Wagner Verlag, Gelnhausen: Erfahrungen

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Molly Adams
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Wagner Verlag, Gelnhausen: Erfahrungen

von Molly Adams (04.03.2014, 12:13)
Autoren werden mit „großen“ Versprechungen an Bord geholt und süßlich, schmierig aufs Glatteis geführt. Man gibt sich professionell und vermittelt somit Kompetenz. Dann übergibt man mir einen Autorenvertrag und kassiert 4. 391, 10 Euro für Druck, Lektorat, Cover, Werbemaßnahmen, Autorenbetreuung etc. Nach Bezahlung erfolgt erst einmal nichts. Man hat ja fürs Nichtstun bereits kassiert. Nun reklamiere ich sehr höflich, fast freundschaftlich, vertraglich zugesicherte Leistungen auch einzuhalten, jedoch vergeblich. Ab nun kennt die Reihe der Ausreden und Verleugnungen auch am Telefon keine Grenzen mehr. Man täuscht mir vor, aktiv zu sein, was jedoch lt. Aussage diverser Mitarbeiter des Verlages erstunken und erlogen ist. Wieder bitten und betteln. Keine nennenswerte Reaktion, nur ein paar dümmliche, peinliche und mit Fehlern gespickte Mails seitens der Verlagsleitung. Die viel gepriesene Autorenbetreuung findet n i c h t statt. Das Prinzip „Geld g e g e n Leistung“ wird umgedreht und gegen das Prinzip „Geld o h n e Leistung“ ersetzt. Auch so kann man sich reich schmarotzen.
Zwischenzeitlich präsentiert man als „Kronzeugen“ für tadelloses Verhalten ein paar Vorzeigeautoren, welche dann auch bezeugen können, wie toll der Verlag arbeitet.
Wahrheit ist aber: Man wird vertragsbrüchig und kümmert sich einen Dreck um mich. Warum auch? Schließlich hat man ja auch schon kassiert.
Nun beginnt für mich eine Odyssee mit Schriftverkehr und Telefonaten (diversen Großhändlern, Buchhandlungen u. v.m. ). Bei Amazon erfahre ich schließlich, man höre und staune, dass mein Buch (obwohl schon Monate auf dem Markt) gar nicht verfügbar ist. Ohne eigenes Zutun wäre mein Buch auch bis dato nicht gelistet bzw. lieferbar. Die Resonanz der verschiedenen GH auf unsere (fachkompetente Freunde haben mir geholfen) freundliche Anfrage war sehr negativ, wenn man den Namen des Verlages nannte. Man hat den Eindruck, dass der Verlag in der Branche keinen guten Ruf hat.
Ich habe dann akribisch Listen geführt, wann und wieviel Bücher über Amazon bestellt und von wem verkauft wurden. U. a. gibt es genügend anderweitige Resonanzen, auch auf meiner Homepage.
Dann kam der Höhepunkt! !!! !!! !!! !!! !!! !!! Mein Buch ist seit 5/2012 auf dem Markt und lt. Honorarabrechnungen vom Wagner Verlag habe ich bis dato aber so gut wie keines verkauft und noch keinen einzigen Euro gesehen.
Ich habe unter einem Pseudonym geschrieben, werde mich aber demnächst über die Medien, zu welchen ich genügend Kontakt habe, outen und zu Wort melden.
Mittlerweile haben sich noch mehr Autoren gemeldet, denen es ähnlich ergangen ist. Wir lassen nicht locker und werden diesen ABZOCKERN zeigen, dass man so nicht mit Autoren bzw. Neulingen auf dem Buchmarkt umgeht. Schließlich lebt die Buchbranche vom GEISTIGEN EIGENTUM der Autoren.
Sind nun dabei, eine Zivilklage vorzubereiten und haben auch diverse Medien, welche uns helfen, eingeschaltet.

Molly Adams

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julia07
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Re:

von julia07 (04.03.2014, 16:44)
Das ist bitter, aber das Geld ist wohl weg, denn vor Gericht dürfte man wenig Erfolg haben. Trotzdem - viel Erfolg!

