Wagner Verlag, Gelnhausen: Erfahrungen

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Benutzeravatar
Thomas Becks
Beiträge: 2747
Registriert: 04.09.2007, 17:47
Wohnort: Ruhrgebiet

Re:

von Thomas Becks (05.04.2014, 01:11)
cheezygrin Heinz,
Dein Schutzmechanismus funzt nicht mehr, da kannst Du noch so viel drunter posten, wie Du willst. Es gibt hier eine Giftspritze, deren Namen ich nicht erst nennen muss.

hugo-wolff
Beiträge: 290
Registriert: 20.11.2012, 15:30

Re:

von hugo-wolff (05.04.2014, 01:19)
Guten Morgen dem Forum!

Ich möchte mal mit ein paar Zahlen zur Diskussion beitragen.

Wie schon erwähnt habe ich im Jahr 2000 ein Buch über den Frieling-Verlag veröffentlicht. Der Ladenpreis betrug 16.80, damals noch DM. Die Erstauflage war 3000 Exemplare. Ich konnte Exemplare für mich mit einem Rabatt von 50% beziehen. Die einmaligen Kosten betrugen für mich etwas über 11.000 DM. Eine Verramschung "drohte", wenn der Verkauf in zwei aufeinanderfolgenden vollen Kalenderjahren unter 50 Exemplaren pro Jahr ohne Autorenexemplaren lag. Zusatz: Erweist sich der Absatz zum Ramschpreis als nicht durchführbar, kann der Verlag die Restauflage makulieren.

Die Verramschung erfolgte 4 1/2 Jahre später. Ich habe die Restauflage von knapp 800 Exemplaren zum Stück-Spottpreis von 0,25 Euro zurückgekauft. Für eine Makulatur war mir das Buch zu schade.

Fazit:
Ein teures Vergnügen, aber kein Grund zum Jammern. Das Buch war sehr ordentlich hergestellt, es gab darüber keinen Grund zur Klage. Was der Verlag allerdings für mich getan hat, um den Verkauf anzukurbeln, blieb schleierhaft. Außer Pressemitteilungen konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Um der Verramschung schon früher zu entgehen habe ich die erforderliche Anzahl über Dritte ordern lassen und die Exemplare über Eigeninitiative verkauft. Ich habe in der Zeit viele Erfahrungen mit Buchhändler und mit Zeitungen machen "dürfen" und viel gelernt. Und ca 200 Exemplare verkauft.

Tja, und jetzt hoffe ich, daß es mit den 800 Büchern so ist, wie mit gutem Wein: Je länger sie lagern, um so besser werden sie...

cheezygrin
hugo

Benutzeravatar
Thomas Becks
Beiträge: 2747
Registriert: 04.09.2007, 17:47
Wohnort: Ruhrgebiet

Re:

von Thomas Becks (05.04.2014, 01:44)
Tut mir leid für Dich, Hugo!
Den Wein hätte ich Dir sofort abgekauft. Aber ich lese aus Deinen Zeilen, dass Du Deinen Humor noch nicht verloren hast.
Zum Trost kann ich Dir sagen, dass ich zig-tausend (Mark oder Euro), ich weiß es gar nicht mehr, an der Börse vezockt habe. Also; Du hast wenigstens ein Buch zurück behalten. Kopf hoch! thumbbup

Benutzeravatar
mtg
Beiträge: 5486
Registriert: 20.01.2010, 09:59
Wohnort: Berlin

Re:

von mtg (05.04.2014, 09:08)
Liebste Monika,

Monika K. hat geschrieben:
Ich mache das normalerweise nicht, weil das nämlich zu Googletreffern führen kann, die dir schaden könnten, wie du sicherlich sehr wohl weißt, weil du es bei mir auch schon gemacht hast.

Ich bin mir nicht sicher, wann ich was gemacht haben sollte, da musst Du mich bitte aufklären. Ich denke, Du rennst hier einem Phantom nach.
Warum sollten Googletreffer mir schaden? Du unterstellst ja mir etwas und nicht andersherum. Ich schrieb ja bereits, dass ich völlig offen im Netz unterwegs und mir über etwaige Konsequenzen auch im Klaren bin. Oder versuchst Du, mir zu drohen??? Wie süß ...

