ich schwachsinnig.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.03.2010, 13:24)
MarkusGronotte hat geschrieben:
BTW: Ich glaube dir das nicht, dass Nicolas dein erster Vorname ist. ;) Denn wenn dem so wäre, hättest du keinen Grund, diesen im Impressum auf einmal anders anzugeben, als auf dem Buchcover :lol:


Es soll Leute geben, die benutzen Pseudonyme.

Einen "Berthold Bürger" hat es nie gegeben - einen Erich Kästner hingegen schon. Beides ist aber ein und dieselbe Person.

Die echte Person Udo Jürgen Bockelmann singt und komponiert unter dem Namen "Udo Jürgens"

Und der deutsche Rockmusiker Jan Ulrich Max Vetter ist seinen Fans unter dem Namen "Farin Urlaub" wesentlich besser bekannt.

Warum also ist ein Pseudonym - egal wie dicht am wirklichen Namen oder wie weit entfernt auch immer - plötzlich ein Grund, dem anderen den Vorwurf der Unwahrheit zu machen?

Grüße
Siegfried
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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (19.03.2010, 13:34)
xyz
Zuletzt geändert von MarkusGronotte am 22.03.2010, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (19.03.2010, 14:34)
@ Marcus

Naja, aber hättest besser daran getan, bei der hebräischen Fachsimpelei
zu bleiben.

Grüße

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ricci
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Re:

von ricci (19.03.2010, 14:47)
Du richtest Dich also daran, ob eine Person ernst zu nehmen ist, ob sie ein Pseudonym benutzt, anstatt ihres richtigen Namens?

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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (19.03.2010, 15:55)
xyz
Zuletzt geändert von MarkusGronotte am 22.03.2010, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (19.03.2010, 17:52)
Menschen, die sich nicht unter ihrem realen Namen äußern, haben aus meiner Sicht immer etwas zu verbergen (selbst wenn es nur Teile der Persönlichkeit sind) und sind deshalb für mich im Netz nicht als vollwertige Individuen wahrzunehmen.


Da scheinst Du nicht zu irren, sondern Du irrst Dich gewaltig.

Liegt es an fehlender Erfahrung? Oder liegt der Grund für diesen Irrtum eher in den schlechten Erfahrungen mit typischen Fakes?

Egal wie, ein Pseudonym ist ebenso wenig Ausdruck des Verbergens wie Deine Fensterscheibe im Wohnzimmer. Oder sogar noch weniger als diese.

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thebach
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Re:

von thebach (19.03.2010, 18:40)
Ich finde es ist schon einer Unterscheidung würdig: Nickname, Pseudonym, Künstlername.

Der Nickname, gerne verwendet in Internetmedien, wie Foren, Blogs und ähnlich gelagerten Kommunikationsplattformen bietet mir die Möglichkeit nicht direkt transparent zu sein. Und das hat seinen guten Grund. Man nehme an ich würde eine Single-Börse nutzen um eine Partnerin, eine Brieffreundschaft, einen Freizeitgesellen oder sonst was zu finden. Um zu verhindern, dass irgendeine Person dadurch, dass sie meinen Klarnamen kennt und mir plötzlich ungefragt vor der Tür steht (mir sind solche Fälle bekannt) ist mir ein Nickname nützlich. Wenn ich auch nicht unbedingt daran interessiert bin, dass mein Arbeitgeber mich ausgoogeln kann, um zu erfahren, wie ich mich "privat" evtl. zu brisanten Themen äussere oder weil ich vlt. gerade Bewerbungen geschrieben habe und nicht will, dass mich ein potentieller zukünftiger Arbeitgeber im Vorfeld durch meinen Klarnamen ausspäht (weil es ihn schlichtweg nichts angeht) ist der Nickname ein berechtigtes Mittel. Deshalb werde ich nicht automatisch eine nicht ernst zu nehmende Person.

Der Künstlername hat für mich "gestalterische Funktion". Als Künstler erstelle ich ein Produkt von dem ich finde, dass es möglicherweise, wenn auch aus marketingtechnischen Gründen, einen Urheber hat dessen Namen sich in das Gesamtkunstwerk einfügt. "Loriot" als Markenname ist griffiger als Vicco von Bülow. "Nena" ist pfiffiger als Gabriele Susanne Kerner. Bei beliebig erweiterbarer Liste wird keine genannte Person deshalb eine weniger ernst zu nehmende Person sein.

Ein Pseudonym unter dem ich ein Buch veröffentliche, würde für mich bedeuten, dass ich eine Person erfinde, deren Geschichte ich schreibe. Wenn auch Erlebnisse privater Natur von mir als Autor dort hineinfliessen, hindert es mich nicht daran, diese Erlebnisse meiner erfundenen Figur zuteil werden zu lassen. Dadurch lebt diese Figur auf. Weniger ernst zu nehmen ist sie dadurch nicht.

Das Internet vergisst nie! Und es werden Persönlichkleitsprofile durch unser Surfverhalten erstellt. Mama google weiss alles. Und vielleicht gerade WEIL ich mich ernst nehme möchte ich auf die Verwendung von Phantasienamen nicht verzichten.

Tja, ein Spruch zum Schluss:

"Nur der Name eines Jecken
steht in allen Ecken!"
Love breaks the wings of a butterfly on a wheel

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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (19.03.2010, 19:00)
xyz
Zuletzt geändert von MarkusGronotte am 22.03.2010, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.

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thebach
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Re:

von thebach (19.03.2010, 19:04)
MarkusGronotte hat geschrieben:
thebach hat geschrieben:
...

Ich weiß nicht, ob es dir aufgefallen ist, aber du hast doch genau das bestätigt, was ich vorhin geschrieben habe. Nämlich dass Nickname, Pseudonym und Künstlername dafür genutzt werden, um Details zur Person zu verheimlichen.


Und weil das so gut gelingt wusste ich ja auch dass "Nena" in Wirklichkeit Gabriele Susanne Kerner heisst und "Loriot" in Wirklichkeit Vicco von Bülow heisst und das sie alle etwas zu verbergen haben. Ich fürchte Du hast recht!
Love breaks the wings of a butterfly on a wheel

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (19.03.2010, 19:05)
@ Markus

Ja, aber wenn jemand anonym bleiben will, ist das noch nichts Verwerfliches.

Es wird doch erst dann problematisch, wenn die Anonymität missbraucht wird, beispielsweise um Menschen zu bedrohen, zu pöbeln usw ...

Grüße

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MarkusGronotte
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Re:

von MarkusGronotte (19.03.2010, 19:13)
xyz
Zuletzt geändert von MarkusGronotte am 22.03.2010, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (19.03.2010, 19:27)
MarkusGronotte hat geschrieben:
chnuppesaager hat geschrieben:
@ Markus
Ja, aber wenn jemand anonym bleiben will, ist das noch nichts Verwerfliches.

Verwerflich? Doch genau das. Wenn mir Leute anonym schreiben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass ich mitgeteilte Informationen (für mich persönlich) verwerfe, als bei Namen, denen ich reale Personen zuordnen kann.



Ähm ...

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