Ansonsten muss ich leider sagen, dass mir (in der heutigen Internetzeit!) ein wenig das Verständnis für derartige Reinfälle fehlt. Die Geschäftsmodelle derartiger Buchdrucker sind so oft an den Pranger gestellt worden, dass man eigentlich meinen könnte, jeder der Bücher schreibt, weiß das. Das scheint aber ein Trugschluß zu sein. Die Eitelkeit, "verlegt" zu werden, scheint diesen Geldschneidern nach wie vor die Kunden zuzutreiben ...

Monika K.
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Re:

von Monika K. (04.03.2014, 16:57)
Zu dem Thema gibt es bereits einen recht langen Thread. Das hilft dir zwar wahrscheinlich nicht, aber hier ist er:

http://www.bod.de/autorenpool/abzocke-b ... agner.html

Peter Mittag
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Re:

von Peter Mittag (04.03.2014, 18:02)
Liebe Molly,
Peter hier, ich grüße dich. Es scheint tatsächlich bereits einen relativ langen thread zu diesem Thema Abzockerverlag Wagner zu geben, ein wahres Klagelied. Die Beiträge reichen ca. von 2011 bis 2013. Interessanterweise äußert sich dort auch unser Hauke Wagner ebenfalls einmal, er tut ganz unschuldig. Hmmm... Molly, ich bin hin- und hergerissen zwischen dem idealistischen Impetus, bei deiner Aktion mitzumachen und der etwas resignativen Annahme, daß es wahrscheinlich sowieso umsonst und verlorene Liebesmüh sein wird, dazu funktioniert dieses Abzockermodell wohl schon zu lange und zu gut. Falls du es tatsächlich schaffst, den Fall an die Medien zu bringen, z.B. an ein Magazin und dann noch weitere Zeugen brauchst, schreib mich an, ich bin auf deiner Seite.
Grüße, Peter
Autor: "Das finnische Mädchen" Wagner Verlag Gelnhausen 2012 und "ZWEITWELT- Die Second Life Falle", BoD Nordersted 2013, beide Bücher im Buchhandel oder einfach als eBooks downloaden bei Amazon oder eBay
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (04.03.2014, 18:05)
Ich teile Julias Auffassung und frage mich, ob es sich noch nicht herumgesprochen hat, dass Bücherschreiben Arbeit ist und Arbeit bezahlt werden muss. Wenn man keinen zahlenden Verlag findet (was eher wahrscheinlich und KEIN Qualitätsurtail sein ollte), gibt es immer noch die Möglichkeit, selbst zu publizieren, wie z.B. über bod!

Was bewegt einen Menschen, Geld zu bezahlen, damit sein Buch veröffentlicht wird? Diese Frage stellt sich mir unabhängig davon, ob der "Verlag" abzockt oder anständig ist.

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Peter Mittag
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Replik an Julia und die Haifischfrau

von Peter Mittag (04.03.2014, 18:32)
Eure statements zu diesem Thema sind - mit Verlaub ein wenig altklug (um nicht ein herzhafteres Adjektiv aus dem Wortschatz Goethes zu gebrauchen ("klugscheisserisch"). Ihr könnt euch also nicht vorstellen, dass es noch so naive Menschen gibt, die auf diese DKZ-Pseudoverlage reinfallen. Ist aber so. Deise Leute sind aber nicht naiv, sondern sie glauben noch an das, was in einem Vertrag steht, den sie mit einem Verlag wie W. geschlossen haben.Tatsächlich gibt es Menschen und gar nicht wenige, die schon ein wenig älter sind, den Beruf hinter sich haben und jetzt endlich die Zeit und Muße finden das zu tun was ihnen schon lange vorschwebt, nämlich ein Buch zu schreiben. Solche Leute sind eben nicht täglich im Internet unterwegs und auch nicht permanent in chats und blogs zugange, deswegen sind sie aber noch lange nicht dumm.
Dass gewisse Betriebe aus dem weiteren Druckereigewerbe wie Wagner die Unerfahrenheit solcher Menschen ungestraft für ihre Trickbetrügereien ausnutzen können ist genauso eine Schande wie die Arroganz der Großverlage, die jedes Manuskript eines unbekannten neuen Autors a priori einfach vom Tisch wischen.
Autor: "Das finnische Mädchen" Wagner Verlag Gelnhausen 2012 und "ZWEITWELT- Die Second Life Falle", BoD Nordersted 2013, beide Bücher im Buchhandel oder einfach als eBooks downloaden bei Amazon oder eBay

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mtg
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Re: Replik an Julia und die Haifischfrau

von mtg (04.03.2014, 19:21)
Peter Mittag hat geschrieben:
Deise Leute sind aber nicht naiv, sondern sie glauben noch an das, was in einem Vertrag steht, den sie mit einem Verlag wie W. geschlossen haben.