Monika K. hat geschrieben:
mtg hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Ich suche dir gerne ein paar Zitate heraus, die dieser Aussage eindeutig widersprechen.
Gerne. Mach dafür aber bitte einen eigenen Thread auf. Hier geht es ja um den Wagner-Verlag.
Ich glaube nicht, dass sich jemand für einen Thread interessiert, in dem ich deine Schandtaten aufliste. Was für ein absurder Vorschlag!

Liebe Monika,

nur für's Protokoll: Der Vorschlag, die Zitate herauszusuchen, stammte von Dir. Ich wollte lediglich vermeiden, diesen Thread weiterhin für eine solche »Diskussion« zu missbrauchen. Wenn Du den Vorschlag »absurd« findest, ist es Dein gutes Recht - es ist ja Dein eigener ...


Und @ Thomas Becks:
Wer hat noch einmal hauptsächlich dafür gesorgt, dass das (mittlerweile so genannte) Gemeinschaftswerk des Forums, »Jede Menge Erben«, zu Dissonanzen und letztlich auch Desinteresse führte? Wer hat das Projekt nach anfänglicher Zustimmung im Nachhinein torpediert? Na, fällt's Dir wieder ein?

-----

@ hugo-wolff:
Du hast in 4,5 Jahren 200 Exemplare verkauft? Das sind ja immerhin 50 Ex./Jahr - davon träumt so mancher on-demand-Autor. Meine letzte Kenntnis ist (man möge mich verbessern), dass ein on-demand-Autor im Durchschnitt 17 Exemplare eines Buches überhaupt verkauft. Bei Dir waren die anderen 2.000 Ex. zwar bezahlt, aber noch nicht gedruckt, nehme ich an. Das passt ja dann zu Marens Erfahrung weiter oben ...

Benutzeravatar
Monika K.
Beiträge: 3197
Registriert: 28.02.2012, 21:45

Re:

von Monika K. (05.04.2014, 09:59)
Hallo Thomas,

schön, dass du hier hin und wieder noch vorbeischaust. Ich freue mich immer, wenn ich ein bekanntes Gesicht sehe, das mich an die Zeiten erinnert, als wir hier eine Menge Spaß hatten.

Viele Grüße,
Monika


Hallo Matthias,

nein, drohen wollte ich dir nicht. Wie kommst du nur immer auf so merkwürdige Ideen? Deine Denkstrukturen sind einfach faszinierend. Oder sind sie nur einfach? Egal. Da du auf die anderen Punkte nicht eingehst, scheine ich damit nicht falsch zu liegen. Der eigentliche Grund für meine Antwort ist aber ein anderer: Die Anrede "Liebste Monika" verbitte ich mir. Es könnte dadurch eventuell bei Dritten der Eindruck entstehen, dass ich zu dem klitzekleinen Personenkreis gehöre, dem du regelmäßig in den ...äh... ich meine ... dem du dermaßen viel Honig ums Maul schmierst, dass bei kritischen Mitlesern je nach Neigung die Fremdschäm- oder Belustigungsautomatik anspringt. Das wäre mir einfach zu peinlich!

Als fleißige Mitleserin dieses Forums (Die Antwort auf die Frage, woraus du das Gegenteil schließt, bleibst du mir ja leider schuldig.) könnte ich dir aber eine andere Frage beantworten, die mit der alten Geschichte zusammenhängt, die du hier plötzlich mitten in dieser Diskussion über den Wagner-Verlag aufwärmst: Ich weiß, wer in dem Thread zu eurer Anthologie einer Teilnehmerin vorschlug zu gehen, falls es ihr nicht gefällt, dass ihr Text an ein ihr fremdes Mitglied weitergegeben wird. Das war jedenfalls nicht Thomas, der zu dem Zeitpunkt noch begeistert und motiviert bei der Sache zu sein schien. (Und es war übrigens auch nicht der Herausgeber, dessen Recht es wäre, solche Vorschläge zu unterbreiten.)

Ich verabschiede mich aus der Diskussion und bitte bei den tatsächlich am Thema das Threads interessierten Mitgliedern um Entschuldigung für meine Off-Topic-Kommentare. (Hinweis für Querleser: Aus der Diskussion und nicht aus dem Forum und nicht von einer Einzelperson, einem Lämmchen oder einem Feuermelder - oder was auch immer man mit viel Fantasie hier hineininterpretieren könnte.)