Ohne jemals einen Vertrag des Wagner-Verlages gesehen zu haben, gehe ich fest davon aus, dass im Vertrag genau das steht, was der Verlag gemacht hat. Deshalb wird jeder juristische Schritt dagegen auch im Nirwana enden. Bislang haben Viele den Klageweg angedroht - aber keiner kam je mit hoffnungsfrohen Nachrichten zurück. Übrigens kannst Du Dich Molly nicht anschließen ... Du kannst höchstens selber klagen. Sammelklagen sind in Deutschland nicht statthaft. Der Fehler ist nämlich nicht, den Vertrag abgeschlossen zu haben (es herrscht Vertragsfreiheit), sondern ihn nicht vorher geprüft zu haben.

Eitelkeit hin, Glaube an das Gute her: Wenn in einem Vertrag steht, dass ich mehr als 100 € bezahlen soll, ohne dass eine Vorleistung erbracht wird, dann unterschreibe ich den doch nicht ohne vorherige genaue juristische Prüfung!

Das hat mit »klugscheißerisch« nichts zu tun ... sondern ist eine Frage des gesunden Menschenverstandes. Offensichtlich setzt der Verstand aber aus, wenn dem Menschen geschmeichelt wird.

Und noch etwas: 90% aller Internet-User - wenn nicht noch mehr - vergleichen Preise für Kleidung oder Elektroartikel im Netz. Und da kommst Du und willst uns erzählen, wir wären klugscheißerisch?

Ach ja: Es ist nicht die Arroganz der Großverlage, die vielen Hobby-Autoren keine Chance gibt ... es ist oftmals das mangelnde Talent. Nicht jeder, der etwas erlebt hat, kann das auch in Worte fassen. Nicht jeder ist zum Schreiben geboren. Nur Mosern, Schimpfen und die Schuld bei Anderen suchen - das ist offensichtlich vielen Menschen in die Wiege gelegt worden.

Think about it!

julia07
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Re: Replik an Julia und die Haifischfrau

von julia07 (04.03.2014, 22:21)
Peter Mittag hat geschrieben:
Eure statements zu diesem Thema sind - mit Verlaub ein wenig altklug ...

Nur ein "wenig altklug"? Nein, viel "alt", denn das leidige Thema DKZV hat inzwischen einen sehr langen Bart. Wenn Du meinst, dass das auch "klug" war, bitte - ich füge mich.

... (um nicht ein herzhafteres Adjektiv aus dem Wortschatz Goethes zu gebrauchen ("klugscheisserisch").

Da hapert es aber gewaltig am Benehmen.

Ihr könnt euch also nicht vorstellen, dass es noch so naive Menschen gibt, die auf diese DKZ-Pseudoverlage reinfallen. Ist aber so. Deise Leute sind aber nicht naiv, sondern sie glauben noch an das, was in einem Vertrag steht, den sie mit einem Verlag wie W. geschlossen haben.

Wenn diese Verträge nicht wasserdicht wären, gäbe es den Verlag schon lange nicht mehr! Wie Gerschi schon sagte, es liegt nicht am Vertrag, sondern an dem, der ihn akzeptiert. Solche Vertragsklauseln haben wir hier schon mehrfach durchgekaut. Es kommt immer darauf an wie man sie liest! Offenbar lesen die wenigsten Autoren mit kritischen Augen. So gesehen, ist "naiv" noch eine ziemliche Untertreibung.

Tatsächlich gibt es Menschen und gar nicht wenige, die schon ein wenig älter sind, den Beruf hinter sich haben und jetzt endlich die Zeit und Muße finden das zu tun was ihnen schon lange vorschwebt, nämlich ein Buch zu schreiben.

Ich zitiere hier einmal die Amazon-Rezensentin Bärbel Mittag zum Buch "Das finnische Mädchen":
"... den der 68-jährige Waiblinger Ex-Unternehmer Peter Mittag jetzt veröffentlicht hat ...".
Wir haben es hier also nicht mit einem normalen Rentner zu tun, sondern offenbar mit einem Geschäftsmann, zu dessen täglich Brot früher mit Sicherheit auch das Prüfen und Verfassen von Verträgen gehörte.

Solche Leute sind eben nicht täglich im Internet unterwegs und auch nicht permanent in chats und blogs zugange, deswegen sind sie aber noch lange nicht dumm.

Vernünftige Leute trinken nicht das ganze Faß leer, wenn sie Durst verspüren, sondern holen sich gezielt nur die Menge, die sie benötigen.
Ganz davon abgesehen, muss es doch auch ohne Internet zumindest einem Geschäftsmann auffallen, dass in diesen Fällen das Geschäftsrisiko des Verlages auf den Autor abgewälzt wird.
Warum sollte sich der Verlag noch groß bemühen Bücher zu bewerben, die er schon vor dem Druck großzügig bezahlt bekommen hat?

Dass gewisse Betriebe aus dem weiteren Druckereigewerbe wie Wagner die Unerfahrenheit solcher Menschen ungestraft für ihre Trickbetrügereien ausnutzen können ...

Ich sage nur Kaffefahrt.

... ist genauso eine Schande wie die Arroganz der Großverlage, die jedes Manuskript eines unbekannten neuen Autors a priori einfach vom Tisch wischen.

Der Geschäftsmann regt sich also darüber auf, dass ein Verlag Gewinn orientiert arbeitet. Vielleicht einmal darüber nachdenken, dass diese Verlage das Risiko selbst tragen, anstatt es auf ihre Autoren abzuschieben!

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chiquitita
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Re: Replik an Julia und die Haifischfrau

von chiquitita (05.03.2014, 15:29)
Peter Mittag hat geschrieben:
Ihr könnt euch also nicht vorstellen, dass es noch so naive Menschen gibt, die auf diese DKZ-Pseudoverlage reinfallen.


nein, ich kann es mir nicht vorstellen

Peter Mittag hat geschrieben:
Solche Leute sind eben nicht täglich im Internet unterwegs und auch nicht permanent in chats und blogs zugange, deswegen sind sie aber noch lange nicht dumm.


Dazu muss man gar nicht im Internet unterwegs sein. Es genügt ein gewisses Interesse dafür. Es haben schon namhafte Printmagazine (u.a. die FAZ, der Spiegel) über derartige Machenschaften berichtet. Wenn Du nun argumentieren willst, Du lesest diese Zeitungen nicht, dann wäre da noch das Fernsehen, das auch schon etliche Male darüber berichtet hat.
Wie soll mann dann Deiner Meinung die Leute nennen, die auf DKZVerlage hereinfallen, wenn nicht naiv oder - wie Du sagst, dumm. Verblendet vom eigenen Werk? Oder vielleicht unbelehrbar? Ich habe zwei Bekannte, die auch von solchen Verlagen mit mörderischen Summen abgezockt wurden, denen ich alle Berichte darüber zukommen ließ und die trotzdem dort verlegt haben. Gegen soviel Sturheit ist dann eben kein Kraut gewachsen. Eine von ihnen bekam sogar noch das Angebot, ihr "Werk" ins Englische zu übersetzen und sie überlegte das sogar noch, obwohl sie noch kein einziges Buch in deutsch verkauft hatte. blink3

Wie meine Vorschreiber schon sagten, eine Klage wird keinen Erfolg haben. Es bleibt nur "aus Schaden wird man klug"
Gruß Uschi

MarenK.
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Re:

von MarenK. (26.03.2014, 15:28)
Wieder einmal!
Hallo! Ich bin auch so eine Dumme. Allerdings kann ich dieses "selbst schuld" und daß man sich informieren kann, nicht mehr hören. Ebenso bin ich weder naiv, noch eitel.
Der Grund, warum ich beim W-Verlag habe drucken lassen, war ein ganz blöder. Das habe ich schon tausendmal geschrieben und schreibe es auch immer wieder bei Bedarf:

Vom Bauchgefühl her wollte ich nicht dort drucken lassen, als ich die Kosten sah. Doch genau zu diesem Zeitpunkt kam im Radio eine Sendung, wo Hobby-Autoren im Funkhaus zu Besuch waren. Diese Hobby-Autoren sagten, daß es ganz normal sei, wenn ein Verlag von unbekannten Autoren Geld verlangen würde - schließlich wäre es für den Verlag ein Risiko und so würden sie sich einigermaßen absichern. Da habe ich gedacht, wenn die das so sagen ... und logisch klingt das ja auch. Also habe ich es doch gemacht. Sogar zweimal, bevor ich schlau geworden bin.