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

Benutzeravatar
mtg
Beiträge: 5486
Registriert: 20.01.2010, 09:59
Wohnort: Berlin

Re:

von mtg (05.04.2014, 10:35)
Nichtliebste Monika,

eine Ergänzung für's Protokoll. Bei »Jede Menge Erben« gab es neben dieser Weitergabe-Farce, an denen Herr Becks nicht beteiligt war, noch andere Punkte, bei denen er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Herr Becks wird besser als Du wissen, was ich meine - da musst Du nicht inhaltsleer sekundieren.

Leider gehörst Du in der Tat nicht zu meinem Freundeskreis (deshalb heißt er ja »Freundes«-Kreis) - aber Deine Honig-Geschichte ist allerliebst und im besten Sinne des Wortes »märchenhaft«.

Tatsache ist allerdings, dass Deine beständigen Unterstellungen und Behauptungen ohne einen entsprechenden Nachweis - selbst auf Nachfrage - sehr dicht an den Tatbestand der »üblen Nachrede« grenzen ... und deshalb ist es wirklich besser, wir überlassen den Thread wieder denen, die sich thematisch äußern wollen.

Benutzeravatar
Thomas Becks
Beiträge: 2747
Registriert: 04.09.2007, 17:47
Wohnort: Ruhrgebiet

Re:

von Thomas Becks (05.04.2014, 11:26)
:D Ein gutes Schlusswort, liebe Monika, ich drücke und herze Dich! love1

Benutzeravatar
hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re:

von hawepe (05.04.2014, 12:31)
Hallo Hugo,

hugo-wolff hat geschrieben:
Die Verramschung erfolgte 4 1/2 Jahre später. Ich habe die Restauflage von knapp 800 Exemplaren zum Stück-Spottpreis von 0,25 Euro zurückgekauft. Für eine Makulatur war mir das Buch zu schade.


Auch wenn dir das Wort Verramschung verständlicherweise nicht gefällt, warum verramschst du dein Buch jetzt nicht selbst?

Deine Investition bekommst du sowieso nicht mehr herein, aber du könntest so deinen Verlust verringern. Ich meine natürlich nicht, dass du es für 25 oder 50 Cent verkaufen solltest, aber du könntest doch deutlich unter den alten Ladenpreis gehen.

Wenn du die Restauflage aufgekauft hast, sollte es auch mit der Buchpreisbindung kein Problem geben, aber sicherheitshalber würde ich trotzdem beim Börsenverein nachfragen.

Beste Grüße

Heinz

hugo-wolff
Beiträge: 290
Registriert: 20.11.2012, 15:30

Re:

von hugo-wolff (05.04.2014, 13:27)
Thomas schrieb:

Zum Trost kann ich Dir sagen, dass ich zig-tausend (Mark oder Euro), ich weiß es gar nicht mehr, an der Börse vezockt habe


Dabei wäre es doch so einfach gewesen, den Hoeneß um Rat zu fragen... *g*


Matthias schrieb:

Bei Dir waren die anderen 2.000 Ex. zwar bezahlt, aber noch nicht gedruckt, nehme ich an.


Davon gehe ich aus, denn sonst hätten sie mir sicher die auch noch untergejubelt. Wissen tu ich's nicht.

Heinz schrieb:
Auch wenn dir das Wort Verramschung verständlicherweise nicht gefällt, warum verramschst du dein Buch jetzt nicht selbst? Deine Investition bekommst du sowieso nicht mehr herein, aber du könntest so deinen Verlust verringern. Ich meine natürlich nicht, dass du es für 25 oder 50 Cent verkaufen solltest, aber du könntest doch deutlich unter den alten Ladenpreis gehen.


Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich so vorgehe. Eine ganze Weile wollte ich die Bücher auch einfach verschenken (Altersheime, Büchereien und so weiter). Aber ich hatte dann ständig das Frieling-Emblem vor Augen und den DM-Preis und so bin ich einen anderen Weg gegangen, den BoD auch anbietet. Ich ließ das Taschenbuch einscannen, als Hardcover binden, mit einer neuen ISBN veröffentlichen und weiß es nun sowohl bei Amazon wie auch den ganzen anderen Läden verfügbar. Damit bin ich zufrieden (das geht über die Comfort-Schiene).

Einen Haken hat die Sache: Man bekommt keine PDF's seiner Dateien, die Daten bleiben bei BoD und werden nicht herausgegeben. Bedeutet: Im Falle einer Neu-Auflage fallen alle Kosten erneut an.

Zu den DKZV ganz allgemein noch: Jede(r) der/die sich auf so etwas einläßt muß sich darüber im Klaren sein, daß die Vermarktung seines /ihres (letztmalig) Werks ganz alleine ihm selbst obliegt. Diese Verlage machen weder Werbung noch sonst was für das unentdeckte Genie (sieht man mal von Pressemitteilungen ab). Im Grunde also das Gleiche, wie mit BoD.
Nur viel, viel, viel billiger.

Hugo

Benutzeravatar
Haifischfrau
Beiträge: 3844
Registriert: 04.02.2008, 15:07

Re:

von Haifischfrau (05.04.2014, 21:34)
Hugo, das sehe ich etwas anders.
Wer über bod publiziert, weiß, auf welche Kosten er sich einlässt und wie die Konditionen gestaltet sind. Dass ist bei der Augenwischerei von DKZV anders.

Richtig ist: wer bei bod publiziert, muss für sein Werk selbst werden. Bei Hunderten oder gar Tausenden "richtigen" Kleinverlagen sieht es nicht anders aus.

Mein bod-Buch "Klänge aus dem Schneckenhaus" hat vierstellige Verkäufe erzielt und es läuft und läuft auch noch nach 7 Jahren. Das liegt an der Zielgruppe, folglich an der Mundpropaganda und kleineren Werbeaktionen von mir. Das liegt auch daran, dass es kein vergleichbares Buch gibt und dass rundherum alles stimmt.

Ich hätte es auch in einem Fachverlag veröffentlichen können: Der Preis wäre deutlich höher gewesen - ein Sachverhalt, den ich meinen Lesern nicht zumuten konnte.

Bei bod ist von vornherein klar, wie die Hase läuft, bei Wagner & Co. ist das nicht der Fall.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Benutzeravatar
Monika K.
Beiträge: 3197
Registriert: 28.02.2012, 21:45

Re:

von Monika K. (05.04.2014, 21:58)
@Haifischfrau

Ich glaube nicht, dass Hugos Aussage ein Plädoyer für DKZ-Verlage sein soll. Vielmehr verstehe ich den letzten Absatz so, dass man von DKZV nicht mehr erwarten kann als von BoD - für die Leistungen aber wesentlich mehr bezahlen muss. Dem stimme ich zu.

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

hugo-wolff
Beiträge: 290
Registriert: 20.11.2012, 15:30

Re:

von hugo-wolff (06.04.2014, 00:59)
Hallo Haifischfrau, hallo Monika!

Monika K. hat mich richtig verstanden.

Meine Aussage sollte eine Warnung an jene sein, die denken, wenn sie mit einem DKZV veröffentlichen, würde der Verlag schon dafür sorgen, daß man berühmt (und reich) wird.

Pustekuchen! Die Arbeit, sein Buch unter die Leute zu bringen und bekannt zu machen, obliegt ganz alleine dem/der Autor(in). Wie eben auch bei einer Veröffentlichung mit BoD (wobei man hier, wie dokumentiert, viel Geld sparen kann).

Ich bin ja dem gleichen Irrtum unterlegen: Aus persönlichen Gründen nicht in der Lage Lesungen durchzuführen und Pressefritzen so lange zu nerven, bis sie mein Buch besprechen, nur damit sie ihre Ruhe haben, hoffte ich, daß mein DKZV mir all jene Unannehmlichkeiten aus dem Weg räumt. Denkste, die haben sich wahrscheinlich schlapp gelacht - und tun es jetzt noch bei jedem neuen Kunden.

Haifischfrau (bitte nicht beißen!), ich freue mich über Deine Verkaufszahlen - wie ich mich für jeden Autor(in) bei BoD freue, der bei jährlich 90 - 100.000 Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt Erfolg hat. Denn ich weiß, wieviel Arbeit dahinter steckt.