Und bitte: Woher soll man wissen, daß es auch Pseudo-Verlage gibt? Im Internet informieren ist ja schön und gut, aber wenn man nicht weiß, daß es so etwas gibt, dann kann man das auch nicht suchen, um sich zu informieren.

@Molly Adams: DKZV rangieren in einer Grauzone. Es haben schon viele Versucht, solche Verlage des Betrugs dingfest zu machen. Nur hat es noch keiner geschafft, da man den Betrug nie 100% nachweisen konnte. Allerdings wünsche ich dir, daß du Erfolg haben wirst!!!
Sieh mal hier http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/
Du kannst dich auch dort melden, die können dich ins Fernsehen bringen. Und auch so kannst du dich dort informieren.

Wenn du dich hier im Forum umschaust, kannst du hier und da meine "Leidensgeschichte" lesen.
Viele Grüße
Maren

Hier kommt Maddy!, BoD ISBN 978-3-7322-4870-4

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mtg
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Re:

von mtg (26.03.2014, 15:39)
MarenK. hat geschrieben:
Allerdings kann ich dieses "selbst schuld" und daß man sich informieren kann, nicht mehr hören.

Das ändert aber nichts am Wahrheitsgehalt dieser Aussagen.

MarenK. hat geschrieben:
Ebenso bin ich weder naiv, noch eitel.

Also naiv schon. Das Bauchgefühl von einer Rundfunksendung austricksen zu lassen und dann noch nicht mal interessehalber im Internet zu recherchieren, wo doch heute jeder alles bei Google zu finden glaubt, das halte ich für extrem naiv.

Das ist genau dieselbe Einstellung, die einen glauben machen möchte, dass man für 20 Euro einen Armreif aus echtem Gold erwerben kann ... weil Hobby-Schmuckträger gesagt haben, dass das normal sei.

Und komm' mir nicht »wenn man das nicht weiß, kann man es nicht googlen«. Du hättest nur mal wagner verlag gelnhausen eingeben müssen: der Bod-Thread und eine vergleichbarer von gutefrage.net sind gleich auf der ersten Seite zu finden.

MarenK.
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Re:

von MarenK. (26.03.2014, 15:59)
Und komm' mir nicht »wenn man das nicht weiß, kann man es nicht googlen«. Du hättest nur mal wagner verlag gelnhausen eingeben müssen: der Bod-Thread und eine vergleichbarer von gutefrage.net sind gleich auf der ersten Seite zu finden.[/quote]

Genau darauf bin ich nicht gekommen. Ich war damals Computer-Neuling. Heutzutage gucke ich schon alles mögliche nach. Das hört sich nach Ausrede an, ich weiß. Ist aber so.

Wie auch immer. Ich ärgere mich seit Jahren, daß ich so doof war. Sogar doppelt doof. Ich glaube, das trifft es eher als naiv oder so.
Viele Grüße

Maren



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Klopfer
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Re:

von Klopfer (26.03.2014, 23:09)
Es ist schon merkwürdig. Wenn man sich einen Fernseher, einen Blu-Ray-Player oder eine Waschmaschine zulegt, guckt man immer genau hin, ob es Makel gibt, die Konkurrenz evtl. etwas Besseres hat oder ob man auch nur ein paar Euro sparen kann.
Wenn es aber darum geht, 4000 Euro und mehr fürs Verlegen eines eigenen Buches zu verballern, geht alle Sorgfalt flöten. Selbst im Supermarkt ist man kritischer gegenüber eingedellten Dosen für 69 Cent eingestellt als den Verlagen, die für viele tausend Euro dringend Autoren suchen und von denen man noch nie ein Exemplar im Laden gesehen hat.

julia07
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Re:

von julia07 (27.03.2014, 13:44)
So sehe ich das auch.

Die Hauptantriebsfeder ist hier die Eitelkeit der Autoren und genau auf diese, allzu menschliche Eigenschaft, bauen die Vertriebler solcher Buchdrucker.

holz
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Re:

von holz (27.03.2014, 14:44)
edit
Zuletzt geändert von holz am 04.04.2014, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.

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