Ich wünsche ein schönes Wochenende!
hugo

Benutzeravatar
Klonschaf
Beiträge: 532
Registriert: 18.04.2011, 15:35

Re:

von Klonschaf (06.04.2014, 10:41)
hugo-wolff hat geschrieben:
Meine Aussage sollte eine Warnung an jene sein, die denken, wenn sie mit einem DKZV veröffentlichen, würde der Verlag schon dafür sorgen, daß man berühmt (und reich) wird.

Pustekuchen! Die Arbeit, sein Buch unter die Leute zu bringen und bekannt zu machen, obliegt ganz alleine dem/der Autor(in). Wie eben auch bei einer Veröffentlichung mit BoD (wobei man hier, wie dokumentiert, viel Geld sparen kann).

Ich bin ja dem gleichen Irrtum unterlegen: Aus persönlichen Gründen nicht in der Lage Lesungen durchzuführen und Pressefritzen so lange zu nerven, bis sie mein Buch besprechen, nur damit sie ihre Ruhe haben, hoffte ich, daß mein DKZV mir all jene Unannehmlichkeiten aus dem Weg räumt. Denkste, die haben sich wahrscheinlich schlapp gelacht - und tun es jetzt noch bei jedem neuen Kunden.


Ja, die Gründe, warum jemand auf DKZV anspringt/reinfällt, sind altbekannt: meistens Eitelkeit, in deinem Fall Bequemlichkeit.

Mich wundert aber schon, dass es auch heutzutage noch Autoren gibt, die nie von den üblichen DKZV-Fallstricken gehört haben. Eigentlich müsste inzwischen wirklich jeder Bescheid wissen. Wer Bücher schreibt, informiert sich im Allgemeinen über Publikationsmethoden? Ich meine das nicht als Vorwurf; und mir tun diese Autoren sehr leid, aber normalerweise googelt man erst mal ... so rein sicherheits- und interessehalber. Ganz egal, ob man ein Radio oder eine Nachttischlampe oder ein sonstiges Produkt haben will: google fragen, was es dazu meint?!

Schon erstaunlich und geradezu ein Phänomen, dass dieses abzockerhafte DKZV-Geschäftsmodell auch in Zeiten des Internet und allumfassender Informationsverbreitung immer noch blendend funktioniert ...

Na ja, Fehler passieren, nachher ist man immer schlauer. Aber was will man machen: draus lernen, und dann gehts wieder aufwärts.

hugo-wolff
Beiträge: 290
Registriert: 20.11.2012, 15:30

Re:

von hugo-wolff (06.04.2014, 14:09)
Das Klonschaf schrieb:

Ja, die Gründe, warum jemand auf DKZV anspringt/reinfällt, sind altbekannt: meistens Eitelkeit, in deinem Fall Bequemlichkeit.


Woraus schließt Du Bequemlichkeit? Die war in meinem Fall ja nun wirklich nicht im Spiel.

hugo

Benutzeravatar
Klonschaf
Beiträge: 532
Registriert: 18.04.2011, 15:35

Re:

von Klonschaf (06.04.2014, 14:24)
@hugo

Du hattest nämlich geschrieben:

Ich bin ja dem gleichen Irrtum unterlegen: Aus persönlichen Gründen nicht in der Lage Lesungen durchzuführen und Pressefritzen so lange zu nerven, bis sie mein Buch besprechen, nur damit sie ihre Ruhe haben, hoffte ich, daß mein DKZV mir all jene Unannehmlichkeiten aus dem Weg räumt.


Ja ... du wolltest/konntest diesen Job der Eigenvermarktung aus unbekannten, persönlichen Gründen nicht übernehmen.

Füge bitte ein ärztliches Attest bei, damit ich seriös bewerten kann, ob du entschuldigt bist und es nicht nur aus Bequemlichkeit geschah ...

angle: :wink: cheezygrin

Nene, sorry für meine forsche Gedankenlosigkeit ... du hast recht, tut mir leid. Da bin ich nicht präzise genug gewesen; dass es aus Bequemlichkeit geschah, ist eine Interpretation, die nicht zwingend ist.

Zurück zu „Self-Publishing“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.